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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Tragikomödie von Martin McDonagh (2017)

Filmdaten
Deutscher TitelThree Billboards Outside Ebbing, Missouri
OriginaltitelThree Billboards Outside Ebbing, Missouri
Logo Three Billboards Outside Ebbing, Missouri grau.svg
ProduktionslandUSA, Großbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2017
Länge116 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieMartin McDonagh
DrehbuchMartin McDonagh
ProduktionGraham Broadbent,
Pete Czernin,
Martin McDonagh
MusikCarter Burwell
KameraBen Davis
SchnittJon Gregory
Besetzung

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri ist ein Spielfilm von Martin McDonagh aus dem Jahr 2017. Das zwischen Rachethriller, Filmdrama und Komödie angesiedelte Werk[2] basiert auf einem Originaldrehbuch des Regisseurs. Es erzählt von einer verbitterten Frau in einer amerikanischen Kleinstadt (dargestellt von Frances McDormand), die nach dem Mord an ihrer Tochter auf drei großen Werbetafeln den örtlichen Polizeichef (Woody Harrelson) der Untätigkeit anklagt. Ihre aufrührerische Aktion mündet in einen erbitterten Kleinkrieg.

Der Film feierte im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig am 4. September 2017 Premiere; am 10. November 2017 kam er in die US-amerikanischen und am 25. Januar 2018 in die deutschen Kinos.

Im Rahmen der Oscarverleihung 2018 erhielt der Film sieben Nominierungen, u. a. als bester Film. Letztlich erhielt der Film zwei Oscars: Frances McDormand wurde als beste Hauptdarstellerin und Sam Rockwell als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Mildred Hayes lässt an einer Landstraße in der Nähe der beschaulichen Gemeinde Ebbing großformatige Werbeplakate auf drei jahrzehntelang ungenutzten Plakatwänden anbringen. Ein Jahr sollen die Plakate dort kleben bleiben; mit dem verantwortlichen Werbungsverkäufer Red Welby hat sie dafür 5.000 Dollar monatlich vereinbart. In großen schwarzen Buchstaben auf rotem Grund sind dort nun am Straßenrand die Sätze „Raped While Dying“, „Still No Arrests?“ und „How come, Chief Willoughby?“ zu lesen.

Mildreds Tochter Angela war sieben Monate zuvor in der Nähe ihres Elternhauses vergewaltigt, ermordet und anschließend verbrannt worden. Der Täter wurde nicht gefasst. Sheriff Bill Willoughby und Officer Jason Dixon von der örtlichen Polizei verwenden nach Mildreds Meinung zu wenig Mühe darauf, den Fall aufzuklären; sie diskriminierten lieber die afroamerikanische Bevölkerung ihrer Heimatstadt. Mit der Plakataktion will Mildred die Polizei zum Handeln zwingen. Auch ein Fernsehsender berichtet über die Aktion.

Willoughby sucht Mildred zu Hause auf und erklärt ihr, dass die genetischen Spuren am Tatort nirgends hinführen, weil das entsprechende Erbgutprofil in keiner Datenbank verzeichnet sei, und dass es außerdem keine Augenzeugen gebe, weshalb er in diesem Mordfall nicht weiterkomme. Die einzige Chance sei, dass der Täter irgendwann den Fehler mache, seine Tat auszuplaudern. Mildred zeigt sich wenig beeindruckt. Selbst als Willoughby sie um Rücksicht bittet, weil er an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist und nur noch wenige Monate zu leben hat, bleibt Mildred hart und erklärt ihm, dies sei der Grund gewesen, warum sie die Tafeln jetzt habe aufstellen lassen, denn wenn er erst einmal gestorben sei, brächten diese ja nichts mehr.

Mildreds Sohn Robbie möchte die Sache am liebsten vergessen, er weiß aber genau wie ihr Ex-Ehemann Charlie, der sie für die 19-jährige Penelope verlassen hat, dass mit seiner Mutter nicht gut Kirschen essen ist. Mildred belässt es nicht bei Worten. So drückt sie dem Zahnarzt, der sie aus Ärger über ihre Plakataktion sehr grob behandelt, seinen Bohrer in den Daumennagel. Father Montgomery, der Gemeindepriester, versucht sie zu besänftigen. Doch sie entgegnet, dass die Kirche im Grunde eine „Gang“ sei, in der jedes Mitglied für deren Taten mitverantwortlich ist, also auch für Kindesmissbrauch.

Der Polizeichef erschießt sich, da er seiner Familie sein Leiden nicht zumuten will. Zuvor hat er – inkognito – noch eine weitere monatliche Rate für die Miete der Werbetafeln bezahlt. Am Tag nach seinem Tod wird ein externer, schwarzer Polizeichef eingesetzt. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist die Entlassung von Dixon, der den Eigentümer der Werbetafeln im Verlauf eines tätlichen Angriffs aus dem Fenster geworfen hat, weil er ihn wegen der Vermietung der Tafeln für den Tod des Polizeichefs mitverantwortlich macht. Als dann die Werbetafeln angezündet werden, hält Mildred Dixon für den Verantwortlichen und rächt sich ihrerseits an der lokalen Polizei, indem sie in der Nacht mehrere Molotowcocktails gegen die Polizeidienststelle wirft. Dort hält sich Dixon auf, um einen Brief Willoughbys an ihn zu lesen. Bei der Flucht aus dem brennenden Haus erleidet er schwere Brandverletzungen und wird in dasselbe Zimmer gelegt wie Red, den er einen Tag zuvor aus dem Fenster geworfen hat.

Als Dixon in einer Kneipe zwei fremde Männer bei einem Gespräch belauscht, von denen der eine sich mit einer Vergewaltigung und Verbrennung des Opfers brüstet, kratzt er diesen im Gesicht, um so an eine Gewebeprobe von ihm zu kommen. Dafür nimmt er in Kauf, von ihm verprügelt zu werden. Dixon erzählt Mildred, dass er möglicherweise den Mörder ihrer Tochter gefunden hat. Es stellt sich aber heraus, dass die DNA-Spuren nicht übereinstimmen und der Verdächtige zum Tatzeitpunkt als Soldat im Ausland war.

In der Schlusssequenz begeben sich Mildred und Jason Dixon gemeinsam auf den Weg, um diesen Mann in Idaho zur Rechenschaft zu ziehen. Auch wenn er für den Tod der Tochter nicht infrage kommt, so ist er für Dixon „doch ein Vergewaltiger“. Unterwegs kommen ihnen aber Zweifel an der Mission.

ProduktionBearbeiten

 
Woody Harrelson (Sheriff Bill Willoughby) während der Dreharbeiten in Sylva im Mai 2016

Filmtitel, Stab und DreharbeitenBearbeiten

Der Filmtitel bezieht sich auf die drei Plakatwände (engl. „Billboards“) an der Landstraße außerhalb der fiktiven Gemeinde Ebbing in Missouri, die Mildred Hayes für ein Jahr anmietet. Auf den roten Plakaten ist in schwarzer Schrift zu lesen: „Raped While Dying.“ („Vergewaltigt beim Sterben.“), „Still No Arrests?“ („Noch keine Verhaftungen?“) und zuletzt „How come, Chief Willoughby?“ („Wie kommt das, Chief Willoughby?“)

Regie führte Martin McDonagh, der auch das Drehbuch schrieb.

Gedreht wurde an 33 Tagen[3] in Sylva, rund um Asheville und in Black Mountain in North Carolina.[4][5] Als Kameramann fungierte Ben Davis.

BesetzungBearbeiten

Oscarpreisträgerin Frances McDormand spielt im Film Mildred Hayes[6], Lucas Hedges ihren Sohn Robbie[7] und John Hawkes ihren Exmann Charlie. Sheriff Bill Willoughby wird von Woody Harrelson verkörpert, und Sam Rockwell spielt Officer Jason Dixon. Kathryn Newton übernahm die Rolle von Angela, Samara Weaving spielt Penelope, und Nick Searcy ist in der Rolle von Father Montgomery zu sehen. Mama Dixon wird von Sandy Martin gespielt, Ebbings neuer Polizeichef Abercrombie von Clarke Peters und der Werbeverkäufer Red Welby von Caleb Landry Jones. Abbie Cornish übernahm die Rolle von Anne Willoughby. Die deutsche Synchronfassung entstand nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Marius Clarén bei der Interopa Film GmbH in Berlin. Heidrun Bartholomäus spricht in der deutschen Fassung Mildred Hayes, Thomas Nero Wolff Sheriff Bill Willoughby und Dietmar Wunder lieh seine Stimme Officer Jason Dixon.

