The LEGO Movie 2

Film von Mike Mitchell (2019)

The LEGO Movie 2 (Originaltitel: The LEGO Movie 2: The Second Part) ist ein computeranimierter Film, der auf dem Baukastensystem Lego basiert und die Fortsetzung von The LEGO Movie. Der Film startete am 8. Februar 2019 in den Vereinigten Staaten und am 7. Februar 2019 in den deutschen Kinos.

Film
Deutscher Titel The LEGO Movie 2
Originaltitel The LEGO Movie 2: The Second Part
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2019
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
Stab
Regie Mike Mitchell
Drehbuch Phil Lord,
Chris Miller
Produktion Jinko Gotoh,
Roy Lee,
Dan Lin,
Phil Lord,
Chris Miller
Musik Mark Mothersbaugh
Schnitt Clare Knight
Synchronisation
Chronologie
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HandlungBearbeiten

Es sind fünf Jahre seit dem ersten Film vergangen. In den letzten fünf Jahren wurde die Steinstadt regelmäßig angegriffen und vernichtet. So wurde die Stadt immer postapokalyptischer. Die Angreifer entführen Lucy, Batman, Eisenbart, Benny und Einhorn-Kitty. Alleine macht sich Emmet auf den Weg, sie zu retten. Lucy, Batman und die anderen werden zu Königin Wasimma Si-Willi gebracht. Diese erklärt, dass sie Batman heiraten will um den Untergang der LEGO-Welten zu verhindern. Währenddessen rettet Rex Emmet. Rex erklärt ihm, dass die Hochzeit den Untergang auslösen wird und dass sie deswegen die Hochzeit verhindern müssen. Eisenbart, Benny und Einhorn-Kitty fühlen sich schnell wohl. Nur Lucy zweifelt an der Ehrlichkeit der Königin. Selbst Batman wird überzeugt, der Hochzeit zuzustimmen. Zur gleichen Zeit erklärt Rex Emmet, wie er die Hochzeit aufhalten muss. Als dies Emmet gelingt, wird der Untergang (d. h. alle Steine kommen in die Box des Vergessens) ausgelöst. Rex verrät, dass er Emmet aus der Zukunft ist. Ihn hatte niemand auf seinem Alleingang gerettet, so dass er Jahre lang alleine und verloren war. Darüber ist er hart geworden. Mit einer selbst gebauten Zeitmaschine will er nun die Geschichte ändern: Weil seine alten Freunde ihn nicht gerettet hatten, wollte er nun den Untergang auslösen, der in seiner Zeit nicht stattfand. Damit Emmet sicher zu Rex wird, setzt er ihn aus. In der Box merken Lucy und die anderen, dass die Ziele der Königin wirklich edel waren: sie wollte nur alle Steine zusammenführen. Sie brechen aus der Box aus und retten Emmet. Da Emmet so nie zu Rex wird, löst Rex sich auf.

In der realen Welt gibt es parallel Streit zwischen Finn (aus dem ersten Teil) und seiner Schwester über das LEGO. Finn will lieber alleine spielen, während seine Schwester mit ihm zusammen spielen will. Erst gegen Ende vertragen sich die beiden und spielen dann vereint.

SynchronisationBearbeiten

Die Synchronisation des Films wurde bei der Film- & Fernseh-Synchron nach einem Dialogbuch von Alexander Löwe unter der Dialogregie von Benedikt Rabanus erstellt.[2]

Rolle Englischer Sprecher Deutscher Sprecher
Emmet / Rex Abenteuerweste Chris Pratt Patrick Schröder
Batman Will Arnett David Nathan
Wyldstyle / Lucy Elizabeth Banks Maren Rainer
Königin Wasimma Si-Willi Tiffany Haddish Sandra Schwittau
General Mischmasch Stephanie Beatriz Angela Wiederhut
Eisenbart Nick Offerman Wolfgang Wagner
Benny Charlie Day Gerrit Schmidt-Foß
Einhorn-Kitty Alison Brie Kaya Marie Möller
Lord Business / Der Mann von oben Will Ferrell Uwe Büschken
Finn Jadon Sand
Bianca Brooklynn Prince
Mom Maya Rudolph
Eistüte Richard Ayoade Oliver Kalkofe
Superman Channing Tatum Alexander Doering
Green Lantern Jonah Hill Dennis Schmidt-Foß
Wonder Woman Cobie Smulders Sanam Afrashteh
Aquaman Jason Momoa Matti Klemm
Harley Quinn Margot Rubin Anne Helm
Lex Luthor Ike Barinholtz Leonhard Mahlich
Alfred Pennyworth Ralph Fiennes Jürgen Thormann
Abraham Lincoln Will Forte
Banarnar Ben Schwartz Kai Taschner
Zebe Jimmy O. Yang
Balthazar Noel Fielding Johannes Raspe
Larry Poppins Jorma Taccone
Gary Payton Gary Payton
Sheryl Swoopes Sheryl Swoopes
Gandalf Todd Hansen Eckart Dux
Kleopatra Emily Nordwin
Velma Dinkley Trisha Gum
Bruce Willis (Cameo) Bruce Willis Manfred Lehmann

Einnahmen & BewertungBearbeiten

Der Film spielte circa 191 Millionen Dollar ein.[3]

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes
Kritiker           [4]
Publikum           [4]
Metacritic
Kritiker           [5]
Publikum           [5]
IMDb           [6]

In Prisma heißt es: „Aus der Mitte des dicht gewebten Zitateteppichs und der populärkulturellen Anspielungen steigt ein schauerromantisch vortreffliches und kinderpsychologisch exaktes Drama … auf. Die … Plastikhelden entwickeln ein Seelenleben, das den Keim zu einer besseren Welt in sich trägt.“ Jedoch könnten ganz große Fans ob des tricktechnischen Feuerwerks der rasenden Transformation der Lego-Modelle irritiert sein, welches zum Ende hin von musikalischen Einlagen in den Hintergrund gedrängt wird. Außerdem fehlen einige liebgewordene Figuren des ersten Teils.[7]

Cinema sah ein „knallbunte[s] und rasend schnelle[s] Animationsspektakel“, welches die Zuschauer in eine „düstere, ‚Mad Max‘-ähnliche Apokalypse, die … von einer kleinen Schwester ausgelöst wird, die endlich gemeinsam mit ihrem großen Bruder im heimischen Keller Plastiklandschaften bauen will.“ Die Redaktion fand, „eine clevere Idee“ sei „einfallsreich auf die Lego-Welt übertragen“ und mit unzähligen Metagags und Cameo-Auftritten angereichert, über die vor allem Erwachsene schmunzeln können. Kritisch bemerkt wurde, das „bombastische und mitunter gewalttätige Abenteuer“ könnte jüngere Zuschauer überfordern. Das Fazit lautet: „Der lautstarke und optisch überladene Animationstrip ist sogar für Erwachsenenaugen so manches Mal zu viel des Guten“.[8]

Noch etwas kritischer urteilte der Filmdienst im Lexikon des internationalen Films über die „aberwitzige Trickfilm-Fortsetzung um eine Handvoll Lego-Figuren, die nach einer endzeitlichen Schlacht aus den Ruinen ihrer Stadt in eine ferne Galaxie entführt werden“. Die „inszenatorisch gewagte Mischung aus kindlichen Lego-Abenteuern, Musical-Einlagen und actionreichen Science-Fiction-Kapriolen“ überfordere die jüngere Zielgruppe. „Das grellbunte Spektakel“ unterhalte bestenfalls das ältere Publikum, welches sich „auf Oberflächenreize oder kryptische Gags mit Bezug auf die Filmgeschichte versteht.“[9]

TriviaBearbeiten

Einige der Charakteristika von Rex Abenteuerweste sind Anspielungen auf Chris Pratts Rollen in Jurassic World, Die glorreichen Sieben und Guardians of the Galaxy.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für The LEGO Movie 2. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 186535/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. The LEGO Movie 2. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 2. März 2019.
  3. The Lego Movie 2: The Second Part (2019). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 13. Januar 2020 (englisch).
  4. a b The Lego Movie 2: The Second Part. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 1. März 2020 (englisch).Vorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom gesetzten Namen verschiedenVorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom Seitennamen verschiedenVorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/„importiert aus“ fehlt
  5. a b The Lego Movie 2: The Second Part. In: Metacritic. CBS, abgerufen am 1. März 2020 (englisch).Vorlage:Metacritic/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom gesetzten Namen verschiedenVorlage:Metacritic/Wartung/Wikidata-Bezeichnung vom Seitennamen verschieden
  6. The LEGO Movie 2. Internet Movie Database, abgerufen am 1. März 2020 (englisch).
  7. The LEGO Movie 2. In: prisma. Abgerufen am 11. Oktober 2021. (zuerst veröffentlicht in: teleschau – der Mediendienst)
  8. The LEGO Movie 2. In: cinema. Abgerufen am 11. Oktober 2021.
  9. The LEGO Movie 2. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 11. Oktober 2021.