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Svenja Huth (* 25. Januar 1991 in Alzenau) ist eine deutsche Fußballspielerin, die beim Bundesligisten VfL Wolfsburg unter Vertrag steht und für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz kommt.

Svenja Huth
2015-09-13 1.FFC Frankfurt vs 1.FFC Turbine Potsdam Svenja Huth 004.jpg
im Trikot des 1. FFC Turbine Potsdam (2015)
Personalia
Geburtstag 25. Januar 1991
Geburtsort AlzenauDeutschland
Größe 163 cm
Position Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
1998–2005 TSG Kälberau
0000–2005 FC Bayern Alzenau
2005–2007 1. FFC Frankfurt
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2015 1. FFC Frankfurt 123 (13)
2015–2019 1. FFC Turbine Potsdam 85 (33)
2019– VfL Wolfsburg 1 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2006 Deutschland U-15 5 0(4)
2007–2008 Deutschland U-17 22 0(7)
2009–2010 Deutschland U-20 13 0(2)
2011– Deutschland 51 0(9)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 25. August 2019

2 Stand: 3. September 2019

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Svenja Huth begann siebenjährig bei der TSG Kälberau mit dem Fußballspielen und gelangte 14-jährig über die Zwischenstation FC Bayern Alzenau zur Jugendabteilung des 1. FFC Frankfurt. Zur Saison 2007/08 rückte sie in den Kader des Bundesligisten auf. Ihren ersten Einsatz in der Bundesliga bestritt sie am 2. Dezember 2007, als sie in der 46. Minute für die verletzte Kerstin Garefrekes eingewechselt wurde.[1] Ihre ersten beiden Bundesligatore erzielte sie am 10. Mai 2009 (20. Spieltag) beim 5:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen den TSV Crailsheim.

Bei ihrem ersten DFB-Pokal-Einsatz am 25. November 2007 schoss sie den 1. FFC Frankfurt gegen Tennis Borussia Berlin ins Viertelfinale, als sie in der 43. Minute das Tor zum 1:0-Endstand erzielte. Zur Saison 2015/2016 wechselte Huth zum Ligakonkurrenten 1. FFC Turbine Potsdam, den sie nach Saisonschluss 2019 in Richtung VfL Wolfsburg wieder verlassen hat.

NationalmannschaftBearbeiten

Über die Bayernauswahl gelangte Svenja Huth kurze Zeit später in den Kader der U-15-Nationalmannschaft für die sie am 3. April 2006 in Enschede bei der 0:1-Niederlage gegen die U-16-Auswahl der Niederländerinnen mit der Einwechslung in der 41. Minute für Sabine Stoller debütierte. Ihr erstes Länderspieltor erzielte sie am 14. August 2006 in Uslar beim 7:1-Sieg über die Auswahl Wales’ mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 in der 37. Minute. In der U-17-Nationalmannschaft avancierte sie zur Stammspielerin. Mit der U-20-Nationalmannschaft nahm sie 2010 an der Weltmeisterschaft im eigenen Land teil, absolvierte alle sechs Turnierbegegnungen (2 Tore), drang mit ihr bis ins Endspiel vor und wurde mit einem 2:0 über die Auswahl Nigerias Weltmeisterin. Am 26. Oktober 2011 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft, die im Test-Länderspiel gegen die Auswahl Schwedens in Hamburg mit 1:0 gewann, als sie in der 68. Minute für Melanie Behringer eingewechselt wurde.

Am 7. März 2012 gewann sie in Faro mit der Nationalmannschaft den Algarve-Cup durch einen 4:3-Sieg im Finale gegen den amtierenden Weltmeister Japan. Sie kam dabei in allen vier Turnierspielen zum Einsatz. Bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden gehörte sie zum DFB-Kader, kam aber nicht zum Einsatz. 2016 wurde Huth für das Olympische Fußballturnier der Frauen in Brasilien in den Kader der Nationalmannschaft aufgenommen.[2] Mit dieser gewann sie die Goldmedaille, nach einem 2:1 Sieg im Finale über Schweden. Zusammen mit der Mannschaft erhielt sie am 1. November 2016 von Bundespräsident Gauck das Silberne Lorbeerblatt.[3]

Bei der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden schied das deutsche Team im Viertelfinale gegen Dänemark aus, Huth kam bei den vier Spielen zu einem Einsatz.

Ihr erstes Länderspieltor für die A-Nationalmannschaft erzielte sie am 16. September 2017 beim 6:0-Sieg im Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2019 über die Auswahl der Nationalmannschaft Sloweniens mit dem Führungstreffer in der 14. Minute. Für die Weltmeisterschaft-Endrunde wurde sie von der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ins deutsche Team berufen.

ErfolgeBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Gefördert wurde sie auch an der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt-Goldstein, Hessens einziger Sporteliteschule.[4]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Svenja Huth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BL Frauen 07/08 So, 02.12.07 14:00 Uhr 8. Spieltag. FuPa.net, abgerufen am 11. September 2019.
  2. Olympisches Fußballturnier der Frauen; Deutschland, Spieler auf FIFA.com, abgerufen am 17. August 2016.
  3. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 31. März 2017.
  4. Svenja Huth will sich auf großer Bühne präsentieren. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ergebnisse.bfv.de. Bayerischer Fußball-Verband, 9. Juli 2010, ehemals im Original; abgerufen am 1. August 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/ergebnisse.bfv.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
VorgängerinAmtNachfolgerin
Marina HegeringFritz-Walter-Medaille der Juniorinnen in Gold
2010
Johanna Elsig