FilmmusikBearbeiten

Die Filmmusik komponierte Carter Burwell. Trotz des ländlich anmutenden Americana-Szenarios und der dramatischen Tiefe der Geschichte, von der man erwartet, dass sie selbst musikalisch inspirierend sein würde, hatte Burwell große Schwierigkeiten, die richtige Herangehensweise an die Filmmusik zu finden und wurde schließlich von etwas ungewöhnlich Banalem inspiriert: dem Kostümdesign des Films. Burwell erinnert sich: „Ich bemerkte, dass Mildred ihr Outfit änderte, als sie auf dem Kriegspfad war, und dass andere Charaktere auch ihr Aussehen änderten, als sie zwischen den Rollen wechselten, die sie in dieser kleinen Stadt spielten. Ich bekam das Gefühl, dass Gewalt und Rache die vordergründigen Themen des Films sind. Da es in der Geschichte so viele vollwertig gezeichnete Figuren gibt, habe ich einen Ansatz von Ennio Morricones Filmmusik aus seinen Spaghetti-Western (die ich liebe) in Betracht gezogen und jeder Figur eine unverwechselbare musikalische Signatur verliehen, die auch bei wechselnden Allianzen bei ihnen bleibt.“[8] Mildred steht im Zentrum der Erzählung. Das Eröffnungsstück Mildred Goes to War ist eine Kombination von Instrumenten, einschließlich Gitarren, Banjos, Röhrenglocken und Percussioninstrumenten, und beinhaltet zudem Stampfen und Klatschen.[8]

Burwells Beitrag zur Filmmusik ist etwas mehr als 20 Minuten lang.[9][8] Im Film sind zudem die Lieder The Last Rose of Summer, gesungen von Renée Fleming, das auf einem gleichnamigen Gedicht von Thomas Moore basiert, Buckskin Stallion Blues von Townes Van Zandt, Radio Song von The Felice Brothers, The Night They Drove Old Dixie Down von Joan Baez sowie Chiquitita von ABBA zu hören.[10][11][12][9] Der Soundtrack zum Film umfasst 19 Musikstücke und wurde am 10. November 2017 bei Varese Sarabande veröffentlicht.[13]

Marketing und VeröffentlichungBearbeiten

Im März 2017 wurde ein erster Trailer zum Film vorgestellt.[14] Premiere feierte der Film am 4. September 2017 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig, wo er im Hauptwettbewerb gezeigt wurde und für den Goldenen Löwen nominiert war. Ebenfalls im September 2017 wurde er beim Toronto International Film Festival vorgestellt.[15] Im September 2017 erfolgte eine Vorstellung beim San Sebastián International Film Festival.[16] Ende September und Anfang Oktober 2017 wurde der Film im Rahmen des Hauptwettbewerbs des Zurich Film Festivals gezeigt[17] und ebenfalls im Oktober 2017 beim Filmfest Hamburg vorgestellt.[18] Beim London Film Festival wurde Three Billboards Outside Ebbing, Missouri am 15. Oktober 2017 als Abschlussfilm gezeigt.[19][20] Nach einer Verschiebung[21] kam der Film am 10. November 2017 in die US-amerikanischen und am 25. Januar 2018 in die deutschen Kinos.[22]

RezeptionBearbeiten

AltersfreigabeBearbeiten

In Deutschland ist der Film FSK 12. In der Freigabebegründung heißt es: „Der insgesamt eher ruhige Film erzählt trotz seiner Anflüge schwarzen Humors eine ernste Geschichte. Dabei werden Themen wie Schuld, Sühne, Gerechtigkeit und Selbstjustiz behandelt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihres kognitiven und psychosozialen Entwicklungsstands fähig, diese Themen zu verstehen und angemessen zu verarbeiten. Auch vereinzelte Szenen mit heftigerer Gewalt (z. B. zwei massive Schlägereien) sind schlüssig in die Geschichte eingebunden.“[23]

Kritiken und EinspielergebnisBearbeiten

Der Film konnte bislang 92 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen und erhielt hierbei durchschnittlich eine Bewertung von 8,5 der möglichen 10 Punkte.[24] Besonders wurde von Kritikern die schauspielerische Meisterklasse von Frances McDormand und Sam Rockwell hervorgehoben.[25][26][11][27] Im Rahmen der Golden Tomato Awards des Jahres 2017 ging der Film als Zweitplatzierter in der Kategorie Beste Filmkomödie hervor.[28]

Gregory Ellwood von The Playlist meint, Martin McDonagh habe diesen fast unmöglichen Film als brutale und dunkle Komödie choreografiert, wobei durch das Schauspiel von McDormand und Rockwell eine emotionale Resonanz ausgelöst werde, die man einfach nicht kommen sehe.[25] Auch Steve Pond von The Wrap spricht von einem dunklen und blutigen, aber zugleich lustigen Film, was für McDonagh klassisch sei.[11]

Owen Gleiberman von Variety erklärt, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri sei kein demagogischer Angriff auf die Selbstgefälligkeit der Polizei oder auf die von Männern ausgehende Gewalt und deren Privilegien, auch wenn der Film eine Meditation über diese Dinge sei. Besonders hebt Gleiberman die schauspielerische Leistung von Sam Rockwell in der Rolle von Officer Dixon hervor. Ihn als einen rassistischen und gewalttätigen Polizisten zu sehen, der gleichzeitig ein völliger Loser und ein Mamakind ist, sei eine Offenbarung.[27]

Geoffrey Macnab von The Independent meint, auch wenn der Film wohl kaum viele Preise erhalten werde, sei er dennoch ein überraschendes Werk, und beschreibt dieses als eine perverse, komische und tragische Rachegeschichte, in der alle Figuren unseren oft sehr geringen Erwartungen zuwiderhandelten. Seinen nihilistischen Humor teile der Film mit McDonaghs früherem Film 7 Psychos, und ihre Darstellung reihe sich ein in Filme wie Fargo, für den sie (Frances McDormand) in der Rolle einer schwangeren Polizistin mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.[29]

In einer Kritik der dpa zum Film heißt es, dieser lebe von einer Mischung aus schwarzem Humor und berührenden Momenten: „Während der Film vom Schicksal von Mildreds Familie erzählt, offenbart er zugleich gravierende Missstände bei der örtlichen Polizei: Gewalt gegen Schwarze scheint zum Alltag zu gehören.“[30]

Martin Wolf verweist im Spiegel auf die irische Abstammung des Drehbuchautors und Regisseurs Martin McDonagh und urteilt, es sei ein „durch und durch amerikanischer Film über die amerikanische Provinz, wie ihn die Amerikaner allein offenbar nicht mehr hinkriegen“.[31]

Von der Deutschen Film- und Medienbewertung wurde der Film mit dem Prädikat besonders wertvoll versehen. In der Begründung heißt es: „Vordergründig kann Three Billboards Outside Ebbing, Missouri als Anklage gegen Rassismus, Gewalt und patriarchale Machtstrukturen gesehen werden. Im Kern geht es um Schuld, Rache und Versöhnung. Martin McDonagh konfrontiert mit seiner klugen Inszenierung auch damit, wie rasch vorschnelle Urteile gefällt werden.“[32] Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt den Film; in epd Film heißt es, er biete „gelungene und nachdenklich machende Unterhaltung“.[33]

In den USA eröffnete der Film am Veterans-Day-Wochenende mit starken 322.168 US-Dollar in vier Kinos, was bezogen auf die durchschnittlichen Einnahmen pro Kino (80.542 US-Dollar) ein außergewöhnlich gutes Ergebnis darstellte. In der Schweiz landete Three Billboards auf Platz 1 der Kino-Charts. Die gesamten weltweiten Einnahmen des Films belaufen sich auf 159,2 Millionen US-Dollar.[34] In Deutschland verzeichnet der Film bislang 731.579 Besucher.[35] Am 2. März 2018 kam der Film in ausgewählte chinesische Kinos und spielte dort nach seinem landesweiten Start bislang umgerechnet 10,2 Millionen US-Dollar ein.[36][37]

Frances McDormands Oscar-DankesredeBearbeiten

Während der Dankesrede von Frances McDormand im Rahmen der Oscarverleihung Anfang März 2018, wo sie für ihre Rolle als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, hatte sie in ihren letzten Worten auf den Inclusion Rider hingewiesen und alle gemeinsam mit ihr nominierten Frauen gebeten, das Projekt zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt war vielen Bürgern diese Vertragsklausel nicht bekannt.[38] Mit dieser können Schauspieler in der US-amerikanischen Unterhaltungsindustrie verlangen, dass die Besetzung eines Films möglichst vielfältig ist und in ihren Filmen Frauen und Minderheiten ausreichend repräsentiert werden. Die Idee für den Inclusion Rider stammt von Stacy Smith, der Gründerin und Vorsitzenden der USC Annenberg Inclusion Initiative, die ermittelt hatte, dass die Besetzung in den meisten US-produzierten Filmen nicht der amerikanischen Bevölkerung entspricht.[39]

Vorbild für Protestaktionen im öffentlichen RaumBearbeiten

 
Die roten Plakatwände aus dem Film dienten als Vorbild für ver­schie­de­ne Protestaktionen, wie hier beim March for Our Lives 2018 in San Diego

Der Film gehört „zu den Vorbildern einer bemerkenswert neuen Protest-Ästetik“.[40] In London waren im Februar 2018 an der Themse oder vor der St Paul’s Cathedral drei mobile Plakatwände zu sehen, die nach den 71 Toten aus dem Brand im Grenfell Tower 2017 fragten: 71 Dead. (71 Tote), And still no arrests? (Und immer noch keine Festnahmen?), How come? (Wie kommt es, dass niemand zur Verantwortung gezogen wird?).[40] Nach dem Schulmassaker von Parkland, Florida, lauteten die Texte der drei Tafeln: In der Schule ermordet., Noch immer keine schärferen Waffenkontrollen. Wie kommt’s, Marco Rubio? [40] Im Wahlkampf in Rom wurde vor dem Kolosseum vor Bunga Bunga mit Extremisten gewarnt und vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York City wurde nach den 500.000 Toten in Syrien gefragt.[40]

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

Im Januar 2018 wurde der Film im Rahmen der Irish Film & Television Academy Awards in fünf Kategorien nominiert.[41] Im Folgenden eine Auswahl von Nominierungen und Auszeichnungen im Rahmen weiterer Filmpreise.

AACTA International Awards 2018

  • Auszeichnung als Bester Film
  • Auszeichnung für das Beste Drehbuch
  • Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand)
  • Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Abbie Cornish)
  • Auszeichnung als Bester Nebendarsteller (Sam Rockwell)[42]

American Film Institute Awards 2018

  • Aufnahme in die Top-10-Filme des Jahres 2017[43]

Art Directors Guild Awards 2018

  • Nominierung für den Excellence in Production Design Award in der Kategorie Contemporary Film (Inbal Weinberg)[44]

British Academy Film Awards 2018

British Independent Film Awards 2017

  • Auszeichnung für den Besten Schnitt (Jon Gregory)
  • Auszeichnung für die Beste Filmmusik (Carter Burwell)
  • Nominierung für die Beste Kamera (Ben Davis)
  • Nominierung für das Beste Casting (Sarah Halley Finn)
  • Nominierung für den Besten Sound (Joakim Sundstrom)[46]

Critics’ Choice Movie Awards 2018

Directors Guild of America Awards 2018

  • Nominierung für die Beste Spielfilmregie (Martin McDonagh)[48]

Eddie Awards 2018

  • Nominierung für den Besten Filmschnitt – Comedy (Jon Gregory)[49]

Filmfest Hamburg 2017

  • Nominierung für den Sichtwechsel-Filmpreis[50]

Golden Globe Awards 2018

Hollywood Film Awards 2017

  • Auszeichnung mit dem Hollywood Supporting Actor Award (Sam Rockwell)[52]

Independent Spirit Awards 2018

  • Nominierung für das Beste Drehbuch (Martin McDonagh)
  • Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand)
  • Auszeichnung als Bester Nebendarsteller (Sam Rockwell)[53][54]

London Critics’ Circle Film Awards 2018

Oscarverleihung 2018 (90th Academy Awards)

Producers Guild of America Awards 2018

  • Nominierung als Bester Film (Graham Broadbent, Pete Czernin und Martin McDonagh)

Internationale Filmfestspiele von Venedig 2017

  • Nominierung für den Goldenen Löwen (Martin McDonagh)
  • Auszeichnung für das Beste Drehbuch (Martin McDonagh)[56]

Palm Springs Film Fest 2017

  • Auszeichnung mit dem Spotlight Award (Sam Rockwell)[57]

San Sebastian Film Festival 2017

  • Auszeichnung mit dem San Sebastian Audience Award (Martin McDonagh)[58]

Satellite Awards 2017

  • Auszeichnung als Bester Film
  • Auszeichnung für das Beste Originaldrehbuch (Martin McDonagh)
  • Nominierung als Beste Filmschauspielerin (Frances McDormand)
  • Auszeichnung als Bester Nebendarsteller (Sam Rockwell)
  • Nominierung für die Beste Kamera (Ben Davis)
  • Nominierung für den Besten Filmschnitt (Jon Gregory)[59]

Screen Actors Guild Awards 2018

Toronto International Film Festival 2017

  • Auszeichnung mit dem Publikumspreis[61]

Zurich Film Festival 2017

  • Nominierung für den Golden Eye Award (Martin McDonagh)[62]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 172140/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: filmdienst.de. Abgerufen am 4. März 2018.
  3. Brian Brooks: Searchlight Posts 'Three Billboards'; The Orchard Has Norway’s 'Thelma' – Specialty B.O. Preview In: deadline.com, 9. November 2017.
  4. Three Billboards Outside Ebbing, Film Locations In: romanticasheville.com. Abgerufen am 6. Februar 2018.
  5. Aaron Adelson: 'Three Billboards' movie filming in WNC using three billboards In: wlos.com, 29. April 2016.
  6. Oliver Lyttelton: Frances McDormand To Star In Martin McDonagh’s Next Film, Director Calls Focus Features 'Scumbags' In: indiewire.com, 14. September 2015.
  7. Markus Fiedler: Kritik der Filmstarts-Redaktion: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: filmstarts.de, 4. September 2017.
  8. a b c Jonathan Broxton: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri – Carter Burwell In: moviemusicuk.us, 24. November 2017.
  9. a b Thomas Hartmann: Klangkunst von Carter Burwell: Mehr als nur Filmmusik – der Soundtrack zu „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ In: MDR Kultur. Abgerufen am 6. Februar 2018.
  10. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (2017), Soundtracks. In. imdb.com. Abgerufen am 23. Mai 2018.
  11. a b c Steve Pond: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' Review: Frances McDormand Gets Dark, Bloody and Funny In: 4. September 2017.
  12. David Rooney: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri': Film Review The Hollywood Reporter, 4. September 2017.
  13. 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' Soundtrack Announced In: filmmusicreporter.com, 13. Oktober 2017.
  14. Daniel Krüger: Gestatten: Der wahnsinnig gute Trailer zu 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' In: musikexpress.de, 24. März 2017.
  15. Toronto International Film Festival 2017. Official Film Schedule In: tiff.net. Abgerufen am 23. August 2017. (PDF; 852 KB)
  16. Pearls In: sansebastianfestival.com. Abgerufen am 18. September 2017.
  17. Elsa Keslassy: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri', 'Custody', 'Under the Tree' to Compete in Zurich In: Variety, 14. September 2017.
  18. Filme von A-Z In: filmfesthamburg.de. Abgerufen am 29. September 2017.
  19. Robert Mitchell: Martin McDonagh’s 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' to Close London Film Festival In: Variety, 22. August 2017.
  20. Joey Nolfi: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri to close London Film Festival In: Entertainment Weekly, 22. August 2017.
  21. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri Release Date Set for October In: comingsoon.net, 12. April 2017.
  22. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 26. August 2017.
  23. Freigabebegründung für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  24. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 4. Mai 2018.
  25. a b Gregory Ellwood: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri': An Acting Masterclass From Frances McDormand and Sam Rockwell In: The Playlist, 4. September 2017.
  26. https://theplaylist.net/three-billboards-outside-ebbing-missouri-acting-masterclass-frances-mcdormand-sam-rockwell-review-20170904/
  27. a b Owen Gleiberman: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' Review In: Variety, 4. September 2017.
  28. Best-reviewed Comedies 2017 In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  29. Geoffrey Macnab: Three Billboards Outside Ebbing Missouri, Venice Film Festival review: A startling piece of work In: The Independent, 4. September 2017.
