Starlink

weltumspannendes Satellitennetzwerk, z. B. für Internetzugang

Starlink ist ein von dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebenes Satellitennetzwerk, das künftig weltweiten Internetzugang bieten soll.[1] Seit 2020 befindet es sich im Betatest. Zum Kerngeschäft von Starlink zählen der Internetzugang in ländlichen Gebieten und das Online-Gaming.[2][3] Mit 1081 Starlink-Satelliten im Erdorbit (Stand Ende Februar 2021[4]) ist SpaceX der mit Abstand größte Satellitenbetreiber weltweit.[5] Insgesamt bestehen bis zum Jahr 2027 befristete Genehmigungen für den Start von maximal 11.927 Satelliten[6] sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 30.000 Satelliten. Das entspricht zusammengenommen dem fünffachen aller von 1957 (Sputnik 1) bis 2019 gestarteten Satelliten.[7][8]

Logo

Geplante NetzstrukturBearbeiten

In einer ersten Ausbaustufe sind bis zu 1584 Satelliten in etwa 550 km Höhe vorgesehen, bei der je 22 Satelliten auf 72 Bahnebenen mit 53° Inklination verteilt werden. Im zweiten Schritt sollen bis zu 2824 weitere Exemplare in 540 bis 570 km Höhe folgen.[9]

Geplante Orbitalparameter der Satellitenkonstellation
Phase 1 Phase 2 Phase 3
Bahnebenen 72 72 36 6 4 7178 7178 7178 40 1998 4000 12 18
Satelliten je Ebene 22 22 20 58 43 1 1 1 50 1 1 12 18
Gesamtzahl 1584 2824 30000
Höhe (km) 550 540 570 560 560 328 334 345 360 373 499 604 614
Bahnneigung 53° 53,2° 70° 97,6° 97,6° 30° 40° 53° 96,9° 75° 53° 148° 115,7°

Im dritten Schritt möchte SpaceX bis zu 7518 Satelliten in Polarorbits in 340 km Höhe befördern. Die Anträge für 30.000 zusätzliche Satelliten beziehen sich auf Bahnhöhen von 328 bis 614 km. Vorteile der relativ geringen Höhe sind kurze Signallaufzeiten in den Datenverbindungen der Nutzer und eine selbstständige Entfernung des Weltraummülls nach eventuellem Ausfall der Manövrierfähigkeit eines oder mehrerer Satelliten.

Die Satelliten geben ihre Zuständigkeit für ein Gebiet kontinuierlich an andere Satelliten weiter.[10][11] Alle ab 2022 gestarteten Starlink-Satelliten sollen untereinander mit Laser-Datenverbindungen vernetzt werden, um Daten ohne Kontakt zu einer Bodenstation austauschen zu können.[12]

Durch das System soll Hochgeschwindigkeitsinternet (laut veralteten Dokumenten von 2016 mit bis zu 1 Gbit/s pro Nutzer) zur Verfügung gestellt werden.[13] Die nutzbare Gesamtkapazität des Systems soll bei etwa 1 Tbit/s je 60 Satelliten liegen, was etwa 3,3 Tbyte/s in der ersten Ausbaustufe entspricht. Ab 1000 Satelliten soll es wirtschaftlich profitabel sein.[14]

SatellitentechnikBearbeiten

 
Zwei Stapel mit insgesamt 60 Starlink-Satelliten auf einer Falcon‑9-Oberstufe

Die Starlink-Satelliten haben eine ungewöhnliche, extrem flache Bauform. Dadurch können sie beim Start aufeinandergestapelt werden, was im Vergleich mit herkömmlichen Starthalterungen Gewicht und Platz einspart. Die Satelliten verwenden vier Phased-Array-Antennen und einen Hallantrieb mit Kryptongas, das preiswerter als das üblicherweise genutzte Xenon ist. Mittels optischer Sensorik und Zugriff auf die Weltraumobjektdatenbank des North American Aerospace Defense Command sollen die Starlink-Satelliten selbständig Weltraummüll ausweichen können. Die Lebensdauer der ersten Satellitengeneration ist auf fünf Jahre ausgelegt; danach sollen weiterentwickelte Satelliten zum Einsatz kommen.[15][14] Im Mai 2020 beantragte SpaceX bei der FCC die Betriebserlaubnis für die zweite Satellitengeneration.[16]

Die Datenübertragung erfolgt in Ku- und Ka-Frequenzbändern.[17] Als Kommunikationsbandbreite der ersten Satellitengeneration gab Elon Musk etwa 40 bis 50 Gbit/s pro Satellit an. Wegen geographischer Gegebenheiten seien davon etwa 15 Gbit/s nutzbar.[14]

Technische Daten der Starlink-Satelliten
Kenngröße Version 0.9[18] Version 1.0[17]
Bauweise Flachgehäuse
Stromversorgung 1× Solararray
Masse 227 kg 260 kg
Bahnregelung und Wiedereintritt Hallantriebe mit Kryptongas
Lagekontrolle Reaktionsrad
Ausrichtung Star Tracker
Kommunikation zusätzlich 1×
Ka-Band-Antenne
Verglühen der Komponenten
beim Wiedereintritt
95 % 100 %

EndgeräteBearbeiten

 
Darstellung des Endnutzergeräts[19]

Für die Nutzer des Systems produziert SpaceX eigene Terminals. Diese besitzen eine auf einem Stab montierte, mit Elektromotoren mechanisch ausgerichtete und elektronisch nachgeführte Phased-Array-Antenne mit 59 cm Durchmesser.[20][21] In den USA erhielt das Unternehmen im März 2020 eine Generallizenz für den Betrieb von einer Million dieser Geräte.[22] Die Kosten für das Terminal belaufen sich auf $500 während des Beta-Tests in den USA. Der Dienst selbst kostet in dieser Phase $100 im Monat.

Mit Starlink erfolgt der Internetanschluss sowohl für den Downstream wie auch für den Upstream über die Satellitenverbindung. Sind alle Starlink-Satelliten der Phase 1 mit Laserlink ausgerüstet, kann für Schiffe im Seegebiet A3 (exklusiv 61. bis 76. Breitengrad) ein zuverlässiger und schneller Internetanschluss realisiert werden.

Damit eine einwandfreie, unterbrechungsfreie Kommunikation mit dem vollständig realisierten Starlink-Satellitennetzwerk der Phase 1 gewährleistet ist, muss das Endgerät generell rundherum uneingeschränkte Sicht zum Himmel ab einem Höhenwinkel von 25° aufweisen.[23] Befindet sich ein Objekt in der ersten Fresnelzone und stört die Sichtverbindung vom Endgerät zum Starlink-Satelliten, kann ein Empfangsausfall die Folge sein. In der ersten Fresnelzone sollten sich keine Sträucher, Bäume, Felsen, Haus- und Hüttenwände befinden.

Aufgrund der Bahnneigung der Satellitenorbits kann in den Polarregionen kein Funksignal von den Starlink-Satelliten der Phase 1 empfangen werden. Mit der aktuell vorgesehenen Konfiguration der Endgeräte auf die ausschliessliche Nutzung von Satelliten mit einem Höhenwinkel von mindestens 25°, kann mit Starlink ein unterbrechungsfreier Internetanschluss bis zum 61. Breitengrad realisiert werden.[24][25]

Bedingt durch die Bahnneigung der Satellitenorbits der Starlink-Satelliten der Phase 1 ist die Versorgungsdichte um den 53. Breitengrad besonders hoch. Für eine unterbrechungsfreie Starlink-Kommunikation benötigt das Endgerät in Regionen um den 53. Breitengrad daher weniger freie Sicht zum Himmel als am Äquator. Soll das Endgerät zwischen dem 45. und dem 61. Breitengrad an einem Standort mit eingeschränkter Sicht zum Himmel installiert werden, sollte vorgängig mit einer Smartphone-App zum Satellitentracking die Sichtbarkeit der Starlink-Satelliten kontrolliert werden. Hierzu benötigt die Satellitentracking-App aktuelle Satellitenbahndaten. Mit diesen TLE-Daten kann die App die Himmelsposition aller sichtbaren Starlink-Satelliten bestimmen.

