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Sulzberg (Landkreis Oberallgäu)

Gemeinde im Landkreis Oberallgäu in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Sulzberg
Sulzberg (Landkreis Oberallgäu)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Sulzberg hervorgehoben

Koordinaten: 47° 40′ N, 10° 21′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 711 m ü. NHN
Fläche: 41 km2
Einwohner: 4953 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87477
Vorwahl: 08376
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 140
Marktgliederung: 80 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 4
87477 Sulzberg
Website: www.sulzberg.de
Bürgermeister: Thomas Hartmann
Lage des Marktes Sulzberg im Landkreis Oberallgäu
ÖsterreichBaden-WürttembergLandkreis Lindau (Bodensee)Kempten (Allgäu)Landkreis UnterallgäuLandkreis OstallgäuKempter Wald (gemeindefreies Gebiet)WildpoldsriedWiggensbachWertachWeitnauWaltenhofenSulzberg (Landkreis Oberallgäu)SonthofenRettenbergOfterschwangOberstdorfOberstaufenObermaiselsteinOy-MittelbergMissen-WilhamsLauben (Landkreis Oberallgäu)Immenstadt im AllgäuBad HindelangHaldenwang (Landkreis Oberallgäu)Fischen im AllgäuDurachDietmannsriedBurgberg im AllgäuBuchenbergBolsterlangBlaichachBetzigauBalderschwangAltusriedKarte
Über dieses Bild
Sulzberg von Westen

Sulzberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und liegt rund zehn Kilometer südlich von Kempten (Allgäu).

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Beim Blick in den Süden sind die Allgäuer Alpen zu sehen. Am deutlichsten sind die Berge Grünten, Großer Widderstein und Geißhorn zu erkennen.

Ausdehnung des GemeindegebietesBearbeiten

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Sulzberg, Moosbach und Ottacker.

Sulzberg hat 80 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

GeschichteBearbeiten

Frühe GeschichteBearbeiten

Sulzberg und Moosbach wurden im Jahr 1059 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es wird in einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV. von Sulzberg als „Sulceberch“ und Moosbach als „Mosebach“ berichtet.

20. JahrhundertBearbeiten

Das Kriegerdenkmal wurde 1930 eingeweiht.

Am 1. Juli 1972 kam es zur Eingemeindung der einst selbstständigen Gemeinde Ottacker (Landkreis Sonthofen).[3] Am selben Tag erfolgte auch die Zusammenlegung der Landkreise Sonthofen und Kempten (Allgäu) zum heutigen Landkreis Oberallgäu.

Die Eingliederung der früheren Gemeinde Moosbach kam am 1. Mai 1978 zustande. An diesem Tag gab es auch einen Gebietsaustausch mit der Gemeinde Mittelberg, jetzt Oy-Mittelberg.[4] 2013 wurde der Solarpark Schlechtenberg in Betrieb genommen.

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 4059 auf 4953 um 894 Einwohner bzw. um 22 %.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder.

CSU Freie Wähler WG Moosbach WG Ottacker FW Graben-Öschle-See Gesamt
2008 6 5 2 2 1 16 Sitze
2014 5 5 3 2 1 16 Sitze

WappenBearbeiten

Die Blasonierung lautet:
„Dreimal wellenförmig geteilt von Blau und Gold.“

Das Wappen von Sulzberg basiert auf dem Wappen der Herren von Schellenberg.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Chailland (Département Mayenne) in Frankreich.[5]

BaudenkmälerBearbeiten

Die gut erhaltene Burgruine Sulzberg liegt etwa 500 Meter südlich des Ortes und war früher ein Sitz der Herren von Schellenberg.[6]

Personen in Verbindung mit der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Sulzberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. August 2019.. Dort fälschlicherweise 81 Gemeindeteile angegeben, da Auf'm Buch zweimal aufgelistet wird.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 496.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 795.
  5. Datenbank der Städtepartnerschaften
  6. Burgruine Sulzberg (Schloßruine Sigmundsruh)