  30. Frances McDormand überzeugt in Venedig In: welt.de, 4. September 2017.
  31. Martin Wolf: Werbung mit Wut In: Der Spiegel 4/2018, 20. Januar 2018, S. 123.
  32. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: fbw-filmbewertung.com. Deutsche Film- und Medienbewertung. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  33. Film des Monats Februar: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' In: epd-film.de, 23. Januar 2018. Abgerufen am 26. Januar 2018.
  34. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 17. April2018.
  35. Top 100 Deutschland 2018 In: insidekino.com. Abgerufen am 26. Juni 2018.
  36. http://deadline.com/2018/03/the-shape-of-water-china-opening-crosses-100-million-international-box-office-1202341304/
  37. http://www.boxofficemojo.com/intl/china/?yr=2018&wk=10&p=new
  38. Annemarie Havran: Was ist ein „Inclusion Rider“? Wir erklären euch Frances McDormands Oscar-Rede In: filmstarts.de, 5. März 2018.
  39. Carolin Gasteiger: „Inclusion rider“ – ein Appell an die erste Riege Hollywoods In: Süddeutsche Zeitung, 5. März 2018.
  40. a b c d Gerhard Matzig: Eine Welt sieht rot. Wie die Kunst die Realität inspiriert. Der mit zwei Oscars ausgezeichnete Film 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' hat Aktivisten aller Art zum Nachahmen angeregt. In: Süddeutsche Zeitung, nr. 55, 7. März 2018, S. 10.
  41. Hannah Moran: The nominations for the IFTA Film Awards 2018 have been announced In: evoke.ie, 11. Januar 2018.
  42. Erik Pedersen: Australia’s International Awards Lauds 'Three Billboards' As Best Film; Nolan, Oldman & Robbie Also Win In: deadline.com, 5. Januar 2018.
  43. Kristopher Tapley: 'Get Out', 'Wonder Woman', 'Handmaid’s Tale' Make AFI Awards Lists In: Variety, 7. Dezember 2017.
  44. Carolyn Giardina: Art Directors Guild Awards: 'Dunkirk', 'Shape of Water', 'Blade Runner 2049' Among Nominees In: The Hollywood Reporter, 4. Januar 2018.
  45. EE British Academy Film Awards Nominations in 2018 In: bafta.org. Abgerufen am 6. Februar 2018.
  46. Peter White: 'The Death Of Stalin' Wins Three British Independent Film Awards In: deadline.com, 23. November 2017.
  47. Kristopher Tapley: 'Shape of Water' Leads Critics’ Choice Film Nominations In: Variety, 6. Dezember 2017.
  48. Pete Hammond: DGA Awards Nominees: 'Shape Of Water', 'Lady Bird', 'Dunkirk', 'Three Billboards', 'Get Out' In: deadline.com, 11. Januar 2018.
  49. Dino-Ray Ramos: ACE Eddie Awards Announce Nominations For Annual Ceremony In: deadline.com, 3. Januar 2018.
  50. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri In: filmfesthamburg.de. Abgerufen am 5. Oktober 2017.
  51. Winners & Nominees 2018 In: www.goldenglobes.com. Abgerufen am 9. Januar 2018
  52. Kimberly Nordyke: Hollywood Film Awards: 'The Big Sick' to Receive Comedy Ensemble Award In: The Hollywood Reporter, 23. Oktober 2017.
  53. Hilary Lewis: 2018 Independent Spirit Award Nominations Revealed In: The Hollywood Reporter, 21. November 2017.
  54. Jessica Derschowitz: Independent Spirit Awards winners 2018: See the full list In: Entertainment Weekly, 3. März 2018.
  55. Dino-Ray Ramos: 'Three Billboards' Wins Film Of The Year At London Critics’ Circle Awards In: deadline.com, 28. Januar 2018.
  56. Nancy Tartaglione: Venice Film Festival Winners In: deadline.com, 9. September 2017.
  57. Steve Pond: Sam Rockwell to Receive Palm Springs Film Festival Award for 'Three Billboards' In: thewrap.com, 17. November 2017.
  58. 65th San Sebastian Film Festival 2017 Awards In: sansebastianfestival.com. Abgerufen am 1. Oktober 2017.
  59. Steve Pond: 'Dunkirk', 'The Shape of Water' Lead Satellite Award Nominations In: thewrap.com, 29. November 2017.
  60. Rebecca Rubin: SAG Award Nominations In: Variety, 13. Dezember 2017.
  61. Seth Kelley: 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' Wins Toronto Film Festival Audience Award In: Variety, 17. September 2017.
  62. Programme 2017 In: zff.com. Abgerufen am 14. September 2017.