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Stöckendrebber

Stadtteil von Neustadt am Rübenberge

Die Ortschaft Stöckendrebber ist der nördlichste Stadtteil von Neustadt am Rübenberge in der niedersächsischen Region Hannover. Stöckendrebber gehört zur Ortschaft Mandelsloh.

Stöckendrebber
Wappen von Stöckendrebber
Koordinaten: 52° 39′ 57″ N, 9° 34′ 30″ O
Höhe: 28 m ü. NHN
Fläche: 6,55 km²[1]
Einwohner: 320 (2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31535
Vorwahl: 05073
Stöckendrebber (Niedersachsen)
Stöckendrebber

Lage von Stöckendrebber in Niedersachsen

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Das Dorf Stöckendrebber liegt dicht am Fluss Leine und ist über die L 191 mit dem Kern der Stadt verbunden.

GeschichteBearbeiten

Eine urkundliche Erwähnung des Ortes unter dem Namen Triburin liegt für das Jahr 988 vor.[2] Stöckendrebber gehörte im 18. und 19. Jahrhundert zur Vogtei Stöcken (dem heutigen Niedernstöcken) mit den Dörfern Esperke, Klein Grindau, Norddrebber, Vesbeck und Warmeloh.[3] Die Vogtei war deckungsgleich mit dem Kirchspiel Stöcken.

Am 1. März 1974 wurde Stöckendrebber in die Stadt Neustadt am Rübenberge eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung
  • 1768: 231 Einwohner[5]
  • 1852: 281 Einwohner[5]
  • 1910: 265 Einwohner[6]
  • 1933: 206 Einwohner[7]
  • 1950: 450 Einwohner[8]
  • 1961: 295 Einwohner[4]
  • 1970: 305 Einwohner[4]
  • 2011: 377 Einwohner
 

PolitikBearbeiten

OrtsratBearbeiten

Der gemeinsame Ortsrat von Mandelsloh, Amedorf, Brase/Dinstorf, Evensen, Lutter, Niedernstöcken, Stöckendrebber und Welze setzt sich aus drei Ratsfrauen und acht Ratsherren zusammen. Im Ortsrat befinden sich zusätzlich 19 beratende Mitglieder.[9][10]

Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

OrtsbürgermeisterBearbeiten

Der Ortsbürgermeister ist Günter Hahn (UWG NRÜ). Sein Stellvertreter ist Tillmann Zietz (CDU).[9][10]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter des Ortes

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Unsere Ortschaften stellen sich vor – Mandelsloh/Stöckendrebber. In: Internetseite der Stadt Neustadt a. Rbge. 2016, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  2. Hans Ehlich: Bauern Bürger brennende Dörfer – 30 Geschichtsbilder aus dem Kreis Neustadt/Rbge. In: Calenberger Blätter. Nr. 4. Theo Oppermann Verlag, Wunstorf 1968, S. 116.
  3. Edfried Bühler u. a.: Heimatchronik des Kreises Neustadt a. Rbge. Archiv für deutsche Heimatpflege GmbH, Köln 1974, S. 72.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198.
  5. a b Komitee 1000 Jahre Mandelsloh (Hrsg.): Mandelsloh 985-1985. 1985, S. 341.
  6. Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Landkreis Neustadt a. Rbge. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 24. Mai 2018, abgerufen am 4. Oktober 2018.
  7. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Neustadt am Rübenberge (Neustadt i. Hannover). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln 1950, S. 30 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 27. April 2019] S. 39).
  9. a b Ortsrat der Ortschaft Mandelsloh/Stöckendrebber. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 12. November 2017.
  10. a b Mandatsträger der Stadt. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 12. November 2017.