Sophie Sumburane

deutsche Schriftstellerin, Redakteurin und Herausgeberin

Sophie Sumburane, Pseudonym Lene Hoffmann, (* 1987 als Sophie Hoffmann in Potsdam) ist eine deutsche Schriftstellerin, Redakteurin und Herausgeberin. Des Weiteren ist sie in der Partei Die Linke aktiv.[1] Heute lebt sie mit ihrer Familie in Potsdam.

LebenBearbeiten

Jugend und BildungBearbeiten

Sophie Hoffmann war aktive Ruderin und legte das Abitur an der Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ ab. Im Jahr 2004 begann sie erstmals für die Brandenburger Lokalzeitung Märkische Allgemeine als Jugendredakteurin Artikel zu publizieren. Außerdem gründete sie die Schulzeitung Pausen Jahn. Im Jahr 2006 reiste sie im Rahmen eines Schüleraustauschs nach Mosambik.

Von 2007 bis 2013 studierte sie Germanistik und Afrikanistik an der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, zunächst im Department für vergleichende und Entwicklungspsychologie, anschließend im Department für Linguistik. Im Rahmen ihres Studiums absolvierte sie außerdem ein Jahr bei Jan Kuhlbrodt und Kerstin Preiwuß am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL). Das Studium schloss sie mit der Masterarbeit über forensische Linguistik ab.

AutorenschaftenBearbeiten

Im Oktober 2012 debütierte sie im Leipziger fhl Verlag mit dem ersten Kriminalroman Gestörte Verhältnisse. Darauf folgten Veröffentlichungen von Kurzkrimis in unterschiedlichen Anthologien und im März 2014 ihr zweiter Kriminalroman Gefährlicher Frühling im Bielefelder Pendragon Verlag. Im Oktober 2014 erschien das Buch Stadtgespräche aus Leipzig im Gmeiner-Verlag in Meßkirch, welches Sumburane zusammen mit dem Leipziger Schriftsteller Volly Tanner unter dem Pseudonym „Lene Hoffmann“ veröffentlichte. Ihre politisch ausgerichteten Kriminalromane spielen in Afrika und Leipzig.

Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit schreibt Sumburane auch Reportagen, Rezensionen und Berichte für das Online-Feuilleton CULTurMag und hat ein Autorenprofil im Leipziger poetenladen.

Politisches WirkenBearbeiten

Am 30. August 2018 hatte Sumburane ein kurzes Einzelinterview in der Polit-Talk-Sendung Maybrit Illner zum Thema „Hetzjagd in Chemnitz“.[2] Im Gegensatz zum bisherigen Umgang mit Parteimitgliedschaften von Gästen wurde ihre Zugehörigkeit zur Partei die Linke dem Zuschauer während der Sendung nicht mitgeteilt, sondern nur in ihrer Kurzbiographie in der ZDF Mediathek erwähnt.[3]

Sophie Sumburane zählt mit Zoë Beck, Klaus Farin, Nina George, Michael Wildenhain, Leonhard Florian Seidl u. a. zu den Erstunterzeichnern der „Antwort 2018“,[4] die als Reaktion auf die von u. a. Uwe Tellkamp und Vera Lengsfeld initiierte Erklärung 2018 am 29. März 2018 veröffentlicht wurde. In Unsere Antwort für Demokratie und Menschenrechte, kurz Antwort 2018, heißt es: „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen“.

PublikationenBearbeiten

KriminalromaneBearbeiten

Als Lene Hoffmann / SachbuchBearbeiten

KurzgeschichtenBearbeiten

  • Ein ehrenwertes Haus. und Vom roten Sand ins Licht. In: Hartwig Hochstein (Hrsg.): Stammtischmorde I – 9 Leipziger packen aus. fhl Verlag, Leipzig 2012, ISBN 978-3-942829-42-7.
  • Tod im Labor. In: Hartwig Hochstein (Hrsg.): Stammtischmorde II – 12 Leipziger packen aus. fhl Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-942829-34-2.
  • Franz. In: Claudia Puhlfürst, Annet Hartmann (Hrsg.): Mords-Ferien. Der Sachse lässt das Reisen nicht. Buchvolk-Verlag, Zwickau 2013, ISBN 978-3-9815604-8-0.
  • Kalte Hand. In: Andreas M. Sturm (Hrsg.): Giftmorde – 15 tödliche Anleitungen. fhl Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-942829-08-3.
  • Hochzeit. In: Sophie Sumburane (Hrsg.): Wenn der Tod lachen könnte. fhl Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-942829-53-3.

Als HerausgeberinBearbeiten

Als MitautorinBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sophie Sumburane. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  2. Sophie Sumburane. Abgerufen am 14. Oktober 2018 (deutsch).
  3. Hetzjagd in Chemnitz – Bewährungsprobe für den Rechtsstaat. Abgerufen am 14. Oktober 2018.
  4. Klaus Farin, Zoë Beck, Nina George, Leonhard F. Seidl, Michael Wildenhain u. a.: Antwort 2018. In: https://antwort2018.hirnkost.de/. Klaus Farin, abgerufen am 22. April 2018.