Survival (Album)

Album von The Wailers
Survival
Studioalbum von Bob Marley & the Wailers

Veröffent-
lichung(en)

2. Oktober 1979

Label(s) Tuff Gong/Island Records

Format(e)

LP, MC, CD

Genre(s)

Reggae

Titel (Anzahl)

10

Laufzeit

38:02

Besetzung

Produktion

Bob Marley & the Wailers, Alex Sadkin

Studio(s)

Tuff Gong Recording Studio in Kingston (Jamaika)

Chronologie
Babylon by Bus
(1978)
Survival Uprising
(1980)

Survival ist ein Reggae-Album von der jamaikanischen Reggaelegende Bob Marley und seiner Band The Wailers. Es wurde am 2. Oktober 1979 veröffentlicht. Marley ruft im Song Africa Unite zur panafrikanischen Solidarität auf. Zimbabwe ist eine aufwühlende Hymne für das wenig später befreite Rhodesien. Der Song wurde im Rahmen der Unabhängigkeitsfeier von Simbabwe 1980 von Marley aufgeführt, unmittelbar nach der offiziellen Unabhängigkeitserklärung. Somit gilt Marleys Zimbabwe als inoffizielle Nationalhymne Simbabwes.

Survival hieß zuerst Black Survival, um die Dringlichkeit der afrikanischen Einheit zu unterstreichen, aber der Name wurde gekürzt, um Fehlinterpretationen des Albumthemas zu verhindern. Marley plante ursprünglich, Survival als ersten Teil einer Trilogie zu veröffentlichen, gefolgt von Uprising (1980) und Confrontation (1983, posthum).

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Das Album wurde in Afrika teilweise zensiert (so wurden die Platten mit Messern auf Anordnung der Regierung zerkratzt). Die Kolonialmächte, vor allem Großbritannien und Frankreich, wollten damit verhindern, dass die kämpferischen Texte die schwarzen Einheimischen zu Revolten und Aufständen verleiten.

TitellistenBearbeiten

Survival (LP, MC, CD)

  1. So Much Trouble In The World - 4:00
  2. Zimbabwe - 3:49
  3. Top Rankin’ - 3:09
  4. Babylon System - 4:21
  5. Survival - 3:54
  6. Africa Unite - 2:55
  7. One Drop - 3:52
  8. Ride Natty Ride - 3:53
  9. Ambush In The Night - 3:14
  10. Wake Up And Live - 4:58

Survival (CD) (The Definitive Remasters, 2001):

  1. So Much Trouble In The World - 4:00
  2. Zimbabwe - 3:51
  3. Top Rankin’ - 3:10
  4. Babylon System - 4:21
  5. Survival - 3:53
  6. Africa Unite - 2:54
  7. One Drop - 3:51
  8. Ride Natty Ride - 3:50
  9. Ambush In The Night - 3:12
  10. Wake Up And Live - 4:58

Bonus Track:

  1. Ride Natty Ride (12″ Mix) – 6:23

Survival (LP, 2015)

  1. So Much Trouble In The World
  2. Zimbabwe
  3. Top Rankin’
  4. Babylon System
  5. Survival
  6. Africa Unite
  7. One Drop
  8. Ride Natty Ride
  9. Ambush In The Night
  10. Wake Up And Live

CoverBearbeiten

Auf dem Cover sind achtundvierzig Flaggen abgebildet, davon 47 afrikanische sowie jene Papua-Neuguineas, das in Ozeanien liegt.

Kenia  Kenia Angola  Angola Elfenbeinküste  Elfenbeinküste Athiopien 1941  Äthiopien Tschad  Tschad Agypten 1972  Ägypten Ghana  Ghana
Senegal  Senegal Sierra Leone  Sierra Leone Kamerun 1961  Kamerun   Tunesien Niger  Niger Nigeria  Nigeria Guinea-a  Guinea
Gambia  Gambia Somalia  Somalia Obervolta  Obervolta (nun Burkina Faso) Zaire  Zaire (nun Demokratische Republik Kongo) Guinea-Bissau  Guinea-Bissau Liberia  Liberia Swasiland  Swasiland
Madagaskar  Madagaskar Togo  Togo Mosambik Volksrepublik 1975  Mosambik Zentralafrikanische Republik  Zentralafrikanische Republik   Simbabwe (ZAPU) Seychellen 1977  Seychellen Sambia  Sambia
Lesotho 1966  Lesotho Uganda  Uganda Algerien  Algerien Mali  Mali Sudan  Sudan Botswana  Botswana Marokko  Marokko
Kongo Volksrepublik   Volksrepublik Kongo (nun Republik Kongo) Tansania  Tansania Burundi  Burundi   Simbabwe (ZANU) Mauritius  Mauritius Mauretanien  Mauretanien Gabun  Gabun
Benin Volksrepublik  Benin Äquatorialguinea  Äquatorialguinea Papua-Neuguinea  Papua-Neuguinea Malawi  Malawi Sao Tome und Principe  São Tomé und Príncipe Dschibuti  Dschibuti Ruanda 1962  Ruanda

Es gibt vier afrikanische Länder, deren Flaggen fehlen: Kap Verde, die Komoren, Libyen, und Südafrika (Namibia hatte keine eigene Flagge, weil es zu der Zeit von Südafrika verwaltet wurde.)

WeblinksBearbeiten