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GeografieBearbeiten

Teugn liegt in der Region Regensburg.

Es existiert nur die Gemarkung Teugn.

 
Ortsansicht von Süden

GemeindeteileBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus 7 Gemeindeteilen: Gschwendhof, Hutmühle, Oberkager, Roith, Teugn, Thronhofen und Unterkager.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die erste nachweisliche Besiedlung des Ortes erfolgte durch Kelten. Im 9. Jahrhundert wurde Teugn von Anno für das Bistum Freising erworben. Im Jahr 1002 schenkte König Heinrich II. seinen Grundbesitz in Teugn der Bischofskirche von Brixen, die bis 1803 Grundherrin blieb.

Teugn gehörte politisch lange zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Kelheim des Kurfürstentums Bayern. Am 19. April 1809 fand auf den Höhen südlich des Ortes während des 5. Koalitionskriegs Napoleons die Schlacht bei Teugn-Hausen zwischen österreichischen und französischen Truppen statt. 1818 entstand durch das Zweite Gemeindeedikt im Königreich Bayern die heutige Gemeinde.

20. JahrhundertBearbeiten

Obwohl die Gemeinde Teugn nur ca. 1100 Einwohner zählte, konnte sie bei der Gemeindegebietsreform in Bayern im Jahr 1978 die politische Selbständigkeit erhalten.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 0992 Einwohner
  • 1970: 1076 Einwohner
  • 1987: 1220 Einwohner
  • 1991: 1289 Einwohner
  • 1995: 1352 Einwohner
  • 2000: 1451 Einwohner
  • 2005: 1559 Einwohner
  • 2010: 1604 Einwohner
  • 2015: 1689 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Manfred Jackermeier (CSU). Dieser löste bei der Kommunalwahl 2014 Anton Schweiger (Freie Wähler) ab. Sowohl Schweiger als auch dessen Vorgänger Köglmeier Hans (CSU) wurde der Titel „Altbürgermeister“ verliehen.

SteuereinnahmenBearbeiten

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2010 700.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 200.000 €.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber ein roter Adler mit goldenem Bischofsstab quer über der Brust, darunter ein schwebendes rotes Tatzenkreuz.“

Das 1969 verliehene Wappen weist auf die Geschichte des Ortes hin. Der Adler mit Bischofsstab symbolisiert die Grundherrschaft des Domkapitels Brixen (Südtirol) seit einer Schenkung König Heinrich II. im Jahr 1002. Das Tatzenkreuz als Zeichen der Georgskirche des Klosters Prüfening erinnert an den Grundbesitz des Klosters im Ort.[2]

BaudenkmälerBearbeiten

 
Teugner Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 76 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 30 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 505. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 767 ha, davon waren 687 ha Ackerfläche.

In Teugn gibt es eine Biogasanlage.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2018):

  • Kindergarten
  • Grundschule

EhrenbürgerBearbeiten

  • Hans Köglmeier (Altbürgermeister)
  • Anton Schweiger (Altbürgermeister)
  • Gerhard Merkl (1940–2016) (Staatsminister a. D., stellv. Landrat)

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Teugn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien