Hauptmenü öffnen
Svätý Jur
Wappen Karte
Wappen von Svätý Jur
Svätý Jur (Slowakei)
Svätý Jur
Svätý Jur
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Bratislavský kraj
Okres: Pezinok
Region: Bratislava
Fläche: 39,869 km²
Einwohner: 5.655 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km²
Höhe: 180 m n.m.
Postleitzahl: 900 21
Telefonvorwahl: 0 2
Geographische Lage: 48° 15′ N, 17° 13′ OKoordinaten: 48° 15′ 8″ N, 17° 12′ 51″ O
Kfz-Kennzeichen: PK
Kód obce: 507989
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Šimon Gabura
Adresse: Mestský úrad Svätý Jur
Prostredná 29
90021 Svätý Jur
Webpräsenz: www.svatyjur.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Svätý Jur (1960–1990 Jur pri Bratislave; deutsch Sankt Georgen, ungarisch Szentgyörgy) ist eine Kleinstadt in der Westslowakei mit rund 5.000 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

 
Blick auf Svätý Jur

Sie liegt im Donauhügelland am Fuße der Kleinen Karpaten, 14 Kilometer nordöstlich von Bratislava. Auf der Fläche der Stadt befindet sich ein Weinbaugebiet.

GeschichteBearbeiten

Die erste nachgewiesene Siedlung stammt aus der Hallstattzeit. Eine großmährische Festung wurde im 9. Jahrhundert errichtet. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1209 unter dem Namen Zergung als eine Marktgemeinde. Nach dem Tatareneinfall 1241 wurden deutsche Kolonisten angesiedelt und die Burg Biely Kameň (Weißenstein) gebaut. Die Stadt entwickelte sich danach als eine Siedlung unter der Burg. Vor allem der Weinbau machte Sankt Georgen bekannt. 1647 wurde die Stadt zur königlichen Freistadt erhoben. Während der Türkenkriege wurde die Burg 1633 verwüstet und die Stadt 1663 niedergebrannt. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte der Ort keine deutsche Mehrheit mehr. Der Großteil der Bewohner bestand aus Slowaken. Deutsche stellten aber noch bis zum Ende des Ersten Weltkriegs etwa ein Viertel der Bevölkerung. Die erste (am Anfang nur Pferde-)Bahn im Königreich Ungarn wurde 1840 zwischen Bratislava und Svätý Jur eröffnet. Nach dem Zerfall des Königreichs Ungarn in den Jahren 1918/19 kam die Stadt zur neu entstandenen Tschechoslowakei. 1944 wurde der Ort Neštich (Neustift) eingemeindet.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • gotische Kirche St. Georg aus dem 13. Jahrhundert
  • evangelische Kirche aus dem Jahr 1783, die nach Umbau eines Hauses entstand
  • hölzerner Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert
  • Reste der Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert
  • Ruinen der Burg Biely Kameň (Burg Weißenstein) aus dem 13. Jahrhundert
  • Renaissance-Kastell aus dem Jahr 1609

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Svätý Jur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien