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Stille Nacht, heilige Nacht

Weihnachtslied
Die Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg zur Adventzeit

Stille Nacht, heilige Nacht gilt weltweit als das bekannteste Weihnachtslied und als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums im deutschen Sprachraum. Es wurde 1818 das erste Mal in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt und hat seitdem in über 50 Übersetzungen weltweit Verbreitung gefunden. Von den ursprünglich sechs Strophen werden in der allgemein bekannten Fassung nur die erste, zweite und letzte Strophe gesungen. 2011 wurde Stille Nacht, heilige Nacht von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

EntstehungBearbeiten

 
Diese Darstellung inspirierte Vikar Joseph Mohr 1816 zu der Verszeile: „Holder Knab’ im lockigten Haar“. Hochaltar Mariapfarr, um 1500.

Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787–1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792–1848) in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht erstmals auf.

Mohr hatte den späteren Liedtext bereits 1816 in Mariapfarr im Salzburger Bezirk Lungau in Form eines Gedichts geschrieben. Conrad Franz Xaver Gruber, der als Sohn einer armen Leinenweberfamilie aus Hochburg-Ach im Innviertel stammte, komponierte dann vor Weihnachten 1818 auf Wunsch von Joseph Mohr eine Melodie zu diesem Gedicht. Aus zwei Urkunden lässt sich die exakte Entstehungsgeschichte des Liedes nachvollziehen. Einerseits durch die Authentische Veranlassung,[1] und andererseits durch das älteste erhaltene Autograph von Joseph Mohr,[2] das erst im Jahr 1995 in Salzburg aufgefunden wurde. Dieses Autograph, datiert auf die Zeit um 1823, stellt das älteste Dokument für die Entstehungsgeschichte des Liedes dar. Es befindet sich im Besitz des Salzburger Museumsvereines und wird im Salzburg Museum aufbewahrt. Beide Dokumente ergänzen und bestätigen sich gegenseitig in folgenden Erkenntnissen:

  1. Joseph Mohr verfasste den Text bereits 1816 als Gedicht in Mariapfarr (siehe das Autograph,[2] auf dem sich links unten der Hinweis mpria [= manu propria] befindet).
  2. Joseph Mohr bat Franz Xaver Gruber um die Vertonung des Textes (siehe Authentische Veranlassung). Gleichzeitig wurden durch den Hinweis rechts oben im Autograph (Hinweis: „Melodie von Franz Xaver Gruber“) die letzten Zweifel an der Komposition durch Franz Xaver Gruber beseitigt.
  3. Joseph Mohr war also nicht nur Dichter, sondern auch Initiator für das Lied. Darüber hinaus wirkte er auch bei der Uraufführung neben Franz Xaver Gruber als Sänger und Gitarrist mit.

Text und Melodie des Liedes begeisterten die Kirchgänger von Oberndorf. Über die Motive, die zur Entstehung des Liedes führten, gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine Vermutung ist, dass das alte Positiv der Kirche nicht bespielbar gewesen sei und Mohr und Gruber deshalb ein Lied mit Gitarrenbegleitung schufen. Um die Uraufführung von Stille Nacht ranken sich viele Legenden und romantische Geschichten, die die Entstehungsgeschichte mit anekdotischen Einzelheiten ausschmücken.[3]

VerbreitungBearbeiten

 
Jubiläumskarte 1918
Stille Nacht, heilige Nacht, gesungen von Ernestine Schumann-Heink
Englische Version „Silent Night“, vom Chor der US Army gesungen

Verbreitung durch Karl MauracherBearbeiten

Der erste Schritt zur Verbreitung des Liedes wird dem Umstand zugeschrieben, dass sowohl Joseph Mohr als auch Franz Xaver Gruber mit Karl Mauracher bekannt waren, einem Orgelmacher aus Fügen im Zillertal, der das Lied mit sich nahm. Karl Mauracher hatte sich mehrmals in Arnsdorf und Oberndorf aufgehalten, wo er sowohl das Orgelinstrument der Wallfahrtskirche Arnsdorf als auch das der Schifferkirche St. Nikola repariert hatte bzw. 1825 dann neu erbaute.[4]

Geschwister StrasserBearbeiten

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts besserten zahlreiche Familien aus dem Zillertal ihr Einkommen als fahrende Händler auf, die bäuerliche Bevölkerung bevorzugt im Winter. Da im Zillertal traditionell Volksmusik gepflegt wurde, lockten manche der Händler die Käufer mit Musik und Gesang an ihre Stände.

So auch die Familie Strasser aus Laimach, das heute ein Ortsteil der Gemeinde Hippach im Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich) ist. Die Strassers betrieben neben ihrer kleinen Landwirtschaft Handel mit Handschuhen. Der verwitwete Vater Lorenz Strasser war mit seinen Kindern Anna, Amalie, Caroline, Josef und Alexander auf Märkten der näheren und weiteren Umgebung unterwegs und verkaufte Handschuhe, Bettwäsche, Unterwäsche und „elastische Leibbinden“. Um auf ihre Waren aufmerksam zu machen, sangen die Kinder als Gesangsgruppe „ächte Tyroler Lieder“, die ihnen großen Zulauf bescherten.[4]

1831 hatten Anna (* 1802), Joseph (* 1807), Amalie (* 1809) und Caroline (* 1813) ihren Stand auch auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt, allerdings ohne Alexander, der im gleichen Jahr in Königsberg gestorben war.[5] In ihrem Repertoire befand sich das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.[4]

Franz Alscher, der Organist und Kantor der katholischen Diaspora-Gemeinde in Leipzig, hörte das Lied in der Stadt und bat die Geschwister, es zur Christmette in der katholischen Kapelle in der Pleißenburg zu singen. Die Tiroler wurden zum Gesprächsthema in der Stadt. Vor ihrer Abreise traten sie am 19. Jänner 1832 in den Pausen eines Konzerts im Leipziger Gewandhaus auf.[4]

Die Allgemeine musikalische Zeitung schrieb darüber am 1. Februar: „Man hatte nämlich in der Pause die drey liebenswürdigen Töchter und einen Sohn der Familie Strasser aus dem Zillerthale (Kaufleute, nicht Sänger von Profession) so lange gebeten, bis sie der vollen Versammlung die Freude gewährten, einige Tyroler Nationallieder so allerliebst vorzutragen, daß der Saal von stürmischem Beyfalle widerhallte.“[6]

Zum Winter 1832/33 waren die Geschwister Strasser wieder in Leipzig und gaben am 15. Dezember 1832 im Saal des alten Hôtel de Pologne (ehemals Gasthof Zum Birnbaum) ein eigenes Konzert. Auch wenn es nicht im Programm stand, wurde „Stille Nacht“ auf Wunsch eines anonymen Leserbriefes im „Leipziger Tagblatt“ am Aufführungstag, aufgeführt.[4][7] Dieses erschien nun auch gedruckt, 1833 zunächst auf Flugblättern und 1840 im Verlag A. R. Friese (Dresden und Leipzig).

Aufgrund ihrer Erfolge in Leipzig widmeten sich die Strassers fortan ausschließlich dem Gesang und zogen als reisende Sängergruppe durch ganz Deutschland. In Berlin übernahm der Domchor das Stille-Nacht-Lied für die Christmetten, wo es zum Lieblingslied von König Friedrich Wilhelm IV. avancierte. Letzterem ist es auch zu verdanken, dass der bescheidene Franz Xaver Gruber 1854 schließlich seine Autorschaft des Liedes bestätigte, das bis dahin als Tiroler Volksweise galt.[8]

Bedingt durch den Tod Amalie Strassers, die 1835 in Leipzig gestorben war, löste sich die Gesangsgruppe auf.[7] An die Geschwister Strasser erinnert noch ihr ehemaliges Wohnhaus in Laimach (Lage), in dem 1999 ein Museum eingerichtet wurde.[9]

Geschwister RainerBearbeiten

1819 zur Christmette wurde das Lied bereits in Fügen gesungen. Dort übernahmen es die Geschwister Rainer, die im Kirchenchor von Fügen sangen. [10]

Der Auftritt vor dem österreichischen Kaiser Franz I. und dem russischen Zaren Alexander I. im Kaiserzimmer von Schloss Fügen Anfang Oktober 1822 begründete die Gesangskarriere der Geschwister Rainer. Der Kaiser und der Zar besuchten das Schloss auf einem Zwischenstopp auf dem Weg zum Kongress von Verona. Dass bei diesem Konzert „Stille Nacht“ gesungen wurde, gehört ins Reich der Legenden.[11] Die Geschwister Rainer waren zwischen 1824 und 1843 in unterschiedlichen Besetzungen international unterwegs. Sie besuchten Deutschland, Großbritannien und Russland und sangen dabei in Parks, Gasthäusern, in Salons, Konzertsälen und Theatern. In ihrem Auftritt galten sie als einfache „Kinder der Natur“. 1827 reisten sie zu fünft erstmals nach Großbritannien. Ihre Auftritte sorgten für Aufmerksamkeit.

Der Erstdruck des Liedes erfolgte 1833 in Dresden auf einem Flugblatt unter dem Titel Vier ächte Tirolerlieder gemeinsam mit drei anderen „ächten Tyroler Liedern“ und 1840 in einer Liedersammlung mit dem Titel „Vier ächte Tiroler Lieder“.[12][13] Die Erinnerung an die Urheber des Liedes war zu diesem Zeitpunkt bereits verblasst, das Lied wurde als Volkslied angesehen.

Authentische VeranlassungBearbeiten

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (1795–1861), der das Lied besonders liebte, ist es zu verdanken, dass die Autoren heute noch bekannt sind: Seine Hofkapelle wandte sich 1854 an das Stift Sankt Peter (Salzburg) mit der Bitte um eine Abschrift des Liedes, das man fälschlich für ein Werk Michael Haydns (1737–1806) hielt. Auf diesem Weg stieß man eher zufällig auf den in Hallein lebenden Komponisten Franz Xaver Gruber, der daraufhin seine „Authentische Veranlassung zur Composition des Weihnachtsliedes ‚Stille Nacht, Heilige Nacht‘“ handschriftlich abfasste.[1]

20. JahrhundertBearbeiten

1941 sangen Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill gemeinsam mit den versammelten Menschen im Garten des Weißen Hauses Silent Night.[14]

1943 stellte die Schriftstellerin Hertha Pauli (1906–1973) fest, dass viele US-Amerikaner das Lied Silent Night für ein „US-amerikanisches Volkslied“ hielten, und schrieb darüber in den USA das Buch Silent Night. The Story of a Song, in dem sie den eigentlichen Ursprung des Liedes erläuterte.[15]

 
Stille-Nacht-Bezirk mit Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf

Die Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf, die an der Stelle der Anfang des 20. Jahrhunderts nach Flutschäden abgerissenen St.-Nikola-Kirche steht, ist heute eine Touristenattraktion. Die Entstehung des Liedes wurde 1997 vom Fernsehregisseur Franz Xaver Bogner (* 1949) in dem Fernsehfilm Das ewige Lied (mit Tobias Moretti) dargestellt. Historische Leerstellen wurden mit künstlerischer Freiheit gefüllt. Das Museum in der Widumspfiste[16] in Fügen beherbergt eine eigene Abteilung, in der die Verbreitung des Liedes Stille Nacht dokumentiert wird.

In Hochburg-Ach würdigt man mit dem Gruberhäusl, in dem noch Utensilien aus dem Hausrat der Familie Gruber zu sehen sind, und dem Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg den bekannten Komponisten. Jedes Jahr im Dezember wird mit dem Theaterstück Auf der Suche nach der Stillen Nacht daran erinnert, wie langwierig die Suche nach dem eigentlichen Komponisten war. Die Dorfschule in Arnsdorf, in der Gruber einst lehrte, beherbergt heute das Stille-Nacht-Museum.

Im Wallfahrtsort Mariapfarr steht heute noch das Elternhaus von Joseph Mohrs Vater, die sogenannte Schargler Keusche, als Kulturdenkmal im Originalzustand. Im Pfarrhof befindet sich das Wallfahrts- und Stille-Nacht-Museum[17] mit Dokumenten zum Leben von Joseph Mohr.

Im März 2011 hat die österreichische UNESCO-Kommission das Lied als Stille Nacht – das Lied zur Weihnacht in die Liste des Immateriellen Kulturerbes Österreichs aufgenommen (auch als Repräsentant für die im gesamten deutschen Sprachraum typischen Weihnachtsfeiern), und auch zum internationalen UNESCO-Kulturerbe (Gesamtliste) vorgeschlagen.[18] Ausgewiesen wurde es für ganz Österreich.

Am 6. Dezember 2013 war in Bad Hindelang die Premiere des Singspiels Stille Nacht, heilige Nacht, das die Entstehung des Liedes in einer freien Bearbeitung darstellt.[19]

Seit der ersten Einspielung auf Schallplatte durch das US-amerikanische Haydn Quartet im Oktober 1905[20] gehört das Weihnachtslied zu den meistverkauften weltweit. Allein die Aufnahme von Bing Crosby aus dem Jahr 1935 erreichte bis 2003 geschätzte 10 Millionen Exemplare.[21]

MusikBearbeiten

OriginalmelodieBearbeiten

Die originale Komposition ist für zwei gleichwertige Stimmen gedacht. Gruber schrieb das Werk in D-Dur, so sind auch ein Großteil der Autographen in dieser Tonlage. Die Melodie von „Stille Nacht“ weist charakteristische Merkmale des Siciliano auf. Das Lied ist eine Pastorelle, also eine Hirtenmusik. Gleichzeitig ist es als Wiegenlied für das Jesuskind im typisch wiegenden 6/8-Takt komponiert worden. Mit einer punktierten Achtelnote wird die Wiege in jedem Takt im übertragenen Sinne angestoßen.

Bei der Uraufführung im Anschluss an die Christmette musizierten mit Mohr und Gruber beide Autoren des Stückes: Gruber sang Bass und Mohr sang in der Stimmlage Tenor und begleitete auf der Gitarre.

Da das Stück in Form einer Art „Hirtenspiel“ vor der Weihnachtskrippe an einem Seitenaltar der Pfarrkirche uraufgeführt wurde, war die Originalversion sehr einfach gehalten. Erst in späteren Autographen passte Gruber das Lied an die jeweilige Besetzung an.

Originalmelodie
 

AutographenBearbeiten

 
Autograph „Mohr“ (1820/1825)
 
Autograph „Gruber VII“ (1860)

Josef Gassner listet sieben eigenhändige Niederschriften des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ durch den Komponisten Gruber auf. Er nummerierte sie nach der damals angenommenen chronologischen Reihenfolge mit den Römischen Zahlen I bis VII. Von diesen Autographen gelten drei Versionen als verschollen: Gruber I, das Original von 1818 sowie Gruber III und Gruber VI. Thomas Hochradner bezeichnet die Autographen „Hochradner a bis g“. In seinem Verzeichnis führt er eine weitere Handschrift aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek als „Hochradner c“ an. Bei dieser Handschrift ist jedoch die Urheberschaft ungesichert. Das verschollene Manuskript „Gruber VI“ wird von ihm stattdessen nicht beachtet.

Das älteste Schriftstück zum Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ stammt jedoch von Joseph Mohr (= Hochradner a). Das Autograph ist undatiert, Mohr gibt jedoch auf diesem Blatt an, dass er den Text 1816 geschrieben hat und Franz Xaver Gruber der Komponist ist. Dabei dürfte es sich sowohl um den Originaltext handeln, aber auch um die Schreibweise und Interpunktion, wie Mohr es wollte. Dieses Autograph hat damit eine musikalische Besonderheit: In den Takten 5 und 7 punktiert er jeweils die erste Note („nur“ und die erste Silbe von „holder“) analog zum Anfang des Liedes. Eventuell verfasste Gruber diese Handschrift aus seinem Gedächtnis.

Das älteste erhaltene Autograph des Komponisten Gruber ist „Gruber IV“ (= Hochradner e). Diese offizielle „Halleiner Version“ ist sowohl die einzige, die Gruber datiert, hat aber auch gleichzeitig die wohl umfangreichste Bearbeitung des Liedes durch den Komponisten. Auf dem Umschlag steht folgendes: „II. Geistliche Lieder auf die heilige Christnacht. In Musik gesetzt zu Vier Singstimmen, 2 Violinen, Viola, Flauto, Fagott, 2 Clarinetten, 2 Waldhörnern, Violon, und Orgel von Franz X. Gruber, Chorregent und Organist bey der Stadtpfarrkirche Hallein. Den 12ten December 1836.“ Bei diesem Autographen wird der Schlusschor zum ersten Mal in der Wiederholung für vier Stimmen angegeben und es gibt ein Vor- sowie Nachspiel. Aufgrund der Bläserstimmen ist das Lied in Es-Dur angegeben.

Chronologische Liste der Autographen
Name (Gassner) Name (Hochradner) Datum Tonart Takt Stimmen Instrumente Ort
Gruber I Hochradner b 24. Dezember 1818 D-Dur 6/8 2 Stimmen Gitarre verschollen
Mohr Hochradner a 1820/1825 D-Dur 6/8 2 Stimmen Gitarre Salzburg
Gruber III Hochradner 1830 6/8 2 Stimmen Orgel verschollen
Gruber IV Hochradner e 12. Dezember 1836 Es-Dur 6/8 4 Stimmen Ensemble Hallein
Gruber V Hochradner 1845 D-Dur 6/8 2 Stimmen Solo & 4 Stimmen Chor Streichtrio, Horn Hallein
Gruber II Hochradner 1854 D-Dur 6/8 2 Stimmen ohne Begleitung Hallein
Gruber VI 30. Dezember 1854 verschollen
Gruber VII Hochradner 1860 D-Dur 6/8 Sopran, Alt Orgel Salzburg

Zeitgenössische BearbeitungenBearbeiten

Sowohl Gruber als auch Mohr nahmen an regelmäßigen gesellschaftlichen Treffen teil, so auch an „Singparthien“, wo Lieder ausgetauscht wurden. Unter den ausgetauschten Liedern war vermutlich auch das gemeinsam verfasste Weihnachtslied, dass sie an Freunde und Kollegen weitergaben. Diese kopierten das Lied oder adaptierten es an ihre eigenen Bedürfnisse und Umstände. So wurden etwa zusätzliche Hornstimmen geschrieben oder eine Orgelfassung. Die Autographen Gruber III bis V sind Beispiele für solche Arrangements durch den Komponisten selbst. Unter den Kollegen könnte auch der Orgelbauer Carl Mauracher eine Abschrift des Stückes besessen haben. Die älteste bekannte Abschrift befand sich im Liederbuch des Lehrers und Organisten Blasius Wimmer (1797–1868) aus Waidring. Das Buch, welches am 22. Juli 1819 begonnen wurde, gilt heute als verschollen. In seinem Liederbuch wurde die Nacht durch den Tag ersetzt und eine siebente Strophe ergänzt:

«Heiliger Tag! Stille Nacht! / Kön’gen auch kundgemacht / durch denselben glänzenden Stern / Tönt es laut in Nähe und Fern’ / Jesus, der Retter ist da! Jesus der Retter ist da!»

Der Salzburger Domchoralist und Stadtpfarrchorregent fertigte im November 1822 eine Abschrift des Stückes für zwei Singstimmen, zwei Klarinetten in C, zwei Hörner in D und Orgel an. Er bezeichnet das Lied als „Weihnacht-Lied“. Seine Abschrift weist die gleichen Eigenheiten wie das Autograph Mohrs auf: in Takt fünf und sieben sind die selben punktierten Betonungen.[22]

2016 tauchte in einem Wiener Antiquariat ein bislang unbekannter Druck von „Stille Nacht“ auf. Es handelt sich um den bislang ältesten Textdruck des Liedes. Der Text von „Stille Nacht“ in der Greis-Flugschrift weist alle sechs Strophen auf, in der gleichen Reihenfolge wie das Mohr-Autograph und die vier Gruber-Autographe. Laut Michael Neureiter, Präsident der Stille-Nacht-Gesellschaft, dürfte das Flugblatt in zeitlicher Nähe zur Uraufführung gedruckt worden sein.[23]

Adaptionen in der klassischen MusikBearbeiten

Beispiele:

  • Max Reger, Weihnachtstraum für Klavier, Fantasie über „Stille Nacht, heilige Nacht“, zwei- oder vierhändig
  • Arthur Honegger, Une Cantate de Noël für Chor, Kinderchor, Bariton-Solo, Orgel und Orchester, 1953
  • Krzysztof Penderecki, 2. Sinfonie (Weihnachtssinfonie) für Orchester, 1979–1980
  • Bertold Hummel, Stille Nacht – 3 Variationen und ein Nachsatz aus der Ferne für Sprecher und achtstimmig gemischten Chor a cappella (1974/1980)[24]
  • Alfred Schnittke, Stille Nacht für Violine und Klavier (1978)
  • Max Bruch, Das Lied von der Glocke, Oratorium nach Friedrich Schiller op. 45 (1872); Nr. 22 Terzett Holder Friede

Adaptionen in der PopmusikBearbeiten

Beispiele:

LiedtextBearbeiten

 
Populärer Satz der gebräuchlichen Fassung aus dem „Volksliederbuch für gemischten Chor

Originaltext und gebräuchliche FassungBearbeiten

Das Lied umfasst insgesamt sechs Strophen. Die heute gebräuchliche Chorfassung geht auf den Leipziger Thomaskantor Gustav Schreck (1849–1918) zurück.[25]

Die allgemein bekannte Form, die zumeist gesungen wird, unterscheidet sich jedoch von dieser Fassung unter anderem in folgenden Punkten: Es werden zum einen nur drei Strophen gesungen, und zwar die erste und zweite und dann die sechste als dritte – teils, wie z. B. im Evangelischen Gesangbuch oder im Gotteslob (2013), werden die letzten beiden auch vertauscht; zum anderen wird das Wort „Jesus“ durch „Christ“ ersetzt. Auch ein paar ältere Formen, wie der alte Akkusativ Jesum und lockigten und ein paar andere Kleinigkeiten in der zweiten Strophe muten ungewohnt an. In der sechsten Strophe wurde außerdem die Zeile „Tönt es laut bei Ferne und Nah“ in die etwas moderner klingendere „Tönt es laut von Fern’ und Nah“ geändert. In einigen der autographen Notenblätter Grubers, in denen die Strophen Solo-Stimmen zugeordnet sind, werden in allen Strophen die letzten beiden Zeilen vom Chor nochmals wiederholt, also insgesamt viermal gesungen.[26]

Bei der alljährlichen Gedenkmesse vor der Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg werden seit dem Jahr 2006 wieder alle sechs Strophen des Liedes aufgeführt.

Originaltext[27] Gebräuchliche Fassung[28]

Weyhnachts-Lied.

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Alles schläft. Einsam wacht,
Nur das traute heilige Paar,
Holder Knab’ im lockigten Haar;
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund;
Jesus! in Deiner Geburth!
Jesus in Deiner Geburth!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n,
Uns der Gnade Fülle läßt seh’n
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschen-Gestalt!

 

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß,
Und als Bruder Huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!

 

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreyt,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!

 

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!
Tönt es laut bey Ferne und Nah
Jesus der Retter ist da!
Jesus der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da!

Aufnahme in GesangbücherBearbeiten

Stille Nacht findet sich u. a. in folgenden Gesangbüchern, immer mit drei Strophen, wenn nicht anders angegeben:

ÜbersetzungenBearbeiten

Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ wurde laut Angabe mehrerer Quellen in „mehr als 300 Sprachen“ übersetzt. Diese Zahl lässt sich nicht, oder nur sehr schwer überprüfen, da es keine vollständige Liste über alle Sprachversionen gibt. Hier ist in vielen Fällen eine Unterscheidung zwischen Sprachgruppen und Dialekten schwierig. Schmaus listet in seiner Publikation von 1967 „Stille Nacht, heilige Nacht: Geschichte und Ausbreitung eines Liedes“ 41 Sprachversionen auf. In seinem wissenschaftlich fundierten Zugang listet er die Texte im Original sowie in Transkription auf. Um die Bedeutungsunterschiede in den unterschlichen Versionen darzustellen, ließ er die Texte auch ins Deutsche rückübersetzen. Martin Reiter listet in seinem 2018 erschienenen Buch „Stille Nacht - ein Lese-, Bilder- und Reisebuch mit dem Liedtext in 125 Sprachen“ 125 Transkriptionen, jedoch ohne Quellenangaben an. In seiner Auflistung scheinen in manchen Sprachen mehrere unterschiedliche Textversionen auf. Acht Sprachen in seiner Liste sind Kunstsprachen, etwa die Klingonische Version „Qath'lo! MajQa“.[34] Wallace J. Bronner listet in seiner 1994 erschienenen Publikation 177 Sprachen auf, zählt unterschiedliche Sprachversionen als eigene Übersetzung auf, etwa listet er die in Südindien gesprochene Sprache Kannada zwei Mal auf. Eine von ihm aufgelistete Sprache ist eine Schrift: Braille.[35][36] Außerdem gibt es unterschiedliche Textversionen in einer Sprache, so sind in Englischer Sprache über 40 Versionen bekannt, in Maorischer Sprache 7 Versionen, Lateinisch fünf und sechs Versionen in den Friesischen Sprachen.[35]

Tina Breckwoldt listet in ihrer 2018 erschienenen Publikation „Stille Nacht. Ein Lied mit Geschichte“, basierend auf der Auflistung von Bronner, einen Großteil der Sprachversionen von Stille Nacht (ausgenommen Kunstsprachen), ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf[37]:

Sprache Quelle Verbreitung und Anmerkung
Afrikaans B, R, O Südafrika
Akebu Breck siehe Kebu
Akha B Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam, Yunnan (VR China)
Akuampim Twi B Ghana, Elfenbeinküste
Albanisch B, S, R2, O Albanien, Kosovo
Dho Alur B Uganda, DR Kongo
Amerikanische Zeichensprache Breck
Amharisch B Zentraläthiopien
Andhra Breck Südindien; siehe Telugu
Ao Naga B Untergruppe der Naga-Sprachen, Siehe Naga-Sprachen
Apache B Vereinigte Staaten, siehe Navaho
Arabisch B, O Saudi Arabien
Aranda Breck Westaustralien
Armenisch B, S, O Armenien
Assamesisch B offizielle Sprache in Assam
Baskisch B, R2, O Spanien, Frankreich
Batak B, R, O Gruppe von sieben malayo-polynesischen Sprachen der Batak in Indonesien
Bengali B Bangladesh, Indien
Bikolano B Philippinen
Birmanisch B, O Myanmar
Bisaya Breck siehe Cebuano
Bislama B Vanuatu
Bislama B Vanuatu
Boboda B Burkina Faso, Mali
Bretonisch B, S, R, O Bretagne („Sioul an noz, santel an noz“)
Bulgarisch B, S, O Bulgarien („Тиха нощ, свята нощ“)
Bulu R, O Bantustamm im Kamerun
Bunun B, R, O Volk der Bunun in Taiwan
Cajun B Louisiana, Vereinigte Staaten
Emberá-Catío B Sprache der Embera in Kolumbien und Panama
Cebuano B, R, O Philippinen
Chamorro B, R, O Nördliche Marianen, Guam
Cheyenne B, R, O Montana und Oklahoma, Vereinigte Staaten
Chichewa B, R, O Sprache der Nyanja in Sambia
ChiTumbuka B Bantusprache in Malawi, Tansania und Sambia
ChiYao B Sprache der Yao in Malawi, Tansania und Mosambik
Chuukesisch B Sprache auf den Chuuk-Inseln, Mikronesien
Comanche O indigene Sprache Nordamerikas der Komantschen, Vereinigte Staaten
Cree B Sprache der Cree, Kanada
Crow B Wyoming, Montana sowie North Dakota, Vereinigte Staaten
Dagbani B Gur-Sprache in Ghana
Dakota B Sioux-Sprache der Dakota, Vereinigte Staaten
Dänisch B, S, R, O Dänemark, Färöer-Inseln („Glade jul, dejlige jul“)
Englisch B, S, R5, O weltweite Verkehrssprache („Silent Night, holy night“)
Efik B Sprache der Efik in Nigeria
Estnisch B, S, R, O Estland („Püha öö“)
Ewe B Sprache der Ewe in Togo und im Südosten Ghanas
Fante B Sprache der Fante in Ghana
Färöisch B, R, O Färöer
Fering Breck nordfriesischer Dialekt auf der Insel Föhr, Deutschland
Fidschi B Fidschi
Finnisch B, S, R, O Finnland („Jouluyö, juhlayö“)
Flämisch B, S, R, O Belgien
Französisch B, S, R4, O weltweite Verkehrssprache („Douce nuit, sainte nuit“)
Mooring R, O nordfriesischer Dialekt
Friaulisch R, O Friaul, Italien
Frysk B, S, R, O Friesland, Niederlande
Ga B Sprache der Ga, Ghana
Garo B Sprache der Garo in Nordost-Indien und Bangladesh
Gedaged B Papua Neuguinea
Georgisch Breck Georgien („ღამე ნათელი“)
Gogo B Sprache der Gogo in Tansania
Griechisch B, S, R2, O Griechenland, Zypern („Άγια νύχτα“)
Grönländisch R, O Grönland („Juullimi qiimasuttut“)
Haitianisch B, R, O Haiti
Halaka O unklar
Hawaiisch B, R, O Hawaii („Pō La‘i Ē“)
Hebräisch B, S, R, O Israel, Sprache des Judentums
Hiligaynon B Philippinen
Hindi B, R, O Indien
Hmong B Schriftsprache der Miao, VR China
Hopi B Sprache der Hopi, Arizona, Vereinigte Staaten
Ilokano B Philippinen
Indonesisch B, R4, O Indonesien, Osttimor („Malam Kudus“)
Inuktitut B, R, O Osten Kanadas („Jouluyö, juhlayö“)
Irisch B, S, R, O Irland („Oíche Chiúin“)
Isländisch B, S, R, O Island („Heims um ból“)
Isneg B Provinz Avapao, Indonesien
Italienisch B, S, R3, O Italien, San Marino, Vatikanstadt, Schweiz („Astro del Ciel“)
Yabem B Sprache in Finschhafen, Papua-Neuguinea
Japanisch B, R, O2 Japan („きよしこの夜“ (Kiyoshi kono yoru))
Javanisch B, S, R, O Finnland („Jouluyö, juhlayö“)
Jèrriais R, O Jesey, Großbritannien
Jingpo B China, Indien, Myanmar
Kadazan O Sprache der Kadazan auf Borneo, Malaysia, Brunei
Kannada B, R, O Südindien
Kapampangan B, R, O Luzón, Philippinen
Karenisch B, O Myanmar, Thailand
Karolinisch R, O Mikronesien, Guam
Kaschubisch O Polen („Cëchô noc“)
Katalanisch B, S, R, O Spanien („Santa Nit“)
Kate B Kirchensprache der Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea
Kebu B Sprache der Kwa in Ghana und Togo
Khiamngan B Nagaland, Indien, Myanmar
Khmer B Kambodscha, Vietnam, Thailand, Laos
Kikongo B DR Kongo, Kongo, Angola
Kikuyu B Kenia
Kinyarwanda B, S, R, O Ruanda, DR Kongo, Uganda
Kirundi B Burundi
Kiswahili B, R2, O Tansania, Kenia, Uganda, Mosambik, DR Kongo
Konkani O Goa, Indien
Koreanisch B, R, O Nordkorea, Südkorea, Autonome Region Yanbian, VR China („고요한 밤 거룩한 밤“)
Kornisch R, O Cornwall, Großbritannien
Korsisch R, O Korsika in Frankreich
Kroatisch B, S, R Kroatien („Tiha noć“)
Ladinisch B, S, R, O Südtirol, Trentino in Italien („Quieta nott, soncha nott“)
Lanu B Sprache der Lahu in China, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam
Laotiisch B Laos
Latein (5 Versionen) B, S, R Vatikanstadt („Alma nox“ / „Tranquilla nox“ / „Silens nox“ / „Sancta nox“ / „O silens nox“)
Delawarisch R, O Mittlerer Westen der Vereinigten Staaten und Kanada
Lettgallisch O Osten Lettlands
Lettisch B, S, R, O Lettland und Teile Estlands („Klusa nakts, svēta nakts“)
Lingála B Bantusprache in Kongo und Angola
Lisu B Sprache der Lisu in China
Litauisch B, S, R, O Litauen („Tyli naktis“)
Luba-Kasai B Bantusprache in Zentralafrika
Luganda O Bantusprache in Uganda
Lugbara B Sprache der Lugbara in Zentraluganda
Lulesamisch Breck Sami-Sprache in Norwegen und Schweden
Luritja Breck Sprache der Luritja in Westaustralien
Luxemburgisch B, R, O Luxemburg
Malagasy B, O malayo-polynesische Sprache auf Madagaskar
Malaiisch B, R, O Brunei, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand
Malaysisch Breck Malaysia
Malayalam B, R, O Bundesstaat Kerala an der Südwestküste Indiens
Maltesisch B, R, O Malta
Mam Breck Maya-Sprache in Guatemala
Manggarai B Bundesstaat Flores in Indonesien
Manx B, S, R, O Isle of Man („Oie sheeoil, eadley dagh nhee“)
Maori R, O Sprache der Maori in Neuseeland („Pō marie, pō aroha“)
Marathi B Bundesstaat Maharashtra in Indien
Marshallesisch R, O polynesische Sprache auf den Marshall-Inseln
Mayathan Breck Maya-Sprache in Mexiko
Mazedonisch B, R, O Mazedonien
Minahasa B Provinz Nordsulawesi in Indonesien
Miskito B Sprache der Miskitu in Nicaragua und Honduras
Motu B Sprache der Motu in Papua Neuguinea
Naga B Gruppe von 89 Sprachen in Naga, Assam, Manipur und Arunachal Pradesh in Indien
Nahuatl O Sprache der Nahua in Mexiko
Navajo B Sprache der Apachen in den Vereinigten Staaten
Nepali B Nepal
Nias B Sprache der Nias auf Sumatra, Indonesien
Niederländisch (4 Versionen) B, S, R2, O Niederlande, Belgien, Aruba, Bonaire, Curaçao, Saba, Sint Eustatius, Sint Martin und Surinam („Stille Nacht“)
Nisga’a O Sprache der Nisga’a in Britisch Columbia, Kanada
Nobonob B Papuasprache auf Papua-Neuguinea
Nordfriesisch R, O Fering und Öömrang in Deutschland
Nordsamisch S, O Sami-Sprache in Finnland
Norwegisch B, S4, R2, O Norwegen („Glade jul“)
Ojibwe B Sprache der Anishinaabe in den Vereinigten Staaten
Okzitanisch O Südfrankreich, Monaco
Öömrang O nordfriesischer Dialekt auf der Insel Amram in Deutschland („rauig naacht, hilag naacht“)
Pangasinensisch B malayo-polynesische Sprache auf den Philippinen
Papiamentu B, R, O Kreolsprache auf Aruba, Bonaire und Curaçao sowie auf Sint Eustatius und Saba
Pedi B, R, O Sprache der BaPedi in Südafrika
Persisch B, O Iran, Irak, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Aserbaidschan, Bahrain, Pakistan („شب آرام“)
Plattdeutsch R, O Deutschland, Niederlande, Dänemark, Provinz Pomerano in Brasilien
Pohnpeanisch B, O Sprache der Karolinen auf Mikronesien
Polnisch B, S, R, O Polen („Cicha noc, święta noc“)
Portugiesisch B, S, R3, O Portugal, Brasilien, Äquatorialguinea, Guinea-Bissau, Kap Verde, Sao Tomé und Principe, Namibia, Macau, Osttimor, Indien, Andorra („Noite Feliz“/„Noite de paz! Noite de amor!“)
Rätoromanisch B, S, R, O Schweiz („Clara notg“)

Einige Liedtitel sind bereits mit den dazugehörigen Texten verlinkt.

  • Albanisch: O e bukra natë, fatbardhë natë; Shejtje Nat
  • Arabisch: الليلة الصامتة (Al-laila al-samta)
  • Armenisch: Լուռ գիշէր, սուրբ գիշէր
  • Baskisch: Haurtxo maite
  • Bretonisch: Sioul an noz, santel an noz
  • Bulgarisch: Тиха нощ, свята нощ
  • Chinesisch: 平安夜
  • Dänisch: Glade jul, dejlige jul
  • Esperanto: Paca nokt’
  • Estnisch: Püha öö
  • Finnisch: Jouluyö, juhlayö
  • Französisch: Douce nuit, sainte nuit
  • Friesisch: Frede stoun, hillige stoun
  • Georgisch: ღამე ნათელი (sinngemäße Übersetzung)
  • Griechisch: Άγια νύχτα
  • Grönländisch: Juullimi qiimasuttut
  • Hawaiisch: Pō La‘i Ē
  • Indonesisch: Malam Kudus
  • Irisch-Gälisch: Oíche Chiúin
  • Isländisch: Heims um ból
  • Italienisch: Astro del Ciel
  • Japanisch: きよしこの夜 (Kiyoshi kono yoru)
  • Kaschubisch: Cëchô noc
  • Katalanisch: Santa Nit
  • Koreanisch: 고요한 밤 거룩한 밤
  • Kroatisch: Tiha noć
  • Ladinisch: Quieta nott, soncha nott
  • Lateinisch (fünf Textierungen): Alma nox / Tranquilla nox / Silens nox / Sancta nox / O silens nox
  • Lettisch: Klusa nakts, svēta nakts
  • Litauisch: Tyli naktis
  • Manx: Oie sheeoil, eadley dagh nhee
  • Niederländisch (4 Versionen): Stille Nacht
  • Norwegisch: Glade jul
  • Persisch: شب آرام
  • Öömrang: rauig naacht, hilag naacht
  • Polnisch: Cicha noc, święta noc
  • Portugiesisch (zwei Textierungen): Noite Feliz / Noite de paz! Noite de amor!
  • Rätoromanisch: Clara notg
  • Romanes: Mirni rat, kedveschni rat
  • Rumänisch: Noapte de vis
  • Russisch: Тихая ночь
  • Samisch: Iuovlaidja, juvhli-idja
  • Schottisch-Gälisch: Oidhche Shàmhach
  • Schwedisch: Stilla natt, heliga natt
  • Slowakisch: Tichá noc, svätá noc
  • Slowenisch: Sveta noč, blažena noč
  • Sorbisch: Ćicha nóc, swatja nóc
  • Spanisch: Noche de paz
  • Tschechisch: Tichá noc, svatá noc
  • Türkisch: Sessiz Gece, Kutsal Gece
  • Ukrainisch: Тиха ніч
  • Ungarisch: Csendes éj
  • Vietnamesisch: Đêm thánh vô cùng
  • Walisisch: Tawel Nos

RezeptionBearbeiten

FilmBearbeiten

Spielfilme, Verfilmungen der Entstehung:

  • Das unsterbliche Lied. Deutschland/Schweiz 1934; Produktionsfirma: Bavaria/Arophon; Kinoverleih: Hans Marder; Länge: 75 min; Erstaufführung: 1. Dezember 1934 Berlin; Filmkritik: „Die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ – verknüpft mit einer dörflichen Liebesgeschichte. Sentimentaler Heimatfilm.“ Alternativtitel: Stille Nacht, heilige Nacht, Das ewige Lied; Drehbuch: Alfred Lampel; Regie: Hans Marr;
    Darsteller: Any Hartmann – Trautel; Felix Gruber – Lehrer Gruber; Hans Marr – Sternwirt; Heinz Galltzki – Leonhard; Jo Zschocke – Fanny; Klara Boeck – Elisabeth; Max Weydner – Pfarrer Mohr; Paul Richter – Lois; Rosa Kirchner-Lang – Magd.[38] - Der Film wurde von der Zensur in Deutschland zunächst mit einem Jugendverbot belegt, im Beschwerdeverfahren wurde dieses dann aber aufgehoben, u. a., weil einige Passagen herausgeschnitten worden waren.[39]
  • Das ewige Lied. Österreich 1997 mit Tobias Moretti, Erwin Steinhauer, Heio von Stetten, Krista Posch, Michael Mendl, Karl Merkatz, Andrea Eckert
  • Stille Nacht. USA 2012 mit Carsten Clemens, Markus von Lingen, Janina Elkin

