Suining (Sichuan)

bezirksfreie Stadt in Sichuan, China

Suining (chinesisch 遂宁市, Pinyin Suìníng Shì) ist eine bezirksfreie Stadt in der gebirgigen südwestchinesischen Provinz Sichuan. Suining hat eine Fläche von 5.326 km² und etwa 3,29 Mio. Einwohner (2016). Beim Zensus im Jahre 2010 wurden 3.252.619 Einwohner gezählt. In dem eigentlichen städtischen Siedlungsgebiet von Suining leben 549.826 Menschen (Zensus 2010).

Lage Suinings in Sichuan.

GeographieBearbeiten

Suining liegt in der Mitte des Sichuan-Beckens am Mittellauf des Fu Jiang. Das Gelände ist hügelig, das Gebiet der Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 215 und 674 Metern. Der Fu Jiang (涪江) fließt auf 171 km von Nord nach Süd durch das Gebiet der Stadt, und hat eine Wasseroberfläche von 14,8 Quadratkilometern. In den Fu Jiang mündet im Bereich der Stadt Suining von Osten der Zi Jiang (梓江) und von Westen der Qi Jiang (郪江). Im Westen des Gebiets der Stadt fließt der Qiong Jiang (琼江) parallel zum Fu Jiang. Es gibt sieben kleinere und mittelgroße Stauseen zur Energiegewinnung.

WirtschaftBearbeiten

Suining ist ein Teil der Chengdu-Chongqing-Wirtschaftszone und bildet einen Verkehrsknotenpunkt zwischen Chengdu und Chongqing. Auf den Gebiet der Stadt gibt es 600 Kilometer Bahnstrecke, aufgeteilt in acht Hauptverkehrslinien, unter anderem zur Hochgeschwindigkeitsverbindung wischen Chengdu und Chongqing. Im Stadtbezirk Anju ist der Bau eines Flughafens geplant.[1] In Suining gibt es Vorkommen von Erdöl, Erdgas, Salz und Kalkstein; das "Moxi"-Gasfeld im Stadtbezirk Anju ist das größte einzelne und einschichtige Erdgasfeld in Sichuan.

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche von Suining beträgt 271 300 Hektar. Produziert werden überwiegend Getreide, Öl, Obst (überwiegend Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen, Pomelos; sowie Birnen, Pfirsiche Pflaumen und Äpfel), Schweinefleisch und Kräuter für die traditionelle chinesische Medizin. Daneben gibt es Maulbeerbaum- und Zuckerrohrplantagen; die Großgemeinde Hebian im Kreis Daying ist berühmt für Chrysanthemen zur Teezubereitung. 39 % der Fläche von Suining sind mit Wald bedeckt.[2]

In der Stadt gibt es einige Vorzeigeprojekte zur Sauberkeit und ökologischen Stadtentwicklung, Suining wurde als eine der zehn lebenswertesten Städte Chinas bewertet.

Administrative GliederungBearbeiten

Auf Kreisebene setzt sich Suining aus zwei Stadtbezirken, zwei Kreisen und einer kreisfreien Stadt zusammen:

Karte
Name chin. Pinyin Einwohner

(2010)

Fläche

(km²)

Bevölkerungs-

dichte (/km²)

Stadtbezirke
Chuanshan 船山区 Chuánshān Qū 656 760 618 1 063 Sitz der Stadtregierung
Anju 安居区 Ānjū Qū 639 125 1 258 508
Kreise
Pengxi 蓬溪县 Péngxī Xiàn 553 239 1 251 442 Hauptort: Großgemeinde Chicheng (赤城镇)
Daying 大英县 Dàyīng Xiàn 478 896 703 681 Hauptort: Großgemeinde Penglai (蓬莱镇)
Kreisfreie Städte
Shehong 射洪市 Shèhóng Shí 924 531 1 496 618 Hauptort: Großgemeinde Taihe (太和镇)

Suining hat den Status der bezirksfreien Stadt seit 1985. Die Stadtbezirke Chuanshan und Anju wurde 2003 geschaffen, 2019 wurde Shehong von einem Kreis in eine kreisfreie Stadt umgewandelt.[3]

Der im Stadtgebiet gelegene Guangde-Tempel (广德寺, guǎngdé sì) steht auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Offiziell Website von Suining: Übersicht. Abgerufen am 22. November 2019.
  2. Offiziell Website von Suining: Natürliche Ressourcen. Abgerufen am 25. November 2019.
  3. Offiziell Website von Suining: Geschichte und Kultur. Abgerufen am 25. November 2019.

Koordinaten: 30° 31′ N, 105° 34′ O