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Straßenbahn Halle (Saale)

Größtes Straßenbahnsystem in Sachsen-Anhalt
Straßenbahn
Straßenbahn Halle (Saale)
Bild
Wagen des Typs MGT6D am Hauptbahnhof
Basisinformationen
Staat Deutschland
Stadt Halle (Saale)
Eröffnung 15. Oktober 1882
Betreiber Hallesche Verkehrs-AG
Verkehrsverbund Mitteldeutscher Verkehrsverbund
Infrastruktur
Streckenlänge 87,6 km (2012)
Spurweite 1000 mm (Meterspur)
Stromsystem 750 Volt = Oberleitung
Betriebshöfe 2 + 1 historisches Depot
Betrieb
Linien 15 (2016)
Linienlänge 157,8 km (2016)
Takt in der HVZ 15 min
Takt in der SVZ 20 min
Fahrzeuge 6 T4D-C
3 B4D-C
60 DUEWAG/Siemens MGT6D
42 Bombardier MGT-K
Statistik
Einwohner im
Einzugsgebiet
288 Tsd.
Mitarbeiter 757 (31. Dezember 2016)
Netzplan
Streckennetz (grün: ehemalige Strecken)

Die Straßenbahn Halle (Saale) ist das größte Straßenbahnsystem in Sachsen-Anhalt. Die gesamte Streckenlänge in Halle zuzüglich der Überlandstraßenbahn nach Bad Dürrenberg beträgt 87,6 Kilometer und ist damit eines der längsten Meterspur-Straßenbahnnetze in Deutschland. Es bildet traditionell das Rückgrat des lokalen öffentlichen Personennahverkehrs.

Das Netz geht auf die 1882 eröffnete Pferdebahn zurück, die 1891 elektrifiziert und erweitert wurde. Die Straßenbahn Halle war der erste deutsche Straßenbahnbetrieb, der netzweit mit Fahrdraht und Rollenstromabnehmer betrieben wurde. Seit 1930 gibt es diverse Omnibuslinien. Nach 1998 wurde das Streckennetz wiederum erheblich erweitert, indem der dicht besiedelte Stadtteil Halle-Neustadt mit der Straßenbahn erschlossen wurde. Aktuell verkehren elf Tages- und sieben Nachtlinien.

Betreiberin der Straßenbahn ist die Hallesche Verkehrs-AG, kurz SWH.HAVAG, eine Tochtergesellschaft der in kommunalem Besitz befindlichen Stadtwerke Halle GmbH.

GeschichteBearbeiten

Die Anfänge bis zum Zweiten WeltkriegBearbeiten

1878 wurde als Vorläufer zur Pferdestraßenbahn eine Pferdeomnibuslinie vom Markt über Giebichenstein nach Trotha eröffnet. Ab dem 15. Oktober 1882 fuhren auf der Strecke Hauptbahnhof – Markt – Geiststraße – Mühlweg – Giebichenstein – Trotha (heutige Seebener Straße) die ersten Pferdebahnen durch die Saalestadt, damals noch unter dem Namen Hallesche Straßenbahn-AG („Rote Bahn“). Die Endstelle Trotha befand sich am heutigen Hintereingang des Halleschen Bergzoos vor der damaligen Saalschlossbrauerei. Im August 1889 nahm mit der Stadtbahn Halle („Grüne Bahn“) eine zweite Gesellschaft den Pferdebahnbetrieb auf. Dabei erhielten die heutige Magdeburger Straße, Große Steinstraße, Franckeplatz, Steinweg und die heutige Merseburger Straße eine Anbindung an die Pferdestraßenbahn.

1890 begann die AEG, die die Stadtbahn Halle erworben hatte (AEG Stadtbahn Halle), mit der Elektrifizierung ihres Streckennetzes. Der elektrische Betrieb begann am 24. April 1891. Es war die erste deutsche Straßenbahn mit Fahrdraht und Rollenstromabnehmer, die von Anfang an für kommerziellen Betrieb gebaut worden war. Durch den hohen Konkurrenzdruck war auch die Hallesche Straßenbahn-AG gezwungen, ihre Strecken zu elektrifizieren, musste aber lange Zeit mit dem Physikalischen Institut der Universität kämpfen, das sich in der Nähe einer Strecke befand. Die dortigen Wissenschaftler befürchteten, dass „der von den Schienen entweichende und sich mit dem Erdmagnetismus verbindende Rückstrom die feinen, außerordentlich empfindlichen magnetischen Instrumente des Institutes so beeinträchtigen würde“.[1] Vom 7. Mai 1899 bis 23. August 1902 wurde ein gemischter Betrieb mit Akku- und Oberleitungs-Triebwagen durchgeführt. Zahlreiche neue Strecken wurden von beiden Gesellschaften in den Folgejahren gebaut. Unter anderem wurden der Bahnhof Trotha, Böllberg, Kröllwitz und Reideburg an das Straßenbahnnetz angeschlossen.

Am 15. März 1902 nahm die der AEG gehörende elektrische „Fernbahn Halle–Merseburg“ von Ammendorf aus den Straßenbahnverkehr zwischen Halle und Merseburg (und später durch das Geiseltal und nach Bad Dürrenberg) auf. Sie war jedoch keine Konkurrenz zu den halleschen Gesellschaften, da sie nur bis zum Riebeckplatz fuhr und kein innerhallesches Netz aufbaute. Die Bahn gehörte ab 1913 der Merseburger Überlandbahnen-AG (MÜBAG), diese wurde 1951 mit der halleschen Straßenbahn vereinigt.

1911 kaufte die Stadt Halle die Hallesche Straßenbahn-AG und betrieb sie als städtisches Unternehmen weiter.

 
Straßenbahnen in Halle (1891)

Im Jahr 1914 betrieb das Unternehmen Stadtbahn Halle fünf Linien:

  • 1: Rannischer Platz – Markt – Walhalla-Riebeckplatz – Artilleriekaserne
  • 2: Schlachthof – Riebeckplatz – Franckeplatz – Hettstedter Bahnhof
  • 4: Hettstedter Bahnhof – Markt – Walhalla – Zoo
  • 5: Hauptbahnhof – Walhalla – Zoo – Bahnhof Trotha
  • 6: Hauptbahnhof – Rannischer Platz – Böllberger Weg

Die Hallesche Straßenbahn-AG betrieb im Jahr 1915 folgende drei Straßenbahn-Linien:

  • A: Bahnhof – Markt – Reileck – Giebichenstein – Angerweg
  • B: Bahnhof – Poststraße – Theater – Mühlweg – Giebichenstein – Cröllwitz
  • C: Markt – Delitzscher Straße – Schönnewitz – Reideburg

Im Jahr 1917 kaufte die Stadt auch die AEG Stadtbahn Halle, so dass es danach nur noch die Städtische Straßenbahn Halle gab.

Weitere Streckeninbetriebnahmen gab es unter anderem mit der Verlängerung der Strecke in Kröllwitz, in der Beesener Straße und über den heutigen Gimritzer Damm an den Heiderand. Später folgt eine Strecke in der Dessauer Straße zu den Siebel Flugzeugwerken.

Am 1. November 1921 wurde das Liniennetz folgendermaßen umgestaltet:

  • 1: Beesener Straße – Rannischer Platz – Markt – Steintor – Reileck – Trotha (6,2 km)
  • 2: Schlachthof – Hauptbahnhof – Franckeplatz – Hallorenstraße – Hallmarkt (3,8 km)
  • 3: Böllberger Weg – Rannischer Platz – Markt – Reileck – Bahnhof Trotha (7,5 km)
  • 4: Hettstedter Bahnhof – Markt – Steintor – Riebeckplatz – Damaschkestraße (5,5 km)
  • 5: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Steintor – Reileck – Zoo (4,7 km)
  • 6: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Rannischer Platz – Böllberger Weg (2,9 km)
  • 7: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Reileck – Giebichenstein – Schollstraße (4,7 km)
  • 8: Hauptbahnhof – Leipziger Turm – Post – Bebelstraße – Mühlweg – Burgstr. – Cröllwitz (4,6 km)
  • 9: Seebener Straße – Reileck – Markt – Riebeckplatz – Büschdorf – Reideburg (9,6 km)
  • 10: Zoo – Reileck – Steintor – Riebeckplatz– Damaschkestraße (6,1 km)
  • 11: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Rannischer Platz – Beesener Straße (1,8 km)
  • 12: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Markt – Ulrichstraße – Mühlweg – Burgstr. – Cröllwitz (4,7 km)

1929 wurde die Städtische Straßenbahn Halle mit anderen Unternehmen der Stadt zu den Stadtwerken zusammengeschlossen. Der neue Name lautete Werke der Stadt Halle AG, Abteilung Straßenbahn (WEHAG). Die WEHAG nahm im Mai 1930 erstmals einen Omnibusverkehr in Halle auf.

Während des Zweiten WeltkriegesBearbeiten

Mit den Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg wurde der begonnene Bau einer Straßenbahnstrecke von Ammendorf nach Schkeuditz und Leipzig abgebrochen. Die Straßenbahn in Halle erlitt während des Krieges nur geringe Personen- und Sachschäden.

