Surmang-Kagyü

Tibetische Bezeichnung
Wylie-Transliteration:
zur mang bka' brgyud
Chinesische Bezeichnung
Vereinfacht:
苏莽噶举
Pinyin:
Sumang Gaju

Die Surmang-Kagyü-Tradition (tib.: zur mang bka' brgyud) ist eine im 14. Jahrhundert entstandene Zweiglinie der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus. Der 5. Karmapa Deshin Shegpa übertrug seinem Schüler Mase Togden Lodrö Rinchen (tib.: rma se rtogs ldan blo gros rin chen; 1386–?[1]), der als Verkörperung des Siddha Tilopa galt, die tantrischen Lehren der „drei Linien der geflüsterten Unterweisungen“. Nach Verwirklichung dieser Lehren erbaute Mase Togden Lodrö Rinchen in Kham das Kloster Pel Trashi Surmang Shedrub Ling, Hauptsitz der Surmang-Kagyü. Derzeitiger Linienhalter dieser Tradition ist der 12. Surmang Gharwang Rinpoche. Die Linie ist heutzutage neben ihrem Ursprungsgebiet Tibet in Malaysia, Taiwan, China, Sikkim und Nepal vertreten. Ein bekannter Lama aus der Surmang-Kagyü-Tradition war auch der 11. Drungpa Trülku Chögyam Drungpa.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. tbrc.org: rma se rtogs ldan blo gros rin chen
Surmang-Kagyü (Alternativbezeichnungen des Lemmas)
Sumang Gaju 苏莽噶举; Sumang Gaju pai 苏莽噶举派