Sportjahr 2010

Sportereignisse

GroßsportereignisseBearbeiten

Commonwealth GamesBearbeiten

Vom 3. Oktober bis 14. Oktober wird Indiens Hauptstadt Neu-Delhi die 19. Commonwealth Games ausrichten. Nachdem Neu-Delhi 1951 und 1982 Veranstaltungsort der Asienspiele war, ist es die größte Sportveranstaltung in der Geschichte der Stadt und zudem das erste Mal das Indien die Commonwealth Games austrägt. Es finden Wettbewerbe in 17 Sportarten statt. Die Eröffnungsfeier ist im Jawaharlal Nehru Stadium vorgesehen.

Olympische JugendspieleBearbeiten

Vom 14. bis 26. August finden in Singapur die 1. Olympischen Jugend-Sommerspiele statt. Singapur hatte sich 2008 in eine Abstimmung gegen Mitbewerber Moskau durchgesetzt. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Es wird 184 Entscheidungen in 26 Sportarten geben.

Olympische WinterspieleBearbeiten

Wichtig: Die sportlichen Ereignisse werden in den eigenen Abschnitten für die jeweiligen Sportarten festgehalten.

 
Nach der Entzündung des olympischen Feuers im BC Place Stadium

Die XXI. Olympischen Winterspiele wurden vom 12. Februar bis 28. Februar in der kanadischen Stadt Vancouver ausgetragen. Den Zuschlag hatte Vancouver 2003 erhalten, als die am Pazifik gelegene Stadt sich gegen Pyeongchang (Südkorea) und Salzburg (Österreich) durchsetzte. Es gab 86 Entscheidungen in 7 Sportarten, wobei die Hallensportarten in Vancouver und die Freiluftsportarten im etwa zwei Fahrstunden entfernt liegenden Whistler ausgetragen wurden. Whistler hatte sich bereits für die Austragung der Olympischen Winterspiele 1968 beworben.

Am 12. Februar fand vor rund 55.000 Zuschauern die Eröffnungsfeier im BC Place Stadium in Vancouver statt, die sich vor allem mit der Geschichte der kanadischen indigenen Völker befasste. Hayley Wickenheiser sprach den olympischen Eid, das olympische Feuer wurde schließlich von Wayne Gretzky, Nancy Greene, Steve Nash und Catriona LeMay Doan gemeinsam entzündet. Überschattet wurden die Feierlichkeiten vom Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili, der beim Abschlusstraining auf der umstrittenen Wettkampfbahn in Whistler schwer verunglückte. An der Bahn wurden daraufhin einige Veränderungen vorgenommen.

Gastgeber Kanada konnte mit 14 gewonnenen Goldmedaillen den ersten Rang im Medaillenspiegel erringen. In diesem steht Kanada (14-7-5) vor Deutschland (10-13-7) und der USA (9-15-13). Die USA gewannen die meisten Medaillen, nämlich 37. Norwegen, Südkorea und die Schweiz folgen auf den Rängen vier bis sechs. Russland konnte vier Jahre vor deren Heimspiele in Sotschi nur den elften Platz im Medaillenspiegel (3-5-7) belegen. Die ehemalige Ski-Nordisch-Großmacht Finnland blieb wie bei den Winterspielen 2006 in Turin ohne eine Goldmedaille.

Am 28. Februar wurden die XXI. Olympischen Winterspiele im Rahmen der Abschlussfeier durch den IOC-Präsidenten Jacques Rogge für beendet erklärt. Die Schlusszeremonie wurde von Auftritten zahlreicher Künstler (u. a. William Shatner, Michael J. Fox, Catherine O’Hara, Michael Bublé, Neil Young, Nickelback, Simple Plan, Avril Lavigne und Alanis Morissette) begleitet. Sotschis Bürgermeister Anatolij Pachomow nahm als Vertreter des nächsten Austragungsortes die olympische Flagge entgegen.

X-GamesBearbeiten

Sommer-X-GamesBearbeiten

In Los Angeles fanden 2010 die 16. Sommer-X-Games statt. Los Angeles richtete diese Extremsportveranstaltung, bei der es Entscheidungen im BMX, Freestyle Motocross, Skateboard und in der Rallye gab, zum achten mal in Folge aus.

Winter-X-GamesBearbeiten

Wichtig: Die sportlichen Ereignisse werden in den eigenen Abschnitten für die jeweiligen Sportarten festgehalten.

Vom 28. Januar bis 31. Januar 2010 trafen sich in Aspen (Colorado) rund 250 Sportler, darunter 39 mit Olympiaerfahrung, zu den 14. Winter-X-Games. Es gab Wettbewerbe in den drei Sportarten Freestyle-Skiing, Snowboarding und Schneemobilfahren und insgesamt 22 Entscheidungen.

AutomobilsportBearbeiten

FormelsportBearbeiten

Formel 1Bearbeiten

Zwölf Teams mit insgesamt 24 Fahrern gehen in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 an den Starts. Damit fahren zwei Teams mehr als in der Vorsaison um die Weltmeisterschaft. Im Vorfeld der Saison gilt das Interesse vor allem Michael Schumacher. Der siebenfache Weltmeister gibt nach drei Jahren Pausen sein Comeback. Der 41-jährige fährt für das Mercedes-Grand-Prix-Team.

Übersicht der jeweils ersten drei Sieger aller 19 Weltmeisterschafts-Läufe 2010:


RallyeBearbeiten

Rallye DakarBearbeiten

 
Streckenverlauf der Rallye Dakar 2010

WeltmeisterschaftBearbeiten

Die Rallye-Weltmeisterschaft 2010 begann am 12. Februar mit der Rallye Schweden und wird am 14. November mit dem 13. Wettbewerb, der Rallye Großbritannien, enden. Titelverteidiger ist der Franzose Sébastien Loeb, der auch 2010 am Start ist, sowie das Citroën Total World Rally Team in der Fahrerwertung. Prominenten Zuwachs erfuhr die Weltmeisterschaftserie durch den Wechsel Kimi Räikkönens von der Formel 1 zur Rallye-Weltmeisterschaft. Der frühere Formel-1-Weltmeister aus Finnland fährt für das Citroën-Juniorteam.

Übersicht der jeweils ersten drei Sieger aller 13 Weltmeisterschafts-Läufe 2010:

TourenwagenBearbeiten

DTMBearbeiten

Der erste Lauf der DTM-Saison 2010 startet am 25. April auf dem Hockenheimring. Fahrer der Hersteller Audi und Mercedes-Benz werden bei insgesamt zehn Rennen auf Punktejagd gehen.

Startnr. Nation Fahrer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
HOC
Deutschland 
VAL
Spanien 
LAU
Deutschland 
NOR
Deutschland 
NÜR
Deutschland 
ZAN
Niederlande 
BRH
Vereinigtes Konigreich 
OSC
Deutschland 
HOC
Deutschland 
ADR
Italien 
SHA
Ghana 
1 Deutschland  Timo Scheider
Audi Sport Team Abt
7.
2
4.
7
8.
8
5.
12
4.
17
3.
23
3.
29
11.
29
2 Vereinigtes Konigreich  Oliver Jarvis
Audi Sport Team Abt
DNF
0
14.
0
11.
0
4.
5
11.
5
6.
8
6.
11
13.
11
3 Vereinigtes Konigreich  Gary Paffett
Salzgitter AMG Mercedes (HWA)
1.
10
7.
12
5.
16
6.
19
3.
25
1.
35
5.
39
4.
44
4 Kanada  Bruno Spengler
Mercedes-Benz Bank AMG Mercedes (HWA)
2.
8
2.
16
1.
26
3.
32
1.
42
7.
44
2.
52
2.
60
5 Schweden  Mattias Ekström
Audi Sport Team Abt Sportsline
6.
3
1.
13
DNF
13
2.
21
7.
23
4.
28
DNF
28
3.
34
6 Deutschland  Martin Tomczyk
Audi Sport Team Abt Sportsline
17.
0
DSQ
0
6.
3
8.
4
13.
4
8.
5
7.
7
8.
8
7 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta
AMG Mercedes (HWA)
4.
5
5.
9
2.
17
10.
17
2.
25
2.
33
1.
43
1.
53
8 Deutschland  Ralf Schumacher
Laureus AMG Mercedes (HWA)
9.
0
DNF
0
9.
0
11.
0
6.
3
9.
3
DNF
3
9.
3
9 Frankreich  Alexandre Prémat
Audi Sport Team Phoenix
10.
0
3.
6
DNF
6
7.
8
DNF
8
11.
8
8.
9
6.
12
10 Deutschland  Mike Rockenfeller
Audi Sport Team Phoenix
5.
4
6.
7
4.
12
12.
12
9.
12
13.
12
9.
12
5.
16
11 Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
Junge Sterne AMG Mercedes (Persson)
3.
6
9.
6
3.
12
1.
22
5.
26
10.
26
10.
26
7.
28
12 Vereinigtes Konigreich  Susie Stoddart
TV Spielfilm AMG Mercedes (Persson)
11.
0
10.
0
7.
2
15.
2
DNF
2
15.
2
DNF
2
10.
2
14 Deutschland  Markus Winkelhock
Audi Sport Team Rosberg
15.
0
15.
0
10.
0
18.
0
DNF
0
DNS
0
15.
0
DNF
0
15 Vereinigtes Konigreich  Katherine Legge
Audi Sport Team Rosberg
14.
0
DNS
0
14.
0
16.
0
15.
0
14.
0
14.
0
DNF
0
16 Deutschland  Maro Engel
GQ AMG Mercedes (Mücke)
16.
0
11.
0
15.
0
9.
0
8.
1
DNF
1
11.
1
12.
1
17 Vereinigtes Konigreich  David Coulthard
Deutsche Post AMG Mercedes (Mücke)
12.
0
13.
0
DNF
0
13.
0
10.
0
12.
0
12.
0
14.
0
18 Spanien  Miguel Molina
Audi Sport Rookie Team Abt
8.
1
8.
2
13.
2
17.
2
14.
2
5.
6
4.
11
DNF
11
21 China Volksrepublik  Congfu Cheng
stern AMG Mercedes
13.
0
12.
0
12.
0
14.
0
12.
0
16.
0
13.
0
DNF
0
HOC
Deutschland 
VAL
Spanien 
LAU
Deutschland 
NOR
Deutschland 
NÜR
Deutschland 
ZAN
Niederlande 
BRH
Vereinigtes Konigreich 
OSC
Deutschland 
HOC
Deutschland 
ADR
Italien 
SHA
China Volksrepublik 
Startnr. Nation Fahrer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
1/2/3 Platzierung im Sprint-/Qualifikationsrennen
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


BadmintonBearbeiten

Höhepunkte des Badmintonjahres 2010 waren die Weltmeisterschaft, der Thomas Cup und der Uber Cup.

Höhepunkte

  • 16. Februar bis 21. Februar – In Warschau finden die 3. Mannschafts-Europameisterschaften der Männer und Frauen statt. Bei den Männern gelingt dabei der Mannschaft Dänemarks der dritte Triumph in Folge. Die Dänen gewinnen vor Polen und der Ukraine. Das Turnier der Frauen gewinnt ebenfalls Dänemark. Die Frauen Russlands und Deutschlands belegen die Plätze zwei und drei.

BWF Super Series

Veranstaltung Herreneinzel Dameneinzel Herrendoppel Damendoppel Mixed
Korea Sud  Korea Super Series Malaysia  Lee Chong Wei China Volksrepublik  Wang Shixian Korea Sud  Jung Jae-sung
Korea Sud  Lee Yong-dae
China Volksrepublik  Cheng Shu
China Volksrepublik  Zhao Yunlei
China Volksrepublik  He Hanbin
China Volksrepublik  Yu Yang
Malaysia  Malaysia Super Series Malaysia  Lee Chong Wei China Volksrepublik  Wang Xin Malaysia  Koo Kien Keat
Malaysia  Tan Boon Heong
China Volksrepublik  Du Jing
China Volksrepublik  Yu Yang
China Volksrepublik  Tao Jiaming
China Volksrepublik  Zhang Yawen
England  All England Super Series Malaysia  Lee Chong Wei Danemark  Tine Rasmussen Danemark  Lars Paaske
Danemark  Jonas Rasmussen
China Volksrepublik  Du Jing
China Volksrepublik  Yu Yang
China Volksrepublik  Zhang Nan
China Volksrepublik  Zhao Yunlei
Schweiz  Swiss Super Series China Volksrepublik  Chen Jin China Volksrepublik  Wang Shixian Korea Sud  Ko Sung-hyun
Korea Sud  Yoo Yeon-seong
China Volksrepublik  Tian Qing
China Volksrepublik  Yu Yang
Korea Sud  Lee Yong-dae
Korea Sud  Lee Hyo-jung
Singapur  Singapur Super Series Indonesien  Sony Dwi Kuncoro Indien  Saina Nehwal Taiwan  Fang Chieh-Min
Taiwan  Lee Sheng-Mu
Singapur  Shinta Mulia Sari
Singapur  Yao Lei
Danemark  Thomas Laybourn
Danemark  Kamilla Rytter Juhl
Indonesien  Indonesia Super Series Malaysia  Lee Chong Wei Indien  Saina Nehwal Taiwan  Fang Chieh-Min
Taiwan  Lee Sheng-Mu
Korea Sud  Lee Hyo-jung
Korea Sud  Kim Min-jung
Polen  Robert Mateusiak
Polen  Nadieżda Zięba
China Volksrepublik China Masters Super Series China Volksrepublik  Lin Dan China Volksrepublik  Wang Xin China Volksrepublik  Fu Haifeng
China Volksrepublik  Cai Yun
China Volksrepublik  Wang Xiaoli
China Volksrepublik  Yu Yang
China Volksrepublik  Tao Jiaming
China Volksrepublik  Tian Qing
Japan  Japan Super Series Malaysia  Lee Chong Wei China Volksrepublik  Jiang Yanjiao China Volksrepublik  Cai Yun
China Volksrepublik  Fu Haifeng
China Volksrepublik  Wang Xiaoli
China Volksrepublik  Yu Yang
China Volksrepublik  Zhang Nan
China Volksrepublik  Zhao Yunlei
Danemark  Denmark Super Series Danemark  Jan Ø. Jørgensen China Volksrepublik  Wang Yihan Danemark  Mathias Boe
Danemark  Carsten Mogensen
Japan  Miyuki Maeda
Japan  Satoko Suetsuna
Danemark  Thomas Laybourn
Danemark  Kamilla Rytter Juhl
Frankreich  French Super Series Indonesien  Taufik Hidayat China Volksrepublik  Wang Yihan Danemark  Mathias Boe
Danemark  Carsten Mogensen
Thailand  Duanganong Aroonkesorn
Thailand  Kunchala Voravichitchaikul
Thailand  Sudket Prapakamol
Thailand  Saralee Thungthongkam
China Volksrepublik  China Open Super Series China Volksrepublik  Chen Long China Volksrepublik  Jiang Yanjiao Korea Sud  Jung Jae-sung
Korea Sud  Lee Yong-dae
China Volksrepublik  Cheng Shu
China Volksrepublik  Zhao Yunlei
China Volksrepublik  Tao Jiaming
China Volksrepublik  Tian Qing
Hongkong  Hong Kong Super Series Malaysia  Lee Chong Wei Indien  Saina Nehwal Korea Sud  Ko Sung-hyun
Korea Sud  Yoo Yeon-seong
China Volksrepublik  Wang Xiaoli
China Volksrepublik  Yu Yang
Danemark  Joachim Fischer Nielsen
Danemark  Christinna Pedersen
Chinesisch Taipeh  BWF Super Series Finale Malaysia  Lee Chong Wei China Volksrepublik  Wang Shixian Danemark  Carsten Mogensen
Danemark  Mathias Boe
China Volksrepublik  Wang Xiaoli
China Volksrepublik  Yu Yang
China Volksrepublik  Zhang Nan
China Volksrepublik  Zhao Yunlei

BandyBearbeiten

Für die in Schweden und Norwegen „Innebandy“ und in Finnland „Sallibandy“ genannte Hallen-Variante, siehe Unihockey.

BaseballBearbeiten

BehindertensportBearbeiten

WintersportBearbeiten

ParalympicsBearbeiten

Vom 12. März bis 21. März fanden in Vancouver und Whistler (Kanada) die 10. Winter-Paralympics statt. Es gab 20 Wettbewerbe in 4 Sportarten, 503 Sportlerinnen und Sportler aus 44 Ländern waren bei den Spielen in und um Vancouver dabei. Erfolgreichste Nation wurde die deutsche Mannschaft. Mit 13-mal Gold sowie fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen sicherte sich Deutschland den ersten Platz im Medaillenspiegel knapp vor Russland (12-16-10) und Kanada (10-5-4). Mit jeweils fünf Goldmedaillen wurden Verena Bentele (Deutschland; Skilanglauf und Biathlon) und Lauren Woolstencroft (Kanada; Ski Alpin) die erfolgreichsten Athleten der Paralympics.

Winter-X-GamesBearbeiten

Weitere SportdisziplinenBearbeiten

WeltreiterspieleBearbeiten

  • 25. September bis 10. Oktober - Im Rahmen der Weltreiterspiele 2010 in Lexington (Kentucky) fanden erstmals auch die Weltmeisterschaften der Dressurreiter mit Behinderung zusammen mit sieben Pferdesportdiziplinen nicht behinderter Reiter statt. Die Ergebnisse sind im Abschnitt Pferdesport dieses Artikels zu finden.

BiathlonBearbeiten

FrauenBearbeiten

MännerBearbeiten

MixedBearbeiten

BillardBearbeiten

KarambolageBearbeiten

Cadre 47/2Bearbeiten

DreibandBearbeiten

MannschaftenBearbeiten


SnookerBearbeiten

Main Tour 2009/2010Bearbeiten

Siehe auch: Snooker-Saison 2009/10

Die Main Tour Turniere der Saison 2009/10, die im Jahr 2010 stattgefunden haben, brachten folgende Ergebnisse:

Datum Turnier Austragungsort Art Sieger Finalist Ergebnis
10. Januar bis 17. Januar 2010 England  Masters London Einladungsturnier England  Mark Selby England  Ronnie O’Sullivan 10 : 9
25. Januar bis 31. Januar 2010 Wales  Welsh Open Newport Weltranglistenturnier Schottland  John Higgins England  Allister Carter 9 : 4
29. März bis 4. April 2010 China Volksrepublik  China Open Peking Weltranglistenturnier Wales  Mark Williams China Volksrepublik  Ding Junhui 10 : 6
17. April bis 3. Mai 2010 England  Snookerweltmeisterschaft Sheffield Weltranglistenturnier Australien  Neil Robertson Schottland  Graeme Dott 18 : 13

BobsportBearbeiten

FrauenBearbeiten

MännerBearbeiten

BowlingBearbeiten

  • 10. Juni bis 20. Juni - In Riga, Lettland, finden die Europameisterschaften der Frauen statt.

BoxenBearbeiten

AmateurboxenBearbeiten

ProfiboxenBearbeiten

Dies ist eine Liste aller Weltmeister der vier großen Verbände im Jahr 2010:

WBA WBC IBF WBO
Schwergewicht
>90,718 kg/>200 Pfund
Seit dem 7. Oktober 2009: Vereinigtes Konigreich  David Haye Seit dem 11. Oktober 2008: Ukraine  Vitali Klitschko Seit dem 23. Februar 2008: Ukraine  Wladimir Klitschko Seit dem 20. Juni 2009: Ukraine  Wladimir Klitschko
Cruisergewicht
90,718 kg/200 Pfund
Seit dem 27. September 2008: Panama  Guillermo Jones vakant
Seit dem 15. Mai 2010: Polen  Krzysztof Włodarczyk
vakant
Seit dem 5. Juni 2010: Vereinigte Staaten  Steve Cunningham
Seit dem 29. August 2009: Deutschland  Marco Huck
Halbschwergewicht
79,378 kg/175 Pfund
Seit dem 20. Juni 2009: Spanien  Gabriel Campillo
Seit dem 29. Januar 2010: Kasachstan  Beibut Schumenow
Seit dem 19. Juni 2009: Kanada  Jean Pascal Seit dem 28. August 2009: Vereinigte Staaten  Travoris Cloud Seit dem 13. November 2009: Deutschland  Jürgen Brähmer
Supermittelgewicht
76,203 kg/168 Pfund
Seit dem 21. November 2009: Vereinigte Staaten  Andre Ward Seit dem 6. Dezember 2008:
Vereinigtes Konigreich  Carl Froch
Seit dem 24. April 2010: Danemark  Mikkel Kessler
Seit dem 27. November 2010:
Vereinigtes Konigreich  Carl Froch
Seit dem 19. Oktober 2007: Rumänien  Lucian Bute Seit dem 22. August 2009: Deutschland  Robert Stieglitz
Mittelgewicht
72,574 kg/160 Pfund
Seit dem 28. April 2007: Deutschland  Felix Sturm Seit dem 29. September 2007: Vereinigte Staaten  Kelly Pavlik
Seit dem 17. April 2010: Argentinien  Sergio Martínez
Seit dem 19. September 2009: Deutschland  Sebastian Sylvester Seit dem 29. September 2007: Vereinigte Staaten  Kelly Pavlik
Seit dem 17. April 2010: Argentinien  Sergio Martínez
Seit dem 31. Juli 2010: Russland  Dimitri Pirog
Halbmittelgewicht
69,85 kg/154 Pfund
Seit dem 14. November 2009: Israel  Yuri Foreman
Seit dem 5. Juni 2010: Puerto Rico  Miguel Cotto
Seit dem 21. Mai 2009: Argentinien  Sergio Martínez
Seit dem 17. April 2010: vakant
Seit dem 13. November 2010: Philippinen  Manny Pacquiao
Seit dem 24. April 2009: Vereinigte Staaten  Cory Spinks
Seit dem 7. August 2010: Vereinigte Staaten  Cornelius Bundrage
Seit dem 3. Dezember 2005: Ukraine  Sergei Dzinziruk
Weltergewicht
66,678 kg/147 Pfund
Seit dem 10. April 2009: Ukraine  Wjatscheslaw Sentschenko Seit dem 21. Juni 2008: Vereinigte Staaten  Andre Berto Seit dem 11. Dezember 2009: Slowenien  Jan Zaveck Seit dem 14. November 2009: Philippinen  Manny Pacquiao
Halbweltergewicht
63,503 kg/140 Pfund
Seit dem 18. Juli 2009: Vereinigtes Konigreich  Amir Khan Seit dem 1. August 2009: Vereinigte Staaten  Devon Alexander Seit dem 30. Januar 2009: Kolumbien  Juan Urango
Seit dem 6. März 2010: Vereinigte Staaten  Devon Alexander
Seit dem 4. April 2009: Vereinigte Staaten  Timothy Bradley
Leichtgewicht
61,235 kg/135 Pfund
Seit dem 28. Februar 2009: Mexiko  Juan Manuel Márquez vakant
Seit dem 13. März 2010: Mexiko  Humberto Soto
vakant
Seit dem 14. August 2010: Danemark  Miguel Vázquez
Seit dem 28. Februar 2009: Mexiko  Juan Manuel Márquez
Halbleichtgewicht
58,967 kg/130 Pfund
Seit dem 10. Oktober 2009: Mexiko  Juan Carlos Salgado
Seit dem 11. Januar 2010: Japan  Takashi Uchiyama
Seit dem 20. Dezember 2008: Mexiko  Humberto Soto
Seit dem 13. März 2010: Deutschland  Vitali Tajbert
Seit dem 26. November 2010: Japan  Takahiro Aoh
vakant
Seit dem 1. September 2010: Sudafrika  Mzonke Fana
Seit dem 14. März 2009: Puerto Rico  Román Martínez
Seit dem 4. September 2010: Vereinigtes Konigreich  Ricky Burns
Federgewicht
57,153 kg/126 Pfund
Seit dem 23. Juli 2009: Indonesien  Chris John
Seit dem 11. September 2010: Kuba  Yuriorkis Gamboa
Seit dem 14. Juli 2009: Dominikanische Republik  Elio Rojas
Seit dem ??.??.2010: vakant
Seit dem 26. November 2010: Japan  Hozumi Hasegawa
Seit dem 23. Oktober 2008: Mexiko  Cristóbal Cruz
Seit dem 11. September 2010: Kuba  Yuriorkis Gamboa
Seit dem 14. Juli 2007: Mexiko  Steven Lueveno
Seit dem 23. Januar 2010: Puerto Rico  Juan Manuel López
Halbfedergewicht
55,225 kg/122 Pfund
Seit dem 26. September 2009: Thailand  Poonsawat Kratingdaenggym
Seit dem 2. Oktober 2010: Japan  Roy Li Lee
Seit dem 18. Dezember 2008: Japan  Toshiaki Nishioka vakant
Seit dem 27. März 2010: Kanada  Steve Molitor
vakant
Seit dem 27. Februar 2010: Puerto Rico  Wilfredo Vázquez
Bantamgewicht
53,525 kg/118 Pfund
Seit dem 31. Mai 2008: Panama  Anselmo Moreno
Seit dem 16. November 2010: vakant
Seit dem 26. Dezember 2010: Japan  Koki Kameda
Seit dem 16. April 2005: Japan  Hozumi Hasegawa
Seit dem 30. April 2010: Mexiko  Fernando Montiel
Seit dem 31. Oktober 2009: Kolumbien  Yonnhy Pérez
Seit dem 11. Dezember 2010: Ghana  Joseph Agbeko
Seit dem 25. April 2009: Mexiko  Fernando Montiel
Halbbantamgewicht
52,163 kg/115 Pfund
Seit dem 15. September 2008: Japan  Nobuo Nashiro
Seit dem 8. Mai 2010: Mexiko  Hugo Cázares
Seit dem 1. November 2008: Armenien  Wachtang Dartschinjan
Seit dem 3. August 2010: vakant
Seit dem 20. August 2010: Mexiko  Tomás Rojas
Seit dem 15. September 2009: Sudafrika  Simphiwe Nongqayi
Seit dem 31. Juli 2010: Mexiko  Juan Alberto Rosas
Seit dem 11. Dezember 2010: Mexiko  Cristian Mijares
Seit dem 20. November 2009:
vakant
Seit dem 30. Januar 2010: Mexiko  Jorge Arce
Seit dem 15. Mai 2010: Argentinien  Omar Andrés Narváez
Fliegengewicht
50,802 kg/112 Pfund
Seit dem 31. Dezember 2008: Thailand  Denkaosan Kaovichit
Seit dem 7. Februar 2010: Japan  Daiki Kameda
Seit dem 29. November 2009: Japan  Koki Kameda
Seit dem 27. März 2010: Thailand  P. Wonjongkam
Seit dem 20. November 2009: Sudafrika  Moruti Mthalane Seit dem 13. Februar 2002: Argentinien  Omar Andrés Narváez
Seit 05.2010:
vakant
Seit dem 12. Juni 2010: Mexiko  Julio César Miranda
Halbfliegengewicht
48,988 kg/108 Pfund
Seit dem 5. Juni 2009: Mexiko  Giovanni Segura
Seit dem 28. August 2010: Mexiko  Juan Carlos Reveco
Seit dem 21. November 2009: Philippinen  Rodel Mayol
Seit dem 19. Juni 2010: Mexiko  Omar Niño Romero
Seit dem 6. November 2010: Mexiko  Gilberto Keb Baas
Seit dem 19. April 2009: Vereinigte Staaten  Brian Viloria
Seit dem 23. Januar 2010: Kolumbien  Carlos Tamara
Seit dem 29. Mai 2010: Argentinien  Luis Alberto Lazarte
Seit dem 25. August 2007: Puerto Rico  Iván Calderón
Seit dem 28. August 2010: Mexiko  Giovani Segura
Minimumgewicht
47,627 kg/105 Pfund
Seit dem 15. September 2008: Nicaragua  Roman Gonzalez
Seit dem 8. Oktober 2010: vakant
Seit dem 5. November 2010: Thailand  Kwanthai Sithmorseng
Seit dem 29. November 2007: Thailand  Oleydong Sithsamerchai Seit dem 14. Juni 2008: Mexiko  Raúl García
Seit dem 26. März 2010: Sudafrika  Nkosinathi Joyi
Seit dem 30. September 2007: Philippinen  Donnie Nietes

Stand: 31. Dezember 2010

CurlingBearbeiten

FrauenBearbeiten

MännerBearbeiten

DartsBearbeiten

EishockeyBearbeiten

OlympiaBearbeiten

 
Kanadas Stürmerin Meghan Agosta war Topscorerin des Turniers
  • 25. Februar –   Die kanadische Eishockeynationalmannschaft der Frauen gewinnt zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im olympischen Eishockeyturnier. Im Endspiel setzen sich die Kanadierinnen mit 2:0 gegen die USA durch. Beide Tore erzielt die 18-jährige Marie-Philip Poulin im ersten Drittel. Im Spiel um die Bronzemedaille gewinnen die Finninnen mit 3:2 nach Verlängerung gegen Schweden. Das entscheidende Tor in der Verlängerung schoss Karoliina Rantamäki. Beste Punktemacherin des Turniers wird Meghan Agosta aus Kanada mit 15 Punkten (9 Tore und 6 Vorlagen in 5 Spielen). Die beste Statistik der Torhüterinnen weist Agostas Landsfrau Shannon Szabados auf: In drei Spielen ließ sie lediglich ein Tor zu.
  • 28. Februar -   Kanada wird Olympiasieger im Eishockey. Das mit Spannung erwartete Finalspiel des Gastgebers gegen die USA endet mit 3:2 nach Verlängerung. Jonathan Toews und Corey Perry hatten Kanada nach 27 Minuten mit 2:0 in Führung gebracht. Die USA kam mit Toren Ryan Keslers und Zach Parises, der 25 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 2:2 traf, noch in die Verlängerung. Dort traf jedoch nach 7:40 Minuten Eishockey-Star Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins zum entscheidenden 3:2. Die Bronzemedaille ging an die Mannschaft Finnlands, die im Halbfinale eine sensationelle Niederlage gegen die USA einstecken musste. Nach nicht einmal 13 Minuten hatten die Finnen hoffnungslos 0:6 zurückgelegen. Kurz vor Ende traf Antti Miettinen zum 1:6-Endstand. Im Spiel um Platz 3 besiegten die Finnen nun trotz eines 1:3-Rückstandes bis zur 46. Minute die Slowakei am Ende mit 5:3. Der Slowake Pavol Demitra war mit 10 Punkten bester Scorer des Turniers - vor seinem Landsmann Marián Hossa. Der Torwart der USA, Ryan Miller, wird zum Wertvollsten Spieler (MVP) gewählt. Im All-Star-Team stehen neben ihm auch seine Landsmänner Zach Parise und Brian Rafalski sowie Pavol Demitra und die Kanadier Jonathan Toews und Shea Weber.

Weltmeisterschaft der HerrenBearbeiten

Vom 7. Mai bis zum 23. Mai fand in Deutschland (Austragungsorte: Köln und Mannheim sowie das Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen) die 74. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren statt.

Im Turnierverlauf gab es einige Überraschungen: So schlägt bereits im Eröffnungsspiel Gastgeber Deutschland die favorisierten US-Amerikaner mit 2:1 nach Verlängerung. Das Spiel fand in der Veltins-Arena auf Schalke statt und stellte mit 77 803 Zuschauern einen neuen Zuschauerrekord im Eishockey auf. Am nächsten Tag gelang den ebenfalls in der Deutschland-Gruppe spielenden Dänen ein 4:1-Sieg über Finnland, zudem konnten die Dänen auch mit 2:1 nach Verlängerung gegen die USA gewinnen, die schließlich nach einer 2:3-Niederlage gegen Finnland in die Abstiegsrunde mussten. In der Gruppe C gewann Norwegen überraschend mit 3:2 gegen Tschechien und ein 4:1 der Schweiz über Kanada im Abschlussspiel der Gruppe B schloss diese Überraschungsserie in der Vorrunde.

In der Gruppe E der Zwischenrunde taten sich noch einmal die Mannschaft Dänemarks auf, die die Slowakei innerhalb der ersten 14 Spielminuten mit 6:0 vom Eis fegten. Am Ende erreichten aus der Gruppe E Russland, Finnland, Deutschland und Dänemark das Viertelfinale, während Weißrussland und die Slowakei auf der Strecke blieben. In der Zwischenrunden-Gruppe F gewannen die Kanadier zum Auftakt spektakulär mit 12:1 gegen Norwegen. Der Schweiz gelang ein 3:2 gegen die Tschechen. Schweden, Schweiz, Tschechien und Kanada erreichten aus dieser Gruppe das Viertelfinale, Norwegen und Lettland schieden aus. In der Abstiegsrunde hatten sich währenddessen die USA und Frankreich gerettet. Italien und Kasachstan stiegen ab.

Die vier Viertelfinalbegegnungen fanden am 20. Mai statt. Finnland unterlag Tschechien trotz früher Führung im Penaltyschießen, Schweden setzte sich ohne Glanz mit 4:2 gegen Dänemark durch. Die Russen untermauerten ihren Titelanspruch durch ein 5:2 über Kanada und Deutschland gelang durch ein Tor im zweiten Drittel durch Philip Gogulla der Halbfinaleinzug gegen die Schweiz.

Im Halbfinale trafen die Tschechen auf Schweden. Schweden ging in der 32. Minute mit 2:1 in Führung und konnte die Führung bis kurz vor Spielende halten. Acht Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Karel Rachůnek jedoch noch der Ausgleich. Wie gegen Finnland konnte sich Tschechien nun auch gegen Schweden im Penaltyschießen durchsetzen. Das zweite Halbfinale bestritten Russland und Deutschland. Marcel Goc brachte Deutschland im ersten Drittel in Führung doch Jewgeni Malkin und Pawel Dazjuk drehten die Partie noch.

Im kleinen Finale gelang der schwedischen Mannschaft der Gewinn der Bronzemedaille. Die Schweden gewannen gegen Deutschland mit 3:1.

Im Endspiel am 23. Mai in der Kölner Lanxess-Arena brachte Jakub Klepiš Tschechien nach 20 Sekunden mit 1:0 in Führung. Tomáš Rolinek erhöhte in der 39. Minute auf 2:0. Pawel Datsjuk gelang in der letzten Spielminute noch der Anschlusstreffer, den sechsten WM-Triumph ließen sich die tschechischen Spieler aber nicht mehr nehmen.

In der von Vladimír Růžička trainierten Siegermannschaft standen Michal Barinka, Miroslav Blaťák, Petr Čáslava, Roman Červenka, Petr Gřegořek, Petr Hubáček, Jaromír Jágr, Lukáš Kašpar, Jakub Klepiš, Petr Koukal, Marek Kvapil, Jan Marek, Tomáš Mojžíš, Ondřej Němec, Filip Novák, Jiří Novotný, Ondřej Pavelec, Karel Rachůnek, Tomáš Rolinek, Michal Rozsíval, Martin Růžička, Jakub Štěpánek, Petr Vampola, Tomáš Vokoun und Jakub Voráček.

Russland stellte mit Ilja Kowaltschuk den besten Scorer des Turniers. In neuen Spielen schoss er zwei Tore und leistete zehn Assists. Der deutsche Torhüter Dennis Endras hatte mit 96,13 % die beste Fanqoute aller Torhüter der WM 2010.

Spielertrophäen[1][2]

Auszeichnung Spieler Team
Wertvollster Spieler Dennis Endras Deutschland  Deutschland
Bester Torhüter Dennis Endras Deutschland  Deutschland
Bester Verteidiger Petteri Nummelin Finnland  Finnland
Bester Stürmer Pawel Dazjuk Russland  Russland

All-Star Team[2]

Angriff: Schweden  Magnus Pääjärvi-SvenssonRussland  Pawel DazjukRussland  Jewgeni Malkin
Verteidigung: Finnland  Petteri NummelinDeutschland  Christian Ehrhoff
Tor: Deutschland  Dennis Endras

EiskunstlaufBearbeiten

EisschnelllaufBearbeiten

EisstockBearbeiten

FloorballBearbeiten

Freestyle-SkiingBearbeiten

Aerials (Springen)Bearbeiten

  • 24. Februar -   Mit knapp 7,5 Punkten Vorsprung wird Lydia Lassila aus Australien Olympiasiegerin. Silber und Bronze gehen an die Chinesinnen Li Nina und Guo Xinxin.
  • 25. Februar -   Der Weißrusse Aljaksej Hryschyn, der bereits 2002 die Bronzemedaille in der Disziplin Aerials gewinnen konnte, wird Olympiasieger vor Jeret Peterson aus den USA. Der Chinese Liu Zhongqing gewinnt die Bronzemedaille.

Big AirBearbeiten

Moguls (Buckelpiste)Bearbeiten

SkicrossBearbeiten

SlopestyleBearbeiten

SuperpipeBearbeiten

SuperPipe High AirBearbeiten

FußballBearbeiten

NationalmannschaftsfußballBearbeiten

AfrikameisterschaftBearbeiten

10. Januar bis 31. Januar – Angola ist Ausrichter der 27. Afrikameisterschaft. Zwei Tage vor Beginn des Turniers wurde auf den Mannschaftsbus der togoischen Nationalmannschaft an der Grenze zwischen der Republik Kongo und der angolanischen Exklave Cabinda ein Attentat verübt, bei dem Assistenztrainer, der Pressesprecher der togoischen Mannschaft und der Busfahrer getötet und mehrere Delegationsmitglieder schwer verwundet wurden. Der Fußballverband Togos entschied sich am 9. Januar dazu, seine Mannschaft aus Angola zurückzuholen. Damit wurde die Afrikameisterschaft 2010 nur mit 15 Teams begonnen.

Angola, Ghana, die Elfenbeinküste, Ägypten, Nigeria, Algerien, Kamerun und Sambia qualifizieren sich für das Viertelfinale. In den Halbfinalbegegnungen am 28. Januar bezwingt Ghana Nigeria mit 1:0. Ägypten schlägt Algerien mit 4:0 und revanchiert sich damit für die Niederlage im Relegationsspiel um die WM-Qualifikation nur wenige Wochen vor der Afrikameisterschaft.

Am 30. Januar schlägt in Benguela Nigeria im Spiel um Platz 3 Algerien mit 1:0. Torschütze war in der 55. Minute Victor Obinna. Am Tag darauf findet im Estádio 11 de Novembro in Luanda das Endspiel zwischen Ghana und Ägypten statt. Vor 45 000 Zuschauer gewinnen die von Hassan Shehata trainierten Ägypter durch ein Tor in der 85. Minute von Mohamed „Gedo“ Nagy mit 1:0. Ägypten feiert damit seine siebte Afrikameisterschaft und eine erfolgreiche Titelverteidigung.

WeltmeisterschaftBearbeiten

 
Logo der FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

Die 19. Fußball-Weltmeisterschaft wird vom 11. Juni bis 11. Juli von Südafrika ausgetragen. 204 Nationen nahmen an der Qualifikation zu diesem Turnier teil, am Ende schafften 32 die Qualifikation. Austragungsorte sind Johannesburg (2 Stadien), Durban, Kapstadt, Pretoria, Port Elizabeth, Nelspruit, Bloemfontein, Polokwane und Rustenburg. Es ist die erste Weltmeisterschaft die in Afrika ausgetragen wird.

VorrundeBearbeiten

Südafrika verpasste mit Platz drei in der Gruppe A als erster Gastgeber das Erreichen der nächsten Runde. Uruguay wurde etwas überraschend ungeschlagen Gruppensieger vor Mexiko. Der Vizeweltmeister von 2006, Frankreich, holte nur ein Punkt gegen Uruguay und schied als Gruppenletzter aus.

In der Gruppe B gewann Argentinien alle drei Spiele, jedoch ohne dass Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona ein Tor erzielte. Südkorea erreichte hinter Argentinien ebenfalls das Achtelfinale, während Griechenland und Nigeria auf der Strecke blieben. Nach fast neun Jahren endete die Amtszeit des griechischen Trainers Otto Rehhagel, der die Griechen 2004 völlig überraschend zum EM-Titel geführt hatte. In Nigeria hatte das schwache Abschneiden der WM-Mannschaft drastische Folgen: Der nigerianische Staatspräsident Goodluck Jonathan verfügte die Auflösung des nigerianischen Fußballverbandes sowie den Rückzug der Super Eagles für zwei Jahre von allen Turnieren. Nach einem Ultimatum der FIFA nahm Jonathan jedoch die Auflösung und Sperre zurück.

In der Gruppe C gelang es US-Boys Tabellenerster zu werden. Die schwache englische Mannschaft wurde Zweiter. Slowenien und Algerien schieden aus.

Ein junges deutsches Team erreichte nach einem 1:0 über Ghana im letzten Gruppenspiel das Achtelfinale. Zuvor hatte Deutschland in der Gruppe D gegen Serbien 0:1 verloren. Deutschland und Ghana kamen weiter, Australien und Serbien gehörten zu den 16 Mannschaften, die das Achtelfinale nicht erreichten.

In der Gruppe E gewann die Niederlande seine Gruppenspiele gegen Dänemark, Japan und Kamerun und wurde mit neun Punkten Gruppensieger. Japan gewann das entscheidende Spiel gegen Dänemark mit 3:1 und wurde Zweiter.

In der Gruppe F trennten sich Italien und Paraguay und Neuseeland und die Slowakei zu Beginn jeweils 1:1. Paraguay gewann im zweiten Spiel gegen Slowakei während Weltmeister Italien nicht über 1:1 gegen Neuseeland herauskam. In einem dramatischen Spiel schlug die Slowakei abschließend Italien mit 3:2 und erreichte das Achtelfinale, wie Paraguay, das gegen Neuseeland 0:0 spielte. Neuseeland schied somit ungeschlagen, mit drei Unentschieden, aus.

Brasilien gewann die Gruppe G vor Portugal. Die Portugiesen hatten zwischen zwei 0:0-Unentschieden gegen die Elfenbeinküste und Brasilien die Nationalmannschaft Nordkoreas mit 7:0 abgefertigt.

In der Gruppe H gelang zu Beginn der Schweiz durch einen 1:0-Sieg über Spanien eine Sensation. Spanien gewann jedoch die beiden anderen Gruppenspiele und wurde vor Chile Gruppensieger. Honduras wurde mit einem Punkt hinter der Schweiz Tabellenletzter.

AchtelfinaleBearbeiten

Südkorea unterlag im ersten Spiel Uruguay mit 1:2. Die Nationalmannschaft Ghanas setzte sich in der Verlängerung mit 2:1 gegen die Vereinigten Staaten durch. In Bloemfontein fertigte Deutschland England mit 4:1 ab. Beim Stand von 2:1 für Deutschland in der ersten Halbzeit wurde den Engländern ein reguläres Tor - der Ball sprang von der Unterseite der Latte hinter der Torlinie auf - nicht zugesprochen. In Deutschland sprach man daraufhin von der Rache für Wembley. Argentinien schlug Mexiko mit 3:1 und erreichte ebenso das Viertelfinale wie die Niederlande durch ein 2:1 über die Slowakei. Mitfavorit für den WM-Titel Brasilien schlug Chile klar mit 3:0. Das erste Elfmeterschießen des Turniers gab es zwischen Paraguay und Japan. Nachdem es nach Verlängerung noch 0:0 gestanden hatte, gewannen die Spieler Paraguays in einem Krimi mit 5:3. Den entscheidenden Elfmeter verschoss Yūichi Komano. Das letzte Achtelfinale zwischen den Nachbarn Spanien und Portugal entschied der amtierende Europameister Spanien mit 1:0 für sich.

ViertelfinaleBearbeiten

Das erste Spiel im Viertelfinale entschied die Niederlande etwas überraschend mit 2:1 gegen Brasilien für sich. Robinho hatte Brasilien früh in Führung gebracht. Zwei Treffer Wesley Sneijders bedeuteten jedoch den Sieg der Niederlande. Das Spiel zwischen Uruguay und Ghana fand ein dramatisches Ende. Sulley Muntari brachte Ghana in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung. Diego Forlán glich in der 55. Minute aus. Das Spiel ging in die Verlängerung, in der kein weiteres Tor mehr fiel, bis in der 120. Minute ein ghanaischer Kopfball von Uruguays Stürmer Luis Suárez mit der Hand auf der Linie abgewehrt wurde. Asamoah Gyan trat zum Strafstoß an und verschoss, womit das Spiel ins Elfmeterschießen ging, das Uruguay mit 4:2 für sich entschied. Das dritte Viertelfinale zwischen die von Diego Maradona trainierten Argentinier und Deutschland sollte zu einer kleinen Sternstunde Deutschlands werden. Nach dem deutschen 4:1-Sieg über England gewann Deutschland das Spiel gegen Argentinien nach Toren von Thomas Müller, Miroslav Klose, Arne Friedrich und noch einmal Klose mit 4:0. Spanien gewann gegen Paraguay mit 1:0. David Villa traf in der 83. Minute. Zuvor hatten beide Mannschaften die Chance per Elfmeter mit 1:0 in Führung zu gehen verpasst.

HalbfinaleBearbeiten

Die Niederländer schlugen Uruguay mit 3:2. Giovanni van Bronckhorsts Führungstor in der 18. Minute konnte Uruguays Diego Forlán in der 41. Minute noch ausgleichen. In der zweiten Halbzeit erhöhten Wesley Sneijder und Arjen Robben jedoch auf 3:1. Maximiliano Pereira gelang in der Nachspielzeit noch der Anschlusstreffer, doch die Niederlage der von Óscar Tabárez trainierten Uruguayaner war nicht mehr abzuwenden. Das zweite Halbfinale in Durban zwischen Spanien und Deutschland zeigte sich die spanische Elf über weite Strecken überlegen und kam schließlich durch Carles Puyol zum 1:0-Siegtreffer.

Spiel um Platz 3 und FinaleBearbeiten

Im Spiel um die Bronzemedaille konnte die deutsche Elf, die mit einigen Ergänzungsspielern wie Ersatztorhüter Hans Jörg Butt in der Startelf auflief, die Uruguayer mit 3:2 besiegen. Thomas Müllers 1:0 nach 19 Minuten konnten die Südamerikaner dank Treffern von Edinson Cavani (28.) und Forlàn (51.) in einen eigenen Vorsprung verwandeln, bevor Marcell Jansen fünf Minuten darauf ausgleichen konnte. Ein Kopfball von Sami Khedira (82.) besiegelte schließlich den deutschen Erfolg.

Das Endspiel in Johannesburg entwickelte sich zu einer vor allem von holländischer Seite hart geführten Partie. Verteidiger Johnny Heitinga musste nach 109 Minuten nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen, weitere schwere Fouls von Mark van Bommel und Nigel de Jong wurden vom englischen Schiedsrichter Howard Webb nicht geahndet. Andrés Iniesta sicherte Spanien mit seinem 1:0-Siegtor vier Minuten vor Ende der Verlängerung schließlich den ersten Fußball-Weltmeistertitel der Geschichte.

VereinsfußballBearbeiten

Die Entscheidungen in den wichtigsten Ligen deutschsprachiger Länder und Europas:

Land (Liga) Meister Vizemeister Torschützenkönig Pokalsieger
Deutschland (Bundesliga) FC Bayern München FC Schalke 04 Edin Džeko FC Bayern München
Österreich (Bundesliga) FC Red Bull Salzburg FK Austria Wien Steffen Hofmann (GER, SK Rapid Wien) SK Sturm Graz
Schweiz (Super League) FC Basel BSC Young Boys Seydou Doumbia (CIV, BSC Young Boys) FC Basel
England (Premier League) FC Chelsea Manchester United Didier Drogba (CIV, FC Chelsea)
Frankreich (Ligue 1) Olympique Marseille Olympique Lyon Mamadou Niang (SEN, Olympique Marseille) Paris Saint-Germain
Italien (Serie A) Inter Mailand AS Rom Antonio Di Natale (ITA, Udinese Calcio) Inter Mailand
Spanien (Primera División) FC Barcelona Real Madrid Lionel Messi (ARG, FC Barcelona)

Champions LeagueBearbeiten

 
Startaufstellung im CL-Finale 2010

22. Mai - Inter Mailand, das im Halbfinale bereits den Titelverteidiger und Favoriten FC Barcelona ausschaltete, traf im Finale auf den FC Bayern München, der im Halbfinale Olympique Lyon zweimal besiegte. Sowohl Inter als auch Bayern hatten zuvor in ihren Ländern die nationale Meisterschaft und den Pokal gewonnen, womit einem der Vereine das begehrte Triple gelingen würde. Inter Mailand entschied das Spiel im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid vor fast 75 000 Zuschauer mit 2:0 (1:0) für sich. Der Argentinier Diego Milito erzielte beide Tore (35. Minute und 70. Minute).

Europa LeagueBearbeiten

FünfjahreswertungBearbeiten

Im laufe der Saison 2009/10 entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen den ersten Ligen Italiens und Deutschlands um den dritten Platz in der UEFA-Fünfjahreswertung, die die Anzahl der Startplätze für Champions League und Europa League regelt. Mit dem Sieg Inter Mailands im CL-Finale über Bayern München kam die Serie A doch noch an die zwischenzeitlich auf Platz drei vorgerückte deutsche Bundesliga.

Pos. Land 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 TOTAL CL-Plätze
2011/12
EL-Plätze
2011/12
01. England  England 14,428 16,625 17,875 15,000 17,928 81,856 4 3
02. Spanien  Spanien 15,642 19,000 13,875 13,312 17,928 79,757 4 3
03. Italien  Italien 15,357 11,928 10,250 11,375 15,428 64,338 4 3
04. Deutschland  Deutschland 10,437 9,500 13,500 12,687 18,083 64,207 3 3
05. Frankreich  Frankreich 10,812 10,000 6,928 11,000 15,000 53,740 3 3
06. Russland  Russland 10,000 6,625 11,250 9,750 6,166 43,791 3 3
07. Ukraine  Ukraine 5,750 6,500 4,875 16,625 5,800 39,550 2 4
08. Rumänien  Rumänien 16,833 11,333 2,600 2,642 6,083 39,491 2 4
09. Portugal  Portugal 5,500 8,083 7,928 6,785 10,000 38,296 2 4
10. Niederlande  Niederlande 7,583 8,214 5,000 6,333 9,416 36,546 2 3
13. Schweiz  Schweiz 9,375 4,100 6,250 2,900 5,750 28,375 2 3
19. Osterreich  Österreich 3,250 1,500 3,200 2,250 9,375 19,575 1 3
41. Liechtenstein  Liechtenstein 1,000 2,000 0,500 0,000 1,000 4,500 0 1

FutsalBearbeiten

GewichthebenBearbeiten

GolfBearbeiten

Das Golfjahr 2010 wurde von einem Skandal im Privatleben des Superstars Tiger Woods überschattet. Ende 2009 wurden infolge eines Verkehrsunfalles Enthüllungen über sein Eheleben bekannt. Woods verlor stark Ansehen. Nach einer rund zwanzigwöchigen Pause und einem Rückzug aus der Öffentlichkeit gab er im April 2010 sein Comeback bei den Masters und erreichte nach starkem Auftritt einen geteilten vierten Platz.

The Masters
8. bis 11. April in Augusta (Georgia)
0
1. Vereinigte Staaten  Phil Mickelson, 272
2. England  Lee Westwood, 275
3. Vereinigte Staaten  Anthony Kim, 276
U.S. Open
17. bis 20. Juni in Pebble Beach (Kalifornien)
0
1. Nordirland  Graeme McDowell, 284
2. Frankreich  Grégory Havret, 285
3. Sudafrika  Ernie Els, 286
The Open Championship
15. bis 18. Juli in St Andrews (Schottland)
0
1. Sudafrika  Louis Oosthuizen, 272
2. England  Lee Westwood, 279
3. England  Paul Casey, 280
3. Nordirland  Rory McIlroy, 280
3. Schweden  Henrik Stenson, 280
PGA Championship
12. bis 15. August in Haven (Wisconsin)
0
1. Deutschland  Martin Kaymer, 277+11
2. Vereinigte Staaten  Bubba Watson, 277+12
3. Nordirland  Rory McIlroy, 278
3. Vereinigte Staaten  Zach Johnson, 278

Lochspiel (Match Play)Bearbeiten

HandballBearbeiten

 
Die französische Mannschaft bejubelt ihren Erfolg
  • 19. Januar bis 31. Januar – Österreich ist Austragungsland der 9. Handball-Europameisterschaft. Im Halbfinale können sich Frankreich und Kroatien gegen ihre Gegner Island und Polen durchsetzen und ziehen ins Finale ein. Island schlägt im kleinen Finale Polen am 31. Januar mit 29:26 (18:10). Frankreich gewinnt die Europameisterschaft nach einem 25:22 (12:12)-Sieg über Kroatien. Frankreich macht damit seine Titel-Sammlung perfekt. Nach dem EM-Gewinn sind die Franzosen amtierender Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Erfolgreichster Torschütze des Turniers wird der Tscheche Filip Jícha (53 (7) Tore; Schnitt 8,83 Tore pro Spiel). Der linke Rückraumspieler wird auch zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.

HockeyBearbeiten

FeldhockeyBearbeiten

HallenhockeyBearbeiten

  • 15. Januar bis 17. Januar – Im niederländischen Almere findet die 14. Hallenhockey-Europameisterschaft der Herren statt. Österreich schlägt im Finale Russland mit 4:3 nach Verlängerung. Gastgeber Niederlande hatte sich zuvor nach einem Sieg über Spanien die Bronzemedaille gesichert.
  • 22. Januar bis 24. Januar – In Duisburg findet die 15. Hallenhockey-Europameisterschaft der Damen statt. Die Ukraine bezwingt im Finale Spanien mit 6:5. Deutschland sichert sich im kleinen Finale durch ein 4:2 über die Niederlande den dritten Platz.

Jo-JoBearbeiten

JudoBearbeiten

  • 23. April bis 25. April - In Wien finden die 21. Judo-Europameisterschaften statt. Ungarn, Russland und Rumänien können je zwei Goldmedaillen gewinnen, Georgien (Männer) und Italien (Frauen) entscheiden die Teamwettbewerbe für sich.

KanusportBearbeiten

Kanu-FreestyleBearbeiten


WildwasserrennsportBearbeiten

KarateBearbeiten

  • 7. Mai bis 9. Mai - Athen trägt die 45. Europameisterschaften im Karate aus.

KickboxenBearbeiten

  • 23. Oktober bis 30. Oktober - In Edinburgh werden die Amateur-Weltmeisterschaften der Kickboxer des Verbandes WKA ausgetragen.

KorfballBearbeiten

  • 22. Oktober bis 31. Oktober - In den Niederlanden wird die 4. Europameisterschaft im Korfball ausgetragen. 16 Mannschaften spielen bei dem erstmals in den Niederlanden ausgetragenen Turnier um die Europameisterschaft. Die Gastgeber besiegen im Finale in Rotterdam die Mannschaft Belgiens mit 25:21. Bronze geht an die Tschechen (18:11 gegen Deutschland).

LeichtathletikBearbeiten

BerglaufBearbeiten

CrosslaufBearbeiten

HallenleichtathletikBearbeiten

  • 12. März bis 14. März - In Doha, Katar finden die 13. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften statt. Die USA wird erfolgreichste Nation (8 Gold-, 3 Silber und 6 Bronzemedaillen) vor Äthiopien (3-0-2) und Russland (2-4-3). Der Franzose Teddy Tamgho stellt mit 17,90 m einen neuen Weltrekord im Dreisprung auf.
Disziplin Sieger Wert Siegerin Wert
60 m Vereinigtes Konigreich  Dwain Chambers 6,48 Jamaika  Veronica Campbell-Brown 7,00
400 m Bahamas  Chris Brown 45,96 Vereinigte Staaten  Debbie Dunn 51,04
800 m Sudan  Abubaker Kaki 1:46,23 Russland  Marija Sawinowa 1:58,26
1500 m Athiopien  Deresse Mekonnen 3:41,86 Athiopien  Kalkidan Gezahegne 4:08,14
3000 m Vereinigte Staaten  Bernard Lagat 7:37,97 Athiopien  Meseret Defar 8:51,17
60 m Hürden Kuba  Dayron Robles 7,34 Vereinigte Staaten  LoLo Jones 7,72
4 × 400 m Vereinigte Staaten  Jamaal Torrence, Greg Nixon, Tavaris Tate, Bershawn Jackson 3:03,40 Vereinigte Staaten  Debbie Dunn, DeeDee Trotter, Natasha Hastings, Allyson Felix 3:27,34
Hochsprung Russland  Iwan Uchow 2,36 Kroatien  Blanka Vlašić 2,00
Stabhochsprung Australien  Steven Hooker 6,01 Brasilien  Fabiana Murer 4,80
Weitsprung Australien  Fabrice Lapierre 8,17 Vereinigte Staaten  Brittney Reese 6,70
Dreisprung Frankreich  Teddy Tamgho 17,90 (WR) Kasachstan  Olga Rypakowa 15,14
Kugelstoßen Vereinigte Staaten  Christian Cantwell 21,83 Belarus 1995  Nadseja Astaptschuk 20,85
Fünfkampf keine Wettkampfdisziplin Vereinigtes Konigreich  Jessica Ennis 4937
Siebenkampf Vereinigte Staaten  Bryan Clay 6204 keine Wettkampfdisziplin

WeltjahresbestwerteBearbeiten

Hier erfolgt eine Auflistung der Bestweiten, -zeiten und -werte in allen von der IAAF geführten Leichtathletikdisziplinen der Männer und Frauen. Weltrekorde sind Fett markiert.

Disziplin Weltjahresbester Wert Weltjahresbeste Wert
100 m Vereinigte Staaten  Tyson Gay
13. August 2010, London (GBR)
Jamaika  Nesta Carter
29. August 2010, Rieti (ITA)
9,78 Jamaika  Veronica Campbell-Brown
3. Juli 2010, Eugene
10,78
200 m Jamaika  Usain Bolt
1. Mai 2010, Kingston (JAM)
19,56 Jamaika  Veronica Campbell-Brown
12. Juni 2010, New York
21,98
400 m Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner
19. August 2010, Zürich (SUI)
44,13 Vereinigte Staaten  Debbie Dunn
26. Juni 2010, Des Moines, IA (USA)
49,64
800 m Kenia  David Lekuta Rudisha
29. August 2010, Rieti (ITA)
1:41,01 Vereinigte Staaten  Alysia Johnson Montano
22. Juli 2010, Monaco (MON)
1:57,34
1000 m Sudan  Abubaker Kaki
3. Juli 2010, Eugene, OR (USA)
2:13,62 Tschechien  Lenka Masná
16. Mai 2010, Pliezhausen (GER)
2:38,76
1500 m Kenia  Silas Kiplagat
22. Juli 2010, Monaco (MON)
3:29,27 Russland  Anna Alminowa
16. Juli 2010, Paris (FRA)
3:57,65
Meilenlauf Kenia  Asbel Kiprop
4. Juni 2010, Oslo (NOR)
3:49,56 Frankreich  Hind Dehiba Chahyd
18. September 2010, Carmaux (FRA)
4:29,06
3000 m Athiopien  Tariku Bekele
29. August 2010, Rieti (ITA)
7:28,70 Athiopien  Sentayehu Ejigu
22. Juli 2010, Monaco (MON)
8:28,41
5000 m Kenia  Eliud Kipchoge
14. Mai 2010, Doha (QAT)
12:51,21 Kenia  Vivian Jepkemoi Cheruiyot
16. Juli 2010, Paris (FRA)
14:27,41
10.000 m Kenia  Josphat Kiprono Menjo
29. August 2010, Turku (FIN)
26:56,74 Athiopien  Meselech Melkamu
27. Mai 2010, Ostrava (CZE)
31:04,52
10 km Kenia  Leonard Patrick Komon
26. September 2010, Utrecht (NED)
26:44 Kenia  Lineth Chepkurui
3. April 2010, New Orleans, LA (USA)
30:45
15 km Kenia  Leonard Patrick Komon
21. November 2010, Nijmegen (NED)
41:13 Kenia  Peninah Jerop Arusei
4. September 2010, Lille (FRA)
47:48
20 km Eritrea  Zersenay Tadese
21. März 2010, Lissabon (POR)
55:21 Athiopien  Mare Dibaba
19. Februar 2010, Ra’s al-Chaima (VAE)
1:03,47
Halbmarathon Eritrea  Zersenay Tadese
21. März 2010, Lissabon (POR)
58:23 Turkei  Elvan Abeylegesse
19. Februar 2010, Ra’s al-Chaima (VAE)
1:07:07
25 km Kenia  Samuel Kiplimo Kosgei
9. Mai 2010, Berlin (GER)
1:11:50 Kenia  Mary Jepkosgei Keitany
9. Mai 2010, Berlin (GER)
1:19:53
30 km Athiopien  Tsegay Kebede
25. April 2010, London (GBR)
1:28:46 Athiopien  Atsede Baysa
10. Oktober 2010, Chicago,IL (USA)
1:39:28
Marathon Kenia  Patrick Makau Musyoki
11. April 2010, Rotterdam (NED)
2:04:48 Russland  Lilja Schobuchowa
10. Oktober 2010, Chicago, IL (USA)
2:20:25
100 km Italien  Giorgio Calcaterra
21. März 2010, Seregno (ITA)
6:28:51 Russland  Irina Wischnewskaja
25. April 2010, Puschtschino (RUS)
7:35:09
20.000 m Gehen Kolumbien  James Rendón
16. Mai 2010, Cali (COL)
1:23:41,4
20 km Gehen Italien  Alex Schwazer
14. März 2010, Lugano (ITA)
1:18:24 Russland  Anisja Kirdjapkina
20. Februar 2010, Sotschi (RUS)
1:25:11
50 km Gehen Frankreich  Yohann Diniz
30. Juli 2010, Barcelona (ESP)
3:40:37 keine Wettkampfdisziplin
100 m Hürden keine Wettkampfdisziplin Kanada  Priscilla Lopes-Schliep
13. August 2010, London (GBR)
12,52
110 m Hürden Vereinigte Staaten  David Oliver
16. Juli 2010, Paris (FRA)
12,89 keine Wettkampfdisziplin
400 m Hürden Vereinigte Staaten  Bershawn Jackson
26. Mai 2010, Des Moines, IA (USA)
47,32 Vereinigte Staaten  Lashinda Demus
10. Juni 2010, Rom
52,82
3000 m Hindernis Kenia  Brimin Kiprop Kipruto
16. Juli 2010, Paris (FRA)
8:00,90 Kenia  Milcah Chemos Cheywa
10. Juni 2010, Rom (ITA)
9:11,71
4 × 100 m Staffel Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
(T. Kimmons, W. Spearmon, T. Gay, M. Rodgers)
19. August 2010, Zürich (SUI)
37,45 Ukraine  Ukraine
(O. Powch, N. Prohrebnjak, M Rjemjen, E. Bryshina)
1. August 2010, Barcelona (ESP)
42,29
4 × 200 m Staffel Vereinigte Staaten  University of Florida
(T. McQuay, J. Hall, T. Wilks, C. Smith)
3. April 2010, Gainesville, FL (USA)
1:20,38 Vereinigte Staaten  Texas A&M University
(J. Tarmoh, D. Duncan, J. Beard, P. Lucas)
24. April 2010, Philadelphia, PA (USA)
1:29,42
4 × 400 m Staffel Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten U23
(L. Betters, O. Wilder, J. Hughes, T. Tate)
11. Juli 2010, Miramar, FL (USA)
2:58,83 Russland  Russland
(A. Kapatschinskaja, A. Kriwoschapka, X. Ustalowa, T. Firowa)
1. August 2010, Barcelona
3:21,26
4 × 800 m Staffel Vereinigte Staaten  University of Virginia
(A. Bowman, L. Roller, S. Finley, R. Andrews)
24. April 2010, Philadelphia (USA)
7:15,38 Vereinigte Staaten  University of Tennessee
(K. McDonald, C. Price, B. Sheffey, P. Wright)
24. April 2010, Philadelphia, PA (USA)
8:18,22
Hochsprung Russland  Iwan Uchow
11. September 2010, Opole (POL)
2,45 Vereinigte Staaten  Chaunté Lowe
26. Juni 2010, Des Moines, IA (USA)
2,05
Stabhochsprung Australien  Steven Hooker
5. September 2010, Sydney (CRO)
5,95 Vereinigte Staaten  Jennifer Suhr
27. Juni 2010, Des Moines, IA (USA)
4,89
Weitsprung Deutschland  Christian Reif
1. August 2010, Barcelona (ESP)
8,42 Russland  Olga Kutscherenko
27. Mai 2010, Sotschi (RUS)
7,13
Dreisprung Frankreich  Teddy Tamgho
12. Juni 2010, New York City (USA)
17,98 Kasachstan  Olga Rypakowa
4. September 2010, Split (CRO)
15,25
Speerwurf Norwegen  Andreas Thorkildsen
29. Mai 2010, Florø (NOR)
90,37 Russland  Marija Abakumowa
25. Februar 2010, Adler (RUS)
68,31
Diskuswurf Estland  Gerd Kanter
29. April 2010, Chula Vista (USA)
71,45 Russland  Maria Abakumowa
14. Mai 2010, Doha (QAT)
68,89
Kugelstoßen Vereinigte Staaten  Christian Cantwell
3. Juli 2010, Eugene, OR (USA)
22,41 Belarus 1995  Nadzeja Ostaptschuk
27. Februar 2010, Sydney (AUS)
20,95
Hammerwurf Japan  Koji Murofushi
28. August 2010, Rieti (ITA)
80,99 Russland  Tatjana Lyssenko
26. Juni 2010, Hrodna (BLR)
75,66
Siebenkampf keine Wettkampfdisziplin Vereinigtes Konigreich  Jessica Ennis
31. Juli 2010, Barcelona (ESP)
6823
Zehnkampf Vereinigte Staaten  Bryan Clay
30. Mai 2010, Götzis (AUT)
8483 keine Wettkampfdisziplin

Olympische DisziplinenBearbeiten

 
Christophe Lemaitre, 2009

100 mBearbeiten

Weltjahresbestenliste 100-m-Lauf[6][7]
Athlet Athletin
1. Vereinigte Staaten  Tyson Gay 9,78 1. Jamaika  V. Campbell-Brown 10,78
1. Jamaika  Nesta Carter 9,78 2. Jamaika  Shelly-Ann Fraser 10,82
3. Jamaika  Asafa Powell 9,82 2. Vereinigte Staaten  Carmelita Jeter 10,82
3. Jamaika  Usain Bolt 9,82 4. Trinidad und Tobago  Kelly-Ann Baptiste 10,84
5. Vereinigte Staaten  Walter Dix 9,88 5. Vereinigte Staaten  Shalonda Solomon 10,90
5. Vereinigte Staaten  Ryan Bailey 9,88 6. Jamaika  Kerron Stewart 10,96
  • 9. Juli - Der Franzose Christophe Lemaitre sprintet bei den französischen Meisterschaften die 100 Meter in 9,98 Sekunden und bleibt damit als erster weißhäutiger Sprinter unter 10 Sekunden. Im August schraubt er seine Bestzeit noch einmal um eine Hundertstelsekunde nach oben.
  • 28. Juli - Bei den Europameisterschaften in Barcelona kommt es zum Duell zwischen Christophe Lemaitre (Frankreich) und Dwain Chambers (Vereinigtes Königreich), den beiden einzigen europäischen 100-Meter-Läufern, die 2010 unter 10 Sekunden blieben. Lemaitre gewinnt schließlich in 10,11 Sekunden, während Chambers nur der fünfte Platz bleibt. Chambers musste im Fotoentscheid seinem Landsmann Mark-Lewis Francis, dem Franzosen Martial Mbandjock und dem Portugiesen Francis Obikwelu den Vortritt lassen. Alle vier Sprinter hatten eine Zeit 10,18 Sekunden.

MotorradsportBearbeiten

Motorrad-WeltmeisterschaftBearbeiten

Zwischen dem 11. April und dem 7. November wurden insgesamt 18 Rennen ausgetragen. Die Moto2-Klasse ersetzte ab dieser Saison die zuvor seit 1949 bestehende 250-cm³-Klasse.

 
Jorge Lorenzo 2010 auf Yamaha YZR-M1.

MotoGP-Klasse (800 cm³)Bearbeiten

  • Weltmeister in der MotoGP-Klasse (800 cm³) wird der Spanier Jorge Lorenzo auf Yamaha vor seinem Landsmann Dani Pedrosa (Honda) und dem Italiener Valentino Rossi (ebenfalls Yamaha). Für den 23-jährigen Lorenzo ist dies bereits der dritte WM-Titel seiner Laufbahn. In der Konstrukteurswertung setzt sich Yamaha vor Honda und Ducati durch.

Moto2-Klasse (600 cm³)Bearbeiten

  • In der erstmals ausgetragenen Moto2-Klasse gewinnt der 27-jährige Spanier Toni Elías auf Moriwaki den Titel. Zweiter wird sein Landsmann Julián Simón, der anfangs auf RSV startete und während der Saison auf Suter wechselte und Dritter der Italiener Andrea Iannone auf Speed Up. In der Konstrukteurswertung setzt sich Suter vor Moriwaki und Speed Up durch.

125-cm³-KlasseBearbeiten

 
Max Biaggi 2010 auf Aprilia RSV4 1000 Factory

Superbike-WeltmeisterschaftBearbeiten

Details: Superbike-Weltmeisterschaft 2010

Supersport-WeltmeisterschaftBearbeiten

Details: Supersport-Weltmeisterschaft 2010

Internationale Deutsche MotorradmeisterschaftBearbeiten

Isle of Man TTBearbeiten

  • Bei den zwischen dem 5. und 11. Juni ausgetragenen Straßenrennen auf der Isle of Man gewinnt der Engländer Ian Hutchinson auf Honda alle fünf Solo-Rennen. Er ist damit der erste Rennfahrer in der Geschichte des seit 1907 ausgetragenen Rennens, dem es gelingt, alle Solo-Rennen eines Jahres zu gewinnen.
  • In der Seitenwagen-Klasse gewinnt der Österreicher Klaus Klaffenböck zusammen mit seinem einheimischen Beifahrer Daniel Sayle auf LCR-Honda beide Rennen. Klaffenböck ist damit nach Rupert Hollaus der zweite österreichische TT-Sieger überhaupt.

MotorsportBearbeiten

Ereignisse im Motorsport siehe in den jeweiligen Unterkategorien:

OrientierungslaufBearbeiten

PferdesportBearbeiten

Insgesamt wurden im Distanz-, Dressur-, Spring-, Vielseitigkeitsreiten, Gespannfahren, Reining und Voltigieren im Jahr 2010 in allen Altersklassen 1308 internationale Turniere ausgetragen. Im Jahr 2009 waren es noch 1205 internationale Turniere.

  • 7. Februar: Osterreich  Hugo Simon gewinnt im Alter von 67 Jahren den Großen Preis von Offenburg (CSI 2*) und ist damit weiterhin der älteste Sieger eines Großen Preises im Springreiten.
  • 18. Februar - Infolge der Diskussionen die Einführung einer „Progressiv List“ (die bei der FEI-Generalversammlung gegen die Stimmen der europäischen Reitsportverbände verabschiedet wurde), die unter anderem die Verwendung von Phenylbutazon im Pferdesport wieder zugelassen wäre, gründete sich am 18. Februar 2010 die European Equestrian Federation (EEF) als Europäischer Reiterverband. Erster Präsident der EEF ist deutsche Dr. Hanfried Haring. Die „Progressiv List“ selbst wurde in Folge nicht eingeführt. Bei der FEI-Generalversammlung Anfang November 2010 wurde lediglich der Grenzwert für den Einsatz von Salicylsäure erhöht.
  • 25. März bis 28. März - Das erste Großereignis des Pferdesportjahres 2010 war das Weltcupfinale der Dressurreiter vom 25. März bis 28. März 2010 in ’s-Hertogenbosch (Niederlande). Die Weltcup-Saison 2009/2010 wurde zuvor von Niederlande  Edward Gal als erster der Gesamtwertung der Westeuropaliga abgeschlossen. Dieser gewann mit Totilas auch das Weltcupfinale.
  • 14. April bis 18. April - Einige Wochen nach dem Weltcupfinale der Dressurreiter wurde auch das Weltcupfinale der Springreiter in Le Grand-Saconnex bei Genf (Schweiz) ausgetragen. Die Gesamtwertung der Westeuropaliga in der Weltcup-Saison 2009/2010 schloss zuvor die in Deutschland lebende Irin Jessica Kürten als Erstplatzierter ab. Nach den ersten zwei Wertungsprüfungen lag Vereinigte Staaten  McLain Ward in Führung, über Nacht war er jedoch aus den Wertungslisten verschwunden. Bereits vor der zweiten Wertungsprüfung wurde Wards Pferd Sapphire wegen erhöhter Schmerzempfindlichkeit festgestellt worden, die Untersuchungen hielten jedoch noch bis in die zweite Wertungsprüfung an. Daher wurde Sapphire erst nach der zweiten Prüfung disqualifiziert. Ward forderte darauf hin alle Reiter zu Boykott der dritten Wertungsprüfung auf, diese folgten dem Aufruf jedoch nicht. Um einen Prozess zu vermeiden, einigte sich der Weltreiterverband (FEI) mit Ward darauf, dass ihm die Ergebnisse der ersten zwei Wertungsprüfungen aufgrund von Verfahrensfehlern anerkannt werden. Für die dritte Prüfung und die Gesamtwertung bleibt McLain Wards Pferd Sapphire jedoch disqualifiziert. Der Sieg im Weltcupfinale ging an den Borkener Reiter Deutschland  Marcus Ehning mit Noltes Küchengirl und Plot Blue. Ebenfalls im Rahmen dieser Veranstaltung fand das Weltcupfinale der Vierspännerfahrer statt. Hier siegte Australien  Boyd Exell mit seinem Gespann.
  • 21. April bis 25. April - In Lexington (Kentucky) fand das traditionelle Rolex Kentucky Three Day Event (CCI 4*) als Testturnier für die Weltreiterspiele 2010 statt. Bedingt durch die Aschewolke des Eyjafjallajökull nahmen fast ausschließlich amerikanische Reiter teil. Über Umwege aus Europa gekommen war der Vereinigtes Konigreich  Oliver Townend, der mit einem Sieg den mit 350.000 US-$ dotierten Grand Slam der Vielseitigkeitsreiter hätte gewinnen können. Durch einen Sturz in der Geländeprüfung, der zu Rippenbrüchen und einem gebrochenen Schlüsselbein bei ihm führte, war ihm eine Fortsetzung der Prüfung mit seinem zweiten Pferd nicht möglich. Die Prüfung gewann der ebenfalls aus Europa gekommene Reiter Vereinigtes Konigreich  William Fox-Pitt mit Cool Mountain.
  • 12. Mai bis 16. Mai: Das Himmelfahrts-Wochenende bringt im Jahr 2010 den Beginn dreier Großer Turnierserien im Springreiten mit sich: Am Freitag begann die Saison 2010 des Meydan FEI Nations Cups in La Baule, erstmals mit einer teilnehmenden Mannschaft aus den ehemaligen Ostblockstaaten: Polen. Am Samstag steht in Hamburg mit dem Großen Preis die erste Etappe der Global Champions Tour 2010 an. Ebenfalls in Hamburg fand am Sonntag das Deutsche Spring-Derby statt, welches Deutschland  Carsten-Otto Nagel mit Lex Lugar gewann. Dieses stellt zugleich die erste Etappe der Riders Tour des Jahres 2010 dar. Auch in der Dressur fand eine große Entscheidung an diesem Wochenende statt: Das Finale der World Dressage Masters Reiterwertung 2009/2010. Der erste Sieger dieser Wertungsserie ist Niederlande  Edward Gal.
  • 3. Juni bis 6. Juni - In St. Gallen findet das wichtigste Reitturnier der Schweiz, der CSIO Schweiz statt.
  • 15. Juni -   Deutschland  Marco Kutscher wurde nachträglich aufgrund unerlaubten Medikation bei den Olympischen Spielen 2008 disqualifiziert und zu einer fünfstelligen Geldstrafe verurteilt. Aufgrund der langen Verfahrensdauer entschied sich das FEI-Tribunal gegen eine zusätzliche Sperre von Marco Kutscher. Somit ist die Deutsche Mannschaft nach diesem letzten Urteil der „Skandal-Spiele 2008“ ohne drei zu wertende Ergebnisse bei der Mannschaftswertung der Springreiter (Olympische Spiele 2008) und ist somit hier ohne Wertung.
  • 17. Juni bis 20. Juni - In Luhmühlen findet mit dem CCI 4* das wichtigste Vielseitigkeitsreitturnier im deutschsprachigen Raum statt.
  • 9. Juli bis 18. Juli - In Aachen fand der CHIO Aachen 2010, das wichtigste europäische Turnier der Spring- und Dressurreiter statt. Auch Vierspännerfahren, Vielseitigkeitsreiten und Voltigieren sind Teil des Programms.
  • 6. August – Im Rahmen der seit 1864 ausgetragenen Dublin Horse Show (CSIO 5*) findet das Finale des Jahres 2010 des Meydan FEI Nations Cups statt. Der Gesamtsieg ging nach acht Wertungsprüfungen an Frankreich  Frankreich. Aufgrund der geplanten Verkleinerung des Meydan FEI Nations Cups von zehn auf acht Nationenmannschaften steigen die vier Mannschaften mit der niedrigsten Punktzahl in der Gesamtwertung aus dem Meydan FEI Nations Cups ab, dies sind Spanien  Spanien, Schweden  Schweden, die Schweiz  Schweiz und Polen  Polen.
  • 26. August bis 29. August - In Rio de Janeiro fand mit der Athina Onassis International Horse Show (CSI 5*) die letzte Teilprüfung der Global Champions Tour 2010 statt. Unter den besten 18 Reitern der abschließenden Gesamtwertung wurden insgesamt 1.000.000 € ausgeschüttet, der Sieg in der Gesamtwertung ging an Deutschland  Marcus Ehning mit Noltes Küchengirl. Am selben Wochenende fand in Schenefeld die letzte Wertungsprüfung des Weltcups der Vielseitigkeitsreiter statt. Anhand der Gesamtwertung wurde Deutschland  Michael Jung als Weltcupsieger der Vielseitigkeitsreiter 2010 ermittelt.
  • 12. September - Am 12. September fanden die beiden höchstdotierten Prüfungen im Springreiten des Jahres 2010 statt. Dies sind der Pfizer 1.000.000 US-$-Grand Prix in Saugerties, Bundesstaat New York, USA (Sieger: Vereinigte Staaten  McLain Ward mit Sapphire) und der 1.000.000 $-CN International-Grand Prix in Calgary-Spruce Meadows (Sieger: Niederlande  Jeroen Dubbeldam mit Simon).
  • 25. September bis 10. Oktober - Die Weltreiterspiele 2010, die Weltmeisterschaften in acht Pferdesportdisziplinen, fanden in Lexington (Kentucky) statt.
    Die Goldmedaillen gingen an:
  • 4. November bis 7. November - Im Rahmen des Großen Preises bei den Munich Indoors in der Olympiahalle München wurde am 7. November 2010 der Titel des „Rider of the Year“ anhand der Gesamtwertung der Riders Tour vergeben. Am selben Wochenende fand in Pau (Frankreich) mit dem CCI 4* „Les Étoiles de Pau“ die letzte Wertungsprüfung der HSBC FEI Classics statt. An die fünf bestplatzierten Reiter der Gesamtwertung wurden insgesamt 333.000 US-$ verteilt.

RadsportBearbeiten

BahnradsportBearbeiten

CyclocrossBearbeiten

RennrodelnBearbeiten

RingenBearbeiten

  • 12. April bis 18. April – In Baku finden die Europameisterschaften im griechisch-römischen Stil und im Freistil der Frauen und Männer statt. Russland wird in allen drei Stilarten erfolgreichste Nation und gewinnt acht von 21 Goldmedaillen. Gastgeber Aserbaidschan gewinnt sieben Goldmedaillen.
  • 6. September bis 12. September – In Moskau finden die Weltmeisterschaften im griechisch-römischen Stil und im Freistil der Frauen und Männer statt. Russland kann mit fünf Gold-, drei Silber- und acht Bronzemedaillen die meisten Medaillen gewinnen.

RollhockeyBearbeiten

  • 6. September bis 11. September - In Wuppertal findet die 49. Rollhockey-Europameisterschaft der Männer statt.
  • 25. September bis 2. Oktober - In Alcobendas findet die 10. Rollhockey-Weltmeisterschaft der Frauen statt.

RudernBearbeiten

  • 3. April - Auf der Themse findet das 156. Boat Race statt. Cambridge gewinnt mit einer Zeit von 17:35 Minuten und baut damit den Gesamtstand auf 80 zu 75 Siegen gegen Oxford aus.

RugbyBearbeiten

  • 6. Februar – Der erste Spieltag der Six Nations 2010 beginnt. Teilnehmende Nationen sind England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales. Das letzte Spiel findet am 20. März statt. Frankreichs Mannschaft gewinnt das Turnier ungeschlagen vor Irland und England.

SchachBearbeiten

SchneemobilsportBearbeiten

Best TrickBearbeiten

FreestyleBearbeiten

Knock-Out-WettbewerbBearbeiten

ShorttrackBearbeiten

SegelnBearbeiten

America’s CupBearbeiten

49er JolleBearbeiten

LaserBearbeiten

SolingBearbeiten

StarbootBearbeiten

SkeletonBearbeiten

Ski AlpinBearbeiten

  • Die Entscheidungen bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Kanada:
    • 15. Februar -   Abfahrt der Männer: Der Schweizer Didier Défago gewinnt die Abfahrt vor Aksel Lund Svindal aus Norwegen und Bode Miller aus den USA.
    • 17. Februar -   Abfahrt der Frauen: Doppelsieg für die USA bei der Frauenabfahrt: Die Gesamtweltcup-Siegerin der letzten zwei Saisons und amtierende Weltmeisterin in Super-G und Abfahrt, Lindsey Vonn, gewinnt in Whistler die Goldmedaille vor Julia Mancuso. Die Bronzemedaille geht an die Österreicherin Elisabeth Görgl.
    • 18. Februar -   Super Kombination der Frauen: Maria Riesch aus Deutschland siegt vor Julia Mancuso aus den USA und Anja Pärson aus Schweden, 2006 Olympiasiegerin im Slalom.
    • 19. Februar -   Super-G der Männer: Aksel Lund Svindal holt sich nach Silber in der Abfahrt die Goldmedaille im Super-G: Vor den US-Amerikanern Bode Miller und Andrew Weibrecht holt er sich seinen ersten Olympiasieg.
    • 20. Februar -   Super-G der Frauen: Die Österreicherin Andrea Fischbacher gewinnt vor der Slowenin Tina Maze und der US-Amerikanerin Lindsey Vonn.
    • 21. Februar -   Super Kombination der Männer: Der 33-jährige Bode Miller aus den Vereinigten Staaten, vierfacher Weltmeister, gewinnt die Super Kombination. Miller wird damit erstmals Olympiasieger und gewinnt seine insgesamt fünfte olympische Medaille (2002 zweimal Silber, 2010 Bronze und Silber). Auf den Plätzen zwei und drei landen Ivica Kostelić aus Kroatien und der Schweizer Silvan Zurbriggen.
    • 23. Februar -   Riesenslalom der Männer: Riesenslalom-Weltmeister Carlo Janka ist auch in Whistler nicht zu schlagen: Der Schweizer verweist die Norweger Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal, der Nach Silber und Gold nun auch Bronze bei den Winterspielen 2010 gewinnt.
    • 24. Februar -   Riesenslalom der Frauen: Der Deutschen Viktoria Rebensburg gelingt ein Überraschungssieg. Die 20-jährige Juniorenweltmeisterin im Riesenslalom und Super-G von 2009 siegt vor der Slowenin Tina Maze und Österreicherin Elisabeth Görgl.
    • 26. Februar -   Slalom der Frauen: Die Deutsche Maria Riesch, bereits in der Super Kombination siegreich, gewinnt die Goldmedaille im Slalom vor Marlies Schild aus Österreich und Šárka Záhrobská aus Tschechien.
    • 27. Februar -   Slalom der Männer: Giuliano Razzoli aus Italien, der bislang nur einen Weltcupsieg erringen konnte, gewinnt das Slalomrennen vor Ivica Kostelić aus Kroatien und André Myhrer aus Schweden.

Ski NordischBearbeiten

Nordische KombinationBearbeiten

SkilanglaufBearbeiten

  • 1. Januar bis 10. Januar – Die Tour de Ski 2009/2010 wird in Deutschland (Oberhof), Tschechien (Prag) und Italien (Toblach und Val di Fiemme) ausgetragen. Der Tscheche Lukáš Bauer fängt auf der letzten Etappe noch den Gesamtführenden Petter Northug aus Norwegen ab, der drei Wettkämpfe für sich entscheiden konnte. Die Polin Justyna Kowalczyk gewinnt die Frauenwertung der Tour de Ski.
 
Marit Bjørgen, erfolgreichste Athletin der Skilanglauf-Wettbewerbe in Whistler

SkispringenBearbeiten

Die Skisprung-Saison 2009/10 (siehe auch: Skisprung-Weltcup 2009/2010) wurde von dem Schweizer Simon Ammann und der österreichischen Mannschaft dominiert. Der 28 Jahre alte Schweizer Ammann gewann neun Einzel-Wettbewerbe, darunter die letzten vier des Nordic Tournaments, welches es souverän vor dem in der zweiten Saisonhälfte erstarkten Adam Małysz aus Polen gewann. Der Routinier aus Polen hatte zuvor bei den Olympischen Spielen in Vancouver zweimal hinter Ammann, sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze, die Silbermedaille gewonnen. Für Gregor Schlierenzauer aus Österreich, dem diesjährigen Gesamt-Weltcupzweiten und Gesamt-Weltcupsieger der Saison 2008/09, blieb jeweils Bronze. Die österreichische Mannschaft war 2009/10 überragend. Neben Schlierenzauer belegten auch Thomas Morgenstern (3.), Andreas Kofler (4.), Wolfgang Loitzl (6.) und Martin Koch (8.) Plätze unter den ersten 10 im Gesamtweltcup.

In der Nationenwertung verwies Österreich mit 6868 Punkten Norwegen auf Platz zwei (3117 Punkten). Deutschland und Finnland folgten auf den Plätzen drei und vier, die Schweiz Platz fünf, obwohl neben Ammann sonst nur noch Andreas Küttel für die Schweiz einen Finaldurchgang erreichte. Vor allem die finnische Mannschaft enttäuschte gegenüber der Vorsaison. Trotz der Rückkehr von Janne Ahonens waren die Leistungen der finnischen Springer schwankend. Ahonen, der die von Andreas Kofler gewonnene Vierschanzentournee 2009/10 überraschend als Zweiter beendete und bei Olympia noch einmal Rang vier erreichte, wurde im Gesamt-Weltcup Elfter, sein Mannschaftskollege Harri Olli 14., der einmal mehr auch in dieser Saison mit außersportlichen Eskapaden auf sich aufmerksam machte.

Der Slowenen Robert Kranjec sicherte sich die Skiflug-Wertung vor Schlierenzauer und Ammann.

Eine Regeländerung wurde 2009/10 in einigen Wettkämpfen erfolgreich getestet: Um für mehr Gerechtigkeit durch unterschiedliche Windbedingungen zu sorgen wurden die Punkte mithilfe einer mathematischen Formel berechnet. Auch Anlaufänderung innerhalb eines Wettkampfes sind durch dieses Berechnungsverfahren möglich. Die befürchtete Undurchsichtigkeit für Zuschauer durch das komplizierte Vorgehen bei der Punkteerrechnung erwies sich als problemlos. In der Nordischen Kombination war das Verfahren 2009/10 bereits bei allen Wettkämpfen übernommen worden.

  • 29. Dezember 2009 bis 6. Januar – Es wird die 58. Vierschanzentournee ausgetragen. Titelverteidiger war der Österreicher Wolfgang Loitzl. Weltcup-Gesamtführender vor der Tournee der Schweizer Simon Ammann. Das erste Springen in Oberstdorf konnte der Österreicher Andreas Kofler mit knapp 12 Punkten Vorsprung auf den Finnen Janne Ahonen gewinnen. Gregor Schlierenzauer aus Österreich, der in Oberstdorf nur Neunter geworden war, entschied nun die Wettbewerbe von Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck für sich. Kofler konnte seine Führung durch zwei vierte Plätze jedoch verteidigen. Vor dem letzten Springen hatte Andreas Kofler 14,6 Punkte Vorsprung auf Schlierenzauer. In Bischofshofen reichte Andreas Kofler schließlich ein 5. Platz um die Vierschanzentournee zu gewinnen. Den Wettbewerb von Bischofshofen gewann zuvor sein Teamkollege Thomas Morgenstern vor Ahonen, der hinter Kofler mit 13,3 Punkten Rückstand den zweiten Platz in der Tourneegesamtwertung belegte. Damit hatte sich Ahonen endgültig nach seiner einjährigen Pause in die Weltcupspitze eingenistet. Titelverteidiger Wolfgang Loitzl wurde Tourneedritter vor Schlierenzauer und Ammann. Unter den ersten Zehn waren gleich fünf Österreicher in die Tourneegesamtwertung eingegangen.
 
Simon Ammann feiert seine vierte Goldmedaille bei Olympia in seiner Karriere

SnowboardBearbeiten

Big AirBearbeiten

HalfpipeBearbeiten

Parallel-RiesenslalomBearbeiten

SlopestyleBearbeiten

SnowboardcrossBearbeiten

SuperpipeBearbeiten

SpeedcubingBearbeiten

Weltrekorde (Single Solve)Bearbeiten

  • 16. Januar - Ville Seppänen (Finnland) im 4×4×4 Blindfolded in 4:42,34 min.
  • 30. Januar - Muhammad Iril Khairul Anam (Indonesien) im 3×3×3 Multiple Blindfolded (16/16) in 56:54 min.
  • 7. Februar - Haiyan Zhuang (China) im 3×3×3 Blindfolded in 35,91 s.
  • 7. Februar - Haiyan Zhuang (China) im 3×3×3 Blindfolded in 32,27 s.
  • 27./28. März - Simon Crawford (Vereinigtes Königreich) im Square-1 in 10,93 s.
  • 27./28. März - Taki Sugimoto (Japan) im Rubik's Clock in 6,90 s.
  • 4. April - Haiyan Zhuang (China) im 3×3×3 Blindfolded in 30,94 s.
  • 24. April - Bálint Bodor (Ungarn) im Megaminx in 49,71 s.
  • 9. Mai - Yuxuan Wang (China) im Rubik's Magic in 0,72 s.
  • 6. Juni - Yu Sajima (Japan) im Rubik's Clock in 6,36 s.
  • 10. Juli - Feliks Zemdegs (Australien) im 4×4×4 in 35,55 s.
  • 11. Juli - Haixu Zhang (China) im 4×4×4 in 35,40 s.
  • 16. Juli - Bence Barát (Ungarn) im 7×7×7 in 3:37,38 min.
  • 17. Juli - Chester Lian (Malaysien) im 5×5×5 Blindfolded in 14:42,00 min.
  • 24. Juli - Yuxuan Wang (China) im Master Magic in 1,71 s.
  • 25. Juli - Syuhei Omura (Japan) im 5×5×5 in 1:06,93 min.

SportschießenBearbeiten

  • 7. März bis 14. März - Im norwegischen Meråker findet die Europameisterschaft in den Wettbewerben aus 10 Meter Entfernung statt. Russland wird erfolgreichste Nation.

BogenschießenBearbeiten

SquashBearbeiten

TauziehenBearbeiten

HalleBearbeiten

TennisBearbeiten

Grand-Slam-TurniereBearbeiten

Turnier Herren Ergebnis Damen Ergebnis Herren-Doppel Ergebnis Damen-Doppel Ergebnis Mixed Ergebnis
18.–31. Januar: Australian Open Schweiz  Roger Federer
Vereinigtes Konigreich  Andy Murray
6 6 7
3 4 6
Vereinigte Staaten  Serena Williams
Belgien  Justine Henin
6 3 6
4 6 2
Vereinigte Staaten  Bryan/Vereinigte Staaten  Bryan
Kanada  Nestor/Serbien  Zimonjić
6 6 6
3 7 3
Vereinigte Staaten  Williams/Vereinigte Staaten  Williams
Simbabwe  Black/Vereinigte Staaten  Huber
6 6
4 3
Simbabwe  Black/Indien  Paes
Russland  Wesnina/Israel  Ram
6 6
4 3
23. Mai bis 6. Juni: French Open Spanien  Rafael Nadal
Schweden  Robin Söderling
6 6 6
4 2 4
Italien  Francesca Schiavone
Australien  Samantha Stosur
6 7
4 6
Kanada  Nestor/Serbien  Zimonjić
Tschechien  Dlouhý/Indien  Paes
7 6
5 2
Vereinigte Staaten  Williams/Vereinigte Staaten  Williams
Tschechien  Peschke/Slowenien  Srebotnik
6 6
2 3
Slowenien  Srebotnik/Serbien  Zimonjić
Kasachstan  Schwedowa/Osterreich  Knowle
4 7 11
6 6 09
21. Juni bis 4. Juli: Wimbledon Spanien  Rafael Nadal
Tschechien  Tomáš Berdych
6 7 6
3 5 4
Vereinigte Staaten  Serena Williams
Russland