Zur Zeit der DDRBearbeiten

 
Die Straßenbahn Halle als Briefmarkenmotiv (1986)
 
Historischer Tatra-Großzug 901/931/101

Kurze Zeit nach Kriegsende wurde der Straßenbahn- und Busverkehr (mit kurzen Unterbrechungen) wieder aufgenommen. Die WEHAG wurde in Kommunales Wirtschaftsunternehmen (KWU) umbenannt und 1951 mit der MÜBAG zum VEB Straßen- und Überlandbahn Halle vereinigt.

Am 25. März 1952 ereignete sich ein schweres Eisen-/Straßenbahnunglück am Bahnübergang Beesener Straße. Ein Straßenbahnzug der Linie 1 (Motorwagen Nr. 124, Beiwagen Nr. 224) wurde beim Überqueren des Bahnübergangs von einer Lokomotive der Hafenbahn erfasst. Es gab mehrere Tote und Schwerverletzte. Daraufhin wurde der Bahnübergang mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet. Bis zu deren Inbetriebnahme musste der Triebwagenschaffner aussteigen und sich davon überzeugen, dass sich kein Zug der Hafenbahn näherte. Erst dann durfte der Straßenbahnzug den Bahnübergang passieren.

Am 1. Juni 1953 erhielten auch die Überlandbahnen Liniennummern:

  • 31: Halle/Thälmannplatz – Ammendorf – Merseburg (14,7 km)
  • 32: Halle/Thälmannplatz – Ammendorf – Merseburg – Leuna (20,0 km)
  • 33: Merseburg – Frankleben – Mücheln (17,4 km)
  • 34: Merseburg – Leuna – Bad Dürrenberg (12,6 km)

Zahlreiche Strecken wurden in den Folgejahren stillgelegt; an Endhaltestellen wurden Wendeschleifen gebaut.

1958 begann infolge des Braunkohleabbaus die Stilllegung der Straßenbahnstrecke von Merseburg durch das Geiseltal nach Mücheln in mehreren Abschnitten. Ab Mai 1968 endete die Strecke in Merseburg-Süd. Die Strecke zwischen Merseburg und Bad Dürrenberg wurde und wird jedoch weiterhin befahren.

Seit 1964 verkehren die Straßenbahnzüge in Halle schaffnerlos, es wurden Zahlboxen eingeführt. Eine Ausnahme blieben die Überlandstrecken nach Merseburg, Mücheln und Bad Dürrenberg wegen des vergleichsweise komplizierten Tarifs. Die Schaffner stiegen in Halle-Ammendorf zu, verschlossen die Zahlboxen und verkauften auch bei Kraftomnibuslinien übliche Zettelfahrscheine. Zur gleichen Zeit begann der Aufbau von Halle-Neustadt. Die geplante Anbindung an das Straßenbahnnetz wurde allerdings verworfen. Den ÖPNV in Halle-Neustadt übernahm ein dichtes Busliniennetz, das hauptsächlich durch den VEB Kraftverkehr Halle betrieben wurde. Mit dem Umbau des Thälmannplatzes zum Mehrebenen-Kreisverkehrsplatz ab 1965 verlor dieser allerdings in den Folgejahren seine Rolle als zentraler Umsteigepunkt. Aufgrund von politischen Entscheidungen entfielen dabei die wichtigen, direkten Straßenbahnverbindungen vom Thälmannplatz zum Markt und zum Franckeplatz. Fahrten zwischen Hauptbahnhof und Stadtzentrum waren nur noch über den Umweg über den seinerzeit »Marx-Engels-Platz« genannten Platz »Am Steintor« möglich.

Um das Umsteigen in Merseburg zu beenden, wurden die Überlandlinien 1971 neu organisiert. Seit Dezember 1971 befährt die Linie 5 durchgehend die Strecke von Halle über Schkopau, Merseburg und Leuna nach Bad Dürrenberg. Die Linie 5 – die „Überlandbahn“ – ist mit ca. 31 km Streckenlänge eine der längsten Straßenbahnlinien der Welt und gehört zu den besonderen Attraktionen im ÖPNV.

Die ersten großen Streckenerweiterungen seit Ende der 1930er Jahre begannen 1976, zeitgleich mit dem Aufbau der Südstadt I und II und der Silberhöhe. Dabei wurden Gleise in der heutigen Vogelweide, Paul-Suhr-Straße, Böllberger Weg verlegt sowie 1982 eine Strecke quer durch die Silberhöhe gebaut.

Von 1982 bis 1989 gab es zwischen Halle und Merseburg einen Straßenbahngüterverkehr, der mit umgebauten Wagen des Personenverkehrs erfolgte.

Nach 1989/90Bearbeiten

 
Gleisbau bei der Straßenbahn (1991)
 
Linie 5 in Schkopau

Am 16. Juni 1990 wurde die HAVAG als Rechtsnachfolgerin der VE Verkehrsbetriebe Halle gegründet.

