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Tootie Heath

US-amerikanischer Jazz-Musiker

Albert „Tootie“ Heath (* 31. Mai 1935 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein amerikanischer Jazzschlagzeuger.

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Leben und WirkenBearbeiten

Der jüngere Bruder von Percy und Jimmy Heath zog 1957 nach New York City und gab mit Aufnahmen bei John Coltrane und Nina Simone sein Plattendebüt. Anschließend war er (bis 1960) in der Gruppe von J. J. Johnson; 1960 war er Schlagzeuger im Art Farmer/Benny Golson-Jazztet, zu hören auf dem zweiten Album Big City Sounds. 1961 spielte er mit Cedar Walton und Reggie Workman, aber auch mit Bobby Timmons oder Julian Cannonball Adderley. 1965 zog er nach Stockholm. Von dort aus spielte er mit George Russell sowie Kenny Drew und Dexter Gordon, gab aber auch Konzerte mit Friedrich Gulda und mit Tete Montoliu. 1968 kehrte er in die USA zurück, wo er zunächst als Schlagzeuger im Sextett von Herbie Hancock arbeitete, mit dem 1969 sein Album Kawaida entstand; zwischen 1970 und 1974 arbeitete er bei Yusef Lateef. 1974 nahm er mit Anthony Braxton und Kenny Drew in Kopenhagen auf und blieb eine Weile in Europa. 1975 schloss er sich der Gruppe seiner Brüder, The Heath Brothers, an, arbeitete aber seit 1978 daneben als Freelancer. Er ist jetzt der Leiter von The Whole Drum Truth, einem Ensemble von Jazzschlagzeugern, zu dem Ben Riley, Ed Thigpen, Jackie Williams, Billy Hart, Charlie Persip, Leroy Williams und Louis Hayes zählen. Nach Tom Lord wirkte Heath bei 268 Sessions mit.[1]

Heath arbeitet auch als Pädagoge, unter anderem auf dem Stanford Jazz Workshop. Als Schlagzeuger hat Heath den diskreten, aber dynamischen Stil von Kenny Clarke weiterentwickelt.

Diskographische HinweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tom Lord The Jazz Discography (online, 13. Oktober 2016)