Stefan Neuhaus

deutscher Germanist

Stefan Neuhaus (* 26. März 1965 in Wimbern) ist ein deutscher Germanist und seit 2012 Professor an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.

LebenBearbeiten

Neuhaus studierte von 1986 bis 1991 Germanistik, Journalistik/Kommunikationswissenschaften und Politologie[1] an den Universitäten von Bamberg, wo er auch promoviert wurde und sich habilitierte, sowie Leeds. Erstmals als Professor war Neuhaus 1999 an der University of the South in Sewanee tätig.[2] 2003/04 war er Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (zunächst als Vertretung). Er erhielt die Ehrendoktorwürde in Göteborg. 2004 wurde er nach Innsbruck als Professor für Literaturkritik, Literaturvermittlung und Medien / Angewandte Literaturwissenschaft berufen. Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer publiziert Neuhaus regelmäßig bei literaturkritik.de und in der Furche (Wien). Außerdem ist er Mitglied verschiedener germanistischer Gesellschaften und Schriftführer der Ernst-Toller-Gesellschaft. Seit 2003 gibt Neuhaus mit Oliver Jahraus die Reihe Film - Medium - Diskurs im Verlag Königshausen & Neumann (Würzburg) heraus. Bis Frühjahr 2017 sind 84 Bände erschienen.

AuszeichnungenBearbeiten

WerkeBearbeiten

Selbständige PublikationenBearbeiten

  • Freiheit, Ungleichheit, Selbstsucht?, Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; New York ; Paris ; Wien : Lang, 1996. ISBN 3-631-49736-9.
  • Fontane-ABC, Leipzig : Reclam, 1998. ISBN 3-379-01631-4.
  • Das verschwiegene Werk, Würzburg : Königshausen und Neumann, 2000. ISBN 3-8260-1765-X.
  • Revision des literarischen Kanons, Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 2002. ISBN 3-525-20819-7.
  • Literatur und nationale Einheit in Deutschland, Tübingen ; Basel : Francke, 2002. ISBN 3-7720-3330-X.
  • Das Spiel mit dem Leser, Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 2002. ISBN 3-525-20827-8.
  • Sexualität im Diskurs der Literatur, Tübingen ; Basel : Francke, 2002. ISBN 3-7720-3331-8.
  • Grundriss der Literaturwissenschaft, Tübingen ; Basel : Francke, 2003. ISBN 3-8252-2477-5.
  • Literaturkritik, Stuttgart : Vandenhoeck und Ruprecht, 2004. ISBN 3-525-03220-X.
  • Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers" und seine Vorgeschichte(n), Oldenburg : Bis, 2004. ISBN 3-8142-0911-7.
  • Märchen, Tübingen ; Basel : Francke, 2005. ISBN 3-7720-3378-4.
  • Literaturvermittlung, Konstanz : UVK-Verlag, 2009. ISBN 978-3-8252-3285-6.

Als (Mit-)Herausgeber in ReihenBearbeiten

  • "Schriften der Ernst-Toller-Gesellschaft." Hg. zus. mit Dieter Distl, Rolf Selbmann, John M. Spalek, Thorsten Unger. Würzburg: Königshausen & Neumann. [5 Bände erschienen]
  • "Film – Medium – Diskurs." Hg. zus. mit Oliver Jahraus. Würzburg: Königshausen & Neumann. URL:http://www.verlag-koenigshausen-neumann.de/
  • "Bradford Series of Colloquia on Contemporary German Literature." Mitglied des dreizehnköpfigen Editorial Boards seit 2002. [8 Bände erschienen]
  • "Bibliothek des 19. Jahrhunderts." Hannover: Wehrhahn. URL: http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=03&subsection=04
  • "Innsbrucker Studien zur Alltagsrezeption." Hg. zus. mit Michael Klein. Münster u. a.: LitVerlag. [5 Bände erschienen, weitere in Vorbereitung]
  • "Zeitschrift www.literaturkritik.at." Hg. zus. mit Brigitte Schwens-Harrant (http://www.literaturkritik.at)/
  • "Angewandte Literaturwissenschaft." Innsbruck: StudienVerlag. PDF Icon Verlagsinformation (Flyer). URL:http://www.studienverlag.at/
  • "Limbus – Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft" / Yearbook for Germanic Literary and Cultural Studies (Australien), neu gegründet 2007. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates
  • "Studien zu Literatur und Film der Gegenwart." Marburg: Tectum-Verlag.
  • "Literatur - Kultur - Ökonomie." Frankfurt am Main u. a.: Peter-Lang. URL: www.peterlang.com?LKÖ

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Oliver Jahraus: Der erotische Film. Königshausen und Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2582-2, S. 207.
  2. Lebenslauf von Neuhaus auf der Website der Universität Innsbruck Abgerufen am 4. Januar 2011.