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Susanne Melior

deutsche Politikerin (SPD), MdEP

Susanne Melior (* 1. September 1958 in Havelberg, Bezirk Magdeburg, DDR) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie war ab 2004 Abgeordnete im Landtag Brandenburg und ist seit dem 1. Juli 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Susanne Melior, Abgeordnete des Europäischen Parlaments

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Susanne Melior ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Sie absolvierte ein Studium der Mikrobiologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, das sie mit Diplom abschloss. Von 1984 bis 1986 arbeitete sie im Kreiskrankenhaus Bad Frankenhausen. Zwischen 1986 und 1994 nahm sie Elternzeit. Von 1994 bis 1999 arbeitete Susanne Melior als wissenschaftliche Mitarbeiterin für SPD-Abgeordnete im Landtag Brandenburg. Anschließend war sie vier Jahre Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam.

PolitikBearbeiten

Im Jahr 1989 gehörte Susanne Melior zu den Mitbegründern der SPD in Brandenburg. Zehn Jahre war sie SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Michendorf. Von 1992 bis 2002 war sie Mitglied im SPD-Landesvorstand Brandenburg, von 1994 bis 2000 Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen; von 2002 bis Mai 2010 Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Potsdam-Mittelmark, von 1998 bis 2014 Mitglied des Kreistages Potsdam-Mittelmark, davon die letzten fünf Jahre Fraktionsvorsitzende.

Im Januar 2004 zog Melior als Nachrückerin für Christel Dettmann erstmals in den Brandenburger Landtag ein. Bei den Landtagswahlen am 19. September 2004 und am 27. September 2009 kandidierte Susanne Melior im Landtagswahlkreis Potsdam-Mittelmark III/Potsdam III und zog jeweils über die Landesliste in den Landtag ein. Dort war sie seit dem 11. November 2009 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. In der 4. Wahlperiode von 2004 bis 2009 arbeitete sie als Finanzpolitikerin in den entsprechenden Ausschüssen. In der 5. Wahlperiode von 2009 bis 2014 war sie die Fachpolitikerin für Wissenschaft und Forschung, sowie religionspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Sie war ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur, sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport und im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Zudem war sie Vorsitzende der Enquête-Kommission zur „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“. Susanne Melior war Mitglied des Präsidiums des Landtags Brandenburg. Am 30. Juni 2014 schied sie aus dem Landtag aus.

Am 17. April 2013 wurde Susanne Melior als SPD-Kandidatin für die Europawahl am 25. Mai 2014 gewählt,[1]. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 erreichte sie ein Mandat. Susanne Melior ist Mitglied der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament. Sie arbeitet im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) und ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI). Zudem ist sie Mitglied der Delegation für den Parlamentarischen Stabilitäts- und Assoziationsausschuss EU-Albanien.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Susanne Melior – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Steinmeier führt SPD. Sozialdemokraten bestimmten ihr Team für die Bundestagswahl. Abgerufen am 19. April 2013.