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Stefan Kraft (Skispringer)

österreichischer Skispringer
Stefan Kraft Skispringen
20150927 FIS Summer Grand Prix Hinzenbach 4619.jpg

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 13. Mai 1993 (26 Jahre)
Geburtsort Schwarzach im Pongau, Österreich
Größe 170 cm
Gewicht 56 kg
Beruf Heeresleistungssportler
Karriere
Verein SV Schwarzach
Nationalkader seit 2005
Pers. Bestweite 253,5 m Sport records icon WR.svg (Vikersund 2017)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 2 × Gold 4 × Silber 3 × Bronze
SFWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Nationale Medaillen 2 × Gold 6 × Silber 2 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 2015 Falun Mannschaft
0Bronze0 2015 Falun Normalschanze
0Gold0 2017 Lahti Normalschanze
0Gold0 2017 Lahti Großschanze
0Silber0 2017 Lahti Mixed-Team
0Bronze0 2017 Lahti Mannschaft
0Silber0 2019 Seefeld Mannschaft
0Silber0 2019 Seefeld Mixed-Team
0Bronze0 2019 Seefeld Normalschanze
FIS Skiflug-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2016 Bad Mitterndorf Einzel
0Bronze0 2016 Bad Mitterndorf Mannschaft
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Gold0 2011 Otepää Mannschaft
0Silber0 2011 Otepää Einzel
0Bronze0 2012 Erzurum Mannschaft
0Bronze0 2013 Liberec Einzel
Logo ÖSV Österreichische Meisterschaften
0Silber0 2015 Tschagguns Normalschanze
0Gold0 2015 Innsbruck Großschanze
0Gold0 2016 Villach Normalschanze
0Bronze0 2016 Villach Mannschaft
0Silber0 2016 Bischofshofen Großschanze
0Silber0 2017 Eisenerz Normalschanze
0Silber0 2017 Eisenerz Mannschaft
0Silber0 2017 Bischofshofen Großschanze
0Silber0 2018 Villach Normalschanze
0Bronze0 2016 Bischofshofen Großschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 6. Jänner 2012
 Weltcupsiege (Einzel) 16  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 04  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2016/17)
 Skiflug-Weltcup 01. (2016/17)
 Vierschanzentournee 01. (2014/15)
 Raw Air 01. (2017)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 12 15 18
 Skifliegen 4 3 4
 Teamspringen 4 7 11
Skisprung-Grand-Prix
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 04. (2016)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 2 1
 Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 5. Februar 2011
 COC-Siege (Einzel) 07  (Details)
 Gesamtwertung COC 13. (2011/12, 2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 7 6 2
letzte Änderung: 17. März 2019

Stefan Kraft (* 13. Mai 1993 in Schwarzach im Pongau) ist ein österreichischer Skispringer. Er gewann 2017 sowohl den Gesamtweltcup als auch den Skiflug-Weltcup und krönte sich in Lahti zum Doppelweltmeister auf Normal- und Großschanze. Darüber hinaus sicherte er sich den Sieg der Vierschanzentournee 2014/15 sowie sieben weitere WM-Medaillen. Seit 18. März 2017 hält er mit 253,5 Metern den Skiflugweltrekord.

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Kraft, der für den Verein SV Schwarzach startet, kam im Alter von zehn Jahren zum Skispringen.[1] Dort trainierte er bei Christian Wallner.[1] Zwei Jahre später gab er bereits sein internationales Debüt bei ersten FIS-Springen, nachdem er beim Austriacup 2005 den sechsten Gesamtrang belegt hatte. Ab 2008 startete Kraft im Alpencup, bevor er im Jänner 2009 erstmals in Eisenerz einen Startplatz im FIS-Cup bekam.

Beim Alpencup 2010 gelangen ihm durchweg gute Platzierungen, meist sogar im Podestbereich. Das letzte Springen in Hinterzarten am 15. Jänner 2011 gewann er. Daraufhin wurde er vom Verband für die Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften im estnischen Otepää nominiert und gewann im Einzel Silber und in der Mannschaft mit Michael Hayböck, Markus Schiffner und Thomas Lackner Gold.[2] Dabei stellte er auf der Tehvandi-Schanze mit 100 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Nach den Junioren-Weltmeisterschaften wurde er in den Continental-Cup-Kader berufen und konnte dabei bereits das erste Springen in Brotterode gewinnen.[3] Im zweiten Springen wurde er Achter. Auch in Iron Mountain, Kranj und Zakopane startete Kraft im Continental Cup und holte Punkte.

In der Sommersaison 2011 startete Kraft überwiegend im Continental-Cup, wo er in Courchevel am 30. Juli 2011 den zweiten Platz belegte.[4] Am 1. Oktober 2011 in Hinzenbach wurde er erstmals im Sommer-Grand-Prix eingesetzt und konnte dort auf Anhieb als 29. seine beiden ersten Grand-Prix-Punkte erspringen.[5]

 
Stefan Kraft in Puijo 2013

Weltcup-DebütBearbeiten

Sein Weltcup-Debüt gab Kraft am 6. Jänner 2012 beim Abschlussspringen der Vierschanzentournee 2011/12, als er in Bischofshofen 54. wurde. Im Jänner 2013 gewann er wiederum im Zuge der Vierschanzentournee am Bergisel als 23. seine ersten Weltcuppunkte. Genau ein Jahr nach seinem Weltcup-Debüt erreichte Kraft in Bischofshofen bei seinem erst dritten Weltcup-Springen mit dem 3. Rang seinen ersten Podestplatz im Weltcup.[6] Nur 2 Tage darauf, am 8. Jänner 2013, stellte er im Qualifikationsspringen auf der Malinka-Schanze in Wisła mit einem Sprung auf 139 Meter einen neuen Schanzenrekord auf.[7] Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 im tschechischen Liberec belegte er hinter Jaka Hvala und Klemens Murańka den dritten Platz,[8] verpasste mit der österreichischen Mannschaft als Vierter aber eine weitere Medaille.[9] In Oberstdorf feierte Kraft am 16. Februar 2013 auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze sein Skiflug-Debüt und belegte auf Anhieb einen starken elften Platz.[10]

Erster WeltcupsiegBearbeiten

Seinen ersten Sieg im Weltcup erreichte Kraft im Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2014/15 am 29. Dezember 2014 in Oberstdorf.
Am 4. Jänner 2015 stellte er mit 137,0 Metern in Innsbruck einen neuen Schanzenrekord auf,[11] welcher jedoch noch am selben Tag von seinem Teamkollegen Michael Hayböck auf 138,0 Meter verbessert wurde. Zwei Tage später gewann er in Bischofshofen die Gesamtwertung der Tournee. Beim Weltcupspringen am 14. März 2015 in Trondheim führte er nach dem ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang ging seine Bindung auf und er stürzte fast. Damit verlor er die Gesamtweltcupführung an den Tagessieger Severin Freund, den späteren Gesamtweltcupsieger.

Doppelweltmeister, Weltrekord-Inhaber und Gesamtweltcupsieger 2017Bearbeiten

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti wurde Kraft erster österreichischer Doppelweltmeister im Skispringen. Er siegte sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze vor dem Deutschen Andreas Wellinger. Zudem gewann er mit dem Mixed-Team die Silbermedaille und mit der Mannschaft zum Abschluss der WM die Bronzemedaille von der Großschanze. Somit hat Kraft allein bei den Weltmeisterschaften in Lahti 2017 vier Medaillen gewonnen (2× Gold, 1× Silber, 1× Bronze). In der Geschichte der nordischen Skiweltmeisterschaften waren im Skispringen bisher nur seine beiden Landsmänner Thomas Morgenstern (3× Gold, 1× Silber) und Gregor Schlierenzauer (3× Gold) 2011 in Oslo bei einer einzelnen Weltmeisterschaftsteilnahme noch erfolgreicher gewesen.

Am 18. März 2017 stellte er im Teamwettbewerb am Vikersundbakken mit 253,5 Metern einen neuen Skiflugweltrekord auf. Er übertraf damit die im gleichen Wettkampf zuvor aufgestellte Rekordmarke des Norwegers Robert Johansson um 1,5 Meter sowie den zwei Jahre alten Rekord von dessen Landsmann Anders Fannemel um zwei Meter. Einen weiteren Erfolg landete er bei der neu eingeführten Raw Air-Serie, einer vom 10. bis 19. März in Norwegen ausgetragenen Tournee, die er knapp vor Kamil Stoch gewann und 60.000 Euro Preisgeld kassierte. Beim letzten Saisonwettbewerb, dem Skifliegen am 26. März in Planica, konnte sich Kraft mit seinem achten Saisonsieg sowohl die Gesamtweltcupwertung als auch die Einzelwertung im Skifliegen sichern.

Im Februar 2018 nahm er im südkoreanischen Pyeongchang erstmals an den Olympischen Winterspielen teil. Er ging bei allen drei Skisprung-Wettbewerben an den Start. Im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte er den 13. Rang und im Einzelwettbewerb auf der Großschanze den 18. Rang. Mit der österreichischen Mannschaft wurde er auf der Großschanze Vierter und blieb damit bei den gesamten Winterspielen hinter seinen Erwartung zurück.[12]

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und Daniel Huber die Silbermedaille im Mannschaftsspringen hinter der deutschen Mannschaft. In den Einzelwettbewerben gewann er von der Normalschanze die Bronzemedaille hinter den beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch. Er profitierte dabei vom einsetzenden Schneefall, der nach seinem zweiten Sprung die Anlaufspur deutlich langsamer machte und somit insbesondere die Führenden des ersten Durchgangs traf. Selbst der österreichische Verbandspräsident Peter Schröcksnadel sprach von einer Lotterie und kritisierte das Festhalten am Zeitplan: „Wir haben Glück gehabt. Wir haben eine Bronzene in der Lotterie gewonnen und darüber freuen wir uns. Es war ein verrücktes Springen und für mich nicht regulär. (…) Mit längerem Zuwarten hätte man den dichtesten Schneefall übertauchen können, das schnelle Durchziehen nur für das Fernsehen ist nicht richtig gewesen.“[13] Von der Großschanze belegte er den sechsten Rang. Im abschließenden Mixed-Team-Wettbewerb wurde er gemeinsam mit Eva Pinkelnig, Philipp Aschenwald und Daniela Iraschko-Stolz Vizeweltmeister hinter der deutschen Mannschaft.

ErfolgeBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
01. 29. Dezember 2014 Deutschland  Oberstdorf Großschanze
02. 15. Jänner 2015 Polen  Wisła Großschanze
03. 8. März 2015 Finnland  Lahti Großschanze
04. 24. Jänner 2016 Polen  Zakopane Großschanze
05. 30. Dezember 2016 Deutschland  Oberstdorf Großschanze
06. 4. Februar 2017 Deutschland  Oberstdorf Flugschanze
07. 5. Februar 2017 Deutschland  Oberstdorf Flugschanze
08. 15. Februar 2017 Korea Sud  Pyeongchang Großschanze
09. 12. März 2017 Norwegen  Oslo Großschanze
10. 16. März 2017 Norwegen  Trondheim Großschanze
11. 24. März 2017 Slowenien  Planica Flugschanze
12. 26. März 2017 Slowenien  Planica Flugschanze
13. 20. Jänner 2019 Polen  Zakopane Großschanze
14. 26. Jänner 2019 Japan  Sapporo Großschanze
15. 27. Jänner 2019 Japan  Sapporo Großschanze
16. 12. März 2019 Norwegen  Lillehammer Großschanze

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 1. März 2014 Finnland  Lahti Großschanze
2. 22. März 2014 Slowenien  Planica Großschanze
3. 11. März 2017 Norwegen  Oslo Großschanze
4. 9. Februar 2019 Finnland  Lahti Großschanze

Grand-Prix-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 12. September 2015 Kasachstan  Almaty Großschanze

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 5. Februar 2011 Deutschland  Brotterode Großschanze
2. 28. Jänner 2012 Osterreich  Bischofshofen Großschanze
3. 8. Dezember 2012 Kasachstan  Almaty Großschanze
4. 9. Dezember 2012 Kasachstan  Almaty Großschanze
5. 27. Dezember 2012 Schweiz  Engelberg Großschanze
6. 3. Februar 2013 Slowenien  Planica Großschanze
7. 9. September 2017 Osterreich  Stams Großschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2012/13 31. 0202
2013/14 10. 0539
2014/15 03. 1578
2015/16 06. 1006
2016/17 01. 1665
2017/18 04. 0881
2018/19 02. 1349

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2011 84. 002
2012 61. 013
2013 75. 011
2014 26. 087
2015 07. 240
2016 04. 304
2017 24. 105
2018 21. 094

Vierschanzentournee-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2011/12 67. 0082,5
2012/13 40. 0480,2
2013/14 27. 0723,6
2014/15 01. 1106,7
2015/16 05. 1036,2
2016/17 06. 0926,5
2017/18 20. 0859,1
2018/19 17. 0881,6

Raw-Air-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2017 1. 2298,1
2018 4. 2480,9
2019 2. 2458,6

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2010/11 27. 241
2011/12 13. 483
2012/13 13. 591
2013/14 70. 096
2016/17 70. 120
2017/18 50. 180

SchanzenrekordeBearbeiten

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Wisła Polen  Polen 139,0 m
(HS: 134 m)
8. Jänner 2013 aktuell
Nischni Tagil Russland  Russland 138,0 m
(HS: 134 m)
14. Dezember 2014 13. Dezember 2015
Innsbruck Osterreich  Österreich 137,0 m
(HS: 130 m)
4. Jänner 2015 4. Jänner 2015
Sapporo Japan  Japan 144,0 m
(HS: 137 m)
12. Februar 2017 26. Jänner 2019
Pyeongchang Korea Sud  Südkorea 113,5 m
(HS: 109 m)
16. Februar 2017 aktuell
Vikersund Norwegen  Norwegen 253,5 m  
(HS: 225 m)
18. März 2017 aktuell
Planica Slowenien  Slowenien 251,0 m
(HS: 225 m)
25. März 2017 25. März 2017
Ruka Finnland  Finnland 147,5 m
(HS: 142 m)
25. November 2017 aktuell

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stefan Kraft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Stefan Kraft. old.junior-jumping.de. Abgerufen am 8. Februar 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/old.junior-jumping.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Gold und Silber für Salzburger Skispringer. salzburg.orf.at. Abgerufen am 8. Februar 2011.
  3. SKIJUMPING.de: Stefan Kraft in Brotterode siegreich. www.skijumping.de. Abgerufen am 8. Februar 2011.
  4. Ergebnisübersicht Continental-Cup bei www.fis-ski.com, abgerufen am 27. Dezember 2011.
  5. Ergebnisübersicht Grand Prix bei www.fis-ski.com, abgerufen am 27. Dezember 2011.
  6. Schlierenzauer siegt in Finalkrimi – sport.ORF.at (deutsch) Abgerufen am 7. Jänner 2013.
  7. Kraft in Wisla-Quali mit Schanzenrekord – sport.ORF.at (deutsch) Abgerufen am 8. Jänner 2013.
  8. „Jaka Hvala krönt sich zum Junioren-Weltmeister“ auf www.berkutschi.com, abgerufen am 1. Februar 2013.
  9. „JWM-Titel auch für slowenische Herren“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 1. Februar 2013.
  10. Richard Freitag holt Heimsieg in Oberstdorf / Kraft mit gelungenem Debüt bei skispringen.com, abgerufen am 16. Februar 2013.
  11. FIS Ski Jumping World Cup presented by Viessmann. 13th World Cup Competition. Innsbruck (AUT). Large Hill KO. Official Results. (PDF) Fédération Internationale de Ski, 4. Januar 2015, abgerufen am 4. Januar 2015.
  12. Gestutzte Adler: Die Flops der Winterspiele in Pyeongchang. In: Tiroler Tageszeitung Online. 25. Februar 2018, abgerufen am 2. April 2018.
  13. „WM in Seefeld: Bronze für Stefan Kraft von der Normalschanze“, auf www.nachrichten.at, abgerufen am 18. März 2019.