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Tatort: Treffpunkt Friedhof

Episode der Fernsehserie Tatort

Treffpunkt Friedhof ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF. Der Film wurde vom WDR produziert und am 12. Oktober 1975 zum ersten Mal gesendet. Er ist die 56. Folge der Tatort-Reihe, der sechste mit Kommissar Haferkamp.

Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelTreffpunkt Friedhof
ProduktionslandDeutschland
Produktions-
unternehmen
WDR
Länge81 Minuten
EinordnungFolge 56 (Liste)
Erstausstrahlung12. Oktober 1975 auf ARD
Stab
RegieWolfgang Becker
DrehbuchWerner Kließ
ProduktionWerner Kließ
KameraGernot Roll
SchnittHannes Nikel
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der Fahrzeugtuningspezialist und ehemalige Rennfahrer Robert Geffken schleicht sich bewaffnet in das Haus des Maschinenfabrikanten Zangemeister und wird von dessen Haushälterin Frau Naumann überrascht. Als sie ihn zu überwältigen versucht, wird sie von ihm erschossen. Er wartet auf Zangemeister und fordert 450.000 DM von ihm oder er werde seine Familie ermorden. Zangemeister ruft dennoch die Polizei, jedoch hat ihn Geffken abgehört und kehrt kurz ins Haus zurück. Als Warnung schießt er ihm in den Fuß.

Haferkamp schaltet sich ein und befragt in Zangemeisters Fabrik unter anderen den Ingenieur Schaßler. Schaßler gibt offen zu kein gutes Verhältnis zu seinem Chef zu haben. Im Krankenhaus berichtet Zangemeister dem Kommissar, dass er mit Schaßler um eine Abfindung für eine Erfindung im Rahmen der gleichen Summe gerungen habe, die der Erpresser verlangt. Haferkamp sucht Schaßler zu Hause auf und lernt seine Tochter Ellen kennen, die nach einem waghalsigen Fenstersprung ein steifes Bein behalten hat. Er folgt ihr nach dem ergebnislosen Gespräch mit ihrem Vater zur Werkstatt von Geffken.

Ellen beschuldigt Geffken, den Plan ihres Vaters Zangemeister zu erpressen, in die Tat umgesetzt zu haben. Geffken räumt dies ein, meint aber er tue es nur für ihren Vater, damit dieser seine Anstellung nicht verlöre. Ellen glaubt ihm nicht, zumal die Höhe der geforderten Geldsumme ihren Vater für die Polizei verdächtig erscheinen lässt. Auch Schaßler selbst versucht auf Geffken einzuwirken und muss erfahren, dass dieser das absichtlich so geplant hat, um einen Verdacht von ihm selber abzulenken.

Geffken begibt sich zum Ort der Geldübergabe. Dabei wird er von Haferkamp verfolgt, kann ihn jedoch aufgrund seines schnelleren Wagens zunächst abschütteln. Frau Zangemeister wird von Geffken mit dem Geld durch halb Essen geschickt. Dadurch bemerkt er, dass Haferkamp und seine Kollegen die Übergabe weiterhin überwachen. Er fordert, das der Kommissar seine Männer abzieht und sie nicht weiter verfolgt, sonst werde er einen von Zangemeisters Neffen umbringen. An einer verlassenen Kreuzung auf dem Land überlässt Frau Zangemeister dem Erpresser das Geld.

Derweil hat Ellen einen Plan gefasst, dem verhassten Geffken sowie seiner Erpressung Einhalt zu gebieten und beschafft sich eine Walther PP. Sie studiert die Waffe genau und manipuliert den Schlagbolzen. Sie erzählt Haferkamp, dass sie sich mit Geffken auf den Friedhof treffen will, um ihn angeblich der Erpressung zu überführen. Mit dem Vorwand, sie habe ihn bei der Polizei angezeigt, lockt sie Geffken zum Friedhof. Haferkamp beobachtet sie. Sie bringt Geffken dazu die manipulierte Waffe zu nehmen und sie zu bedrohen. Als er abdrücken will und diese nicht funktioniert, erschießt Haferkamp ihn aus nächster Nähe. Ellens Plan hat funktioniert, doch Haferkamp hat es durchschaut. Er kann ihr es aber leider nicht beweisen.

WeblinksBearbeiten