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The Lost Children
Kompilationsalbum von Disturbed

Veröffent-
lichung(en)

8. November 2011

Label(s) Reprise Records

Genre(s)

Alternative Metal, Hard Rock

Titel (Anzahl)

16

Laufzeit

60 min 52s

Besetzung

Produktion

Johnny K & Disturbed

Chronologie
Asylum
(2010)
The Lost Children Immortalized
(2015)

The Lost Children ist ein Kompilationsalbum der US-amerikanischen Alternative-Metal-/Hard-Rock-Band Disturbed. Das Album erschien am 8. November 2011 über Reprise Records.

EntstehungBearbeiten

Im Juli 2011 kündigte die Band an, aus persönlichen Gründen eine unbefristete Auszeit zu nehmen. Einen Monat später kündigte Sänger David Draiman über Twitter die Veröffentlichung einer Kompilation an, die neben B-Seiten auch Bonustracks diverser Studioalben sowie zwei Coverversionen enthält. Das Lied Mine war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von The Lost Children als einziges Lied gänzlich unveröffentlicht. Dagegen sollte das Lied 3 nicht auf dem Album erscheinen. Die Band hatte das Lied zuvor auf ihrer Website veröffentlicht um Spenden für die West Memphis Three zu sammeln.[1] Nachdem die drei Männer freigesprochen wurden entschloss sich die Band, das Lied doch auf dem Album zu verwenden.

Der Albumtitel kam von der Band, die ihre Lieder als „ihre Kinder“ bezeichnet und es den Musiker schwer fällt, ihre Favoriten herauszupicken.[2] Das Mastering übernahm Ted Jensen. Das Albumcover wurde von Raymond Swanland illustriert.

TitellisteBearbeiten

  1. Hell – 4:15
  2. A Welcome Burden – 3:31
  3. This Moment – 3:05
  4. Old Friend – 3:34
  5. Monster – 4:04
  6. Run – 3:13
  1. Leave It Alone – 4:07
  2. Two Worlds – 3:33
  3. God of the Mind – 3:05
  4. Sickened – 4:00
  5. Mine – 5:04
  6. Parasite – 3:25
  1. Dehumanized – 3:32
  2. 3 – 4:02
  3. Midlife Crisis – 4:04
  4. Living After Midnight – 4:25

RezeptionBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[3][4][5][6]
The Lost Children
  US 13 26.11.2011 (5 Wo.)
  DE 29 18.11.2011 (2 Wo.)
  AT 35 18.11.2011 (2 Wo.)
  CH 59 20.11.2011 (1 Wo.)

RezensionenBearbeiten

Rezensent Reini vom Onlinemagazin Stormbringer würde das Album „ganz und gar nicht nach Ausschussware klingen“. Wo „andere Bands doch deutliche Qualitätsabstriche bei Bonusmaterialen machen müssen“, beweisen Disturbed, dass sie „auch mit Songs zu überzeugen wissen, die - aus welchen Gründen auch immer – nicht auf ihren regulären Alben zu hören waren“.[7] Laut Sascha Dörr vom Onlinemagazin Metalnews bieten die Songs „einfach keinerlei Mehrwert zu dem Material der letzten fünf Studioalben“ und bewertete das Album mit 4,5 von sieben Punkten.[8] Für Matthias Weckmann vom deutschen Magazin Metal Hammer ragt das bislang unveröffentlichte Lied Mine heraus, der Rest würde „die Diskografie der Band eher quantitativ als qualitativ vervollständigen“. Die beiden Coverversionen wären der „Schwachpunkt“ des Albums, dass „nur bekennende Komplettierer im Regal haben müssen“. Weckmann vergab vier von sieben Punkten.[9]

ChartplatzierungenBearbeiten

Das Album erreichte Platz 13 der US-amerikanischen Albumcharts und verkaufte sich in der ersten Woche nach der Veröffentlichung rund 43.000 Mal in den Vereinigten Staaten.[10] In Deutschland erreichte das Album Platz 29, in Österreich Platz 35 und in der Schweiz Platz 59. Darüber hinaus platzierte sich The Lost Children in Kanada auf Platz 17 und im Vereinigten Königreich auf Platz 85.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Disturbed Release Benefit Single For West Memphis Three. StarPulse, abgerufen am 21. September 2016 (englisch).
  2. Gary Graff: Disturbed Releases B-Sides Album Before 'Going Away for a Bit'. Billboard, abgerufen am 21. September 2016 (englisch).
  3. Disturbed – Chart history. Billboard, abgerufen am 21. September 2016 (englisch).
  4. Disturbed in den deutschen Charts. GfK Entertainment, abgerufen am 21. September 2016.
  5. Disturbed in den österreichischen Charts. Hung Medien, abgerufen am 21. September 2016.
  6. Disturbed in der Schweizer Hitparade. Hung Medien, abgerufen am 21. September 2016.
  7. Reini: Disturbed - The Lost Children. Stormbringe.at, abgerufen am 21. September 2016.
  8. Sascha Dörr: Disturbed - The Lost Children. Metalnews.de, abgerufen am 18. Mai 2018.
  9. Matthias Weckmann: Disturbed - The Lost Children. Metal Hammer, abgerufen am 21. September 2016.
  10. Gil Kaufman: Mac Miller's Blue Slide Park Hits #1 On Billboard Chart. MTV, abgerufen am 21. September 2016 (englisch).