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Stella Heiß Curling
Geburtstag 15. Januar 1993
Geburtsort Köln, Deutschland
Karriere
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Verein SC Riessersee
Spielposition Lead
Spielhand rechts
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Curling-WeltmeisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2010 Swift Current
Curling-EuropameisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2009 Aberdeen
letzte Änderung: 7. Februar 2018

Stella Heiß (* 15. Januar 1993 in Köln) ist eine ehemalige deutsche Curlerin.

BerufswegBearbeiten

Ende 2015 beendete Heiß ihre sportliche Laufbahn zugunsten ihres Jura-Studiums in München.[1]

2018 gehörte sie während der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zum Experten- und Kommentatoren-Team von Eurosport.[2]

Sportliche KarriereBearbeiten

Heiß spielte im Team von Andrea Schöpp auf der Position des Lead und war Mitglied des SC Riessersee.

2008 nahm sie an der Curling-Europameisterschaft in Schweden als Lead teil. Das Team belegte den vierten Platz.

2009 spielte Heiß erstmals bei einer Curling-Weltmeisterschaft. Das Team von Skip Andrea Schöpp belegte am Ende den 6. Platz. Bei der Curling-Europameisterschaft 2009 in Aberdeen war Heiß als Alternate im Team mit Skip Andrea Schöpp, Third Mélanie Robillard, Second Monika Wagner, Lead Corinna Scholz und gewann die Goldmedaille. Die Round Robin hatte das Team als Dritter abgeschlossen. Das Page-Playoff-Spiel gewann man gegen Russland und das Halbfinale gegen Dänemark. Im Finale setzte man sich mit 7:5 gegen die Schweiz durch.

Im Februar 2010 nahm Heiß als Mitglied des deutschen Teams an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (Kanada) teil, und belegte mit der Mannschaft den sechsten Platz.

Heiß gewann am 28. März 2010 mit dem Deutschen Team um Skip Andrea Schöpp die Curling-Weltmeisterschaft. Im kanadischen Swift Current besiegte die Deutsche Mannschaft das Team Schottland um Skip Eve Muirhead mit 8:6 Steinen nach Zusatzend.

2015 nahm Heiß, mittlerweile für den Kölner Eisklub (KEK) startend,[3] noch an der Curling-Weltmeisterschaft in Sapporo teil, verzichtete dann aber zu Gunsten ihres Jurastudiums auf die Teilnahme an der Curling-Europameisterschaft in Esbjerg.[4]

TriviaBearbeiten

Stella Heiß ist die Tochter des ehemaligen deutschen Eishockeynationalspielers Joseph Heiß.

ErfolgeBearbeiten

  • Weltmeisterin 2010
  • Europameisterin 2009
  • Deutsche Meisterin 2009, 2010, 2011, 2012, 2013

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alexander Petri: Dreimal Heiß für Deutschland, auf: donaukurier.de, erstellt 18. Februar 2016, aktualisiert 1. Februar 2017, abgerufen 7. Februar 2018
  2. Eurosport komplettiert Experten-Team für Olympia in PyeongChang 2018, auf: eurosport.de, vom 16. Januar 2018, abgerufen 7. Februar 2018
  3. Damen WM in Japan mit Kölner Club Mitgliedern, auf: curling-koeln.de, vom 25. Februar 2015, abgerufen 27. Februar 2017
  4. Achim Dreis: Fast alle Ziele erwischt, Curling-EM, auf: faz.net, vom 26. November 2015, abgerufen 27. Februar 2017