Střelské Hoštice

Gemeinde in Tschechien

Střelské Hoštice [ˈstr̝̊ɛlskɛː ˈɦɔʃtɪt͡sɛ] (deutsch Strahl-Hoschtitz) ist eine Gemeinde in der Region Jihočeský kraj (Südböhmische Region) und gehört zum Okres Strakonice.

Střelské Hoštice
Wappen von Střelské Hoštice
Střelské Hoštice (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Strakonice
Fläche: 2083 ha
Geographische Lage: 49° 18′ N, 13° 45′ OKoordinaten: 49° 17′ 51″ N, 13° 45′ 21″ O
Höhe: 415 m n.m.
Einwohner: 907 (1. Jan. 2021)[1]
Postleitzahl: 387 15
Verkehr
Bahnanschluss: České Budějovice–Plzeň
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Ing. Luboš Krupka (Stand: 2018)
Adresse: Střelské Hoštice 83
387 15 Střelské Hoštice
Gemeindenummer: 551791
Website: www.strelskehostice.cz
Otava Fluss

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt am linken Ufer des Flusses Otava fünf Kilometer südöstlich der Kleinstadt Horažďovice.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Střelské Hoštice besteht aus den Ortsteilen Kozlov (Koslau), Sedlo (Sattel), Střelskohoštická Lhota (Lhota b. Strahl-Hoschtitz) und Střelské Hoštice (Strahl-Hoschtitz).

GeschichteBearbeiten

Die Anfänge der Ortschaft, die damals noch Hoštice hieß, liegen im 13. Jahrhundert. In der Zeit der Zugehörigkeit zur Herrschaft Střela wurde das Dorf als Střelohoštice bezeichnet. Seit 1924 wird der Ort als Střelské Hoštice bezeichnet.

Erhalten ist noch ein Renaissanceschloss aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach Umbauten 1928 und in den 1950er Jahren, als das Militär Besitzer war, wird nun versucht die alte Bausubstanz zu erhalten.[2] Die im klassizistischen Stil erbaute Kirche St. Martin entstand im 19. Jahrhundert.

In der Umgebung von Střelské Hoštice am Fluss Otava sind noch Spuren aus der Zeit der Goldwäscherzeit zu erkennen.

WeblinksBearbeiten

Commons: Střelské Hoštice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2021 (PDF; 349 kB)
  2. Renaissanceschloss