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Stadler Dosto

Doppelstocktriebzug
(Weitergeleitet von Stadler Kiss)

Der Stadler DOSTO ist ein elektrischer drei-, vier- oder sechsteiliger Doppelstock-Triebzug des Schweizer Herstellers Stadler Rail. Dieser Fahrzeugtyp wurde bis 2010 als «Stadler DOSTO»[1] bezeichnet und wird seither als Stadler KISS geführt.

Er wird von den SBB seit Frühjahr 2012 für die S-Bahn Zürich eingesetzt. Ebenso sind entsprechend modifizierte Varianten auf der österreichischen Westbahn durch die WESTbahn, im Regionalverkehr Berlin-Brandenburg durch die ODEG, bei der S-Bahn Bern durch die BLS AG und im Grenzverkehr zwischen Luxemburg und Trier (bis weiter nach Koblenz und Düsseldorf) durch die CFL im Einsatz. Daneben ist der Zug in der Schweiz bei den SBB auch in der Ostschweiz zwischen Wil und Chur unterwegs.

Am 3. Juni 2010 wurde im Zürcher Hauptbahnhof auf Gleis 54 der erste Zug als Stadler Dosto der Öffentlichkeit vorgestellt.[1] Am 22. September 2010 stellte Stadler den Doppelstocktriebzug unter dem Namen «KISS» vor.[2] KISS steht für «komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug». In Deutschland ist der Endwagen als Baureihe 0445 und der Mittelwagen als Baureihe 0446 im Fahrzeugeinstellungsregister enthalten. Im Dezember 2018 waren 297 Triebzüge verkauft.[3]

Version SBBBearbeiten

 
SBB RABe 511
 
Führerstand des RABe 511 001

Die SBB RABe 511, welche von den SBB als «Regio-Dosto» bezeichnet werden,[4] bilden die dritte Fahrzeuggeneration der S-Bahn Zürich. Gegenüber den vorangegangenen Generationen zeichnen sie sich vor allem durch eine höhere Zahl von Stehplätzen pro Wagen aus, unter anderem, weil wegen der längeren Züge anteilmässig weniger Führerstände mitfahren. Auch wurden 15 Zentimeter Breite gewonnen, indem die Luftkanäle unter die Decke statt in die Seite gelegt wurden; die Stehhöhe beträgt dennoch zwei Meter, weil rührreibgeschweisste Aluminiumstrangpressprofile als Bodenpaneele eingesetzt werden. Die Zahl der Sitzplätze hingegen ist gegenüber den Vorgängermodellen leicht gesunken. Komfortmerkmale wie Niederflureinstiege, Fahrzeug-Klimatisierung und Vakuumtoiletten (zwei, davon eine rollstuhlgängig) sind weiterhin gegeben. Zusätzlich gibt es zwei Multifunktionsbereiche mit Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen, Fahrräder und dergleichen. Der sechsteilige Triebzug besteht aus zwei Triebköpfen und vier Mittelwagen. In den Triebköpfen sind alle Achsen angetrieben.

Am 15. April 2010, noch vor der Ablieferung des ersten Zugs, lösten die SBB eine Option für weitere 24 vierteilige Triebzüge desselben Typs ein. Von den insgesamt 74 Einheiten sollen 13 sechsteilige und 24 vierteilige Züge auf RegioExpress-Linien eingesetzt werden, unter anderem auf den Strecken St. Gallen–Chur (ab 2014 Wil–Chur),[5] Zürich–Schaffhausen, Basel–Frick–Zürich, Bern–Biel und Bern–Olten. Die restlichen Züge sind für die Zürcher S-Bahn bestimmt.[6][7] Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 verkehren 13 vierteilige Züge auf der Regio-Express Linie von Genf nach Vevey/Romont, über Lausanne.[8]

Im Juni 2015 hat die SBB bekannt gegeben, dass sie weitere 19 sechsteilige Züge für die S-Bahn Zürich beschaffen wird. Sie sind für die 4. Teilergänzung des Netzes vorgesehen.[9] Der erste Zug wurde im Januar 2016 an die SBB übergeben.

Die RABe 511, welche künftig im Fernverkehr eingesetzt werden, werden von 2019 bis 2024 für rund 20 Mio. SFr. von Regio-Dosto (RVD) zu Interregio-Dosto (IRD) aufgewertet. Unter anderem werden in der 2. Klasse Steckdosen an den Sitzplätzen installiert, in der 1. Klasse wird der Sitzteiler von 2+2 auf 2+1 geändert unter Verwendung der bisherigen Sitze mit breiterer Armlehne sowie grössere Seitenwandtische montiert. Der bisherige 2. Klass-Bereich auf dem Zwischengeschoss der Wagenseite mit 1. Klasse im Ober- und Unterdeck wird in einen 1. Klasse-Bereich umgewandelt. Umgebaut werden die sechsteiligen RABe 511 015–030 und 036–038 sowie alle vierteiligen RABe 511 101–124.[10] In den umgebauten AB-Wagen stehen nach dem Umbau noch 52 statt 60 Plätze in der 1. Klasse und 30 statt 42 Plätze in der 2. Klasse zur Verfügung. Somit gehen durch den Umbau in den vierteiligen Zügen insgesamt 20, in den Sechsteilern 40 Sitzplätze verloren.[11]

TaufnamenBearbeiten

Ausserdem wurden bisher 13 Züge getauft:

Betriebsnummer Taufname Bild
511 001 Berlin  
511 002 Stadt Zürich  
511 010 Urdorf  
511 011 Dietikon  
511 014 Wettingen  
511 017 Kanton Schaffhausen  
511 022 Kanton St. Gallen  
511 023 Kanton Graubünden  
511 031 Bezirk Affoltern  
511 033 Winterthur  
511 048 Rapperswil-Jona  
511 059 Pünten[12]  
511 067 Zell ZH[13]  

Version Westbahn/Deutsche Bahn (Fernverkehr)Bearbeiten

 
WESTbahn 4010 in Wien Westbahnhof

Die österreichische Westbahn hat sieben Einheiten einer Fernverkehrsvariante (adaptiert für 200 km/h, grösserer Sitzabstand) am 11. Dezember 2011 in Betrieb genommen.[14] Die sechsteiligen Züge haben eine Kapazität von 501 Sitzplätzen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Da sich bei Zugbegegnungen mehrfach Türen aus der Verankerung gelockert hatten, wurde die Höchstgeschwindigkeit anfangs auf 160 km/h reduziert.[15] Die Türen wurden mittlerweile überarbeitet und der erhöhten Höchstgeschwindigkeit angepasst. Die vier Mittelwagen sind mit je einem Cafébereich über einem Drehgestell ausgestattet, über dem anderen Drehgestell sind je zwei Toiletten (m/w getrennt) zu finden. Der Wagen 400 bietet eine grosse Universaltoilette für Personen mit eingeschränkter Mobilität. In den Endtriebwagen finden sich Sitzgruppen mit grossen Tischen.[16]

Im Jahr 2015 wurden zusätzlich ein sechsteiliger und neun vierteilige Triebzüge bestellt, die 2017 in Betrieb gingen und mit den bestehenden Fahrzeugen kuppelbar sind.[17][18]

Am 21. Juli 2019 wurde bekannt, dass die Westbahn die Züge in zwei Tranchen an die DB Fernverkehr verkaufen wird, um sie durch 15 Neuanschaffungen der neueren dritten Generation der Stadler-Doppelstockzüge (KISS 3) zu ersetzen.[19][20] Ein weiterer Kaufinteressent waren die ÖBB.

Die erste Tranche umfasst die neueren KISS-2-Einheiten aus dem Jahr 2017. Als deren Einsatzgebiet ist ab Frühjahr 2020 die neue InterCity-Linie zwischen Dresden, Berlin und Rostock vorgesehen.[21][20]

Version BLSBearbeiten

 
BLS RABe 515 in Bürglen

Die BLS AG hat am 30. März 2010 insgesamt 28 vierteilige Stadler Dosto bestellt, die seit Dezember 2012 auf der S-Bahn Bern eingesetzt werden. Die Züge haben 335 Sitz- und 566 Stehplätze (4 Personen/m²) und erreichen, bei einer Anfahrbeschleunigung von 1,3 m/s², eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.[22][23] Bei der BLS lautet der Typenname MUTZ (Moderner, Universeller TriebZug), in Anlehnung an das Berner Dialektwort für «Bär».[24] Sie kommen zuerst auf der S1 zum Einsatz, später auch auf der S6 und auf der S3/S31.[25]

Im Dezember 2015 hat die BLS drei weitere Züge bestellt. Sie sind seit Ende 2017 als Verstärkung auf den Linien S1 und S3/S31 im Einsatz.[26]

Seit dem 30. Juni 2018 verkehrt der Triebzug 515 008 mit einer Ganzwerbung für den SC Bern.[27]

Im Juli 2018 hat die BLS acht weitere Züge bestellt, nebst drei Vierteiligen erstmals auch sechsteilige Ausführungen. Sie sind für die RE-Linien Bern – Biel und Bern – Burgdorf – Olten bestimmt, welche die BLS ab Dezember 2019 betreiben wird.[28]

TaufnamenBearbeiten

Ausserdem wurden bisher neun der Züge auf Städtenamen getauft:[24]

Betriebsnummer Taufname Bild
515 001 Stadt Bern  
515 003 Düdingen  
515 004 Ville de Neuchâtel  
515 006 Köniz[29]  
515 009 Muri bei Bern[30]  
515 012 Lyss[31]  
515 013 Freiburg/Fribourg[32]  
515 014 Interlaken  
515 018 Stadt Langenthal  
515 020 Schwarzenburg[29]  

BesonderheitenBearbeiten

Einer gewissen Tradition folgend – so heisst der RABe 535 Nr. 113 «Lötschbergerin» und der RABe 525 Nr. 013 «NINO» statt «NINA» – ist der RABe 515 Nr. 13 nicht als «MUTZ 013», sondern als «OURS 013» unterwegs (Ours ist das französische Wort für Bär). Die 013 ist als S1 zwischen Thun und dem mehrheitlich welschen Freiburg (Fribourg) unterwegs.

Versionen KISS DeutschlandBearbeiten

Die KISS-Triebzüge, welche von der Stadler Pankow GmbH gefertigt werden, unterscheiden sich vom ursprünglichen KISS-Modell dadurch, dass sie das Lichtraumprofil G2 einhalten, um auf den Strecken von DB Netz uneingeschränkt eingesetzt werden zu können. Dadurch ist der Raum im Schulterbereich des Oberstocks enger als bei den Schweizer Triebzügen. Im Gegenzug war es möglich, die Einzelwagen zu verlängern und den Wagenkasten um 35 Millimeter zu erhöhen. Auch wurden die Fahrzeugköpfe neu gestaltet, um neueren Crash-Anforderungen zu genügen.

Darüber hinaus sitzen die Stromabnehmer auf den Mittelwagen. In den Endwagen werden nur die Drehgestelle an den Wagenübergängen angetrieben. Bei grösserem Traktionsbedarf können Mittelwagen mit einem angetriebenen Drehgestell ausgestattet werden.

Version ODEGBearbeiten

Video eines vorbeifahrenden Stadler Kiss der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG)

Von der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) wurden am 11. Januar 2010 insgesamt 16 vierteilige Stadler Dosto bestellt, die von der Stadler Pankow GmbH gefertigt wurden und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 im Berlin-Brandenburger Regionalverkehr zum Einsatz kommen sollten.[33]

Die vier Wagen eines Triebzuges sind unterschiedlich aufgebaut:[34]

  • 445 1xx («A-Wagen»): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), WC, Hauptschalter, Antriebsmodul mit Trafo, Stromrichter und Motordrehgestell am Wagenübergang zum C-Wagen.
  • 446 1xx («C-Wagen»): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), behindertengerechtes WC, Stromabnehmer
  • 446 6xx («D-Wagen»): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), kein WC, Stromabnehmer
  • 445 6xx («B-Wagen»): Sitzplätze 1. Klasse (oben) und 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), WC, Hauptschalter, Antriebsmodul mit Trafo, Stromrichter und Motordrehgestell am Wagenübergang zum D-Wagen.

Der erste Zug wurde im Februar 2012 fertiggestellt und war u. a. auf dem Eisenbahnversuchsring Velim zu Testfahrten unterwegs. Im Herbst 2012 wurde jedoch bekannt, dass nicht alle Züge bis zur Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 fertiggestellt werden konnten.[35][36] Tatsächlich startete die ODEG am 9. Dezember 2012 mit geliehenen Fahrzeugen anderer Hersteller, weil zu diesem Zeitpunkt noch keine Zulassung vorlag. Die ersten vier der 16 bestellten Züge erhielten am 21. Dezember 2012 die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt[37] und wurden ab dem 8. Januar 2013 nach und nach im Fahrgastbetrieb auf dem RE 4 eingesetzt und lösten ab dem 10. März 2013 nach und nach die Ersatzzüge der DB Regio auf dem RE 2 ab.[38][39] Am 21. Juni 2013 erhielt der 15. und damit vorletzte KISS (0445 108) seine Zulassung.[40] Der 16. und letzte KISS (0445 115) wurde am 16. Juli ausgeliefert und am 17. August zum «Tag der offenen Tore» auf den Namen Eberswalde getauft.[41][42]

Version CFLBearbeiten

 
CFL-Doppelstocktriebzug bei Versuchsfahrt in Augsburg (2014)

Die Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL) gaben am 7. Oktober 2010 die Bestellung von acht doppelstöckigen Triebwagen von Stadler im Auftragswert von 60 Millionen Euro bekannt. Die Züge weisen eine Länge von 80 m auf und bieten 284 Sitzplätze, davon 29 in der ersten Klasse. Daneben sind Mehrzweckabteile mit Raum für 24 Fahrräder sowie drei Rollstuhlplätze vorgesehen. Die Fahrzeuge sind mit ETCS ausgestattet und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Sie können unter den Stromsystemen 25 kV/50 Hz und 15 kV/16,7 Hz verkehren und sollten ursprünglich ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf der Linie LuxemburgKoblenz eingesetzt werden.[43] Ab dem 16. Februar 2013 unternahm ein Triebzug (2301) Testfahrten auf dem Eisenbahnversuchsring Velim.[44]

Die offizielle Vorstellung der neuen Züge fand allerdings erst am 29. September 2014 im Grenzbahnhof Wasserbillig statt. Der Einsatz als RE 11 zwischen Luxembourg Ville und Koblenz begann zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014. Seit dem 16. März 2015 fahren die CFL-KISS auf dem Abschnitt zwischen Trier und Koblenz gemeinsam mit den FLIRTs der DB Regio Südwest in gemischten Mehrfachtraktionen.[45] Dieses Rollmaterial wird auch beim Zugpaar Luxemburg–Düsseldorf eingesetzt. Am 18. März 2015 gab die luxemburgische Regierung bekannt, elf weitere Triebwagen der Baureihe zu beschaffen. Fünf davon sollen für die voraussichtlich 2021Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren in Betrieb gehende Trierer Weststrecke genutzt werden.[46][47]

Version WestfalenbahnBearbeiten

 
Premierenfahrt der Westfalenbahn in Löhne (Westf) im Dezember 2015
 
RE 70 nach Bielefeld in Braunschweig Hbf (2017)

Die Westfalenbahn setzt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 dreizehn sechsteilige Doppelstocktriebzüge auf der Linie Braunschweig–Hannover–Minden–Rheine/Bielefeld ein, welche von Alpha Trains angemietet werden. Dies ist die erste Variante mit angetriebenem Mittelwagen. Die erste Klasse ist im Oberdeck eines Mittelwagens untergebracht.[48][49] Die Züge sind 156 Meter lang und verfügen über je 627 Sitzplätze. Somit sind sie die längsten Triebzüge, die im deutschen Regionalverkehr eingesetzt werden, und auch die längsten Züge, die von einer Wettbewerbsbahn unterhalten werden.[50]

Probleme im Betrieb

Bei den Fahrzeugen der Westfalenbahn gab es kurz nach der Betriebsaufnahme diverse Probleme mit den Fahrzeugen, angefangen von ungewollten Schnellbremsungen, ausgelöst durch die Fahrzeugsteuerung/Software, über fehlerhafte Klimaanlagen, die die Wagen nicht ausreichend beheizen.[51][52]

Version Deutsche BahnBearbeiten

Im Juni 2019 gab DB Regio Schleswig-Holstein bekannt, dass Stadler die Ausschreibung über 18 Doppelstockfahrzeuge mit dem Modell KISS gewonnen hat. Die Fahrzeuge – bestehend aus zwei Triebwagen und zwei Mittelwagen – sollen ab Dezember 2022 auf dem „Elektronetz Ost“ in Schleswig-Holstein eingesetzt werden.[53]

Versionen SchwedenBearbeiten

 
KISS von Mälardalstrafik auf dem Eisenbahnversuchsring Velim

Die Verkehrsverein Mälardalstrafik hat 33 Doppelstockzüge (durch das Leasing-Unternehmen Transitio) 2016 bestellt. Sie werden 2019–2020 geliefert und 200 km/h Geschwindigkeit erreichen. Sie werden in den Regionalverkehr zwischen Stockholm und Richtung Südwest gehen. Der Verkehrsverein Upplands lokaltrafik hat acht weitere Züge 2018 bestellt (auch durch Transitio) für den Verkehr Uppsala–Gävle.

Versionen KISS EurasiaBearbeiten

Für Bahnen mit russischer Breitspur wurde eine Version entwickelt, die das grössere Lichtraumprofil voll ausnutzt. Im Unterschied zu den Normalspurversionen befindet sich hier der Antrieb in einem Teil der Mittelwagen, wobei angetriebene Wagen kürzer gebaut sind. Diese Variante wurde auf den Namen «Eurasia» getauft.[54]

Version AeroexpressBearbeiten

Präsentation des ESh2-002 Eurasia in Schtscherbinka (Expo-1520, 2015)
ESh2-001 Eurasia bei Versuchsfahrt in Schtscherbinka (Expo-1520, 2015)

Der russische Bahnbetreiber Aeroexpress schloss Mitte Februar 2013 mit Stadler einen Vertrag über die Lieferung von 25 KISS-Zügen, darunter 16 vierteilige und 9 sechsteilige, für 350 Millionen Euro mit einer Option für 13 weitere Züge. Diese sollen das Zentrum Moskaus mit den drei Flughäfen Domodedowo, Scheremetjewo und Wnukowo verbinden.

Der Bau findet sowohl in der Schweiz als auch im neu entstehenden Werk in Minsk statt und soll Ende 2016[veraltet] abgeschlossen sein. Als erste Fahrzeuge der Baureihe für das russische Breitspurnetz sind sie deutlich breiter und höher als die bisher bestellten Versionen.[55] Im Unterschied zu allen anderen bisherigen Versionen liegen die Einstiegtüren über den Drehgestellen, da die Einsatzstrecken hohe Perrons haben.

Version ADYBearbeiten

Am 13. Mai 2015 hat die aserbaidschanische Eisenbahn Azərbaycan Dəmir Yolları (ADY) fünf vierteilige Triebzüge für die Strecke Baku – Sumqayıt bestellt, die der Version Aeroexpress entsprechen.[56] Die ersten zwei Einheiten sollen bereits im Juni 2015[veraltet] ausgeliefert werden, die restlichen drei im Januar 2016.[veraltet][57]

Version SRBearbeiten

Seit dem 25. Juli 2016 sind zwei von vier durch die Sakartwelos Rkinigsa (SR) bestellten KISS-Triebwagen im Fernverkehr in Georgien im Einsatz.[58]

Version UngarnBearbeiten

Im April 2017 unterzeichneten MÁV-START und Stadler einen Rahmenvertrag mit achtjähriger Laufzeit über die Lieferung von bis zu 40 sechsteiligen Doppelstocktriebzügen. Diese sollen mit den bestehenden Flirt kompatibel sein. Ausgerüstet werden die Fahrzeuge mit ETCS Level 2 und der Zugsbeeinflussung EVM.

Im August 2017 wurden daraus 11 Einheiten für die Budapester Vorortslinien BudapestVácSzob und Budapest–CeglédSzolnok abgerufen; die Züge sollen voraussichtlich ab Herbst 2019 in Betrieb gehen. Weitere 8 Einheiten wurden Mitte Dezember 2018 abgerufen, und sollen 2021 auf der Linie Budapest–SzabadbattyánBalatonfüred in den Regelbetrieb kommen. Im August, 2019 wurden schliesslich die letzten 21 Einheiten des Rahmenvertrages abgerufen.[59]

Im November 2018 wurde der erste fertiggestellte Wagenkasten[60] aus dem Werk Minsk zu Dunakeszi Járműjavító in Ungarn gebracht, wo die MÁV-Züge endmontiert werden. Die Drehgestelle werden von Stadlers Komponentenwerk in Szolnok geliefert.[61]

Am 16. Juli 2019 war der Rollout des ersten Zuges in Dunakeszi gefeiert, wo die Presse[62] die erste endmontierte Einheit anschauen konnte. Am 20. Juli 2019 wurden die ersten beiden Triebzüge (815 001 und 815 002) Ungarn in Richtung VÚŽ Velim und Prüfcenter Wegberg-Wildenrath verlassen[63].

Technische Daten der VariantenBearbeiten

Technische Angaben der verschiedenen KISS-Varianten von Stadler Altenrhein
Kenngrösse Version SBB (Dosto) Version WESTbahn Version BLS, MUTZ Version Eurasia[64][65] Version Ungarn
Baureihe/Bezeichnung SBB: RABe 511
UIC-FER:
94 85 0511 001–069 (sechsteilig)
94 85 0511 101–124 (vierteilig)
(keine eigene Nummerierung)
UIC-FER: 93 85 4010 001–007 (KISS, sechsteilig)

93 85 4010 008 (KISS 2, sechsteilig)

93 85 4110 009–017 (KISS 2, vierteilig)

BLS: RABe 515 001–031
UIC-FER: 94 85 7515 001ff.
RŽD: ЭШ2[66] (ESch2)
ADY: EŞ2[67]
SR: GRS[68]
MÁV-START: 815 001ff.

UIC-FER:

94 55 1815 001-2 H-START (Endwagen)
94 55 6815 001-2 H-START (Mittelwagen)
94 55 5815 001-2 H-START (Mittelwagen)
94 55 4815 001-2 H-START (behindertengerechter Mittelwagen)
94 55 3815 001-2 H-START (Mittelwagen)
94 55 2815 001-2 H-START (Endwagen)

Anzahl 69 (sechsteilig)
24 (vierteilig)
08 (sechsteilig)
09 (vierteilig)
31 (vierteilig) 16 (vierteilig)
09 (sechsteilig)
19 (sechsteilig)
Hersteller Stadler Rail Altenrhein
Baujahre ab 2010 (sechsteilig)
ab 2012 (vierteilig)
ab 2011 (sechsteilig)
ab 2017 (vierteilig)
2012–2014, ab 2017 ab 2014 ab 2019
Achsformel Bo’Bo’+2’2’+…+Bo’Bo’ Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ (sechsteilig) Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ 2’2’+Bo’2’+Bo’Bo’+2’2’ (vierteilig)
2’2’+Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’ (sechsteilig)
Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ (sechsteilig)
Spurweite 1435 mm 1520 mm 1435 mm
Länge über Kupplung 150'000 mm (sechsteilig)
100'360 mm (vierteilig)
150'000 mm (sechsteilig) 102'600 mm 101'700 mm (vierteilig)
155'100 mm (sechsteilig)
155'880 mm (sechsteilig)
Höhe 4'595 mm 5'240 mm 4'595 mm
Breite 2'800 mm 3‘400 mm 2'800 mm
Leermasse 297 t (sechsteilig)
211,9 t (vierteilig)
310 t (sechsteilig) 216 t 237 t (vierteilig)
349 t (sechsteilig)
Betriebliche Höchstgeschwindigkeit 160 km/h 200 km/h 160 km/h 160 km/h
Kurzzeitleistung 6000 kW 3900 kW (vierteilig)
5200 kW (sechsteilig)
6000 kW
Dauerleistung 4000 kW 2400 kW (vierteilig)
3200 kW (sechsteilig)
4000 kW
Anfahrzugkraft 400 kN 320 kN 400 kN 300 kN (vierteilig)
400 kN (sechsteilig)
400 kN
Beschleunigung 1,1 m/s² (alle Sitze belegt) 0,85 m/s² (sechsteilig) 1,3 m/s² 0,8 m/s² (bis 60 km/h) 1,1 m/s²
Raddurchmesser 920 mm
Spannungsversorgung 15 kV 16,7 Hz ~ 3 kV = 25 kV 50 Hz ~
Stromübertragung Oberleitung, Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren 8× 500 kW 8× 500 kW 8× 500 kW 6× 400 kW (vierteilig)
8× 400 kW (sechsteilig)
8× 750 kW
Sitzplätze 1. + 2. Kl. 120 + 415 (sechsteilig)
60 + 277 (vierteilig)
501 (KISS, sechsteilig)523 (KISS 2, sechsteilig) [69]

323 (KISS 2, vierteilig) [69]

61 + 274 84 + 312 (vierteilig)
84 + 616 (sechsteilig)
600
Stehplätze 838 (sechsteilig)
548 (vierteilig)
566 523 (vierteilig)
842 (sechsteilig)
Fussbodenhöhe 0550 mm (Einstieg),
0440 mm (Unterdeck),
2515 mm (Oberdeck)
570 mm (Einstieg),
00440 mm (Unterdeck),
2515 mm (Oberdeck)
1285 mm (Einstieg),
0685 mm (Unterdeck),
2975 mm (Oberdeck)
0550 mm (Einstieg),
0440 mm (Unterdeck),
2515 mm (Oberdeck)
Klassen 1./2. Klasse Einheitsklasse 1./2. Klasse 2. Klasse
Einsatzgebiet S-Bahn Zürich, RegioExpress Fernverkehr SalzburgWien S-Bahn Bern RŽD: Flughafenshuttle Moskau
GRS: Tbilisi–Batumi
BudapestVácSzob, Budapest–CeglédSzolnok
Vorgänger Re 450 (DPZ), RABe 514 (DTZ)
Technische Angaben der verschiedenen KISS-Varianten der Stadler Pankow GmbH
Kenngrösse Version ODEG Version CFL Version Westfalenbahn
Baureihe/Bezeichnung ODEG: ET 445 100 ff.
UIC-FER:
94 80 0445 100 (Endwagen)
94 80 0446 100 (Mittelwagen)
94 80 0446 600 (Mittelwagen)
94 80 0445 600 (Endwagen)
CFL: 2301 ff.
UIC-FER:
94 82 0023 011 (Endwagen)
94 82 0023 013 (Mittelwagen)
94 82 0023 012 (Endwagen)
WFB: ET 601–613
UIC-FER:
94 80 0445 001–013 (Endwagen)
94 80 0446 201–213 (Mittelwagen)
94 80 0446 301–313 (Mittelwagen)
94 80 0446 401–413 (Mittelwagen mit Antrieb)
94 80 0446 501–513 (Mittelwagen)
94 80 0445 701–713 (Endwagen)
Anzahl 16 (vierteilig) 8 (dreiteilig)[70] (+11[46]) 13 (sechsteilig)
Hersteller Stadler Pankow GmbH
Baujahre ab 2012 ab 2013 2015
Achsformel 2’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’2’[71][72] 2’Bo’+2’2’+Bo’2’[70] 2’Bo’+2’2’+2’2’+
Bo’2’+2’2’+Bo’2’
Spurweite 1435 mm
Anfahrzugkraft 200 kN[71][72]
Länge über Kupplung 105'220 mm[71][72] 79'840 mm[70] 156'450 mm
Höhe 4'630 mm[71][72][70]
Breite 2'800 mm[71][72][70]
Achsabstand der Fahrgestelle 2500 mm[71][72][70]
Leermasse 206,4 t
Dienstmasse 205,8 t[71][72] 170,1 t[70]
Betriebliche Höchstgeschwindigkeit 160 km/h[71][72]
Kurzzeitleistung 3000 kW[71] 3000 kW[70][72] 4500 kW[73]
Dauerleistung 2000 kW[71] 2000 kW[72][70] 3000 kW
Anfahrzugkraft 200 kN 200 kN (bis 54 km/h)[72]
Bremskraft (ED-Bremse) 400 kN[72]
Beschleunigung 0,63 m/s² bis 80 km/h[71] 0,83 m/s² bis 80 km/h[72][70]
1,32 m/s² Anfahrbeschleunigung voll besetzt[72]
1,16 m/s² ø 0–100 km/h voll besetzt[72]
0,83 m/s² bis 80 km/h
Raddurchmesser 920 mm[70]
Spannungsversorgung 15 kV 16⅔ Hz ~[71][72] 15 kV 16,7 Hz ~[72] und
25 kV 50 Hz[70]
15 kV 16,7 Hz ~
Stromübertragung Oberleitung, Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren 4× 750 kW 6× 750 kW
Raddurchmesser 920/850 mm[71][72]
Sitzplätze 1. + 2. Kl. 24 + 324+80[71][72] 29 + 219+34[70] 34 + 592
Stehplätze 147[72] 844
Fussbodenhöhe 580 mm (Einstieg),[71][70]  
00440 mm (Unterdeck),[71][72][70]
2515 mm (Oberdeck)[71][72][70]
0600 mm (Einstieg),
0440 mm (Unterdeck),
2515 mm (Oberdeck)
Klassen 1./2. Klasse
Einsatzgebiet RE 2 WismarCottbus,
RE 4 StendalJüterbog
RE 11 LuxemburgTrierKoblenz RE 60 BraunschweigRheine,
RE 70 Braunschweig–Bielefeld

