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Insel Sušac (Insel)
Sušac (Insel) (Kroatien)
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Koordinaten: 42° 46′ 5″ N, 16° 30′ 45″ O
Basisdaten
Meer: Adriatisches Meer
Lage: Südliche Adria
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Wappen der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva Dubrovnik-Neretva
Inselgruppe: Lastovo-Archipel
Fläche: 4,03[1] km²
Länge: 4,2 km
Breite: 1,5 km
Einwohner: 0 (2001)
Höchster Punkt: Veli Gark (243 m)
Southern Croatian Adriatic.png

Sušac [ˈsuːʃats] (in der Antike Choasa, im Mittelalter Cazza) ist eine kleine kroatische Insel in Süddalmatien in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva. Sie befindet sich rund 40 km südlich der viertgrößten Insel Kroatiens Hvar und 20 km westlich von Lastovo. Die Insel Sušac gehört seit 2006 zum Schutzgebiet des Naturparks Lastovo.

Der höchste Punkt der Insel ist mit 243 Metern der Veli Gark Während die nordwestlichen Strände steil sind, sind die südöstlichen flacher mit einigen Sandbuchten.

Auf dem südwestlichen Kap Kanula steht ein Leuchtturm. Der Leuchtturm Sušac wurde 1878 auf dem 100 Meter hohen, steilen Südteil der Insel gebaut. Die Leuchtturmwächter sind die einzigen Bewohner der Insel. Nur manchmal kommen Fischer, Bienenzüchter, Schäfer mit ihrer Herde und Touristen im Sommer.

Ruinen römischer Bauten und die Kirche des heiligen Blasius (Vlach oder Vlaho) aus dem 15. Jahrhundert zeugen von einer früheren Besiedlung. Im Jahr 1000 legten sich Venezianer nahe der Insel „Cazza“ mit zehn Galeeren auf die Lauer und kaperten nach kurzer Verfolgungsjagd bis an die Küste bei Trau 40 Handelsschiffe der Narentaner, die auf der Rückfahrt von Apulien waren.[2]

Sušac hat auch eine reiche endemische Flora, darunter die Kohlart Brassica cazzae.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tea Duplančić Leder, Tin Ujević, Mendi Čala: Coastline lengths and areas of islands in the Croatian part of the Adriatic Sea determined from the topographic maps at the scale of 1 : 25 000 (PDF; 378 kB). In: Geoadria 9, Nr. 1, 2004, S. 5–32.
  2. Șerban V. Marin (Hrsg.): Gian Giacomo Caroldo. Istorii Veneţiene, Bd. I: De la originile Cetăţii la moartea dogelui Giacopo Tiepolo (1249), Arhivele Naţionale ale României, Bukarest 2008, S. 81.

WeblinksBearbeiten