Timo Roosen

niederländischer Radrennfahrer

Timo Roosen (* 11. Januar 1993 in Tilburg, Provinz Noord-Brabant) ist ein niederländischer Radrennfahrer.

Timo Roosen
Roosen bei Rund um Köln 2016
Roosen bei Rund um Köln 2016
Zur Person
Geburtsdatum 11. Januar 1993
Nation Niederlande Niederlande
Disziplin Straße
Körpergröße 1,94 Meter
Renngewicht 75 Kilogramm
Zum Team
Aktuelles Team Jumbo-Visma
Funktion Fahrer
Internationale Team(s)
2014
2015–2018
2019–
Rabobank Development Team
Team Lotto NL-Jumbo
Team Jumbo-Visma
Wichtigste Erfolge
2017
Tacx Pro Classic
eine Etappe Tour des Fjords
Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2020

Sportliche LaufbahnBearbeiten

2011 gewann Timo Roosen eine Etappe der prestigeträchtigen Junioren-Rundfahrt Sint-Martinusprijs Kontich, 2013 eine Etappe der Tour de Berlin. Im Jahr darauf bekam er beim Rabobank Development Team seinen ersten Vertrag und gewann eine Etappe und bei Nachwuchswertung von Kreiz Breizh Elites. Anschließend fuhr er von 2015 bis 2018 bei Team Lotto NL-Jumbo, seit Team Jumbo-Visma, und gehört zum Sprinterzug von Dylan Groenewegen. 2017 entschied er eine Etappe der Tour des Fjords und das Tacx Pro Classic für sich.

DiversesBearbeiten

Anfang 2019 erlitt der ältere Bruder von Roosen, Sjors, ein ehemaliger Radrennfahrer, bei einem Verkehrsunfall eine Verletzung des Rückenmarks und sitzt seitdem im Rollstuhl. Timo Roosen, der nach dem Vorbild des Bruders mit dem Radsport anfing: „Ich lebe jetzt auch seinen Traum.“[1]

ErfolgeBearbeiten

2011
2013
2014
2017
2021
  •   Niederländischer Meister – Straßenrennen

Grand-Tour-PlatzierungenBearbeiten

Grand Tour20152016201720182019
  Giro d’ItaliaGiro
  Tour de FranceTour111DNF137
  Vuelta a EspañaVuelta95
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.

WeblinksBearbeiten

Commons: Timo Roosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Stom“ ongeluk zet leven Goirlese wielrenner Sjors Roosen (28) op de kop: „Je moet niet bang zijn een keer uit die rolstoel te donderen“. In: bd.nl. 22. Dezember 2019, abgerufen am 8. Mai 2020 (niederländisch).