Therese Hämer

deutsche Schauspielerin
Therese Hämer, 2019

Therese Hämer (* 6. Februar 1962 in Kassel) ist eine deutsche Schauspielerin.

LebenBearbeiten

Die Tochter der Schauspielerin Elisabeth Schwarz verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Stuttgart und Frankfurt am Main, wo sie 1981 ihr Abitur machte. Nach einem anderthalbjährigen Italienaufenthalt studierte sie an der Freien Universität Berlin Philosophie, Germanistik und Romanistik.

Ihre erste Filmrolle erhielt sie in Ulla Stöckls Der Schlaf der Vernunft. Nach Regieassistenz und Elevenvertrag an der Freien Volksbühne Berlin bei Hans Neuenfels, absolvierte sie von 1987 bis 1989 ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 1989 debütierte sie an den Münchner Kammerspielen in Henrik Ibsens Die Frau vom Meer in der Rolle der Bolette. Dafür wurde sie 1990 von theater heute als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Es folgten Engagements am Schillertheater Berlin und Schauspiel Bonn sowie Gastrollen am Residenztheater München, am Nationaltheater Weimar und zuletzt am Schauspielhaus Bochum.

Seit 2002 ist sie freiberuflich überwiegend in TV-Produktionen tätig. Sie war in Fernsehfilmen zu sehen, wie z. B. Jahrestage und Ein Schnitzel für drei. Zu den Fernsehserien, in denen sie auftrat, zählen Der Staatsanwalt, SOKO Leipzig, Post Mortem – Beweise sind unsterblich und Stromberg. Kinorollen übernahm sie u. a. in Wiederkehr und in Wahrheit oder Pflicht.

Therese Hämer ist Mitglied der Deutschen Filmakademie[1] und wohnt in Köln.

FilmografieBearbeiten

HörspieleBearbeiten

  • 2013: Max von Malotki: Junge – Regie: Benjamin Quabeck
  • 2014: Amerikanische Vorhölle – (WDR)
  • 2015: Herr Lundquist nimmt den Helm ab – Regie: Mark Ginzler
  • 2016: Kilroy was here – Regie: Mark Ginzler

WeblinksBearbeiten

Commons: Therese Hämer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Therese Hämer. In: deutsche-filmakademie.de. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 3. März 2019.