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St.-Jakobs-Portal der Kirche San Salvador in Cifuentes, Spanien (13. Jh.)

Bei einem Stufenportal (engl.: archivolted portal) handelt es sich um ein repräsentatives Portal, das durch seine Bauart die meist kleine Türöffnung in der Fassade größer erscheinen lässt. Das Portalgewände verbreitert sich dabei stufenförmig nach außen. Besonders bei großen Mauerdicken lässt sich mit dieser Bauart ein beträchtlicher optischer Effekt erzielen.

Bei gotischen Kathedralen werden die Portalgewände und die Archivoltenbögen häufig durch Figuren geschmückt und so in ihrer Wirkung verstärkt.

GeschichteBearbeiten

Stufenportale sind in der antiken Architektur unbekannt. Sie entwickeln sich aus zaghaften Anfängen des 11. Jahrhunderts und erreichen ihre Blüte in der Romanik und Gotik. Danach verschwinden sie wieder.

VerbreitungBearbeiten

Stufenportale sind Teile von Sakralbauten; an Burgen und Schlössern sowie an städtischen Wohnhäusern sind sie unbekannt. Sie finden sich vorrangig an Kirchen und Kathedralen Westeuropas; einige wenige Portale dieser Art finden sich auch an bedeutenden Kirchen in Osteuropa.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hans Gerhard Evers: Zum romanischen Stufenportal, in: Hans Gerhard Evers: "Tod, Macht und Raum als Bereiche der Architektur". München, Neuer Filser-Verlag, 1939, 311 S., 48 S. Abb. / 2., verb. u. um zahlr. Abb. erw. Auflage (Photomechan. Neudruck). Verlag W. Fink, 1970

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stufenportal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien