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Teresa Stadlober

österreichische Skilangläuferin
Teresa Stadlober Skilanglauf
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 1. Februar 1993
Geburtsort Schladming
Karriere
Verein SC Radstadt
Trainer Alois Stadlober
Nationalkader seit 2014
Status aktiv
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Nationale-Medaillen 13 × Gold 10 × Silber 1 × Bronze
European Ski Federation Skilanglauf-Europameisterschaften
0Bronze0 2011 Ramsau Einzel
0Gold0 2011 Ramsau Massenstart
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Gold0 2013 Liberec Skiathlon
0Silber0 2013 Liberec 5 km Freistil
0Bronze0 2014 Val di Fiemme Skiathlon
Logo ÖSV Österreichische Meisterschaften
0Gold0 2010 Ramsau 5 km klassisch
0Silber0 2010 Ramsau Verfolgung
0Gold0 2011 Sulzberg Staffel
0Silber0 2011 Sulzberg 5 km klassisch
0Silber0 2011 Sulzberg 5 km Verfolgung
0Gold0 2012 Sulzberg Staffel
0Silber0 2012 Bad Ischl 5 km klassisch
0Silber0 2012 Sulzberg 15 km Massenstart
0Gold0 2013 Villach 5 km klassisch
0Gold0 2013 Obertilliach Staffel
0Silber0 2013 Obertilliach 15 km Freistil
0Bronze0 2013 Salzburg 30 km Skiroller
0Gold0 2014 Villach 5 km Freistil
0Gold0 2014 Ramsau Staffel
0Gold0 2014 Gaisberg 6 km Skiroller
0Silber0 2014 Ramsau 15 km klassisch Mst
0Silber0 2014 Salzburg 30 km Skiroller
0Gold0 2015 Hochfilzen Sprint
0Gold0 2015 Hochfilzen 15 km Freistil
0Gold0 2016 Saalfelden 5 km klassisch
0Gold0 2016 Saalfelden 5 km Verfolgung
0Silber0 2016 Salzburg 17 km Skiroller
0Gold0 2017 Eisenerz 15 km Freistil
0Silber0 2017 Eisenerz Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 29. November 2013
 Gesamtweltcup 12. (2016/17)
 Distanzweltcup 11. (2016/17)
 U23-Weltcup 2. (2014/15)
 Tour de Ski 9. (2016/17)
letzte Änderung: 29. März 2017

Teresa Stadlober (* 1. Februar 1993 in Schladming, Steiermark) ist eine österreichische Skilangläuferin. Sie startet für den SC Radstadt.

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Teresa Stadlober ist die Tochter von Roswitha Steiner und Alois Stadlober. Ihr Bruder Luis Stadlober ist ebenfalls Skilangläufer. Nach einigen österreichischen Staatsmeistertiteln im Jugend- und Juniorinnen-Sektor startet sie seit 2010 in der allgemeinen Klasse.

2012 schied die Österreicherin vorübergehend aus Nationalkader aus.[1] Sie trainierte mit ihrem Vater auf eigene Kosten weiter und erzielte gute Ergebnisse im Alpencup und im Continental Cup. Sie siegte bei mehreren FIS-Rennen in Österreich. Bei der Junioren-WM in Liberec 2013 lief sie im 5-Kilometer-Skating-Bewerb zu Silber, zwei Tage später holte sie im Skiathlon (5 km Skating + 5 km Klassisch) Gold.

Seit Herbst 2013 ist Teresa Stadlober wieder Teil des Nationalkaders.[2] Im Weltcup, an dem sie seit der Saison 2013/14 teilnimmt, erreichte sie bei der Tour de Ski 2013/14 den 27. Rang. Im Januar 2014 erreichte sie bei den U23-Weltmeisterschaften im Val di Fiemme den dritten Platz im Skiathlon, sowie den neunten Platz über 10 km im klassischen Stil. Ihre besten Platzierungen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi waren der 20. Platz im 30 km Massenstartrennen und der neunte Rang im Teamsprint. Die Tour de Ski 2015 beendete sie auf dem zehnten Platz in der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun errang sie den 25. Platz über 10 km Freistil, den 21. Rang im Skiathlon und den 13. Platz im 30 km klassisch Massenstartrennen. Die Saison beendete sie auf dem 28. Platz im Gesamtweltcup und dem zweiten Platz in der U23 Wertung. In der Saison 2015/16 kam sie bei der Nordic Opening in Ruka auf den 27. Platz und bei der Tour de Ski 2016 auf de 11. Rang. Zum Saisonende errang sie den 18. Platz bei der Ski Tour Canada und erreichte den 19. Platz im Gesamtweltcup, den 15. Platz im Distanzweltcup und den dritten Platz in der U23 Wertung. In der folgenden Saison belegte sie den 15. Platz bei der Weltcup-Minitour in Lillehammer und den neunten Rang bei der Tour de Ski 2016/17. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti errang sie den 12. Platz über 10 km klassisch, den achten Platz im 30 km Massenstartrennen und den sechsten Platz im Skiathlon. Zum Saisonende kam sie beim Weltcup-Finale in Québec auf den 14. Platz und erreichte den 12. Platz im Gesamtweltcup und den 11. Rang im Distanzweltcup.

Stadlober gewann bisher bei österreichischen Meisterschaften 24 Medaillen, davon 13-mal Gold. (Stand: Saisonende 2016/17)

Platzierungen im WeltcupBearbeiten

Weltcup-StatistikBearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennen
b
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 1 1
Punkteränge 2 2 1 2 7
Starts 3 1 2 1 1 4 12
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-GesamtplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Distanz
Punkte Platz Punkte Platz
2013/14 47 72. 31 54.
2014/15 247 28. 143 26.
2015/16 486 19. 330 15.
2016/17 532 12. 348 11.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sigi Lützow: „Zwei alte Freunde eine bloede Geschichte“ Der Standard, vom 27. November 2012
  2. Markku Datler: „Die Loipenfamilie: Von Sarajewo nach Sotschi“ Die Presse, vom 15. November 2013