Dokumentarfilme:

  • Stille Nacht! Heilige Nacht! Die Friedensbotschaft aus dem SalzburgerLand. Salzburg 2009, ORF, Regie: Renate Lachinger
  • Die Botschaft von «Stille Nacht». Regie: Frederick Baker, produziert von Filmbäckerei im Auftrag des ORF 2010 (kreuz und quer Spezial)
  • „Stille Nacht“ – Die Geschichte eines Weihnachtslieds[40]

Filme, in denen Stille Nacht ein wichtiges Motiv ist:

  • Die Weihnachtskarte, USA / Kanada 2017, Produktionsfirma: Netflix, 104 min, Regie: Ernie Barbarash, Darsteller: Eliza Taylor, Jake Lacy u. a. m. - Einer der Protagonisten verbindet mit Stille Nacht schlechte Erinnerungen. Neben anderen Weihnachtsmelodien taucht gerade diese Melode immer wieder im Film auf, insbesondere beim Happy End.

TriviaBearbeiten

Papst Franziskus bezeichnete das Lied am 12. Dezember 2018 als sein Lieblingslied.[41]

LiteraturBearbeiten

  • Rudolf Bayr: Stille Nacht, heilige Nacht. Das Buch vom Weihnachtslied. Residenz, Salzburg 1963, 1965, DNB 450283410.
  • Hansjakob Becker u. a. (Hrsg.): Geistliches Wunderhorn. Große deutsche Kirchenlieder. 2. Auflage. C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-48094-2.
  • Josef Bletzacher: Geschichte eines deutschen Liedes. In: Die Gartenlaube.Leipzig 1891 (deutschestextarchiv.deWikisource).
  • Franz Xaver Erni, Heinz Alexander Erni: Stille Nacht, Heilige Nacht. Die schönsten Weihnachtslieder. Herder, Freiburg im Breisgau 2002, ISBN 3-451-27859-6.
  • Josef Gassner: Franz Xaver Grubers Autographen von „Stille Nacht, Heilige Nacht“ mit der Geschichte des Liedes. Verkehrs- und Verschönerungsverein, Oberndorf an der Salzach 1968, DNB 572727860.
  • Max Gehmacher: Stille Nacht, heilige Nacht! Das Weihnachtslied – wie es entstand und wie es wirklich ist. Das Bergland-Buch, Salzburg 1937, DNB 573395268.
  • Friedrich Haarhaus: Stille Nacht, Heilige Nacht: Wissenswertes zu den schönsten Advents- und Weihnachtsliedern. St. Benno-Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-7462-1872-1.
  • Andreas Heinz: 46 – Stille Nacht, heilige Nacht. In: Gerhard Hahn, Jürgen Henkys (Hrsg.): Liederkunde zum Evangelischen Gesangbuch. Nr. 13. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-50337-9, S. 28–35 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Wolfgang Herbst: Stille Nacht, heilige Nacht. Die Erfolgsgeschichte eines Weihnachtsliedes. Atlantis Musikbuch, Zürich/Mainz 2002, ISBN 3-254-00261-X.
  • Ernst Hintermaier (Hrsg.): Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Die autographen Fassungen und die zeitgenössischen Überlieferungen (= Denkmäler der Musik in Salzburg. Einzelausgaben, Heft 4). Comes, Bad Reichenhall 1987, ISBN 3-88820-004-0.
  • Thomas Hochradner, Gerhard Walterskirchen (Hrsg.): 175 Jahre „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Symposiumsbericht (= Veröffentlichungen zur Salzburger Musikgeschichte, Band 5). Selke, Salzburg 1994, ISBN 3-901353-09-7.
  • Thomas Hochradner (Hrsg.): „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ zwischen Nostalgie und Realität. Joseph Mohr – Franz Xaver Gruber – Ihre Zeit (= Salzburg Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. 4). Band zum Joseph Mohr Symposium 1999 Wagrain. Freunde der Salzburger Geschichte, Salzburg 2002, ISBN 3-9500712-7-X.
  • Thomas Hochradner: Stille Nacht! Heilige Nacht!. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
  • Thomas Hochradner (Hrsg.): Stille Nacht. Die Autographen von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Strube, München 2008, ISBN 978-3-89912-119-3.
  • Thomas Hochradner, Michael Neureiter (Hrsg.): Stille Nacht: Das Buch zum Lied. Anton Pustet, Salzburg 2018, ISBN 978-3-7025-0865-4.
  • Lenz Kriss-Rettenbeck: Bibliographie des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“. In: Oberösterr. Heimatblätter. 23 (1969).
  • Fassou Bienvenu Loua: Music as way of doing theology. Jesuit School of Theology at Santa Clara University, Santa Clara, CL 2011, OCLC 909424946 (Dissertation S.T.L. Jesuit School of Theology at Santa Clara University 2011, III, 127 Seiten, englisch).
  • Martin Reiter: Stille Nacht! Heilige Nacht! Von Salzburg ins Zillertal – vom Zillertal in alle Welt. Edition Tirol, Reith 2004, ISBN 3-85361-100-1.
  • Klaus Sauerbeck: Stille Nacht, heilige Nacht. 2. Auflage. Haenssler, Holzgerlingen 2007, ISBN 978-3-7751-4759-0.
  • Franz Schaub: Stille Nacht, heilige Nacht: Die Geschichte eines weltberühmten Liedes (= Husum Taschenbuch). Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1992, ISBN 3-88042-616-3.
  • Alois Schmaus, Lenz Kriss-Rettenbeck (Hrsg.): Stille Nacht, Heilige Nacht. Geschichte und Ausbreitung eines Liedes. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck/München 1967, 1968, OCLC 250114355 (zum 100. Jubiläum des Liedes, mit zahlreichen Übersetzung des Textes (45 Sprachen)), Neubearbeitung von Elmar Komjathi-Schwartz: Europa singt Stille Nacht, heilige Nacht … Einführung von Norbert Mantl (= Schlern-Schriften. Band 230). Wagner, Innsbruck 1963, DNB 452519942.
  • Josef A. Standl: Stille Nacht! Heilige Nacht! – Die Botschaft eines Liedes, das die Menschen dieser Welt berührt. Verlag Dokumentation der Zeit, Oberndorf 1997, ISBN 3-901881-00-X.
  • Werner Thuswaldner: Stille Nacht! Heilige Nacht! Die Geschichte eines Liedes. 2. erweiterte Auflage. Residenz, Salzburg usw. 2018, ISBN 978-3-7017-3454-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • André Uzulis: Stille Nacht, heilige Nacht. 200 Jahre ewiges Lied, Paderborn 2018, ISBN 978-3-89710-789-2
  • Ingeborg Weber-Kellermann: Das Buch der Weihnachtslieder. 11. Auflage. Schott, Mainz 2004, ISBN 3-254-08213-3.
  • Stille-Nacht-Wegbegleiter in Salzburger Gemeinden. 2., überarbeitete Auflage. Stille-Nacht-Gesellschaft, Oberndorf bei Salzburg 2012, stillenacht.at (PDF; 271 kB).

MedienBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Franz Xaver Gruber: Authentische Veranlassung, 30. Dezember 1854, Hallein; Stille-Nacht-Archiv.
  2. a b Autograph von Joseph Mohr, undatiert, vermutlich zwischen 1820 und 1825 entstanden
  3. Mythen und Legenden – Wahre und unwahre Geschichten. stillenacht.com; abgerufen am 7. Juni 2018
  4. a b c d e Breckwoldt S. 124 f.
  5. Stille Nacht, heilige Nacht – Ein Lied geht in die Welt. In: Tiroler Heimatblätter, Zeitschrift für Geschichte, Natur- und Volkskunde, 31. Jahrgang, Jänner–März 1956, ISSN 0040-8115, S. 1–3 (Digitalisat bei www.sagen.at).
  6. Beitrag in der Allgemeinen musikalischen Zeitung, 34. Jahrgang, Nr. 5 vom 1. Februar 1832, S. 78 (Digitalisat bei archive.org).
  7. a b Stille Nacht und Tirol (Memento vom 14. Januar 2015 im Internet Archive)
  8. Er verfasste dazu die noch handschriftlich vorliegende Authentische Veranlassung
  9. Strasser Häusle, abgerufen am 14. Jänner 2015
  10. Stille Nacht, heilige Nacht – Ein Lied geht in die Welt. In: Tiroler Heimatblätter, Zeitschrift für Geschichte, Natur- und Volkskunde, 31. Jahrgang, Jänner–März 1956, S. 1–3, Auszug mit Anmerkungen auf sagen.at.
  11. Breckwoldt 2018, S. 127ff.
  12. Verbreitung. In: stillenacht.at.
  13. Geschwister Strasser auf musikland-tirol.at.
  14. Silent Night erklang 1941 im Garten des Weißen Hauses. In: stillenacht.com, abgerufen am 7. Juni 2018.
  15. Hertha Pauli: Silent Night. The Story of a Song. Alfred A. Knopf, New York 1943.
  16. Vergl: Museum in der Widumspfiste in Fügen auf hmv-fuegen.at
  17. „Stille Nacht…“ In: wallfahrtsmuseum.at, abgerufen am 1. Dezember 2018.
  18. Stille Nacht – das Lied zur Weihnacht. In: Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich. Österreichische UNESCO-Kommission, abgerufen am 13. März 2011.
  19. Komposition: Marco Hertenstein und Ludwig Thomas. Libretto: Brigitte Weber. Musikalische Leitung: Dorothea Schweiger. Weltpremiere in Bad Hindelang. Geschichte von „Stille Nacht – Heilige Nacht“ wird erstmals musikalisch inszeniert
  20. Victor Discography: Matrix B-2784. Silent night, hallowed night / Haydn Quartet
  21. David A. Jasen: Tin Pan Alley: An Encyclopedia of the Golden Age of American Song. Taylor & Francis, 2003, ISBN 0-415-93877-5, S. 94 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  22. Breckwoldt S. 120 f.
  23. „Ältester Druck von „Stille Nacht“ aufgetaucht“ in wien.orf.at (abgerufen am 16. November 2018).
  24. Werkbeschreibung
  25. Benedikt Kranemann: „Stille Nacht“: Die Geschichte hinter dem Weihnachtslied, Focus, 23. Dezember 2016
  26. Siehe Autograph II (um 1830) und Autograph VII (um 1860) auf der Seite Text und Musik der Stille-Nacht-Gesellschaft
  27. Nach dem ältesten erhaltenen Autographen von Joseph Mohr, ca. 1820–25
  28. Hier zitiert nach: Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe für die Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern und Thüringen. München ²1995, ISBN 3-583-12100-7, S. 101. In modernen Drucken sind die beiden letzten Strophen in der Regel vertauscht. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen stehen in der Tabelle die jeweiligen Strophen direkt nebeneinander.
  29. Im Vorgänger Evangelisches Kirchengesangbuch nicht vorhanden.
  30. Im Vorgänger Gemeindelieder nicht vorhanden.
  31. Im Vorgänger Neuapostolisches Gesangbuch von 1925 unter der Nr. 42, vgl. Textausgabe (PDF; 72 MB) abgerufen am 25. März 2018; in dessen Vorgänger, das 1910 ebenfalls unter dem Titel Neuapostolisches Gesangbuch erschienen war, ebenfalls unter der Nr. 42, vgl. dieses Inhaltsverzeichnis, abgerufen am 25. März 2018.
  32. Im Vorgänger Gotteslob (1975) Nr. 145 (ohne Noten).
  33. Im deutschen Vorgänger Gesangbuch (hrsg. von der Konferenz der Suddeutschen Mennonitengemeinden e. V., Ludwigshafen, 2. Aufl. 1978) Nr. 148.
  34. Tina Breckwoldt: Stille Nacht. Ein Lied mit Geschichte. Servus Verlag, Salzburg, München 2018, ISBN 978-3-7104-0186-2, S. 134 f.
  35. a b Tina Breckwoldt: Stille Nacht. Ein Lied mit Geschichte. Servus Verlag, Salzburg, München 2018, ISBN 978-3-7104-0186-2, S. 135.
  36. Wallace J. Bronner: Die Rezeption von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Mexiko und Kanada. In: Thomas Hochradner und Gerhard Walterskirchen (Hrsg.): 175 Jahre „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Sympoisumsbericht. Veröffentlichungen zur Salzburger Musikgeschichte, Band 5, Selke Verlag, Salzburg 1994, ISBN 3-901353-09-7, S. 238-244
  37. Tina Breckwoldt: Stille Nacht. Ein Lied mit Geschichte. Servus Verlag, Salzburg, München 2018, ISBN 978-3-7104-0186-2, S. 157 ff.
  38. Das unsterbliche Lied in der Internet Movie Database (englisch)
  39. difarchiv.deutsches-filminstitut.de abgerufen am 24. März 2018; sowie dort verlinkter Text (PDF; 205 kB) abgerufen am 24. März 2018.
  40. Stille Nacht. In: Bergwelten, Servus TV. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  41. https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-12/papst-franziskus-stille-nacht-lieblingslied-honsowitz-200-jahre.html