Von Beta-Testern geleakte Messresultate der Internet-Geschwindigkeit von Starlink ergaben Datenübertragungsraten im Downlink zwischen 35 und 60 Mbit/s. Im Uplink wurden Datenübertragungsraten im ein- und zweistelligen Mbit/s-Bereich erzielt. Die Paketumlaufzeiten lagen zwischen 31 und 94 Millisekunden.[26]

AusbauBearbeiten

Am 22. Februar 2018 brachte eine Falcon 9 neben dem spanischen Erdbeobachtungssatelliten Paz auch die beiden Starlink-Test-Satelliten Tintin A und Tintin B ins All. Die beiden Satelliten waren 1,1 Meter × 0,7 Meter × 0,7 Meter groß und wogen etwa 400 Kilogramm. An Bord hatten sie einen Steuerungscomputer, einen Antrieb, Systeme zur Positions- und Lageregulierung sowie Kommunikationssysteme für die Kommunikation der Satelliten untereinander.[10] Sie kommunizierten mit insgesamt sieben Bodenstationen, und zwar immer nur für etwa eine Viertelstunde pro Tag, um den sonstigen Funkverkehr nicht zu stören. Nach Abschluss der Tests wurden beide Satelliten im Oktober 2020 zum Absturz gebracht.[27]

 
Orbitmanöver der ersten 6×60 Starlink-Satelliten (Nov. 2019 – Apr. 2020)

Eine Vorserie[28] von 60 Satelliten wurde im Mai 2019 gestartet. Bei diesen Prototypen fehlen noch die geplanten Laser-Interlinks, die für Ende 2020 angekündigt waren.[29][30] Sie wurden in 440 km Höhe ausgesetzt;[31] von dort bewegten sich 53 der Satelliten mit eigenem Antrieb in ihre Zielumlaufbahn bei 550 km.[32] Drei der 60 Satelliten wurden im Juni 2019 aufgegeben, nachdem der Funkkontakt verloren gegangen war.[33] Bis Ende 2020 verglühten 47 dieser Prototypen in der Erdatmosphäre.[27]

Im Mai 2019 stellte Elon Musk in Aussicht, dass das Starlink-Netz in Minimalbetrieb gehen könne, wenn die nötige Infrastruktur am Boden aufgebaut sei und mindestens sieben mal 60 Satelliten erfolgreich gestartet worden seien. Für einen Vollbetrieb seien zahlreiche weitere Starts nötig.[34] Im April 2020 präzisierte er den Betriebsbeginn im Rahmen einer Beta-Phase für den Sommer 2020 mit kleinerem, weitere drei Monate später mit größerem Nutzerkreis.[35] Am 3. September 2020 gab SpaceX bekannt, dass zwei der Starlink Satelliten im Orbit bereits mit Kommunikationslasern ("Spacelasers") bestückt sind und erste Tests erfolgreich waren.[36]

Ab der zweiten Ausbaustufe sollen die Starts mit der neuen Starship-Rakete anstatt der Falcon 9 erfolgen.[37] Das Starship wird voraussichtlich mit jedem Flug 400 Starlink-Satelliten ins All transportieren können.[38]

Ende 2020 befanden sich 882 Starlink-Satelliten im Erdorbit.[27]

Betrieb in DeutschlandBearbeiten

In Deutschland wurde im November 2020 die Starlink Germany GmbH gegründet. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Diese soll für den Betrieb des Starlinks-Netz in Deutschland zuständig sein.[39] Deutschland liegt in Breitengraden (47,2°–54,9° N), in denen in den USA und Kanada bereits 2020 der Beta-Betrieb von Starlink begann.

SpaceX stellte bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) Anträge für Frequenzzuteilung für Nutzerterminals und drei Gateways. Diesen Anträgen wurde für ein Jahr zur Evaluierung stattgegeben.[40][41] Die Gateways werden demnach im Ka-Band bei 27,5…29,1 GHz (Uplink) und 17,3…18,6 GHz (Downlink) betrieben. Die Nutzerzugänge werden bei 10,95…12,7 GHz (Downlink) und 14,0…14,5 GHz (Uplink) im Ku-Band betrieben. Die maximale Strahlungsleistung der Nutzerterminals im Ku-Band darf 38 dBW betragen. Bei einem Antennengewinn von 34 dBi entspricht dies einer Sendeleistung von 2,5 W.[42]

Ähnliche SystemeBearbeiten

Neben SpaceX arbeiten auch OneWeb, Telesat und Amazon (Projekt Kuiper) an Breitband-Internetkonstellationen. OneWeb plant ein Netzwerk aus 588 Satelliten,[43] bei Telesat sind mindestens 292 Satelliten vorgesehen[44] und bei Amazon 3236.[45]

KritikBearbeiten

Starlink-Satelliten einige Stunden nach dem Start am 24. Mai 2019 über Pembrokeshire

WeltraumschrottBearbeiten

Ein Hauptkritikpunkt an Systemen wie Starlink ist die mögliche Entstehung und Anhäufung von Weltraumschrott.[46] Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) will Satellitenbetreiber künftig dazu verpflichten, Satelliten nach Ablauf ihrer Lebensdauer wieder aus dem Orbit zu holen.[47] Die Starlink-Satelliten sollen über genügend Treibstoffreserven verfügen, um sie am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder aus der Umlaufbahn zu entfernen – vorausgesetzt, bis dahin tritt kein technischer Defekt auf. Bei den rund 9000 für niedrige Umlaufbahnen vorgesehenen Satelliten genügt bereits die atmosphärische Reibung, um sie nach einem Ausfall der Steuerung innerhalb von fünf Jahren zurück auf die Erde stürzen zu lassen.[48] Durch eine niedrige Aussetzhöhe (der Zielorbit wird mit eigenem Antrieb erst nach Monaten erreicht) verglühen Satelliten, die von Anfang an eine Funktionsstörung aufweisen, besonders schnell.

Bis Ende 2020 traten 63 Starlink-Satelliten wieder in die Erdatmosphäre ein, darunter beide Tintin-Satelliten und 47 der 60 Prototypen, die am 24. Mai 2019 gestartet worden waren.[49]

Störung des Nachthimmels und der AstronomieBearbeiten

 
Starlink über dem Rathaus in Tübingen

Satelliten in einigen hundert Kilometern Höhe können in den Stunden vor der Morgen- und nach der Abenddämmerung sichtbar sein. Die erste Serie von 60 Starlink-Prototypen erschien in den Tagen nach dem Start überraschend hell am Himmel. Astronomen äußerten daraufhin die Befürchtung, dass große Konstellationen wie Starlink das Bild des Nachthimmels prägen und Beobachtungen mit optischen Teleskopen beeinträchtigen könnten. Außerdem könnten die zur Datenkommunikation eingesetzten Funksignale radioastronomische Beobachtungen stören.[50] Ob und in welchem Ausmaß solche Probleme tatsächlich auftreten werden, ist noch unklar. SpaceX arbeitet mit Astronomieverbänden wie der American Astronomical Society zusammen, um die möglichen Auswirkungen zu minimieren.[51] Beim Start Starlink L2 im Januar 2020 erhielt einer der Satelliten (Starlink-1130 "Darksat") testweise eine dunklere Oberfläche, die aber zu Problemen im Thermomanagement des Satelliten führte.[52] Beim Start Starlink L7 wurde ein Satellit (Starlink-1436 "VISOR") mit einem Sonnenvisier ausgestattet, um das Sonnenlicht abzuschirmen und dadurch eine geringere Helligkeit des Satelliten am Nachthimmel zu erreichen. Ab dem neunten Start (August 2020) sollten alle neuen Starlink-Satelliten wesentlich dunkler erscheinen.[53] Außerdem möchte SpaceX auf ursprünglich geplante Bahnen der zweiten Ausbaustufe in 1100 bis 1325 km Höhe verzichten und alle Satelliten unterhalb von 600 km platzieren, was deren Sichtbarkeit in der Dämmerung verkürzt und die Verweildauer defekter Satelliten erheblich reduziert.[54]

Liste der Satellitenstarts Bearbeiten

Stand: 18. Februar 2021

Mission Datum (UTC) Rakete Start-
platz
Satelliten Start
Nr.
Orbit ca.1 Anmerkungen
Anzahl Version
Testsatelliten
Paz 22. Feb. 2018 Falcon 9 VAFB 02 520 × 500 km,
97,5°
Tintin A und Tintin B (Testsatelliten)
Starlink (1.) 24. Mai 2019 Falcon 9 CCAFS 60 v0.9 550 km, 53° Aussetzhöhe 440 km; Prototypen mit eingeschränkter Funktionalität[55][56]
Erste Ausbaustufe (1584 Satelliten)
Starlink (2.) 11. Nov. 2019 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L1 550 km, 53° Aussetzhöhe 280 km; erstmalige Wiederverwendung der Nutzlastverkleidung[57]
Starlink (3.) 7. Jan. 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L2 550 km, 53 Aussetzhöhe 290 km; einer der Satelliten wurde testweise mit einer dunkleren Oberfläche versehen, um die Albedo zu reduzieren.[58]
Starlink (4.) 29. Jan. 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L3 550 km, 53° Aussetzhöhe 279 × 292 km; 3 Bahnebenen.
Starlink (5.) 17. Feb. 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L4 550 km, 53° Aussetzhöhe 213 × 386 km; 3 Bahnebenen.
Starlink (6.) 18. März 2020 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L5 550 km, 53° Aussetzhöhe 212 × 386 km; 3 Bahnebenen
Starlink (7.) 22. April 2020 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L6 550 km, 53° Aussetzhöhe 212 × 386 km; 3 Bahnebenen
Starlink (8.) 4. Juni 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L7 550 km, 53° Aussetzhöhe 213 × 365 km; 3 Bahnebenen; ein „VisorSat“ (mit Test-„Sonnenblende“)
Starlink (9.) 13. Juni 2020 Falcon 9 CCAFS 58 v1.0 L8 550 km, 53° Aussetzhöhe 212 × 386 km; 3 Bahnebenen; Sekundärnutzlast: SkySat 16, 17 und 18 von Planet Labs,[59] erster Kunde des Smallsat Rideshare Program
Starlink (10.) 7. Aug. 2020 Falcon 9 KSC 57 v1.0 L9 550 km, 53° Aussetzhöhe 388 × 401 km; Sekundärnutzlast: BlackSky Global 7 und 8; alle Starlink-Satelliten mit „Sonnenblende“
Starlink (11.) 18. Aug. 2020 Falcon 9 CCAFS 58 v1.0 L10 550 km, 53° Aussetzhöhe 210 × 390 km; Sekundärnutzlast: Skysat 19, 20 und 21
Starlink (12.) 3. Sep. 2020 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L11 550 km, 53° Aussetzhöhe 210 × 390 km
Starlink (13.) 6. Okt. 2020 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L12 550 km, 53° Aussetzhöhe 210 × 390 km
Starlink (14.) 18. Okt. 2020 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L13 550 km, 53° Aussetzhöhe 262 × 278 km
Starlink (15.) 24. Okt. 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L14 550 km, 53° Aussetzhöhe 262 × 278 km
Starlink (16.) 25. Nov. 2020 Falcon 9 CCAFS 60 v1.0 L15 550 km, 53° Aussetzhöhe 261 × 278 km
Starlink (17.) 20. Jan. 2021 Falcon 9 KSC 60 v1.0 L16 550 km, 53° Aussetzhöhe 261 × 278 km
Transporter 1 24. Jan. 2021 Falcon 9 CCSFS 10 2 560 km, 97,6°[60] Aussetzhöhe ca. 545 km
Starlink (18.) 4. Feb. 2021 Falcon 9 CCSFS 60 v1.0 L18 550 km, 53° Aussetzhöhe 261 × 278 km
Starlink (19.) 16. Feb. 2021 Falcon 9 CCSFS 60 v1.0 L19 550 km, 53°
▲ gestartet         geplant ▼
Starlink 2021[61]
ca. 2 Starts
pro Monat[62]
Falcon 9 je ≤ 60 v1.0 550 km, 53° ggf. mit Sekundärnutzlasten im Rahmen des Smallsat Rideshare Program
1 Höhe und Neigung der Zielumlaufbahn der Satelliten. Seit Flug Nr. 1 werden sie in geringerer Höhe ausgesetzt und bewegen sich mit eigenem Antrieb in den Zielorbit.
2 Prototypen mit Laserlinks.

WeblinksBearbeiten

Commons: Starlink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. SpaceX seeks regulatory changes as it gears up for Starlink broadband service. Geekwire, 28. April 2020.
  2. Dirk Lorenzen: Gaming-Satelliten verspielen den Sternenhimmel, Deutschlandfunk, 7. Mai 2020
  3. Jon Brodkin: Elon Musk: Starlink latency will be good enough for competitive gaming, Ars Technica, 10. März 2020
  4. Satellitenkatalog auf Space-Track.org, abgerufen am 28. Februar 2021.
  5. UCS Satellite Database. Union of Concerned Scientists, abgerufen am 2. März 2021.
  6. SpaceX’s first batch of Starlink satellites already in Florida for launch debut. In: Teslarati. 30. April 2019, abgerufen am 30. April 2019.
  7. Caleb Henry: SpaceX submits paperwork for 30,000 more Starlink satellites. In: Spacenews. 15. Oktober 2019, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  8. Eric Mack: SpaceX looks to rule space with 30,000 more satellites. cnet, 15. Oktober 2019.
  9. Application for Fixed Satellite Service by Space Exploration Holdings, LLC. SpaceX-Frequenzantrag SAT-MOD-20200417-00037 vom 17. April 2020.
  10. a b Starlink: SpaceX testet Internetsatelliten – Golem.de. Abgerufen am 19. Februar 2018.
  11. Attachment Technical Informatio SAT-MOD-20181108-00083. Federal Communications Commission, 8. November 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.
  12. SpaceX adds laser links to Starlink satellites to serve Earth’s polar areas. 27. Januar 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
  13. SpaceX: Application for Approval for Orbital Deployment and Operating Authority for the SpaceX NGSO Satellite System. Federal Communications Commission (FCC), 15. November 2016, S. 5, abgerufen am 23. April 2020 (englisch).
  14. a b c Caleb Hebry: Musk says Starlink “economically viable” with around 1,000 satellites. In: Spacenews. 15. Mai 2019, abgerufen am 16. Mai 2019.
  15. Chris Gebhardt: First Starlink mission to be heaviest payload launch by SpaceX to date. Nasaspaceflight.com, 16. Mai 2019; ergänzende Twitternachricht, ergänzende Twitternachricht.
  16. Application for Fixed Satellite Service by Space Exploration Holdings, LLC (SAT-LOA-20200526-00055). In: FCC.report. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
  17. a b Starlink Mission press kit (Launch November 2019). In: spacex.com. SpaceX, 9. Januar 2020, abgerufen am 9. Januar 2020 (englisch).
  18. Starlink Mission press kit (Launch May 2019). In: spacex.com. SpaceX, 9. Januar 2020, abgerufen am 9. Januar 2020 (englisch).
  19. [1]
  20. https://www.businessinsider.com/spacex-starlink-satellite-internet-user-terminal-ground-station-possible-pictures-2020-6?r=US&IR=T Business Insider – New photos appear to show Elon Musk's 'UFO on a stick' device that will connect users to SpaceX's fleet of Starlink internet satellites
  21. https://www.teslarati.com/spacex-starlink-antennas-spied-starship-factory/ TESLArati.com – SpaceX Starlink antennas spied at Starship factory for the first time ever
  22. Liam Tung: Elon Musk's SpaceX: Now 1 million Starlink user terminals OKed for US internet service. ZDNet, 24. März 2020.
  23. https://www.nsr.com/spacex-raying-starlink-developments/ NSR – SpaceX-RAYing Starlink Developments
  24. https://www.nsr.com/wp-content/uploads/2020/09/NCAT.BL2_.Pic1_.png NSR – SpaceX-RAYing Starlink Developments – Grafik mit Angabe der Breitengradgrenze für die Realisierung eines Starlink-Internetanschlusses
  25. https://www.nsr.com/wp-content/uploads/2020/09/NCAT.BL2_.Pic2_.png NSR – SpaceX-RAYing Starlink Developments – Grafik zur Sichtbarkeit der Starlink-Satelliten der Phase 1
  26. https://arstechnica.com/information-technology/2020/08/spacex-starlink-beta-tests-show-speeds-up-to-60mbps-latency-as-low-as-31ms/ arsTechnica – Starlink speed tests
  27. a b c Space-Track.Org, abgerufen am 2. Januar 2020.
  28. Spacex: 60 Starlink-Satelliten sind startbereit. In: Golem.de. 12. Mai 2019, abgerufen am 14. Juni 2019: „Allerdings kündigte SpaceX schon zuvor an, dass es sich bei den ersten 75 Satelliten noch um eine Version mit eingeschränkter Funktion handeln soll.“
  29. Kenneth Chang: SpaceX Launches 60 Starlink Internet Satellites Into Orbit. In: nytimes.com. 23. Mai 2019, abgerufen am 18. Juni 2019 (englisch).
  30. Jackie Wattles: Here's what you need to know about SpaceX's Starlink internet service. In: CNN Business. Abgerufen am 7. November 2019.
  31. Caleb Henry: SpaceX launches 60 Starlink satellites, begins constellation buildout. In: Spacenews. 24. Mai 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.
  32. Space-Track.org, abgerufen am 6. September 2019.
  33. Caleb Henry: Contact lost with three Starlink satellites, other 57 healthy. In: Spacenews. 1. Juli 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.
  34. Twitter-Nachricht von Elon Musk, 12. Mai 2019.
  35. Twitter-Nachricht von Elon Musk, 23. April 2020.
  36. SpaceX: Starlink Mission livestream. 3. September 2020, abgerufen am 4. September 2020 (englisch).
  37. Twitter-Nachricht von Elon Musk, 23. Dezember 2018.
  38. Michael Sheetz: SpaceX wants to land Starship on the moon within three years, president says, with people soon after. 27. Oktober 2019, abgerufen am 29. Oktober 2019 (englisch).
  39. Gerhard Hegmann: Elon Musk: Weiteres Großprojekt in Deutschland geplant. In: DIE WELT. 7. November 2020 (welt.de [abgerufen am 8. November 2020]).
  40. Thorsten Claus: Amtsblatt der Bundesnetzagentur. Bundesnetzagentur, 23. Dezember 2020, abgerufen am 23. Dezember 2020.
  41. Thorsten Claus: BNetzA erteilt Starlink Frequenznutzungsrechte in Deutschland. In: moobilux - Connected Mobile. 21. Dezember 2020, abgerufen am 1. Januar 2021.
  42. Frequenzen für Starlink und andere Satelitengestützte Internetanbieter. Abgerufen am 17. November 2020.
  43. OneWeb plans April launch break to tweak satellite design. In: Spacenews. 6. Februar 2020, abgerufen am 3. Mai 2020.
  44. Telesat says ideal LEO constellation is 292 satellites, but could be 512. In: Spacenews. 11. September 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.
  45. Jetzt auch Amazon: Mit mehr als 3000 Satelliten Internet für fast alle Menschen. In: heise online. Abgerufen am 6. April 2019.
  46. Weltraumschrott: "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen". In: Golem.de. Abgerufen am 19. Februar 2018.
  47. Starlink: SpaceX darf über 7000 weitere Satelliten starten. In: WIRED. Abgerufen am 1. Dezember 2018.
  48. SpaceX revises internet satellite launch plan to minimize space debris. In: engadget.com. 11. September 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.
  49. Space-Track.Org, abgerufen am 3. Februar 2021.
  50. SpaceX’s Starlink satellites are clearly visible in the sky—and astronomers aren’t happy. In: MIT Technology Review. 28. Mai 2019, abgerufen am 14. Juni 2019.
  51. Korey Haynes: Global astronomy groups say they’re concerned about SpaceX’s Starlink. In: Astronomy.com. 11. Juni 2019, abgerufen am 13. Juni 2019 (englisch).
  52. Starlink Mission press kit (3rd launch). In: spacex.com. SpaceX, 6. Januar 2020, abgerufen am 6. Januar 2020 (englisch).
  53. Twitter-Nachricht von Elon Musk, 22. April 2020
  54. Twitter-Nachricht von Jonathan McDowell, 11. April 2020.
  55. Eric Ralph: SpaceX preps second $500M fundraiser as Starlink & Starship make progress. In: Teslarati. 17. April 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  56. Frank Wunderlich-Pfeiffer: 60 Starlink-Satelliten sind startbereit. In: Golem.de. 12. Mai 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  57. The fairing supporting this mission previously flew on Falcon Heavy’s Arabsat-6A missionpic.twitter.com/iTgqqtl1pW. In: Twitter. SpaceX, 5. November 2019, abgerufen am 7. November 2019 (englisch).
  58. Watch live as Falcon 9 launches 60 Starlink satellites to orbit. In: Twitter. SpaceX, 6. Januar 2020, abgerufen am 7. Januar 2020 (englisch).
  59. SpaceX launches first Starlink rideshare mission with Planet Labs. In: NASASpaceFlight.com. 12. Juni 2020, abgerufen am 13. Juni 2020 (amerikanisches Englisch).
  60. FCC-Schreiben vom 8. Januar 2021.
  61. Smallsat Rideshare Program. SpaceX, abgerufen am 26. Januar 2021.
  62. Twitter-Nachricht von Michael Sheetz, 25. Januar 2021.