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St. Leonhard am Hornerwald

Gemeinde in Österreich
Marktgemeinde
St. Leonhard am Hornerwald
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Leonhard am Hornerwald
St. Leonhard am Hornerwald (Österreich)
St. Leonhard am Hornerwald
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 51,4 km²
Koordinaten: 48° 35′ N, 15° 32′ OKoordinaten: 48° 35′ 0″ N, 15° 32′ 0″ O
Höhe: 582 m ü. A.
Einwohner: 1.106 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 3572
Vorwahl: 02987
Gemeindekennziffer: 3 13 40
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenplatz 1
3572 St. Leonhard am Hornerwald
Website: www.sankt-leonhard.at
Politik
Bürgermeisterin: Eva Schachinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
16
2
1
16 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Leonhard am Hornerwald im Bezirk Krems-Land
AggsbachAlbrechtsberg an der Großen KremsBergern im DunkelsteinerwaldDroßDürnsteinFurth bei GöttweigGedersdorfGföhlGrafeneggHadersdorf-KammernJaidhofKrumau am KampLangenloisLengenfeldLichtenau im WaldviertelMaria Laach am JauerlingMautern an der DonauMühldorfPaudorfRastenfeldRohrendorf bei KremsRossatz-ArnsdorfSchönberg am KampSenftenbergSpitzSt. Leonhard am HornerwaldStraß im StraßertaleStratzingWeinzierl am WaldeWeißenkirchen in der WachauKrems an der DonauLage der Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
St. Leonhard am Hornerwald
St. Leonhard am Hornerwald
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Leonhard am Hornerwald ist eine Marktgemeinde mit 1106 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

St. Leonhard am Hornerwald liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 51,4 Quadratkilometer. Etwa 50 Prozent der Fläche sind bewaldet.

NachbargemeindenBearbeiten

Pölla (Zwettl) Altenburg (Horn)
Krumau am Kamp   Gars am Kamp (Horn)
Jaidhof Langenlois Schönberg am Kamp

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Obertautendorferamt (113) samt Drei Hütten
  • St. Leonhard am Hornerwald (317) samt Amtwiesen, Hartl, Himberg, Hofwiesen, Hornerwald, Kasarn, Kropfmais, Lamplhöh, Schanz und Wienerberg
  • Untertautendorferamt (103) samt Brenntenberg, Kasernenhütten, Moosau, Sechshütten und Wolfsgleid
  • Wilhalm (70)
  • Wolfshoferamt (503) samt Grabenhüttel, Loiwelsöd, Steinbruch, Steinerne Stiege, Teichleiten und Weinstadt

Die Gemeinde besteht aus den fünf gleichnamigen Katastralgemeinden Obertautendorferamt, St. Leonhard am Hornerwalde, Untertautendorferamt, Wilhalm und Wolfshoferamt.

 
St. Leonhard am Hornerwald, Ansichtskarte um 1930

GeschichteBearbeiten

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 

Im Jahrzehnt 1991 bis 2001 waren Wanderungsbilanz und Geburtenbilanz positiv. In den Jahren davor und danach waren beide Bilanzen negativ.[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 gilt bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

Partei Sitze
ÖVP 16
SPÖ 2
Liste FPÖ 1

BürgermeisterBearbeiten

  • bis 2013 Andreas Aschauer (ÖVP)
  • 2013–2016 Hermann Steininger (ÖVP)
  • seit 2016 Eva Schachinger (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Burg Rundersburg: Nordwestlich von St. Leonhard befindet sich die Ruine der Burg Rundersburg. Die Burg wurde im Jahr 1150 erbaut, war ab 1300 jedoch verlassen und verfiel. Von der Burg sind noch Teile des ehemaligen Bergfrieds erhalten.
  • Katholische Pfarrkirche St. Leonhard am Hornerwald hl. Leonhard: Die auf einer Anhöhe weit in die Landschaft blickende, spätbarocke Pfarrkirche wurde um 1770 errichtet.[3]
  • Handwerksmuseum: Das Handwerksmuseum ist an Vorführsonntagen durch freiwillige Personen besetzt, die verschiedenste Handwerke vorführen, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurden. Im selben Gebäude befindet sich ein Museumscafe.[4]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 36, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 145. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 566. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47 Prozent.

Die Marktgemeinde St. Leonhard am Hornerwald ist Mitglied der Kleinregion Kampseen.

BildungBearbeiten

Die Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald verfügt über einen Landeskindergarten und eine Volksschule. Die örtliche Hauptschule wurde wegen zu geringer Anmeldezahlen im Schuljahr 2012/2013 geschlossen.[5]

VerkehrBearbeiten

  • Das Linienbusunternehmen PostBus fährt die Haltestellen St. Leonhard am Hornerwald – Abzw. Steinegg, St. Leonhard am Hornerwald – Geisterwerkstatt und St. Leonhard am Hornerwald – Gemeindeamt an der Linie 1310 (Horn – St. Leonhard am Hornerwald) an.
  • Der nächstgelegene Bahnhof der ÖBB ist Gars-Thunau.

SportBearbeiten

Im Winter ist St. Leonhard ein beliebtes Ziel für Langläufer. Im Ort gibt es auch ein erfolgreiches Langlaufteam, welches bei nationalen und internationalen Rennen immer wieder Spitzenplätze belegt.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Josef Bugala (1908–1999), österreichischer Fußballspieler, wurde in St. Leonhard am Hornerwald geboren.
  • Erni Mangold (* 1927), österreichische Schauspielerin, lebt in St. Leonhard am Hornerwald.
  • Paul Yvon (* 1949), österreichischer Journalist und Autor, wurde in St. Leonhard am Hornerwald geboren.

LiteraturBearbeiten

  • St. Leonhard am Hornerwald. Pfarrgemeinde, Sankt Leonhard am Hornerwald 1987.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 4. April 2019.
  3. Franz Eppel: Das Waldviertel. Seine Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen. 8. Aufl., Salzburg 1984, S. 202, ISBN 3-900173-01-X.
  4. Website des Handwerksmuseums
  5. Anita Quixtner: Nur mehr ein Anfänger: „Aus“ für Hauptschule in St. Leonhard. 25. Januar 2012, abgerufen am 13. März 2018.