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Tatort: Schußfahrt

Episode der Fernsehserie Tatort

Schußfahrt ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF. Der Film wurde vom WDR produziert und am 1. Juni 1980 zum ersten Mal gesendet. Er ist die 113. Folge der Tatort-Reihe, der 19. mit Kommissar Haferkamp.

Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelSchußfahrt
ProduktionslandDeutschland
Produktions-
unternehmen
WDR
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 113 (Liste)
Erstausstrahlung1. Juni 1980 auf ARD
Stab
RegieWolfgang Staudte
DrehbuchPeter Hemmer
ProduktionJürgen Sehmisch
KameraGötz Neumann
SchnittHannes Nikel
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der arbeitslose Handelsvertreter Wiedemann spioniert seiner Frau hinterher, die ein Verhältnis mit dem Grafiker Christian Zehle begonnen hat. Er fasst den Plan, den Liebhaber umzubringen, und lässt den Inhalt seines Tresors im Keller verschwinden. Dazu täuscht er eine Reise nach Frankfurt vor, damit seine Frau die Gelegenheit wahrnimmt, ihren Liebhaber im Haus zu empfangen.

Auf dem Weg manipuliert er den Motor seines Wagens so, dass er wieder zurück nach Hause kehren muss. Als er sich bei seiner Frau überraschend zurückmeldet, muss Zehle überhastet aus dem Fenster fliehen, aber Wiedemann erwartet ihn im Garten mit einer Pistole und erschießt ihn kaltblütig. Seiner Frau will er glauben machen, dass es zwei Einbrecher waren, von denen er nur einen erwischen konnte. Kommissar Haferkamp schildert er den gleichen Tatvorgang, aber die Spuren vom zweiten Täter sind dürftig.

Frau Wiedemann versucht heimlich, Christians Freund Rull zu erreichen, um ihn zu fragen, ob er der zweite Mann war. Rull, der arbeitslos ist und oft dem Alkohol frönt, passt vorerst gut in Wiedemanns Schema des zweiten Täters, nachdem Haferkamp Zehles Privatleben überprüft hat. Rull wird vorerst festgenommen und Wiedemann gegenübergestellt.

Wiedemann, seine Frau und Rull beteuern, sich nicht zu kennen. Daraufhin versucht Rull nach seiner Freilassung Wiedemann zu erpressen, weil er sich sicher ist, dass er seinen Freund Zehle für einen Versicherungsbetrug benutzt hat. Wiedemann deponiert einiges von dem angeblichen Diebesgut in einem Schließfach am Bahnhof und gibt Rull in einem Park den Schlüssel statt Geld. Rull ist verwundert und nimmt trotzdem an. Am nächsten Tag wird Rull genau dort tot aufgefunden. Haferkamp, der glaubt, Wiedemann wäre in Gefahr gewesen, erkennt langsam dessen falsches Spiel.

Haferkamp bringt Frau Wiedemann dazu, ihren Mann aus der Reserve zu locken. Weil sie ihm nicht mehr glaubt, gesteht sie ihrem Mann den Seitensprung (von dem er lange weiß) und zieht zu ihrer Freundin. Es gelingt ihm, seine Frau zur Rückkehr zu bewegen. Jedoch testet sie ihn und täuscht einen Telefonanruf mit Haferkamp vor, in dem sie berichtet, das Diebesgut im Haus gefunden zu haben. Wiedemann, der mitgehört hat, eilt in den Keller und versucht nachzusehen. Doch seine Frau folgt ihm und hat nun den Beweis, dass er alles nur erfunden hat. Plötzlich klingelt Haferkamp und Wiedemann flieht über den Terrassenausgang zu seinem Wagen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd, die an einem Bahndamm endet. Obwohl Haferkamp glaubt, Wiedemann verloren zu haben, hat dieser einige Meter hinter dem Bahndamm angehalten und ergibt sich.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Tatort: Schußfahrt. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen