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Theologische Beiträge ist eine protestantische theologische und kirchliche Fachzeitschrift und erscheint zweimonatlich. Hauptherausgeber sind Reiner Braun und Heinzpeter Hempelmann im Auftrag des Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbundes (PGB). Publizierender Verlag ist der evangelikale SCM Brockhaus Verlag der Stiftung Christliche Medien.

Theologische Beiträge

Beschreibung Theologische Fachzeitschrift
Fachgebiet Theologie, Kirche, Gesellschaft
Sprache Deutsch
Erstausgabe 1970
Erscheinungsweise zweimonatlich
Herausgeber Reiner Braun und Heinzpeter Hempelmann
Weblink www.theologische-beitraege.de
Artikelarchiv 2009 ff.
ISSN

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

In den 1960er Jahren setzte sich die Theologie Rudolf Bultmanns durch, die jedoch auf Verunsicherung bis Ablehnung stieß. Es begannen Auseinandersetzungen zwischen dessen Entmythologisierungstheologie und der Existentialtheologie, die durch Theologen wie Martin Kähler, Adolf Schlatter und Julius Schniewind geprägt waren. Ihre Vorträge dazu flossen zunächst in die Publikation „Brüderliche Handreichung“ ein. Ab 1970 erschien auf Betreiben von Klaus Haacker die Zeitschrift unter dem heutigen Namen erst quartalsweise und schon bald zweimonatlich. Der erste Herausgeber war Otto Rodenberg. Von 1970 bis 2014 war Helmut Burkhardt Mitherausgeber. 1972 bis 1997 war Theo Sorg als Nachfolger Rodenbergs der nächste Hauptherausgeber. Otto Michel wurde durch Klaus Haacker abgelöst, der die Zeitschrift bis 2007 über 30 Jahre prägte. Seit 1997 sind Heinzpeter Hempelmann und Gerhard Hennig (bis zu seinem Ruhestand 2004), Michael Herbst (von 2007 bis 2017) und seit 2018 Reiner Braun die Herausgeber.[1]

ProfilBearbeiten

Die Zeitschrift versucht, das Gespräch zwischen Universitätstheologie und kirchlicher Praxis zu vermitteln. Ihre geistigen Ursprünge liegen im landeskirchlichen Pietismus und der Erweckungsbewegung. Die Themen betreffen das ganze Spektrum der akademischen und praktischen Theologie, so u. a. die Auslegung der Bibel, Mission, Fragen der Kirchengeschichte, der Ekklesiologie wie der Ökumene, Evangelisation, Theologische Ethik (und in diesem Rahmen auch Fragen wie Abtreibung, Medizinethik oder der Umgang mit praktizierter Homosexualität).[2]

Der Aufbau umfasst stets eine Biblische Besinnung, wissenschaftliche Aufsätze, Berichte aus dem kirchlichen Leben und Rezensionen. Die Autoren sind sowohl Pfarrpersonen, wie der emeritierte Evangelische Landesbischof Gerhard Maier, Bischof Abromeit oder der württembergische Prälat Mack, als auch Dozenten der evangelisch-theologischen Fakultäten, so u. a. Wolfgang Huber, Oswald Bayer, Rainer Riesner, Friedrich Beißer, Werner Neuer, Alister McGrath und Christoph Morgner (früher auch der mittlerweile verstorbene Martin Hengel).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten