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Die Stauanlage Heimbach in Heimbach (Eifel) dient zusammen mit dem Staubecken Obermaubach als Ausgleichsbecken für die Wasserkraftwerke der Urfttalsperre (Kraftwerk Heimbach) und der Rurtalsperre.[1] Es gleicht die Wasserstandsschwankungen (Urftwelle) aus, die durch den stoßweisen Betrieb der Wasserkraftwerke der beiden größeren Talsperren entstehen.

Stauanlage Heimbach
Luftaufnahme der Stauanlage Heimbach
Luftaufnahme der Stauanlage Heimbach
Lage: Kreis Düren
Zuflüsse: Rur
Abfluss: Rur
Größere Orte in der Nähe: Heimbach (Eifel)
Stauanlage Heimbach (Nordrhein-Westfalen)
Stauanlage Heimbach
Koordinaten 50° 37′ 42″ N, 6° 28′ 45″ OKoordinaten: 50° 37′ 42″ N, 6° 28′ 45″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1934–1935
Höhe über Talsohle: 9,5 m
Höhe über Gründungssohle: 12 m
Höhe über Gewässersohle: 9,2 m
Höhe der Bauwerkskrone: 214,5 m
Bauwerksvolumen: 3 200 m³
Kronenlänge: 75 m oder 105 m
Kronenbreite: 1,5 m
Kraftwerksleistung: 775 kW
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 214 m
Wasseroberfläche 34,6 ha
Speicherraum 1,21 Mio. m³
Gesamtstauraum: 1,43 Mio. m³
Einzugsgebiet 669 km²

Die kleine Talsperre mit einer Gewichtsstaumauer aus Stampfbeton liegt direkt unterhalb der Rurtalsperre an der Rur im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen. Betrieben wird sie vom Wasserverband Eifel-Rur. Sie hat ein eigenes Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 775 kW. Der Überlauf ist wehrartig und hat eine 18 m breite Fischbauchklappe um den Wasserstand zumindest bei fast vollständiger Füllung anzupassen.[2]

Inhaltsverzeichnis

Nutzung zur NaherholungBearbeiten

Der Betreiber der Talsperren, der Wasserverband Eifel-Rur, bzw. die Bezirksregierung Köln, hat für die Nutzung der Gewässer Nutzungsbedingungen erlassen.[3]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten