Stanica (Przeworno)

Stanica (deutsch Haltauf) ist ein Dorf im Powiat Strzeliński in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen, das zur Gemeinde Przeworno (Prieborn) gehört.

Stanica
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Stanica (Polen)
Stanica (50° 38′ 30″ N, 17° 9′ 55″O)
Stanica
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Strzelin
Gmina: Przeworno
Geographische Lage: 50° 39′ N, 17° 10′ OKoordinaten: 50° 38′ 30″ N, 17° 9′ 55″ O
Einwohner:
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau



GeographieBearbeiten

Stanica liegt etwa 12 km nordöstlich von Ziębice (Münsterberg).

Politische ZugehörigkeitBearbeiten

Haltauf gehörte zum Fürstentum Münsterberg in Schlesien. In preußischer Zeit zum Kreis Münsterberg, seit 1. Oktober 1932 zum Kreis Strehlen und nach dem Zweiten Weltkrieg zur Republik Polen. Hier zunächst zur Woiwodschaft Breslau, 1975–1998 zur Woiwodschaft Wałbrzych und seit 1999 zur Woiwodschaft Niederschlesien, Powiat Strzeliński (Strehlen).

GeschichteBearbeiten

Die kleine Ortschaft wurde erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt.[1] 1580 gehörte das Dorf einem Peter von Sebottendorf. In den 1620er Jahren wurde ein Adam von Sauerma auf Eichenau als neuer Besitzer erwähnt. 1639 erwarb es von dessen Witwe die Familie von Gaffron und Oberstradam. Die verkaufte es zunächst 1808 an Friedrich von Minckwitz und erwarb es 1832 erneut. 1882 erfolgte der endgültige Verkauf an das Haus Sachsen-Weimar, anschließend blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Besitz von bürgerlichen Familien.

Das letzte Herrenhaus in Haltauf wurde im 19. Jahrhundert umgebaut. Es verfiel nach 1945, dann wurden einige Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt und seit 1982 steht es unter Denkmalschutz.

KircheBearbeiten

Haltauf gehörte zur evangelischen Kirche in Schreibendorf. Die wenigen katholischen Einwohner gehörten zur Kirche in Berzdorf.

EinwohnerBearbeiten

1785   100
1840   132 (davon 20 katholisch)
1901   151
1913   149
1941   156

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zimmermann, Friedrich Albert, Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 4, Brieg 1785, S. 59