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Sven-Åke Nilsson (* 13. September 1951 in Malmö) ist ein ehemaliger schwedischer Radsportler.

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Sportliche LaufbahnBearbeiten

AmateurBearbeiten

Als Amateur startete Nilsson für den Verein CK Ringen Malmö.[1] Er wurde 1974 mit Lennart Fagerlund, Bernt Johansson und Tord Filipsson Weltmeister im Mannschaftszeitfahren auf der Straße. In dieser Disziplin hatte er bereits im Jahr zuvor mit dem schwedischen Team die Bronzemedaille erkämpft. Bei den UCI-Weltmeisterschaften im Straßenrennen wurde er 1975 im belgischen Mettet Zweiter.

In seiner Amateurzeit gewann er außerdem 1975 die Algerien-Rundfahrt und 1976 die Tour de l’Avenir. Auf nationaler Ebene konnte er 1972 die schwedische Meisterschaft im Straßenrennen und 1973 im Mannschaftszeitfahren mit seinem Club gewinnen. 1972 siegte das schwedische Team mit Nilsson bei den Skandinavischen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren. Letztere Meisterschaft gewann er noch weitere drei Mal.[1] Nilsson startete 1976 auch bei der Internationalen Friedensfahrt, musste nach einem Sturz aber das Rennen vorzeitig beenden.[2]

Nilsson nahm an den Olympischen Spielen 1972 in München teil. Er belegte mit dem schwedischen Vierer Platz sechs im Mannschaftszeitfahren und wurde 44. im Straßenrennen. 1976 in Montreal wurde er Siebter im Mannschaftszeitfahren und 29. im Straßenrennen.

BerufsfahrerBearbeiten

1977 wurde Nilsson Berufsfahrer. Schon zum Einstieg ins neue Metier gewann er im Frühjahr 1979 die Rundfahrt Etoile des Espoirs und die Korsika-Rundfahrt. 1981 gewann er die Katalanische Woche. Zu seinen bedeutendsten Erfolgen zählen seine zwei Etappensiige bei Paris-Nizza 1979 und 1982.

In den folgenden Jahren war Nilsson bei den Grand Tours erfolgreich: Er wurde Gesamtdritter und Etappensieger der Vuelta a España 1982. Er startete fünf mal bei der Tour de France, wobei seine besten Platzierungen Rang sieben 1980 und Rang acht 1981 waren. Zweimal startete er beim Giro d’Italia und wurde 1983 27. der Gesamtwertung sowie 1984 35. Er startete mehrfach bei den UCI-Weltmeisterschaften im Straßenrennen für die schwedische Nationalmannschaft. Sein bestes Ergebnis dabei erreichte er 1982 im britischen Goodwood mit dem 11. Platz.[3]

TeamsBearbeiten

  • 1977–1980: Miko-Mercier
  • 1981: Splendor-Wickes
  • 1982: Wolber
  • 1983: Termolan-Galli
  • 1984: Santini-Conti.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Thure Petersson: Cykelkalendern 1977. Hrsg.: Svenska Cykelförbundet. Jönköping 1977, S. 53.
  2. Maik Märtin: 50 Jahre Course de la Paix. Agentur Construct, Leipzig 1998, S. 250.
  3. Helmer Boelsen: Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaften. Covadonga, Bielefeld, ISBN 978-3-936973-33-4, S. 225.