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Die Tessiner Alpen sind eine Gebirgsgruppe im Grenzbereich zwischen der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola und dem Schweizer Kanton Tessin im Südosten der Westalpen.

Tessiner Alpen
Karte Tessiner Alpen.png
Tessiner Alpen von Südwest, in der Mitte das Val Verzasca, links das Valle Maggia, ganz im Hintergrund das Gotthardmassiv.

Tessiner Alpen von Südwest, in der Mitte das Val Verzasca, links das Valle Maggia, ganz im Hintergrund das Gotthardmassiv.

Höchster Gipfel Basòdino[1] (3272,4 m ü. M.)
Lage Kanton TessinKanton Tessin Tessin / Piemont Piemont
Teil der Westalpen
Koordinaten, (CH) 46° 13′ N, 8° 39′ O (693786 / 118655)Koordinaten: 46° 13′ N, 8° 39′ O; CH1903: 693786 / 118655
Fläche 2.500 km²

Lage und FlächeBearbeiten

Trotz ihrer Grösse sind die Tessiner Alpen klar umgrenzt und kurz zu beschreiben (im Uhrzeigersinn ab Nord): Tessin, Lago Maggiore, Toce und Passo San Giacomo; sie bedecken eine Fläche von 2500 km². Vom Lago Maggiore im Süden auf 193 m ü. M. bis zu ihrem höchsten Berg, dem 3272,4 m ü. M. hohen Basòdino ergibt sich immerhin eine Differenz von 3079 Hm.

Gruppen und GipfelBearbeiten

Die Tessiner Alpen werden in folgende neun Untergruppen eingeteilt:[2]

  • Basodinogruppe
  • Cristallinagruppe
  • Campo-Tencia-Gruppe mit dem Pizzo Campo Tencia
  • Maggiagruppe
  • Verzascagruppe
  • Onsernonegruppe
  • Pioda-di-Crana-Gruppe
  • Gridonegruppe mit dem Gridone
  • Monte-Zeda-Gruppe

Für Bergsteiger gibt es in dem Gebiet neun Hütten alpiner Vereine, wie z. B. die Cristallinahütte des SAC, dazu einige andere.

Täler und OrteBearbeiten

Im Innern der Gebirgsgruppe befinden sich Maggiatal, Verzascatal und Centovalli mit den Orten Bignasco, Maggia, Brione und Intragna, an deren Rand Airolo, Biasca, Bellinzona, Locarno und Domodossola.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Unter Lepontinische Alpen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

BelegeBearbeiten

  1. Karten der Schweiz (SwissTopo)
  2. Ernst Höhne: Knaurs Lexikon für Bergfreunde / Die Alpen zwischen Matterhorn und Bodensee. Droemer Knaur, München 1987, ISBN 3-426-26223-1, S. 280 ff.