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Eine Tendinitis (abgeleitet von lateinisch tendoSehne‘ und griechisch -itis (-ίτις) ‚entzündlich(e Erkrankung)‘; deutsch ‚Sehnenentzündung‘) ist der medizinische Fachbegriff für eine entzündliche Erkrankung der Sehnen im Rahmen anderer Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Fälschlicherweise werden unter dem Begriff auch häufig Erkrankungen, die durch Überlastung der Sehnen entstehen (Tendopathien), verstanden. Neben der symptomatischen Therapie in Form medikamentöser Schmerz- und Entzündungshemmung mit nichtsteroidalen Antirheumatika sowie Schonung steht die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund.

In seltenen Fällen kann eine Tendinitis auch auf eine vorangegangene Behandlung mit einem Fluorchinolonantibiotikum wie z. B. Levofloxacin zurückgeführt werden.[1]

Siehe auchBearbeiten

Quellen und EinzelnachweiseBearbeiten

  • Roche Lexikon Medizin [Elektronische Ressource] 5. Auflage; Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag; München/Jena 2003; ISBN 3-437-15072-3
  1. T. Lewis, J. Cook: Fluoroquinolones and tendinopathy: a guide for athletes and sports clinicians and a systematic review of the literature. In: Journal of athletic training. Band 49, Nummer 3, 2014 May-Jun, S. 422–427, doi:10.4085/1062-6050-49.2.09, PMID 24762232, PMC 4080593 (freier Volltext) (Review).
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