Tereza Švábíková

tschechische Badmintonspielerin

Tereza Švábíková (* 14. Mai 2000 in Klimkovice) ist eine tschechische Badmintonspielerin.

Švábíková bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 in Buenos Aires

KarriereBearbeiten

Švábíková begann Ende 2008 Badminton zu spielen. Vier Jahre später wurde sie in die tschechische Nationalmannschaft aufgenommen.[1] Ihren ersten Erfolg bei einem internationalen Juniorenturnier erzielte Švábíková bei den Cyprus Juniors 2014, die sie im Einzel und Gemischten Doppel gewinnen konnte.[2] Auch bei der folgenden Austragung des Wettbewerbs konnte sie mit dem ersten Platz im Damendoppel einen Titel erspielen.[3] In ihrer Jugendzeit siegte Švábíková außerdem bei den Slovenian Juniors, 2016 und 2017[4][5] den Hungarian Juniors 2017[6] und doppelt bei den Romanian Juniors 2017.[7] Bei der tschechischen Juniorenmeisterschaft siegte sie 2016 außerdem in zwei Disziplinen.[8]

Nachdem sie bei den Riga International 2015, den Polish International 2016 und der nationalen Meisterschaft 2016 bereits auf dem Podium stand, trat Švábíková im folgenden Jahr regelmäßiger bei Wettkämpfen im Erwachsenenbereich an. In ihrem Heimatland wurde sie bei den KaBaL International 2017 im Damendoppel Dritte und gehörte auch bei den Polish Open 2017 zu den besten Drei.[9] Bei den Lithuanian International 2017 erreichte sie im Dameneinzel das Finale, das sie am Anfang des zweiten Satzes aufgeben musste. Im Mixed unterlag sie an der Seite von Filip Budzel im Dritten Satz gegen die irischen Chambers-Geschwister.[10] Auch bei den KaBaL International 2017[11], den Romanian International 2017[12] und den Latvia International 2017[13] erreichte Švábíková das Endspiel im Gemischten Doppel, unterlag jedoch bei allen drei Wettkämpfen jeweils im dritten Satz. Des Weiteren konnte sie bei der Tschechischen Meisterschaften ihren ersten Titel im Dameneinzel gewinnen.[14]

2018 trat Švábíková als erste Tschechin im Badminton bei Olympischen Jugend-Sommerspielen an. Während sie im Einzelwettbewerb in Buenos Aires knapp in der Gruppenphase scheiterte, gewann sie mit einem internationalen Team die olympische Bronzemedaille beim Mannschaftswettkampf.[15] Bei der nationalen Meisterschaft verteidigte sie ihren Titel im Dameneinzel[16] und erspielte im internationalen Wettbewerb eine Podiumsplatzierungen bei den KaBaL International 2018.[17] Mit Kateřina Tomalová erreichte sie das Finale der Carebaco-Meisterschaft 2019, musste dieses jedoch kampflos verloren geben.[18] Mit dem zweiten Platz bei den Suriname International 2019 zog sie zum siebten Mal in ein Endspiel eines internationalen Turniers der BWF ein, ohne einen Wettkampf gewinnen zu können.[19] Bei der Tschechischen Meisterschaft 2019 gelang ihr erneut die Titelverteidigung.[20] In der nächsten Saison wurde sie bei den Jamaican International 2020 Dritte[21] und konnte ein weiteres Mal nationale Meisterin werden.[22] Mit ihren Siegen im Dameneinzel 2021 und 2022 wurde Švábíková sechs Mal in Folge tschechische Meisterin.[23][24]

Sportliche ErfolgeBearbeiten

Erfolge bei Juniorenwettbewerben
Jahr Veranstaltung Platz Disziplin
2014 Cyprus Juniors 2014 1. Mixed
2014 Cyprus Juniors 2014 1. Dameneinzel
2015 Cyprus Juniors 2015 1. Damendoppel
2016 Slovenian Juniors 2016 1. Dameneinzel
2016 Tschechische Juniorenmeisterschaft 2016 1. Damendoppel
2016 Tschechische Juniorenmeisterschaft 2016 1. Dameneinzel
2017 Slovenian Juniors 2017 1. Damendoppel
2017 Romanian Juniors 2017 1. Damendoppel
2017 Romanian Juniors 2017 1. Dameneinzel
Erfolge bei Erwachsenenwettbewerben
Jahr Veranstaltung Platz Disziplin
2015 Riga International 2015 3. Damendoppel
2016 Polish International 2016 3. Damendoppel
2016 Tschechische Meisterschaft 2016 3. Dameneinzel
2017 KaBaL International 2017 3. Damendoppel
2017 KaBaL International 2017 2. Mixed
2017 Polish International 2017 3. Damendoppel
2017 Lithuanian International 2017 2. Mixed
2017 Lithuanian International 2017 2. Dameneinzel
2017 Romanian International 2017 2. Mixed
2017 Latvia International 2017 2. Mixed
2017 Tschechische Meisterschaft 2017 1. Dameneinzel
2018 Olympische Jugend-Sommerspiele 2018 3. Mannschaft
2018 KaBaL International 2018 3. Mixed
2018 Tschechische Meisterschaft 2018 1. Dameneinzel
2019 Suriname International 2019 2. Dameneinzel
2019 Tschechische Meisterschaft 2019 1. Dameneinzel
2020 Jamaican International 2020 3. Damendoppel
2020 Tschechische Meisterschaft 2020 1. Dameneinzel
2021 Tschechische Meisterschaft 2021 1. Dameneinzel
2022 Tschechische Meisterschaft 2022 1. Dameneinzel

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. David Hekele: Královna českého badmintonu Švábíková: Dřív mě poražené holky ani nezdravily. In: Deník. Vltava Labe Media, 13. Februar 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  2. Tomáš Krajča: Cyprus Junior International: Češi vezou tři výhry. In: badmintonweb. 3. November 2014, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  3. Pořad HOST DNE na TV POLAR s Terezou a Luďkem Žídkem. In: bochance. 14. März 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  4. TEM Slovenia Junior 2016. Badminton World Federation, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  5. TEM Slovenia Junior International 2017. In: Tournamentsoftware. Slovenia Badminton Federation, 29. Oktober 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  6. Terka: Tereza Švábíková a její sezóna! Ostravská Badmintonová Liga, 22. Juni 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  7. Tereza Švábíková vítězí na Romanian Junior 2017. In: Sportovní gymnázium Ostrava. 6. September 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  8. MCR U19 Klimkovice-Ostrava 2016. In: Tournamentsoftware. Czech Badminton Federation, 11. Dezember 2016, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  9. Tereza ŠVÁBÍKOVÁ Tournaments. Badminton World Federation, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  10. Mark Phelan: Third time lucky for Estonian’s. Badminton Europe, 11. Juni 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  11. Czech International 2017. Badminton World Federation, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  12. Rumänien: Turniersieg für Resch/Wilson. Deutscher Badminton Verband e.V., 27. Mai 2017, abgerufen am 23. Januar 2022.
  13. Kai Schäfer siegt in Lettland. Deutscher Badminton Verband e.V., 4. Juni 2017, abgerufen am 23. Januar 2022.
  14. MCR dospelych Liberec 2017. In: Tournamentsoftware. Czech Badminton Federation, 5. Februar 2017, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  15. Tereza Švábíková: You will see me among the top European badminton players. Badminton Europe, 20. April 2020, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  16. Emma Lolike: The new national champions have been crowned. Badminton Europe, 5. Februar 2018, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  17. Tomus: KaBaL International: Míša s Bertou hrály výborný debl v Karviné, v mixu těsně unikla medaile. In: SK Prosek Praha. 22. März 2018, abgerufen am 23. Januar 2022 (tschechisch).
  18. CAREBACO International Champions – Pan Am Circuit 2019 – Badminton Pan America. Badminton Pan America, 27. August 2019, abgerufen am 23. Januar 2022 (amerikanisches Englisch).
  19. Tereza Švábíková: I will fight till the end. Badminton Europe, 15. Mai 2020, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  20. Aidan Jones: Lauren Smith's seventh consecutive Nationals win! Badminton Europe, 4. Februar 2019, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  21. Peru: Badminton athletes coming close to tickets for Tokyo 2020 Olympic Games. In: Andina. Peru News Agency, 9. März 2020, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  22. Czech Republic National Championships. In: badmintonpeople. Abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
  23. Švábíková and Louda won home badminton titles. In: Newsy Today. 21. September 2021, abgerufen am 23. Januar 2022 (amerikanisches Englisch).
  24. MCR Dospelych Praha 2022. In: Tournamentsoftware. Czech Badminton Federation, 22. Mai 2022, abgerufen am 7. Juni 2022 (englisch).