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stadler KISS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Adrian Müller: Das sind die neuen S-Bahn-Doppelstöcker. 1700 Plätze und viel mehr Stauraum: Heute wurden die neuen Doppelstöcker von Stadlerrail erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. In: 20min.ch. 20 Minuten AG, 3. Juni 2010, abgerufen am 20. März 2015 (Bericht der Vorstellung des Zuges).
  2. Stadler präsentiert den KISS. Medienmitteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadler, 22. September 2010, archiviert vom Original am 27. April 2011; abgerufen am 22. September 2010.
  3. Thomas Griesser Kym: Stadler in Zahlen: Vom KMU zum Weltkonzern mit 8000 Mitarbeitern. In: St. Galler Tagblatt (Online) vom 7. Dezember 2018.
  4. Neue KISS-Doppelstöcker der Zürcher S-Bahn mit Fahrgästen unterwegs. In: Bahnonline.ch. 5. September 2011, abgerufen am 16. Oktober 2018.
  5. Neuer Liniennetzplan mit S-Bahn 2013 (PDF; 1.6 MiB)
  6. SBB bestellt weitere 24 RegioExpress-Doppelstockzüge. SBB, 15. April 2010, abgerufen am 16. Dezember 2018.
  7. Weitere Doppelstockzüge für die SBB. In: NZZ. 15. April 2010, abgerufen am 16. Dezember 2018.
  8. Besserer Takt und Zeitgewinn. (Memento vom 19. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  9. Zürich, Waadt und Zug: SBB kauft weitere Züge für S-Bahnverkehr bei STADLER. In: Bahnonline.ch. 4. Juni 2015, abgerufen am 19. Oktober 2018.
  10. Martin Gut: Neues in Kürze. In: Eisenbahn Amateur. Nr. 11. SVEA, 2018, ISSN 0013-2764, S. 499.
  11. Matthias Rellstab: Aufwertung der ersten Klasse in 43 RABe 511. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 11. Minirex, 2018, ISSN 1022-7113, S. 607.
  12. Die SBB nahm ihre neuste Service- und Abstellanlage in Betrieb. In: Bahnonline.ch. 13. Januar 2018, abgerufen am 11. Februar 2018.
  13. Die Gemeinde Zell im Tösstal heisst die neue S11 willkommen. In: Bahnonline.ch. 22. September 2018, abgerufen am 23. September 2018.
  14. Frankreich steigt bei Westbahn ein. In: wien.orf.at. 23. August 2011, abgerufen am 23. August 2011.
  15. Gefährliches Treffen auf der Westbahn. In: Kurier.at. 10. Dezember 2012, abgerufen am 4. September 2013.
  16. Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die WESTbahn Management GmbH, Österreich (Memento vom 24. Januar 2013 im Internet Archive) (PDF; 237 KiB), Datenblatt von Stadler Altenrhein AG
  17. Westbahn kauft neue Züge. In: Der Standard. 11. Mai 2015, abgerufen am 11. Mai 2015.
  18. Westbahn to order more trains. In: Railway Gazette International. 12. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015.
  19. Luise Ungerboeck: Westbahn verkauft Züge an Deutsche Bahn und wechselt auf Stundentakt. In: derStandard.at. 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  20. a b Die WESTbahn gibt den ungleichen Kampf nicht auf! (PDF; 92 kB) Westbahn (Pressemitteilung), 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  21. Mehr Züge: DB erweitert Intercity-Flotte kurzfristig um 17 neuwertige Doppelstockzüge. Deutsche Bahn AG, 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  22. BLS buys double-deckers for Bern S-Bahn. In: railwaygazette.com. 30. März 2010, abgerufen am 30. März 2010.
  23. Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die BLS AG, S-Bahn Bern, Schweiz. (PDF) Abgerufen am 13. August 2019.
  24. a b Fahrzeuge – Niederflur-Doppelstocktriebzug RABe 515 (MUTZ) auf bls.ch
  25. Fahrplanwechsel 2012 Medienmitteilung der BLS: Der MUTZ fährt neu auf der S1
  26. Fabian Scheeder: Weitere RABe 515 für die BLS. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 1. Minirex, 2017, ISSN 1022-7113, S. 2.
  27. Vom Eis aufs Gleis: SCB-Mutz der BLS vorgestellt. In: bahnonline.ch. 30. Juni 2018, abgerufen am 7. August 2018.
  28. Matthias Rellstab: BLS bestellt acht Mutz-Triebzüge für ihre Fernverkehrslinien. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 8-9. Minirex, 2018, ISSN 1022-7113, S. 394.
  29. a b MUTZ-Taufen in Köniz und Schwarzenburg. In: koeniz.ch. Abgerufen am 17. März 2016.
  30. Neubau beim Bahnhof Guemligen öffnet seine Türen. In: bahnonline.ch. 16. Juli 2014, abgerufen am 18. Oktober 2018.
  31. Neue Haltestelle Lyss-Grien feierlich eingeweiht. In: bahnonline.ch. 27. November 2013, abgerufen am 18. Oktober 2018.
  32. Einweihung der Bahnhaltestelle Fribourg/Freiburg Poya. (Nicht mehr online verfügbar.) In: agglo-fr.ch. Archiviert vom Original am 24. März 2016; abgerufen am 17. März 2016.
  33. Größter Auftrag in der Geschichte der Stadler Pankow. Medienmitteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadler Pankow GmbH, 11. Januar 2010, archiviert vom Original am 31. August 2011; abgerufen am 11. Januar 2010.
  34. Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die BeNEX GmbH/NEtINEra Deutschland GmbH (Memento vom 26. Februar 2013 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MiB), Datenblatt von Stadler Pankow GmbH
  35. First ODEG KISS in test comercial service. In: Railvolution. Band 12, Nr. 1, 2012, S. 26.
  36. Neue Odeg-Flotte ausgebremst. 23. Oktober 2012, abgerufen am 14. November 2012.
  37. Eisenbahnbundesamt lässt erste KISS-Züge der Odeg zu. 21. Dezember 2012, abgerufen am 22. Dezember 2012.