Seit Mitte der 1990er Jahre wurden zahlreiche Streckenabschnitte wie etwa der Bereich Trotha – Reileck – Ludwig-Wucherer-Straße oder Kröllwitz – Burg Giebichenstein modernisiert und umgestaltet. 1992 wurde das Liniennetz komplett umgestaltet.

Ab Juni 1997 wurden insgesamt 30 Tatra-Triebwagen an die Straßenbahn Kaliningrad abgegeben. Es handelte sich um die Triebwagen 94, 98, 968, 969, 970, 973, 974, 976, 978, 982, 989, 1007, 1022, 1023, 1029, 1033, 1034, 1038, 1045, 1049, 1053, 1060, 1061, 1063, 1074, 1082, 1090, 1091, 1092 und 1097.[2]

Am 17. April 1998 begann der Bau der Straßenbahn Halle-Neustadt – Hauptbahnhof. Zu dem Projekt gehörte auch die Umgestaltung der Straße „An der Magistrale“ in Halle-Neustadt, des Verkehrsbereichs Franckeplatz/Glauchaer Platz und des Riebeckplatzes bis 2006. Damit wurde die in den 1960ern entstandene Netzlücke wieder geschlossen. 2007 begann der Lückenschluss zwischen den Endhaltestellen Heide und Kröllwitz über den Brandbergweg, am 14. Oktober desselben Jahres wurde die Strecke eröffnet.

Im Oktober 2005 wurde der neue Streckenabschnitt für die Straßenbahn zwischen den Haltestellen Riebeckplatz und Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Kurze Zeit später, am 18. Dezember 2005, trat ein neuer Fahrplan in Kraft, welcher für die Straßenbahnlinien einen einheitlichen 15-Minuten-Takt vorsah, außerdem wurde die Straßenbahnlinie 3 nach 84 Jahren eingestellt. Der Betrieb dieser Linie wurde jedoch zum 31. Oktober 2006 wieder aufgenommen.

2008 begann die Sanierung der Delitzscher Straße mit Verlängerung des Liniennetzes von Büschdorf. Die Fahrradmitnahme ist im Straßenbahn- und Busliniennetz der HAVAG (außer auch in Magdeburg ist sonst im ÖPNV in Sachsen-Anhalt die Fahrradmitnahme kostenfrei) seit dem 1. August 2008 kostenpflichtig.

Im März 2013 gaben die Stadt Halle, die Stadtwerke Halle und die Hallesche Verkehrs-AG den offiziellen Startschuss, die Straßenbahn zur Stadtbahn weiterzuentwickeln, indem die Bahn konsequent vom Individualverkehr getrennt wird. Gestartet wurde das mit der Umwandlung der Linie 1 (Beesen – Frohe Zukunft).[3]

LiniennetzBearbeiten

Derzeit (Stand: 19. August 2019) verkehren elf Tages- und zwei zusätzliche Nachtlinien. Die Linien 1, 2, 7, 94 und 95 verkehren wochentags im Spätverkehr bis etwa 00.30 und am Wochenende auch im Nachtverkehr (samstags bis etwa 08.00, sonn- und feiertags bis etwa 10.00).[4]

Linie Verlauf Haltestellen Fahrzeit
1 Frohe Zukunft – S-Bf. Dessauer Brücke – Am Steintor – Marktplatz – Franckeplatz – Rannischer Platz – Böllberg – Wörmlitz – Südstadt, Veszpremer Straße 21 30 min
2 (Beesen – S-Bf. Silberhöhe –) Südstadt, Veszpremer Straße – Südstadt, Paul-Suhr-Straße – Vogelweide – Damaschkestraße – Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Am Steintor – Marktplatz – Saline – Rennbahnkreuz – S-Bf. Neustadt – Soltauer Straße
im Nachtverkehr ab Südstadt, Paul-Suhr-Str. nach Beesen
31/36 47/54 min
3 Trotha – Seebener Straße – Reileck – Marktplatz – Franckeplatz – Rannischer Platz – Vogelweide – Südstadt, Paul-Suhr-Straße – S-Bf. Silberhöhe – Beesen 27 40 min
3E ReileckMarktplatz <> 16
nur samstags
6 7 min
4 Kröllwitz – Weinberg Campus – Rennbahnkreuz – Saline – Franckeplatz – Riebeckplatz – Hauptbahnhof 13 20 min
5 Kröllwitz – Weinberg Campus – Rennbahnkreuz – Saline – Marktplatz – Am Steintor – Riebeckplatz – Hauptbahnhof – Damaschkestraße – Betriebshof Rosengarten – Florian-Geyer-Platz 23 36 min
(1. Ast) Florian-Geyer-Platz – Ammendorf
wochentags im 30-min-Takt, an Wochenenden und Feiertagen im 20/40-min-Takt
24 38 min
(2. Ast) Florian-Geyer-Platz – Schkopau/Bunawerke – Stadtstadion – Merseburg/Zentrum – (← Leunaweg ← Merseburg-Süd ←) Leunaweg – Industrietor – Pfalzplatz – Daspig – Leuna-Kröllwitz – Kirchfährendorf – Kurpark – Bad Dürrenberg
Einsatz Linie 5 zwischen Ammendorf – Bad Dürrenberg werktags bis ca. 22:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur zwischen 8:00 und 19:00 Uhr, im Tagesverkehr Mo–Fr im 30-min-Takt, sonst im 60-min-Takt. Bedienung Haltestellen Kötzschener Weg, Naumburger Straße und Merseburg-Süd alle Fahrten aus Richtung Bad Dürrenberg.
50/53 86/95 min
7 Kröllwitz – Burg Giebichenstein – Reileck – Marktplatz – Franckeplatz – Riebeckplatz – Hauptbahnhof – A.-Schneider-Str. – Büschdorf 23 35 min
7E (Reileck ← Marktplatz ← Franckeplatz ← Riebeckplatz ←) HauptbahnhofA.-Schneider-Straße 5/14 6/21 min
8 Trotha – Seebener Straße – Burg Giebichenstein – Diakoniewerk Halle – Marktplatz – Franckeplatz – Rannischer Platz – Vogelweide – Elsa-Brändström-Straße 22 31 min
9 Montag – Freitag: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Franckeplatz – Saline – Rennbahnkreuz – S-Bf. Neustadt – Göttinger Bogen/(– Soltauer Straße)
Wochenende und Feiertage: Hauptbahnhof – Riebeckplatz – Franckeplatz – Marktplatz – Hallmarkt – Saline – Rennbahnkreuz – S-Bf. Neustadt – Göttinger Bogen
An den Wochenenden und Feiertagen sowie wochentags mit Einzelfahrten über Marktplatz, Einzelfahrten bis Soltauer Straße.
15/17 20/24 min
10 HauptbahnhofBetriebshof Freiimfelder Straße – S-Bf. Steintorbrücke – Am Steintor – Marktplatz – Saline – Rennbahnkreuz – S-Bf. Neustadt – Göttinger Bogen/(– Soltauer Straße)
Einzelfahrten bis Soltauer Straße.
21 30 min
12 Trotha – Seebener Straße – Reileck – Am Steintor – Riebeckplatz – Hauptbahnhof 13 19 min
16 Beesen – S-Bf. Silberhöhe – (Südstadt, Veszpremer Straße –) Südstadt, Paul-Suhr-Straße – Vogelweide – Rannischer Platz – Franckeplatz – Marktplatz – Saline – Rennbahnkreuz – S-Bf. Neustadt – Göttinger Bogen
Einzelfahrten ab Südstadt, Paul-Suhr-Str. bis Südstadt, Veszpremer Str.; samstags nur zwischen Beesen und Marktplatz
29/17 41/24 min
94 entfällt
95 Trotha – Seebener Straße – Reileck – Am Steintor – Marktplatz – Franckeplatz – Rannischer Platz – Vogelweide – Damaschkestraße – Betriebshof Rosengarten – Florian-Geyer-Platz – Ammendorf 28 41 min

(Stand: 19. August 2019)

Taktung und Fahrzeugeinsatz

Montag bis Freitag
Linie 4.00 bis 20.00 Fahrzeuge bis 20.00 20.00 bis 00.00 0.00 bis 1.00 1.00 bis 4.00 Fahrzeuge nach 20.00 Bemerkungen
1 alle 15 Minuten MGT-K alle 20 Minuten alle 30 Minuten

Mo–Do 0.30 letzte Fahrt ab Markt

Mo–Do: Betriebsruhe

Fr: alle 60 Minuten

MGT6D
2 alle 15 Minuten MGT-K alle 20 Minuten alle 30 Minuten

Mo–Do 0.30 letzte Fahrt ab Markt

Mo–Do: Betriebsruhe

Fr: alle 60 Minuten

MGT6D im Nachtverkehr von Südstadt, Paul-Suhr-Straße weiter nach Beesen
3 alle 15 Minuten MGT-K

T4D-C-Großzug

kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb
4 alle 15 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 12Betriebszeiten: ca. 6:00 bis 19:00
5 alle 15 Minuten MGT6D Einzelfahrt kein Betrieb kein Betrieb MGT6D Einsatz nach 20.00 nur zwischen Ammendorf

und Bad Dürrenberg; Wagen geht auf Linie 95 über

7 alle 15 Minuten MGT6D

MGT-K

alle 20 Minuten alle 30 Minuten

Mo–Do 0.30 letzte Fahrt ab Markt

Mo–Do: Betriebsruhe

Fr: alle 60 Minuten

MGT6D im Nachtverkehr: Verknüpfung mit Linie 94
8 alle 15 Minuten MGT6D bis 23 Uhr

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb MGT6D Betriebsschluss ca. 23:00
9 alle 15 Minuten MGT6D bis 21:30

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb MGT-K Verknüpfung mit Linie 10Betriebsschluss: ca. 21:30
10 alle 15 Minuten MGT6D bis 21:30

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb MGT-K Verknüpfung mit Linie 9Betriebsschluss: ca. 21:30 (ab 20:00 nur Btf Freiimfelder Str. <> Hbf)
12 alle 15 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 4
16 alle 15 Minuten MGT6D

MGT-K

kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Betriebszeiten: ca. 6:00–18:30

bis 8 Uhr von Beesen ab Marktplatz als Linie 5E nach Heide-Universitätsklinikum

ab 17 Uhr nur zwischen Göttinger Bogen und Südstadt, Veszpremer Straße

94 kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten

Mo–Do 0.30 letzte Fahrt ab Markt

Mo–Do: Betriebsruhe

Fr: alle 60 Minuten

MGT6D Verknüpfung mit Linie 7
95 kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten

Mo–Do 0.30 letzte Fahrt ab Markt

Mo–Do: Betriebsruhe

Fr: alle 60 Minuten

MGT6D tgl. eine Fahrt im Spätverkehr sowie mehrere Fahrten an Wochenenden im Frühverkehr ab Kurt-Wüsteneck-Str. weiter als Linie 5

Die Linien 4 und 16 fahren nicht an Sonn- und Feiertagen.

Samstag
Linie 4.00 bis 6.00 6.00 bis 8.00 Fahrzeuge bis 8.00 8.00 bis 20.00 Fahrzeuge bis 20.00 20.00 bis 00.00 0.00 bis 1.00 0.00 bis 4.00 Fahrzeuge nach 20.00 Bemerkungen
1 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT-K alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D
2 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT-K alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D
3 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb
3E kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Betriebszeit: ca. 9:00 bis 18:00
Verknüpfung mit Linie 16 nach Beesen
5 kein Betrieb Einzelfahrten* MGT6D alle 20 Minuten MGT6D Einzelfahrt* kein Betrieb kein Betrieb MGT6D *nur im Überlandgebiet

Verknüpfung mit Linie 7

7 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Verknüpfung mit Linie 5im Nachtverkehr: Verknüpfung mit Linie 94
8 kein Betrieb alle 40 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D bis 23 Uhr

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb MGT6D Betriebsschluss: ca. 23:00
9 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT-K bis 21:30

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 10Betriebsschluss: ca. 21:30
10 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT-K bis 21:30

alle 20 min

kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 9Betriebsschluss: ca. 21:30 (ab 20:00 nur Btf Freiimfelder Str. <> Hbf)
12 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb
16 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Betriebszeit: ca. 9:00 bis 18:00
Verknüpfung mit Linie 3E nach Reileck
94 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Verknüpfung mit Linie 7
95 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Einzelfahrt ab F.-Geyer-Platz weiter als Linie 5
Sonntag
Linie 4.00 bis 8.00 8.00 bis 10.00 Fahrzeuge bis 10:00 10.00 bis 20.00 Fahrzeuge bis 20.00 20.00 bis 00.00 0.00 bis 1.00 0.00 bis 4.00 Fahrzeuge nach 20.00 Bemerkungen
1 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D
2 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D
3 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT-K kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb
5 kein Betrieb Einzelfahrten* MGT6D alle 20 Minuten MGT6D Einzelfahrt* kein Betrieb kein Betrieb MGT6D *nur im Überlandgebiet

Verknüpfung mit Linie 7

7 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Verknüpfung mit Linie 5im Nachtverkehr: Verknüpfung mit Linie 94
8 alle 60 Minuten alle 40 Minuten MGT6D alle 20 Minuten MGT6D alle 20 Minuten* kein Betrieb kein Betrieb MGT6D Betriebsschluss: ca. 22:00
9 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT-K kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 10
10 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT-K kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb Verknüpfung mit Linie 9
12 kein Betrieb kein Betrieb alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb kein Betrieb kein Betrieb
94 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Verknüpfung mit Linie 7
95 alle 30 Minuten alle 20 Minuten MGT6D kein Betrieb alle 20 Minuten alle 30 Minuten alle 60 Minuten MGT6D Einzelfahrt ab F.-Geyer-Platz weiter als Linie 5

NeubaustreckenBearbeiten

Straßenbahnstrecke NeustadtHauptbahnhofBearbeiten

Von 1998 bis 2006 wurde in zwei Hauptabschnitten eine rund 8 km lange Trasse gebaut und die Straßenzüge, die von der Trasse berührt werden, modernisiert und umgestaltet. Der erste Hauptabschnitt beinhaltete den Streckenbau vom Rennbahnkreuz über die Straße An der Magistrale bis zur Eselsmühle, von wo aus die Trasse zu einer Wendeschleife am Westende von Halle-Neustadt und zu einer Kopfendhaltestelle führt. Im zweiten Hauptabschnitt erfolgte der Streckenbau von der Mansfelder Straße zum Glauchaer Platz, Franckeplatz und Riebeckplatz. Schwerpunkt des zweiten Hauptabschnitts war neben dem Ausbau des Bereichs Franckeplatz/Glauchaer Platz die Umgestaltung des Riebeckplatzes, bei der auch am Hauptbahnhof neue Haltestellen errichtet wurden. Insgesamt 15 Haltestellenbereiche wurden neu- bzw. ausgebaut und teilweise als Umsteigepunkte Straßenbahn/Bus gestaltet.

Straßenbahnstrecke Heide – KröllwitzBearbeiten

In den Jahren 2006 und 2007 wurde die ca. einen Kilometer lange, eingleisige Trasse im „Brandbergweg“ gebaut, die die Wendeschleifen „Heide“ und „Kröllwitz“ miteinander verbindet. Auf der Neubaustrecke ist eine Haltestelle zu bedienen. Die Eröffnung fand am 14. Oktober 2007 statt. Die Wendeschleife Kröllwitz wurde in Vorbereitung auf den Lückenschluss umgestaltet und erhielt neben gemeinsamen Anlagen von Straßenbahn, Bus und Taxi einen Park&Ride- und Bike&Ride-Platz. Auch wurde die Endstelle Heide im Zusammenhang mit dem Neubauvorhaben im Jahr 2007 umgestaltet. So erhielt sie gemeinsame Haltestellen-Anlagen von Straßenbahn und Omnibus.

 
Endstelle Büschdorf: Verknüpfung zwischen Bahn und Bus

Straßenbahnstrecke Hauptbahnhof – BüschdorfBearbeiten

Mitte 2008 begann der Bau des dritten Hauptabschnitts. Dieser beinhaltete die Sanierung von Straße und Bahnanlagen entlang der Delitzscher Straße zwischen der Einmündung Am Güterbahnhof und der Endstelle Büschdorf. Des Weiteren wurde ab der bisherigen Endstelle Büschdorf eine neue eingleisige Straßenbahntrasse in der Mitte der sanierten Straße gebaut. Nachdem die Strecke bereits schrittweise bis zur Grenzstraße und dann zur Fiete-Schulz-Straße wieder in Betrieb genommen wurde, erfolgte die Freigabe bis zur neuen Endstelle in der Ortsmitte am 14. Juli 2012. Die Endstelle verfügt über zwei Stumpfgleise und dient auch dem Umstieg auf die dort endenden Buslinien 27, 31, 43 und 351. Obwohl auf dieser Strecke wegen der Stumpfendstelle nur Zweirichtungswagen eingesetzt werden können, erhielten die Haltestellen auch im eingleisigen Abschnitt Bahnsteige auf beiden Seiten. Der Fahrgastwechsel erfolgt auf der jeweils in Fahrtrichtung rechten Seite.

StadtbahnprogrammBearbeiten

Im Rahmen des Stadtbahnprogramms wurden bisher folgende Streckenabschnitte der Straßenbahn modernisiert:

  • Torstraße (2013)[5]
  • Große Ulrichstraße (2013/2014)[6]
  • Rannischer Platz (2014/2015)[7]
  • Am Steintor (2015–2017)[3]
  • Gimritzer Damm (2016–2019)[8]
  • Südstadtring/Veszpremer Straße (2017–2019)[9]
  • Große Steinstraße (2018–2019)[10]

Zukünftige MaßnahmenBearbeiten

  • Frohe Zukunft/Dessauer Straße (Modernisierung)
  • Merseburger Straße (Modernisierung)
  • Magdeburger Straße (Modernisierung)
  • Böllberger Weg Süd (Modernisierung)
  • Heide-Nord (möglicher Neubau)[11]

Fahrzeuge und DepotsBearbeiten

 
Straßenbahnbetriebshof Freiimfelder Straße
 
Einsatzfahrzeuge[12]

1919 begann der Bau des Betriebshofs Freiimfelder Straße. Auch die Verwaltung und später die Busse wurden hier untergebracht.

Im Zweiten Weltkrieg scheiterte das Projekt eines Einheitsstraßenbahnwagens, für den die Gottfried Lindner AG einen Prototyp baute.

Im August 1969 trafen der erste Tatra T4D und B4D aus Prag in Halle ein.

Im Jahr 1990 wurden gebrauchte GT4 der Stuttgarter Straßenbahnen übernommen. Sie wurden bis 2003 eingesetzt.

41 komplette T4D.C-T4D.C-B4D.C-Triebzüge wurden ab 1991 in Mittenwalde modernisiert.

1992 erhielt die HAVAG nit den MGT6D einen neuen und niederflurigen Gelenktriebwagentyp.

1996 öffnete das Straßenbahnmuseum Halle im historischen Depot Seebener Straße. 1997 wurde der Betriebshof Rosengarten eröffnet. Die Betriebshöfe Ammendorf und Merseburg wurden daraufhin bis 2003 geschlossen.

Ein weiterer Triebwagentyp – MGT-K – fährt seit 2004 in Halle.

LinienfahrzeugeBearbeiten

2011 umfasste der Fahrzeugpark 143 Trieb- und 17 Beiwagen,[13] die T4D-C und B4D sind seit dem 30. November 2013 offiziell verabschiedet, werden aber immer noch eingesetzt (Stand Oktober 2019).

Bild Typ Baujahre Anzahl Bemerkungen Einsatz
  Tatra T4D-C 1981–1986 5 Triebwagen Linie 3 (Mo–Fr)
  Tatra B4D-C 1981–1986 3 Beiwagen Linie 3 (Mo–Fr)
  MGT6D 1996–2001 60 dreiteilige Niederflurgelenkwagen, vollausgerüstete Zweirichtungswagen Tag: Linie 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 12 und 16
LUNA-Nachtlinie: Linie 2, 5, 7, 8, 94 und 95
  MGT-K 2004–2005 30 zweiteilige Niederflurgelenkwagen, Anderthalbrichtungswagen mit nur einem Führerstand Linie 1, 3 und 9|10
  MGT-K-2 2012–2013 12 zweiteilige Niederflurgelenkwagen, Anderthalbrichtungswagen mit nur einem Führerstand Linie 1, 3 und 9|10

ArbeitswagenBearbeiten

Die Straßenbahn Halle besitzt vier Arbeitswagen:[14][15]

Bild Typ Baujahr Nummer Bemerkungen
  Gotha T59E 1960 013 Turmwagen
Tatra T4 1974 985 Fahrschulwagen
  Tatra T4 1978 034 Schienenschleifwagen
  Tatra T4 1983 035 Schienenschmierwagen

MuseumswagenBearbeiten

 
Straßenbahntriebwagen 4 von 1894

Das Straßenbahnmuseum Halle im historischen Depot der Halleschen Verkehrs-AG in der Seebener Straße beherbergt und pflegt derzeit ca. 40 historische Straßenbahnfahrzeuge (Trieb- und Beiwagen) und Kraftfahrzeuge (PKW, LKW und Busse). Der Verein Hallesche Straßenbahnfreunde e.V. betreibt das Museum und führt auch die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durch.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • W. Dühne: 50 Jahre elektrische Straßenbahn Halle. In: Verkehrstechnik, 22. Jahrgang, Heft 17 (5. September 1941), S. 297–299.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geschichte der Straßenbahn Halle auf: strassenbahn-halle.de
  2. Karl-Heinz Koch: Königsberger Bürgerbrief. Straßenbahnen für Königsberg / Kaliningrad. Hrsg.: Stadtgemeinschaft Königsberg in der Landsmannschaft Ostpreußen. Band 55. Duisburg 2000, S. 78.
  3. a b STADTBAHN – Über das Projekt. In: havag.com. Hallesche Verkehrs-AG, abgerufen am 4. Mai 2018.
  4. Die Linie 5 fährt 21.00 mit einer Einzelfahrt in das Überlandgebiet; die Linien 8 und 9 verkehren bis etwa 22.00.
  5. Stadtbahn Torstraße. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  6. Stadtbahn Ulrichstraße. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  7. Stadtbahn Rannischer Platz. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  8. Stadtbahnprg. Gimritzer Damm. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  9. Stadtbahn Südstadt. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  10. Stadtbahnprg. Steinstraße. In: havag.com. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  11. NBS Heide-Nord. In: dubisthalle.de. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  12. v. l. n. r.: Oberleitungsrevisionswagen, Schlepper W50, Oberleitungsrevisionswagen S4000 – letztere als Museumsfahrzeuge des Straßenbahnmuseums
  13. aktuelle Fahrzeugtypen. In: strassenbahn-halle.de. Abgerufen am 10. Oktober 2011.
  14. Arbeitswagen. In: gothawagen.de. Abgerufen am 10. Oktober 2011.
  15. Wagenparkliste Arbeitstriebwagen. In: strassenbahn-halle.de. Abgerufen am 10. Oktober 2011.