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Trélon ist eine französische Gemeinde mit 2915 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Avesnes-sur-Helpe und zum Kanton Fourmies (bis 2015: Kanton Trélon).

Trélon
Wappen von Trélon
Trélon (Frankreich)
Trélon
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Avesnes-sur-Helpe
Kanton Fourmies
Gemeindeverband Sud Avesnois
Koordinaten 50° 3′ N, 4° 6′ OKoordinaten: 50° 3′ N, 4° 6′ O
Höhe 170–251 m
Fläche 39,15 km2
Einwohner 2.915 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 74 Einw./km2
Postleitzahl 59132
INSEE-Code
Website http://ville-trelon.fr/

Trelon, Ehemaliges Karmelitenkloster

GeschichteBearbeiten

Trélon ist ohne Zweifel eine alte Siedlung, da man Funde aus römischer Zeit, darunter Medaillen der Kaiser Augustus und Domitian gefunden hat. Die bekannte Geschichte Trélons ist eng mit der seiner Burg verbunden, die ab dem 11. Jahrhundert dem Haus Avesnes gehörte. Erbaut wurde sie von Nicolas d’Avesnes, sie fiel nacheinander in die Hände Frankreichs, Burgunds und Spaniens. 1478 wurde sie von Johann von Luxemburg belagert, 1543 von Franz I. 1552 wurde sie von Heinrich II. erobert, geriet aber zeitweise sogar in den Besitz von Räuberbanden. 1637 wurde die Burg von Turenne belagert, 1651 vom General Rose. 1659 wurden Trélon und seine Umgebung durch den Pyrenäenfrieden endgültig französisch.

Im 16. Jahrhundert heiratete Louise de Blois den Baron Louis de Merode, dessen Nachfahren noch heute das Schloss Trélon bewohnen, das 1704 anstelle der alten Burg errichtet wurde. Dieses Schloss wurde während der Revolution teilweise zerstört, um 1860 im Stil Ludwigs XIII. wieder aufgebaut.

1887 wurde in Trélon der Komponist und Organist Paul de Maleingreau geboren.

Bevölkerungsentwicklung in Trélon[1]
Jahr Einwohner
 


1962 3200
1968 3214
1975 3438
1982 3166
1990 2923
1999 2828
2009 3063

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Trélon

  • Glasmuseum (Musée sur le verre)
  • Ehemalige Mühle (18. Jahrhundert)
  • Maison de maître, 1786
  • Maison Ténart, 1936, Jugendstil
  • Kirche (16. Jahrhundert)
  • Ehemaliger Karmelitenkonvent, gegründet 1625 von Philipp Eugen von Merode

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1630–1638.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Trélon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. INSEE@1@2Vorlage:Toter Link/recensement.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.