Techija (hebräisch תחיה, Wiederbelebung) war eine rechte nationale und nationalreligiöse Partei in Israel, die von 1979 bis 1992 bestand. Gründerin der Partei war Geula Cohen.

Logo der Partei

NameBearbeiten

Ursprünglich war diese Partei bekannt als Banai (בנא״י), Akronym für Bund der an das Land Israel Glaubenden (ברית נאמני ארץ ישראל). Das Akronym setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben von:

Danach wurde sie Techija-Bnai (תחייה-בנא״י) genannt, schließlich nur noch Techija.

HintergrundBearbeiten

Die Partei wurde 1979 als Reaktion auf den Friedensvertrag mit Ägypten gegründet. Die Mitglieder dieser Partei lehnten es ab, Ägypten die Sinaihalbinsel wieder zurückzugeben.[1]

Tehyia war die erste Partei, in der religiöse und nichtreligiöse Personen praktisch zusammenarbeiteten, um jeden weiteren territorialen Kompromiss zu verhindern. Letztlich verstand sich die Partei dabei als politischer Arm von Gush Emunim. Von 1984 bis 1987 bildete Techija eine gemeinsame Liste mit Tzomet. Nachdem sie 1992 ihr letztes Mandat in der Knesset verlor, löste sich die Partei auf.[2]

Ein weiteres Gründungsmitglied und Vorsitzender der Partei war der Militär und Physiker Juval Ne’eman.

Abgeordnete im israelischen ParlamentBearbeiten

Knesset
(Anzahl der Mitglieder)
Abgeordnete in der Knesset
9. Knesset, 1977
(2)
Geula Cohen, Mosche Schamir
10. Knesset 1981
(3)
Geula Cohen, Juval Ne’eman, Chanan Porat (ersetzt durch Zvi Schiloah)
11. Knesset 1984
(5 −1)
Geula Cohen, Juval Ne'eman, Gerschon Schafat, Eliezer Waldman
Rafael Eitan (wanderte zur Tzomet ab)
12. Knesset 1988
(3)
Geula Cohen, Juval Ne'eman (ersetzt durch Elyakim Haetzni), Eliezer Waldman (ersetzt durch Gerschon Schafat)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Artikel. In: Guardian (englisch)
  2. [1] In: bornpower.de., abgerufen am 9. April 2018.