Thomas Pluch

österreichischer Autor und Journalist

Thomas Pluch (* 1934 in Klagenfurt; † 21. Mai 1992 in Wien) war ein österreichischer Autor und Journalist.

Nach einem Studium der Germanistik und Zeitungswissenschaften an der Universität Wien (Dissertation über die Kärntner Volksabstimmung von 1920)[1] war Pluch seit 1952 als freier Theaterautor und Journalist in Wien tätig. Seit 1960 arbeitete Pluch als Redakteur der Wiener Zeitung und baute als solcher ab 1983 deren Feuilletonbeilage „Extra“ auf. Auch die zeitweilige Sonderbeilage „Lesezirkel“ verdankt sich seiner Initiative. Neben seiner journalistischen Tätigkeit blieb Pluch aber auch weiterhin schriftstellerisch tätig, nun vor allem als Drehbuchautor fürs Fernsehen („Der Aufstand“ zum Ungarnaufstand 1956, „Feuer“ zur Revolution 1848 mit Christoph Waltz und Kurt Weinzierl, „Ach, Himmel es ist verspielt!“ zu Andreas Hofer ebenfalls mit Kurt Weinzierl). Sein bekanntestes Werk war das vierteilige TV-Epos „Das Dorf an der Grenze“.

Pluch starb unter dramatischen Umständen. Unmittelbar nach der Romyverleihung brach er auf Grund eines Gehirnschlages zusammen. Pluch war mit der Schriftstellerin Erika Molny verheiratet. Seine Tochter Agnes Pluch[2] ist ebenfalls Drehbuchautorin. Zu seinem Andenken wurde der Thomas-Pluch-Drehbuchpreis gestiftet, der jährlich vom Drehbuchforum Wien vergeben wird.

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Das Kärntner Plebiszit des Jahres 1920 : (die öffentliche Meinung Kärntens nach dem ersten Weltkrieg, untersucht im Hinblick auf die Alternative des Plebiszites vom 10. Oktober 1920). Wien 1957 (Biographischer Nachweis).
  2. Agnes Pluch in der Internet Movie Database (englisch)