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Theisenort ist ein Ortsteil des Marktes Küps im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern mit 892 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2007).[1]

Theisenort
Gemeinde Küps
Wappen von Theisenort
Koordinaten: 50° 12′ 54″ N, 11° 16′ 38″ O
Einwohner: 892 (1. Jan. 2007)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Gasthaus und Pfarrkirche in Theisenort
Gasthaus und Pfarrkirche in Theisenort

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Theisenort liegt im Nordwesten des Gemeindegebiets. Nördlich schließt sich der Theisenorter Wald an.[2]

GeschichteBearbeiten

Die Erstnennung der Siedlung war im Jahr 1257. Dorfherren und Bewohner des Schlosses sowie der Burg „Alte Wache“ waren bis zum Jahr 1861 die Herren von Redwitz.[3]

Gemeindeteile waren 1970 neben dem Pfarrdorf Theisenort die beiden Weiler Köhlersloh und Rödern sowie die Einöden Gypsmühle, Kachelmannsberg, Lerchenhof und Schafhof.[4] Theisenort wurde am 1. Mai 1978 nach Küps eingemeindet.[5]

KircheBearbeiten

Erstmals wurde in Theisenort 1357 eine Kapelle errichtet, die vermutlich 1430 von Hussiten zerstört wurde. 1497 wurde eine neue Kapelle errichtet. Im Jahr 1610 errichteten die Ritter von Redwitz eine neue Kirche am heutigen Standort, die zunächst protestantisch geweiht wurde. Ab Beginn des 18. Jahrhunderts fanden die ersten katholischen Gottesdienste statt. Am 17. Juni 1830 wurde vom König Ludwig I. per Dekret die katholische Pfarrei Theisenort errichtet, der vier Jahre später auch Küps angegliedert wurde. Wenig später wurde eine Orgel in der Kirche aufgestellt. 1861 schenkten Oskar und Karl von Redwitz die der Heiligsten Dreifaltigkeit geweihte Kirche der katholischen Pfarrei. In den Jahren 1967 und 1968 wurde die Kirche renoviert und im folgenden Jahr eingeweiht. Heute finden neben den katholischen Gottesdiensten auch ein Mal pro Monat evangelische Gottesdienste in der Kirche statt.[6]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Peter Betz, deutscher SS-Hauptscharführer, geboren in Theisenort

WeblinksBearbeiten

  Commons: Theisenort – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Marktgemeinde Küps in Zahlen (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)
  2. Willkommen in Küps auf kueps.de, abgerufen am 25. Dezember 2017
  3. IVS: Begründung zum Flächennutzungsplan des Marktes Küps. Januar 2007. S. 13
  4. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 160 (Digitalisat).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 689–690.
  6. Geschichte der katholischen Pfarrei Theisenort auf ihrer Website, abgerufen am 31. Dezember 2017