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Stiftung Kindergesundheit

Die Stiftung Kindergesundheit ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Die Stiftung Kindergesundheit engagiert sich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Sie informiert die Öffentlichkeit zu Gesundheitsfragen und erarbeitet in Kooperation Präventionsmaßnahmen z. B. für KITAS, Kindergärten und Schulen. Sie fördert den fachlichen Austausch von Ärzten und Wissenschaftlern und liefert Expertise auf dem Gebiet der pädiatrischen Prävention.

Inhaltsverzeichnis

OrganisationBearbeiten

Die Stiftung wurde 1997 von Berthold Koletzko, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Tätigkeit am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München gegründet. Koletzko ist seit Beginn ehrenamtlicher erster Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist Dieter Heidemann, Vorstand der O&R Oppenhoff & Rädler AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in München.

Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, welches die Aufsicht über die Stiftung führt, ist Karl J. T. Wach (Wach + Meckes LLP, München).

Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender ist Michael Kemmer, Wirtschaftswissenschaftler Hauptgeschäftsführer, Mitglied im Vorstand des Bundesverbands deutscher Banken, Berlin

Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind:

  • Auguste Prinzessin von Preußen, Ärztin
  • Ines Seeger, Bundespresseamt, Berlin
  • Johannes Liese, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Universität Würzburg
  • Peter Zattler, Geschäftsführer, Gieseke & Devrient GmbH, München

Schirmherrin ist seit 2016 Caroline Link.

Ehrenkuratorin und ehemalige Schirmherrin ist Irene Epple-Waigel.

Ehrenamtliche Botschafter der Stiftung sind:

Die Stiftung wird durch einen wissenschaftlichen Expertenbeirat mit den folgenden Mitgliedern unterstützt:

  • Maria Rita Zinnecker, Markt Oberstdorf
  • Kurt Baerlocher, St. Gallen
  • Manfred Cierpka, Heidelberg
  • Joachim Heinrich, München
  • Rüdiger von Kries, München
  • Christian Poets, Tübingen

BündnispartnerBearbeiten

Die Stiftung Kindergesundheit ist Bündnispartner, des vom Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ins Leben gerufene Bündnis für Prävention, sowie Projektpartner des Nationalen Aktionsplans IN FORM der Bundesregierung.

Darüber hinaus ist sie Partner des Bildungsnetzwerkes in München (BiNet) und Bündnispartner der Stiftung Wertebündnis Bayern.

AuszeichnungenBearbeiten

Die Programme „TigerKids- Kindergarten aktiv“, „Die RAKUNS – Das gesunde Klassenzimmer“ und die APP „Kind und Essen – eine APP zu den Themen Ernährung, Bewegung und gesundes Aufwachsen“ wurden von IN FORM – Deutschland Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung mit dem INFORM Logo ausgezeichnet. Die Europäische Kommission benannte in ihrem White Paper on Nutrition 2007 das Programm „TigerKids“ als eines von zwei europäischen Modellprojekten zur Übergewichtsprävention[1]. Das Programm „TigerKids“ erhielt das Gütesiegel des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus und wurde dem Fit4Future Award 2014 der Cleven Stiftung ausgezeichnet. 2008 erhielt die Stiftung Kindergesundheit den PharmaBarometer Ehrenpreis für herausragendes gemeinnütziges Engagement im Gesundheitswesen.

Der Comprix Gold Award für innovative Gesundheits- und Pharmakommunikation wurde der Stiftung zweimal verliehen, im Jahre 2005 für das Kommunikationsprojekt „Der Schrei“ zu kindlicher Vernachlässigung und erneut im Jahre 2009 für das Kommunikationsprojekt „Dein Kind raucht mit“ zur Prävention des Rauchens in der Schwangerschaft.

Ziele und AktivitätenBearbeiten

Gemäß ihrer Satzung fördert die Stiftung die Kinderheilkunde und insbesondere die pädiatrische Prävention und pädiatrische Ernährungsmedizin in Forschung, Wissenschaft und Lehre. Sie fördert die nationale und internationale Zusammenarbeit und den Austausch von Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Personen im Bereich der Kinder und Jugendprävention und informiert die Öffentlichkeit zu Fragen in diesen Themenbereichen.

Maßnahmen zur ZweckverwirklichungBearbeiten

Die Stiftung verfolgt das Ziel, die Umsetzung medizinisch-wissenschaftlich gesicherten Wissen in die praktische Anwendung zu befördern und Präventionsmaßnahmen wissenschaftlich zu evaluieren und auf dieser Basis weiter zu entwickeln.

PräventionsprojekteBearbeiten

Powerkids
Verhaltenstherapeutisch orientiertes Schulungsprogramm für übergewichtige Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren

Tigerkids – Kindergarten aktiv
Ein Programm für mehr Bewegung und gesunde Ernährung im Kindergarten durch handlungsorientiertes Erleben und Einüben eines gesunden Lebensstils

DIE RAKUNS – Das Gesunde Klassenzimmer
Handlungsorientiertes Programm zur Gesundheitsbildung in der Grundschule

J1
Konzept zur Erhöhung der Teilnahmebereitschaft zur J1 – Vorsorgeuntersuchung bei Jugendlichen

App für Mobilgeräte für junge Familien
APP für Schwangere und junge Familien zu Fragen der gesunden Ernährung und Bewegung (in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forstern und dem Nationalen Aktionsplan Inform)

FortbildungenBearbeiten

Focus in CD
Internationales Projekt, von der Europäischen Kommission zur Verbesserung des Wissens zur Erkennung und Behandlung der Getreideunvertäglichkeit Zöliakie bei Angehörigen von Gesundheitsberufen und bei Betroffenen

EarlyNutrition eAcademy[2]
In enger Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie weiteren internationalen Universitäten (University of Southampton, Universität Maribor, Polytechnische Universität Bukarest, Fudan-Universität Shanghai, Chulalongkorn-Universität Bangkok, Mahidol-Universität Bangkok, Universität Malaya, Nationale Universität Malaysia) fördert die Stiftung elektronisches Lernen von Angehörigen von Gesundheitsberufen im Bereich der Ernährung, Prävention und Therapie insbesondere in Schwangerschaft und frühem Kindesalter.

Leitfaden „Kinder gesund betreut“
Curriculum zur Gesundheitsförderung in der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren

„Regulationsstörungen der frühen Kindheit“
CD-basierte Fortbildung

Meinhard von Pfaundler PreisBearbeiten

Der Meinhard von Pfaundler Preis wird von der Stiftung Kindergesundheit für herausragende Leistungen im Bereich der Pädiatrischen Prävention verliehen.

Preisträger sind unter anderem:

  • Ulrich Heininger, Universitäts-Kinderspital beider Basel (2015) in Anerkennung seines herausragenden Engagements zur Verbesserung der Prävention von Infektionskrankheiten bei Kindern und Jugendlichen
  • Martina Pötschke-Langer, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (2011) in Anerkennung herausragender Leistungen zur Prävention der Tabakexposition bei Kindern und Jugendlichen
  • Andrew Endre Czeizel, Universität Budapest (2010) aufgrund seiner Verdienste um die Vorbeugung angeborener Fehlbildungen durch eine verbesserte Vitaminversorgung bei Schwangeren
  • Bernhard Liebl, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (2008), aufgrund seiner großen Verdienste um die Etablierung des erweiterten Neugeborenenscreenings zur Früherkennung angeborener Erkrankungen
  • Hildegard Przyrembel, ehemals Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin (2006) in Anerkennung für ihre großen Verdienste zur Förderung der kindlichen Gesundheit, zur Stillförderung sowie zur Erhöhung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Kinderernährung

Freundeskreis der Stiftung KindergesundheitBearbeiten

Der Freundeskreis der Stiftung Kindergesundheit wurde 1998 gegründet. Er unterstützt die Stiftung hinsichtlich ihrer Öffentlichkeitsarbeit und der Erwerbung von Spendenmitteln. Der Freundeskreis der Stiftung Kindergesundheit richtet Informations- und Benefizveranstaltungen aus, welcher die Stiftung und ihrer Programme unterstützen

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten