Tatort: Trimmel und der Tulpendieb

Episode der Fernsehserie Tatort

Trimmel und der Tulpendieb ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF. Der Film wurde vom NDR produziert und am 10. Oktober 1976 zum ersten Mal gesendet. Er ist die 67. Folge der Tatort-Reihe, der neunte mit Kommissar Trimmel.

Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelTrimmel und der Tulpendieb
Tatort 067 trimmel.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Niederländisch
Produktions-
unternehmen
NDR
Länge79 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 67 (Liste)
Erstausstrahlung10. Oktober 1976 auf ARD
Stab
RegiePeter Schulze-Rohr
DrehbuchFriedhelm Werremeier
ProduktionKarl Heinz Knippenberg
KameraRainer Schäffer
SchnittKarin Baumhöfner
Besetzung

HandlungBearbeiten

Drei Männer haben in Hamburg einen Geldtransport überfallen. Zwei von ihnen, der niederländische ehemalige Armeepilot Piet Brügge und der Deutsche Helmut Rostock, sind über die deutsch-niederländische Grenze entkommen. Der dritte, Riesmann, wurde von Trimmel geschnappt und gibt dem Kommissar im Verhör den Ort REM als Treffpunkt an, an denen sich die drei verabredet haben. Zuerst glauben die Ermittler an Remagen, Remscheid oder Nigeria, wo Piet als Söldner im Biafra-Krieg gekämpft hat.

Tatsächlich liegt REM an der Küste bei Amsterdam. Helmut und Piet treffen sich, nachdem sie sich an der Grenze getrennt hatten, auf dem Offshorebauwerk REM, das früher einem TV-Piratensender gehört hatte. Sie erwarten dort ihre alten britischen Söldner-Kameraden, die sie abholen sollen. Plötzlich taucht ein Touristenpaar auf der Plattform auf und wird von den beiden als Geisel genommen. Es kommt zu einem Streit zwischen Piet und Helmut, da der männlichen Geisel die Flucht gelang, nachdem die Frau einen Notruf mit der Leuchtpistole abgesetzt hatte.

Trimmel reist nach Amsterdam und nimmt Kontakt mit der dortigen Polizei auf. Nachdem sich die Besatzung des Polizei-Helikopters dort umgesehen und Piet entdeckt hat, nehmen die Geiselnehmer Kontakt mit der Polizei auf. Es entbrennt ein Katz und Maus-Spiel zwischen der Polizei und untereinander. Ihre englischen Freunde haben aufgrund der veränderten Situation wieder kehrtgemacht. Piet verlangt einen Hubschrauber und 1 Million Gulden, Helmut zusätzlich Riesmann. Er überwältigt Piet, dem er nicht mehr traut. Trimmel und seine Kollegen erfahren in Piets ehemaliger Kaserne, wie dieser zu seinem Namen in der Boulevardpresse kam. In einer Wette hatte es Piet geschafft, Tulpen aus dem königlichen Garten mittels eines Helikopters zu stehlen und wurde daraufhin unehrenhaft entlassen. Danach verdingte er sich als Söldner.

Als Riesmann ihnen ausgeliefert wird, erschießt er Helmut mit Piets Waffe, weil er sich von ihm betrogen fühlt. Piet ist längst nicht mehr von seinem Plan überzeugt und versucht mit dem Fluchthelikopter und der Frau zu entkommen. Der von Piet entwaffnete Riesmann hat sich heimlich die Leuchtpistole des Helikopter angeeignet, als er das Geld für Piet dort umgeladen hat. Als Piet und die Frau im Helikopter sitzen und Riesmann zurücklassen wollen, schießt dieser auf Piet. Dessen Jacke fängt Feuer und die Polizeischarfschützen erschießen den taumelnden Geiselnehmer. Riesmann wird von ihnen angehalten, sich zu ergeben.

TriviaBearbeiten

  • Die Folge wurde in Hamburg und Amsterdam, Niederlande gedreht.
  • Schauspieler Siem Vroom der den ehemaligen Vorgesetzten von Piet spielt, wurde international auch als der holländische Familienvater und Widerstandskämpfer im Film Die Brücke von Arnheim bekannt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Tatort: Trimmel und der Tulpendieb. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 163627/V).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen