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Stockum (Werne)

Ortsteil von Werne, Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Stockum liegt im Osten der Stadt Werne. Im Süden bildet die Lippe die Grenze.

GliederungBearbeiten

Stockum gliedert sich in den Hauptsiedlungskern im Süden des ehemaligen Gemeindegebietes und die Bauerschaften Horst und Wessel, die nördlich davon liegen.

NachbargemeindenBearbeiten

Stockum grenzte im Jahr 1974 im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Stadt Werne, die Gemeinde Herbern und an die Stadt Bockum-Hövel (damals alle im Kreis Lüdinghausen) sowie an die Gemeinden Herringen und Sandbochum (beide im Kreis Unna).

GeschichteBearbeiten

Stockum gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zusammen mit den Gemeinden Capelle und Kirchspiel Werne zum Amt Werne im Kreis Lüdinghausen. Das Amt Werne wurde am 1. November 1922 aufgelöst. Die Landgemeinde Werne wurde mit der Stadt Werne vereinigt.[2] Stockum kam zum Amt Herbern, Capelle zum Amt Nordkirchen.

Am 1. Januar 1975 wurde Stockum in die Stadt Werne eingegliedert und kam mit dieser in den Kreis Unna.[3]

EinwohnerzahlenBearbeiten

Jahr Einwohner
1961 2464
1970 3829
1974 4113
1987 4260

VerkehrBearbeiten

StraßenBearbeiten

Die Landesstraße L 507 führt im Westen nach Werne und Selm, im Osten nach Bockum-Hövel, Hamm-Norden, Dolberg und Beckum. Die Landesstraße L 518, die den Norden Stockums bei der Bauerschaft Horst durchquert, führt ebenfalls nach Werne und Bockum-Hövel. Die Landesstraße L 844 bringt die Stockumer in nordwestlicher Richtung nach Herbern, Ascheberg, Davensberg, Ottmarsbocholt, Senden und Appelhülsen. Anschließend geht sie in der Bundesstraße B 525 auf.

Durch Stockum führen die Kreisstraßen K 4 nach Sandbochum und Pelkum, K 5 nach Walstedde sowie K 12 nach Werne, Bockum-Hövel und Heessen.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Die Schnellbuslinie S 10 und die Regionallinie R 14 der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna fahren von Hamm kommend auf unterschiedlichen Linienwegen über Hövel und Bockum durch Stockum nach Werne und Lünen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.werne.de/index.php?id=42
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 293.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 314 und 337.