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Tatort: Der wüste Gobi

Episode der Fernsehserie Tatort

Der wüste Gobi ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom MDR produzierte Beitrag wurde am 26. Dezember 2017 im Ersten ausgestrahlt. In dieser 1040. Tatort-Folge ermitteln die Weimarer Kommissare Lessing und Dorn in ihrem fünften Fall.

Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelDer wüste Gobi
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Wiedemann & Berg Filmproduktion
im Auftrag des MDR
Länge87 Minuten
EinordnungFolge 1040 (Liste)
Erstausstrahlung26. Dezember 2017 auf Das Erste
Stab
RegieEd Herzog
DrehbuchMurmel Clausen
Andreas Pflüger
ProduktionQuirin Berg
Nanni Erben
Max Wiedemann
MusikDürbeck & Dohmen
KameraKristian Leschner
SchnittKnut Hake
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Dunkle Zeit

Nachfolger →
Mord ex Machina

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Der dreifache Frauenmörder Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, kurz Gobi, bricht nach fünf Jahren Haft aus der forensischen Psychiatrie aus. Dabei hinterlässt er eine tote Krankenschwester und kurz darauf wird auch die Ehefrau von Professor Eisler, Chefarzt der Psychiatrie, tot im eigenen Bett aufgefunden. Dorn und Lessing jagen den Mörder, der anscheinend auf einem Rachefeldzug ist.

Gobi taucht bei seiner Verlobten Mimi Kalkbrenner, einer Harfenistin der Staatskapelle, auf und flieht mit einem Auto und später in die Kanalisation. Verdächtigt werden die Verlobte und der Chefarzt, der stets herablassend über seine kranke Frau gesprochen hat. Nachdem die Verlobte eine weitere Affaire von Gobi angegriffen hatte gab sie ihre Morde aus Eifersucht zu. Dorn und Lessing wollen nun Gobi und Eisler bei einem Treffen in der Kanalisation überraschen. Dort muss Eisler zugeben, dass er seine Frau und die Krankenschwester ermordet hat. Er wehrt sich gegen eine Verhaftung und eröffnet das Feuer. Gobi kann ihn mit einem Metallstück erledigen.

HintergrundBearbeiten

Der Film wurde vom 8. November 2016 bis zum 7. Dezember 2016 in Weimar gedreht.[1]

RezeptionBearbeiten

KritikenBearbeiten

„Allerhöchster Dialogwitz - aber leider etwas schleppende Inszenierung. Zum Teil ist die Dramaturgie so fadenscheinig wie Gobis Wollschlüpper. Trägt uns trotzdem durch die Winternacht des Zweiten Weihnachtstags.“

„Die schlicht konstruierte Kriminalhandlung [...] wirkt in etwa so spannend wie von den Letztplatzierten beim Edgar-Wallace-Filme-Gedächtnispreis erdacht. [...] Regisseur Ed Herzog tut erfolgreich so, als wäre hier seltsamerweise jeder normal – selbstverständlich außer den therapierenden Ärzten und all den Frauen, die den wüsten Gobi anschmachten. Die Autoren Murmel Clausen und Andreas Pflüger setzen vor allem auf die Kalauertauglichkeit ganz, ganz weniger Motive.“

EinschaltquoteBearbeiten

Die Erstausstrahlung von Der wüste Gobi am 26. Dezember 2017 wurde in Deutschland von 5,92 Millionen Zuschauern gesehen.[4] Das war laut ARD die schlechteste Quote für einen neuen „Tatort“ im Ersten seit Sommer 2010.[5]

Schauspieler, AutorenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Tatort: Der wüste Gobi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tatort: Der wüste Gobi bei crew united
  2. Christian Buß: Der neue Weimar-"Tatort" im Schnellcheck. In: Kultur. Spiegel Online, 26. Dezember 2017; abgerufen am 31. Dezember 2017.
  3. Heike Hupertz: Wenn Wünsche Wollschlüpfer werden. In: Medien. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Dezember 2017; abgerufen am 31. Dezember 2017.
  4. Manuel Weis: Primetime-Check: 2. Weihnachtsfeiertag 2017. Quotenmeter.de, 27. Dezember 2017; abgerufen am 28. Dezember 2017.
  5. Krimi-Format Nr. 1 in der Krise? „Tatort“-Zuschauerzahl sinkt 2017 auf niedrigsten Wert seit sechs Jahren. www.meedia.de, 27. Dezember 2017; abgerufen am 28. Dezember 2017.