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Soszyce (deutsch Augustfelde, kaschubisch Soszëce) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Pommern und gehört zur Landgemeinde Czarna Dąbrówka (Schwarz Damerkow) im Powiat Bytowski (Kreis Bütow).

Soszyce
Soszyce führt kein Wappen
Soszyce (Polen)
Soszyce
Soszyce
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Bytów
Gmina: Czarna Dąbrówka
Geographische Lage: 54° 24′ N, 17° 30′ OKoordinaten: 54° 24′ 25″ N, 17° 29′ 38″ O
Einwohner: 18
Telefonvorwahl: (+48) 59
Kfz-Kennzeichen: GBY
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Karwno → Soszyce
Schienenweg: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig



Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage, Ortsname und VerkehrsanbindungBearbeiten

Soszyce – den Ortsnamen Soszyce gibt es noch einmal in der Woiwodschaft Łódź – liegt in einer von Wald umgebenen leicht hügeligen Landschaft am alten Postweg von Łupawa (Lupow) nach Mikorowo (Mickrow). Der Ort ist von Karwno (Karwen) aus zu erreichen. Ein Bahnanschluss besteht nicht.

GeschichteBearbeiten

Bis 1945 war das damalige Augustfelde eine Ortschaft innerhalb der Gemeinde Karwen. Daher ist seine Geschichte eng mit der Geschichte Karwens verbunden. Die Gemeinde Karwen gehörte zum Landkreis Stolp im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern.

Nach 1945 kam der nun Soszyce genannte Ort zu Polen und ist heute eine Ortschaft in der Gmina Czarna Dąbrówka im Powiat Bytowski in der Woiwodschaft Pommern (1975–1998 Woiwodschaft Słupsk).

KircheBearbeiten

Kirchlich war Augustfelde bis 1945 nach Mickrow ausgerichtet, zu dessen Kirchspiel in der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreußischen Union es gehörte.

Heute ist Soszyce der Kirche in Łupawa (Lupow) zugeordnet, die zum gleichnamigen Dekanat im Bistum Pelplin der Katholischen Kirche in Polen gehört. Evangelische Kirchenglieder gehören zur Kreuzkirche in Słupsk (Stolp) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

SchuleBearbeiten

Schulisch gehörte Augustfelde bis 1945 zu Karwen.

LiteraturBearbeiten

  • Karl-Heinz Pagel: Der Landkreis Stolp in Pommern. Zeugnisse seiner deutschen Vergangenheit. Lübeck 1989.

WeblinksBearbeiten