  38. Erstes ODEG-KISS-Fahrzeug im Fahrgasteinsatz. 8. Januar 2013, abgerufen am 11. Januar 2013.
  39. EINSTEIGEN BITTE, IN DEN KISS AUF DER RE2. 10. März 2013, abgerufen am 13. März 2013.
  40. Revisionsdaten [0445] KISS. 21. Juni 2013, abgerufen am 25. Juni 2013.
  41. Revisionsdaten ET 445.115. 19. August 2013, abgerufen am 19. August 2013.
  42. ODEG KISS "Zugtaufe in Eberswalde". 19. August 2013, abgerufen am 19. August 2013.
  43. Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die Société Nationale Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL). (PDF; 2,3 MiB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.stadlerrail.com. Archiviert vom Original am 24. Januar 2013; abgerufen am 9. Februar 2013.
  44. Jaromír Pernička: CFL KISS Dynamic Testing Begins. In: Railvolution. Nr. 1, 2013, S. 6.
  45. Die CFL nimmt neue Doppelstock-Triebzüge in Betrieb. (PDF; 360 KiB) In: www.cfl.lu. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  46. a b Résumé des travaux du 18 mars 2015. (Nicht mehr online verfügbar.) Le Gouvernement du Grand-Duche de Luxembourg, 18. März 2015, archiviert vom Original am 22. März 2015; abgerufen am 19. März 2015 (französisch).
  47. Roland Morgen: Regionalbahn West für Trier und Umland kommt frühestens Ende 2021. In: Trierisches Volksfreund. 14. März 2018, abgerufen am 9. März 2019.
  48. Datenblatt Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für Alpha Trains. (PDF; 608 KiB) Archiviert vom Original am 6. September 2015; abgerufen am 20. Februar 2013.
  49. Stadler trains ordered for WestfalenBahn services. Railway Gazette International, 8. Februar 2013, abgerufen am 8. Februar 2013.
  50. Bericht der WestfalenBahn über den Festakt zum Betriebsstart der WestfalenBahn auf den EMIL-Linien RE 15, RE 60 und RE 70 (Memento vom 17. Dezember 2015 im Internet Archive)
  51. Westfalenbahn räumt ein: „Wir haben noch einige Probleme“. In: Westfälische Nachrichten. 18. Januar 2017.
  52. Verspätungen und Zugausfälle bremsen Westfalenbahn aus – HAZ – Hannoversche Allgemeine. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 18. Januar 2017.
  53. Stadler gewinnt Auftrag für 18 KISS für die DB Regio. (PDF) Stadler Rail, 5. Juni 2019, abgerufen am 6. Juni 2019.
  54. aeroexpress.ru, 13. November 2014: Stadler shipped the first double deck Aeroexpress train to Moscow (Memento vom 18. April 2015 im Internet Archive)
  55. Stadler gewinnt S-Bahn-Auftrag in Moskau. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadler Rail, 13. Februar 2013, archiviert vom Original am 17. Februar 2013; abgerufen am 13. Februar 2013.
  56. KISS Double-Decker Electric Railcar for the Azerbaijan Railways. Stadler-Datenblatt. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 22. Mai 2015; abgerufen am 20. Mai 2015.
  57. Stadler to supply double-deck EMUs to Azerbaijan. Railway Gazette International, abgerufen am 14. Mai 2015.
  58. mr: Georgische Kiss im Einsatz. In: Eisenbahn-Revue International 10/2016, S. 511.
  59. Aláírták a következő 21 KISS motorvonat gyártásáról szóló szerződést. 3. September 2019, abgerufen am 4. September 2019 (ungarisch).
  60. Péter Adorján: FLIRT után KISS – gyárlátogatás Belaruszban. In: www.RegionalBahn.hu. 24. Mai 2019, abgerufen am 22. Juli 2019 (ungarisch).
  61. Stadler KISS for MÁV-START: the first car body ready for assembly. Railcolor News, abgerufen am 16. Januar 2019 (englisch).
  62. Péter Adorján: Kifért a gyárkapun a KISS! In: www.RegionalBahn.hu. 17. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019 (ungarisch).
  63. Juraj Streber: Súpravy Flirt Kiss MÁV na bratislavských spojkách. In: www.railpage.net. 20. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019 (sk-SK).
  64. Jaromír Pernička: Stadler’s 1,520 mm-Gauge Activities. In: Railvolution. Nr. 1, 2013, S. 36–38.
  65. Datenblatt Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die Aeroexpress, Moskau (Memento vom 6. November 2014 im Internet Archive) (PDF; 2,8 MiB)
  66. У "Аэроэкспресса" возникли сложности с двухэтажными поездами
  67. Новая электричка уже в Баку
  68. Stationierung der Fahrzeuge (ЭШ2, EŞ2, GRS) auf TrainPix
  69. a b KISS-Doppelstock für WESTbahn im Plan. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  70. a b c d e f g h i j k l m n o p Stadler Rail AG, Marketing & Kommunikation (2014): Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die Société Nationale Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL). abgerufen am 10. Juli 2018.
  71. a b c d e f g h i j k l m n o p q Stadler Rail AG, Marketing & Kommunikation (2014): Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die BeNEX GmbH/NETINERA Deutschland GmbH (Memento vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive). abgerufen am 9. November 2014.
  72. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Dipl-Ing. Ronny Wandtke: Neuentwicklungen der Stadler Pankow GmbH. (PDF; 3,88 MiB) Präsentation von Stadler Pankow bei der 40. Schienenfahrzeugtagung 2011 in Graz. 15. September 2011, abgerufen am 17. März 2015.
  73. Stadler Rail AG, Marketing & Kommunikation (2014): Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für Alpha Trains (Memento vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive). abgerufen am 9. November 2014.