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Snorre Valen

norwegischer Politiker, Mitglied des Storting und Musiker
Snorre Valen 2015.

Snorre Serigstad Valen (* 16. September 1984 in Oslo) ist ein norwegischer Politiker und Musiker aus Trondheim.

PolitikerBearbeiten

Snorre Valen war von 2003 bis 2007 Mitglied des Stadtrats von Trondheim und Bezirksrat von Süd-Tröndelag. Er ist Mitglied der Sozialistischen Linkspartei (SV) und wurde 2009 für die Provinz Süd-Tröndelag in das norwegische Parlament, das Storting, gewählt.[1]

2015 wurde er zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der SV ernannt.[2] Seit September 2017 sitzt er nicht mehr im norwegischen Parlament, 2018 kündigte er an, auch nicht mehr zur Wiederwahl des stellvertretenden Parteivorsitzenden anzutreten.[3]

Vor seinem Einzug in das norwegische Parlament arbeitete er für die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens[4] 2008 leitete er die Zeitung Arbeideravisa in Trondheim, den Versuch der Neuauflage einer von 1924 bis 1996 verlegten Zeitung der norwegischen Arbeiterpartei.[5]

Er schlug im Februar 2011 WikiLeaks offiziell beim Nobelinstitut als Kandidat für den Friedensnobelpreis vor. Zur Begründung sagte er, WikiLeaks sei „einer der wichtigsten Beiträge dieses Jahrhunderts zu Meinungsfreiheit und Transparenz“. Die Entscheidung des Nobelpreiskomitees wurde im Oktober 2011 bekanntgegeben.[6][7] Wikileaks bekam den Friedensnobelpreis nicht.

MusikerBearbeiten

Snorre Valen spielte als Pianist und Sänger in der norwegischen Band Gallery[8] und später in den Gruppen Amish 82 (Electronica) und Peevish Penfriend (Blues).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Snorre Valen im Store Norske Leksikon. Abgerufen am 22. März 2011 (norwegisch).
  2. Snorre Valen (31) valgt som ny nestleder i SV. 29. November 2015, abgerufen am 11. Februar 2019 (norwegisch).
  3. Snorre Valen gir seg som SV-nestleder. Abgerufen am 11. Februar 2019 (norwegisch).
  4. Website der NTNU. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 21. März 2011 (norwegisch).@1@2Vorlage:Toter Link/innsida.ntnu.no (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Adresseavisen am 11. April 2008. Abgerufen am 21. März 2011 (norwegisch).
  6. Der Tagesspiegel am 2. Februar 2011: Wikileaks für Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Abgerufen am 22. März 2011.
  7. Begründung von Snorre Valen für die Nominierung. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. März 2011; abgerufen am 22. März 2011 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.snorrevalen.no
  8. Myspace.com: Gallery. Abgerufen am 21. März 2011.