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Aus der Grund-, Haupt- und Realschule Tieloh in Barmbek-Nord wurde einer der drei Standorte der Stadtteilschule Barmbek.

Die Stadtteilschule ist eine Schulform, die zum 1. August 2010 mit der Schulreform im Stadtstaat Hamburg eingeführt wurde und erstmals in Deutschland Hauptschule, Realschule und Gesamtschule ersetzt. Entsprechend den drei Bildungsgängen gibt es verschiedene Benotungssysteme: G-Noten und E-Noten (für grundlegend und erweitert).

Nach der vierten Klasse können die Eltern unabhängig von der Lehrerempfehlung entscheiden, ob ein Kind das Gymnasium oder die Stadtteilschule besuchen soll. Im Unterschied zum achtstufigen Gymnasium, in dem das Abitur nach der 12. Klasse abgelegt wird, sollen an der neunstufigen Stadtteilschule alle Schulabschlüsse (bis zum Abitur nach der 13. Klasse) möglich sein.

Ziel ist es, die Zahl der jungen Menschen mit Hochschulreife in Hamburg auf den Standard im internationalen Vergleich zu erhöhen.[1] Die Stadtteilschule geht zurück auf Pläne der Hamburger CDU aus dem Jahr 2007 und ist eine zentrale Forderung der Enquete-Kommission „Konsequenzen der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung“ der Hamburgischen Bürgerschaft (siehe Bürgerschafts-Drucksache 18/6000).[2]

In anderen Bundesländern ist der Begriff gebräuchlich für Kooperative Gesamtschulen oder einen Teil einer Gesamtschule.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vgl. Christa Goetsch, Senatorin für Schule und Berufsbildung Hamburg: Leitwort In: Die Stadtteilschule. Leistung braucht Vielfalt. Hrsg.: Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien Hansestadt Hamburg (BSB), Faltblatt vom Dezember 2010. (PDF-Datei, rd. 918 KB; abgerufen am 5. Oktober 2011.)
  2. Bericht der Enquete-Kommission „Konsequenzen der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung“. Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Bürgerschafts-Drucksache 18/6000 vom 16. März 2007. (PDF-Datei, 839 6B; abgerufen am 9. Februar 2016.)