Hauptmenü öffnen
Übergeordnet
Wahrnehmung
Untergeordnet
Taktile Wahrnehmung
Wahrnehmung von Schalldruck
Magnetsinn über taktile Wahrnehmung
Wahrnehmung von Wind
Gene Ontology
QuickGO

Der Begriff Tastsinn bezeichnet die Fähigkeit lebender Wesen, Berührungen wahrzunehmen. Grundlage des Tastsinns ist der mechanische Anteil der Oberflächensensibilität. Die Wahrnehmung über den Tastsinn (lateinisch tactus) wird als taktil, das aktive Ertasten auch als haptisch bezeichnet. Erste moderne wissenschaftliche Untersuchungen zum Tastsinn führte Mitte des 19. Jahrhunderts Ernst Heinrich Weber durch. Intensivere physiologische Forschungen betrieb ab 1894 Maximilian von Frey. Heute gilt Martin Grunwald (Leipzig)[1] als Haptik-Experte.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Martin Grunwald: Homo Haptocicus. Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können. Droemer, München 2017.
  • Holger Münzel: Max von Frey. Leben und Wirken unter besonderer Berücksichtigung seiner sinnesphysiologischen Forschung. Würzburg 1992 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 53), S. 30–47 (Der Tastsinn).

WeblinksBearbeiten

  Wiktionary: Tastsinn – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Haptik-Forschungslabor: Website.
  2. 2018 Wissenschaftsbuch des Jahres in der Kategorie Medizin/Biologie für Homo Hapticus - Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können.